Montag, 5. September 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Frag-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (4)

Wie beschreibt man ungeheure, unermessliche kaum fassbare Wut? Welche Vergleiche können zur Beschrei-bung herangezogen werden? Was ist angemessen? Diese Fragen schossen mir durch den Kopf als ich folgende Sätze las: "Wut ist etwas sehr Persönliches. Sie ist Teil jener allerheiligsten Bezirke der Seele, tief drinnen, wo kein Vertrauen mehr wohnt. Ich wußte genau, welche Farbe meine Wut hatte: Sie war schwarz und braute sich zusammen wie Sturmwolken an Tagen mit einer Tem-peratur von gut fünfundvierzig Grad, an denen es außer einem katastrophalen elektrischen Holocaust keine Abkühlung gibt." (aus: Lorian Hemingway, Die Stimme des Flusses, Hamburg 1993, S. 97) Das Wort "Holocaust" als Metapher für die eigene Wut? Offensichtlich scheint diese amerikanische Schriftstellerin, Enkelin ...weiterlesen...


Sonntag, 4. September 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (6)

"Danken hilft uns dabei, nicht nur das Haar in der Suppe zu finden, sondern auch die Suppe um das Haar herum." (Amei Helm) weiterlesen...


Samstag, 3. September 2011 | Kategorie: Denk-Würdiges, Merk-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (2)

"Weil es Männer sind, die den Kirchen vorstehen, ist es unvermeidlich, daß die Kirchen den Frauen mißtrauen, wie sie übrigens Gott mißtrauen, und so suchen sie jene und diesen zu zähmen, suchen die Flut des Lebens ins artige Bett der Vorschriften und Riten einzufassen." (aus: Christian Bobin, Das Kind, der Engel und der Hund, S. 104) weiterlesen...


Freitag, 2. September 2011 | Kategorie: Zitate | Kommentare (1)

"Es braucht Zeit, über das Gefühl hinauszuwachsen, daß wir sie für unser Wohlbefinden benötigen, daß wir ihnen unterlegen sind. Wir brauchen Zeit, um zu erkennen, daß unsere Selbstachtung nicht mehr von ihrer Anerkennung abhängt, sondern von der Anerkennung, die wir uns selbst entgegenbringen. " (aus: William F. Nerin, Versöhnung mit den Eltern, Frei werden für das eigene Leben, München 1994, s. 56) weiterlesen...


Donnerstag, 1. September 2011 | Kategorie: Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (3)

"Wer zur Wahrheit wandert, wandert allein." (Christian Morgenstern) weiterlesen...


Mittwoch, 24. August 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Merk-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (4)

"Alte Freunde muss man nicht wieder sehen, man versteht sich nicht mehr mit ihnen. Jeder hat eine andere Sprache bekommen. Wem es ernst um seine innere Kultur ist, hüte sich davor, denn der alsdann hervortretende Mißklang kann nur störend auf uns einwirken, und man trübt sich das reine Bild des früheren Verhältnisses." (Johann Wolfgang von Goethe) weiterlesen...


Sonntag, 21. August 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (2)

"Leben ist vibrierendes Ebben und Fluten, geboren aus einer zugrundeliegenden frei fließenden Energie - siehe: du siehtst den Stern nur hell auf dem dunklen Hintergrund." (Whitehead) weiterlesen...


Samstag, 20. August 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (8)

"Der Nachteil der Intelligenz besteht darin, dass man ununterbrochen gezwungen ist, sich zu verändern." (Georg Bernard Shaw) Ununterbrochene Veränderungen sind manchmal schon sehr herausfordernd, kräftezehrend und anstrengend doch: Was wäre die Alternative? weiterlesen...


Mittwoch, 17. August 2011 | Kategorie: Allgemein, Aufgelesen, Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (1)

"Ich bin dir gut und alles, was ich sage, meine ich im Guten." (aus: B. Pachl-Eberhardt, Vier minus drei) Eine Möglichkeit, Diskussionen und Konflikten die Grund-lage zu entziehen, im Kampf zu enden? weiterlesen...


Dienstag, 16. August 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (0)

"Jede Seele hat ihre Eisregionen und Wüstenlandschaften, und nur wo Tauwasser die verdorrte Erde tränkt, gedeihen die Gärten des Lebens. " (Andreas Tenzer) weiterlesen...