Montag, 27. Juni 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Merk-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (0)

"Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar." ... Nun steckt aber in jedem Fall, auch im alltäglichsten von Liebe, der Grenzfall, den wir, bei näherem Zusehen, erblicken können und vielleicht uns bemühen sollten, zu erblicken. Denn bei allem, was wir tun, denken und fühlen, möchten wir manchmal bis zum Äußersten gehen. Der Wunsch wird in uns wach, die Grenzen zu überschreiten, die uns gesetzt sind. Nicht um mich zu widerrufen, sondern um es deutlicher zu ergänzen, möchte ich sagen: Es ist auch mir gewiß, daß wir in der Ordnung bleiben müssen, daß es den Austritt aus der Gesellschaft nicht gibt und wir uns ...weiterlesen...


Sonntag, 26. Juni 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Aufgeschnappt, Frag-Würdiges, Merk-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (3)

"Du musst in deinem Leben Zeit zum Träumen finden." Muss ich? Weshalb, wozu? Wer sagt mir das? Schon wieder ein Müssen. Da formuliere ich den Satz lieber um: "Ich möchte in meinem Leben Zeit zum Träumen finden." vielleicht sogar in: "Ich will in meinem Leben Zeit zum Träumen finden." Wortklauberei? Haarspalterei? weiterlesen...


Donnerstag, 23. Juni 2011 | Kategorie: Worte, Zitate | Kommentare (1)

Aufdruck auf meinem letzten Kontoauszug: "Hinweis: Glücksspiel kann süchtig machen. Informa-tionen hierzu erhalten Sie von Ihrem Berater." Eindeutig zweideutig! Oder? weiterlesen...


Dienstag, 21. Juni 2011 | Kategorie: Alltägliches, Zitate | Kommentare (1)

"Der Ärger ist als Gewitter, nicht als Dauerregen gedacht; er soll die Luft reinigen und nicht die Ernte verderben." (Ernst R. Hauschka) weiterlesen...


Montag, 20. Juni 2011 | Kategorie: Frag-Würdiges, Merk-Würdiges, Zitate | Kommentare (0)

"Du mußt einmal ganz nah herantreten an einen Mann, dann siehst du seinen Wahn, der immer ein Wahn nach Größe ist, nach Herrschaft im weitesten Sinn, ein Überlegenheitswunsch. Weil sie nur fühlen, wenn jemand unter ihnen ist." (aus: Marion Titze, Unbekannter Verlust, Berlin 1994, S. 79) weiterlesen...


Samstag, 18. Juni 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Worte, Zitate | Kommentare (1)

Ob man selbst Reisender oder Tourist ist, lässt sich vielleicht anhand der von Wim Wenders gemachten Unterscheidung treffen: "Ein Reisender lässt alles, was sich ihm darbietet an sich heran: Landschaften, Objekte, Menschen. Wenn man viel reist, ist nämlich die Gefahr groß, dass man vom Reisenden zum Touristen wird. ... Der Tourist ist einer, der nichts sieht und nichts hört. Er reist nie ab und kommt nie an, sondern bleibt immer zu Hause - von seiner Haltung her. Er will nur die Dinge sehen, die er auch erwartet." (aus: DIE ZEIT Nr. 24) weiterlesen...


Freitag, 17. Juni 2011 | Kategorie: Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (0)

"Halt an, wo läufst du hin? Der Himmel ist in dir. Suchst du ihn anderswo, du fehlst in für und für." (Angelus Silesius) weiterlesen...


Donnerstag, 16. Juni 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (3)

"Das Ärgerliche am Ärger ist, dass man sich schadet, ohne anderen zu nützen." (Kurt Tucholsky) weiterlesen...


Mittwoch, 15. Juni 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (2)

"Also weißt du sagte meine Mutter, die Türen. Die Türen hätte ich schon längst einmal abgeseift. Später erklärte mir eine Psychologin, daß das immer so ist. Man fällt an einer Kleinigkeit. Man trägt seine Last wochenlang, ist geschlagen, steht auf und wieder auf. Und dann eines Tages, fällt eine Tasse zu Boden, und man fällt ihr nach. Ich fiel über den Satz meiner Mutter. Vielleicht fallen alle Töchter auf diese Weise." (aus: Marion Titze, Unbekannter Verlust, Berlin 1994, S. 11) weiterlesen...


Montag, 13. Juni 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (0)

Folco Tiziani fragt in "Das Ende ist mein Anfang" seinen Vater danach, wie er seine Frau bzw. seine Mutter kennengelernt habe. Tiziano sah Angela, die er alles andere als eine Schönheit empfand, und wusste: "Sie war alles, wovon ich nur träumen konnte. Sie war anders." Sie war für ihn: "So wie das Urmeter, das in Paris unter einer Glashaube aufbewahrt wird, das Maß aller Meter ist, wurde sie zu meiner Maßeinheit." Sie war alles für ihn, nämlich die Gewissheit, " frei und gleichzeitig geborgen zu sein". Sie war "der Pflock, an den der Elefant sich mit einem seidenen Faden binden ...weiterlesen...