Samstag, 3. Dezember 2011 | Kategorie: Denk-Würdiges, Merk-Würdiges, Zitate | Kommentare (1)

"Wer ist im Stand, das Trübe durch Stille zu klären? Wer vermag Stille so auszuhalten, dass sie Lebendiges austrägt? Wer kann so viel Stille aufbringen, wie nötig wäre, um das Undurchsichtige zu klären? Immer wenn Stille gesagt wird, besteht die Gefahr, dass Beharren und Stillstand gemeint sind. Das darf nicht sein. Stille ist nichts, wenn nicht das Weiter-Eilen darinnen ist." (Erich Kästner) weiterlesen...


Mittwoch, 30. November 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Merk-Würdiges, Zitate | Kommentare (2)

<151> Gesellschaft von Sprachfreunden O wie schätz ich euch hoch! Ihr bürstet sorglich die Kleider Unsrer Autoren, und, wem fliegt nicht ein Federgen an? <152> Der Purist Sinnreich bist du, die Sprache von fremden Wörtern zu säubern, Nun so sage doch Freund, wie man Pendant uns verdeutscht. (Friedrich Schiller, Xenien) weiterlesen...


Donnerstag, 24. November 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Worte, Zitate | Kommentare (0)

"Sie haben mich oft bedrängt von meiner Jugend an, aber sie haben mich nicht überwältigt. (Psalm 129) weiterlesen...


Dienstag, 22. November 2011 | Kategorie: Denk-Würdiges, Merk-Würdiges, Zitate | Kommentare (2)

"Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden, als Freude zu gewinnen." (Sigmund Freud) weiterlesen...


Montag, 21. November 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (2)

Ich liebe diese ersten Kleistsätze, für die man beim (lauten) Lesen eine langen Atem haben muss, die die ungeheuerlichsten Gegensätze vereinen und die gesamte Spannbreite der ihnen folgenden Erzählungen beinhalten, und einen auch inhaltlich in Spannung halten. Ein Grund, die Erzählungen noch einmal zu lesen, ohne Gedanken an didaktische und oder pädagogischen Umsetzungen, ein-fach fürs pure Lesevergnügen. Hier drei "Kostproben": "In M ..., einer bedeutenden Stadt im oberen Italien, ließ die verwitwete Marquise von O ..., eine Dame von vortrefflichem Ruf, und Mutter von mehreren wohlerzoge-nen Kindern, durch die Zeitungen bekannt machen: daß sie, ohne ihr Wissen, in andre Umstände gekommen sei, daß der Vater zu dem Kinde, das sie ...weiterlesen...


Sonntag, 20. November 2011 | Kategorie: Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (3)

"Es gibt ja nirgends eine ruhigere und ungestörtere Stätte, zu der ein Mensch flüchten könnte, als die eigene Seele, vor allem für den Menschen, der in seinem Innern die Werte trägt, deren Betrachtung ihm augenblicklich Erleichterung gewährt. Mit dieser Erleichterung meine ich nichts anderes als die Wiederherstellung des inne-ren Gleichgewichtes. Gönne dir also ständig diese stille Einkehr und erneuere dich selbst." (Marc Aurel) weiterlesen...


Mittwoch, 16. November 2011 | Kategorie: Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (2)

"Zwei alte Frauen. Wir beklagen uns, sind nie zufrieden. Wir reden davon, daß es nichts zu essen gibt, und davon, wie gut es früher war, obwohl es in Wirklich-keit nicht besser war. Wir finden, daß wir schon schrecklich alt sind. Und jetzt, nachdem wir so viele Jahre damit ver-bracht haben, die jüngeren Leute davon zu überzeugen, daß wir hilflos sind, glauben sie, daß wir in dieser Welt nicht mehr von Nutzen sind." (aus: Velma Wallis, Zwei alte Frauen, S. 34) weiterlesen...


Sonntag, 13. November 2011 | Kategorie: Denk-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (3)

"Liebe hat nichts mit Lieb-sein zu tun. Lieben heißt, auf deine eigene Innere Wahrheit zu hören und sie zu leben, ganz gleich, wie andere das finden." (der heutige Tagesspruch von Robert Betz) weiterlesen...


Freitag, 11. November 2011 | Kategorie: Denk-Würdiges, Frag-Würdiges, Merk-Würdiges, Zitate | Kommentare (0)

"Berti wollte sich von ihren vielen Nichten und Nef-fen verabschieden. Ein Geistlicher verließ gerade das Haus. Er hatte Tante Berti beim Gehen gute Besserung gewünscht, sie sagte zu mir, man wünsche jemandem, der im Sterben liegt, nicht gute Besserung, das sei lächerlich. Sie schien enttäuscht und gekränkt. Dieser kurze Moment, in dem eine sterbende Frau, Mutter von drei Kindern, zwei davon halbwüchsig, angesichts des Todes forderte, vor den Tatsachen  nicht die Augen zu verschließen, machte einen tiefen Eindruck auf mich. Ich habe mich von diesem Satz nie ganz erholt. Manchmal lernt man in einem Augenblick mehr als in einem ganzen Jahr Schule." (aus: Arno Geiger, Der alte König in seinem Exil, ...weiterlesen...


Mittwoch, 9. November 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (1)

"Du kannst gar nicht so klein sein, dass du mit deinen Worten nicht Glück verbreiten oder jemanden verletzen könntest." (S. v. Stepski-Doliwa, Zeitlose Wahrheiten, S. 361) weiterlesen...