Sonntag, 31. Juli 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Worte, Zitate | Kommentare (0)

"Denn das glaube ich manchmal: daß die Worte durch die Luft gehen und übers Meer, daß sie zwischen den Jahrhunderten hin und her fliegen. Manchmal glaube ich, daß Worte die Flügel der Menschen sind." (aus: Margriet de Moor, Erst grau dann weiß dann blau, München 2011, S.268) weiterlesen...


Samstag, 9. Juli 2011 | Kategorie: Alltägliches, Aufgelesen, Worte | Kommentare (1)

In dem Wiedersehn mit Kindheitsdingen lernen wir uns wiedersehn: zwar wir wußten, daß die Jahre gingen, doch nun fühlen wir auch, wie wir gehn. (Rainer Maria Rilke) weiterlesen...


Montag, 27. Juni 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Merk-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (0)

"Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar." ... Nun steckt aber in jedem Fall, auch im alltäglichsten von Liebe, der Grenzfall, den wir, bei näherem Zusehen, erblicken können und vielleicht uns bemühen sollten, zu erblicken. Denn bei allem, was wir tun, denken und fühlen, möchten wir manchmal bis zum Äußersten gehen. Der Wunsch wird in uns wach, die Grenzen zu überschreiten, die uns gesetzt sind. Nicht um mich zu widerrufen, sondern um es deutlicher zu ergänzen, möchte ich sagen: Es ist auch mir gewiß, daß wir in der Ordnung bleiben müssen, daß es den Austritt aus der Gesellschaft nicht gibt und wir uns ...weiterlesen...


Sonntag, 26. Juni 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Aufgeschnappt, Frag-Würdiges, Merk-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (3)

"Du musst in deinem Leben Zeit zum Träumen finden." Muss ich? Weshalb, wozu? Wer sagt mir das? Schon wieder ein Müssen. Da formuliere ich den Satz lieber um: "Ich möchte in meinem Leben Zeit zum Träumen finden." vielleicht sogar in: "Ich will in meinem Leben Zeit zum Träumen finden." Wortklauberei? Haarspalterei? weiterlesen...


Freitag, 24. Juni 2011 | Kategorie: Worte | Kommentare (0)

Schubladen kennt jede(r). Sie können helfen, Ordnung zu machen. Wobei es in den meisten Haushalten mindestens eine Chaosschublade gibt mit allerlei Krimskrams. Schubladendenken ist mehr oder weniger weit verbreitet. Schubladisieren ist ein schweizerischer Ausdruck für: unbearbeitet weglegen. Das Wort gefällt mir, ob ich's in meinen Wort-schatz integrieren kann? Oder wird das Wort schubladi-siert? weiterlesen...


Donnerstag, 23. Juni 2011 | Kategorie: Worte, Zitate | Kommentare (1)

Aufdruck auf meinem letzten Kontoauszug: "Hinweis: Glücksspiel kann süchtig machen. Informa-tionen hierzu erhalten Sie von Ihrem Berater." Eindeutig zweideutig! Oder? weiterlesen...


Samstag, 18. Juni 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Worte, Zitate | Kommentare (1)

Ob man selbst Reisender oder Tourist ist, lässt sich vielleicht anhand der von Wim Wenders gemachten Unterscheidung treffen: "Ein Reisender lässt alles, was sich ihm darbietet an sich heran: Landschaften, Objekte, Menschen. Wenn man viel reist, ist nämlich die Gefahr groß, dass man vom Reisenden zum Touristen wird. ... Der Tourist ist einer, der nichts sieht und nichts hört. Er reist nie ab und kommt nie an, sondern bleibt immer zu Hause - von seiner Haltung her. Er will nur die Dinge sehen, die er auch erwartet." (aus: DIE ZEIT Nr. 24) weiterlesen...


Sonntag, 12. Juni 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (1)

"Ohne Schatten gibt es kein Licht! Man muss auch die Nacht kennen lernen." (Albert Camus) weiterlesen...


Donnerstag, 9. Juni 2011 | Kategorie: Worte, Zitate | Kommentare (2)

„Worte sind wild, frei, unverantwortlich und nicht zu lehren. Natürlich kann man sie einfangen, einsortieren und sie in alphabetischer Reihenfolge in Wörterbücher stecken. Aber dort leben sie nicht.“ (Virginia Wolf) weiterlesen...


Dienstag, 24. Mai 2011 | Kategorie: Denk-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (3)

"Voranschreiten im Alter" - welch wunderbare Formulierung. Sie stammt aus "Fliegen ohne Flügel" von Tiziano Terzani. Es bedeutet für ihn: "freimütiger, unbekümmerter zu werden, zunehmend das zu sagen, was ich denke, mich mit dem zu beschäftigen, was ich für richtig halte. Nun darf ich frei sein wie kein junger Mensch. Erst in meinem Alter darf man sich die Verrücktheit erlauben, für verrückt gehalten zu werden." (a.a.O. S. 232f.) weiterlesen...