Montag, 10. Mai 2010

Dieser 2. Krimi Kutschers mit Gereon Rath spielt im Filmmilieu Berlins der dreißiger Jahre, als der Tonfilm beginnt, die Stummfilme zu verdrängen mit all den Konsequenzen für die beteiligten Produzenten, Kinobesitzer und Filmstars. Die erste Filmschauspielerin scheint das Opfer eines Drehunfalls zu sein. Ein herabstürzender Scheinwerfer trifft sie während der Dreharbeiten und verletzt sie schwer, aber nicht lebensgefährlich. Getötet wird sie durch einen Stromschlag, den ihr Film- und  Ehepartner mit einem Eimer Wasser auslöst, als er die Flammen löschen will. Der junge Gereon Rath, ein Neuzugang bei der Berliner Mordkommission, schöpft sofort Verdacht und ist nach einigen Recherchen der Ansicht, dass es kein Unfall ...weiterlesen...


Freitag, 7. Mai 2010

"Ich habe bemerkt, dass man aus dem Irrtum sich wie erquickt wieder zu dem Wahren hinwendet." (J.W. Goethe) weiterlesen...


Donnerstag, 6. Mai 2010

Maitag Still! - Ich hör, wie an Geländen leicht der Wind vorüberhüpft, wie die Sonne Strahlenenden an Syringendolden knüpft. Stille rings: Nur ein geblähter Frosch hält eine Mückenjagd, und ein Käfer schwimmt im Äther, ein lebendiger Smaragd. Im Geäst spinnt Silberrhomben Mutter Spinne Zoll um Zoll, und von Blütenhekatomben hat die Welt die Hände voll. (R.M. Rilke) weiterlesen...


Mittwoch, 5. Mai 2010

"Eine Krise kann jeder Idiot haben. Was uns zu schaffen macht, ist der Alltag." (A.P. Tschechow) weiterlesen...


Montag, 3. Mai 2010

"Was aber die Liebe betrifft, so muß ich dir sagen, daß das Zusammenleben mit einer Frau, die Spencer gelesen hat und dir zuliebe bis ans Ende der Welt mitgegangen ist, genauso uninteressant ist wie mit irgendeiner Anfissa oder Akulina. In der Wohnung riecht es ebenso nach dem Bügeleisen, nach Puder und Arzneien, jeden Morgen werden die gleichen Papilloten gedreht und es ist auch der gleiche Selbstbetrug..." (Anton Tschechow, Das Duell, S. 9) Ja wenn der (Ehe-)Partner den jeweils anderen aus der "Ekelhaftigkeit und Leere des eignen Lebens" retten soll, hat dann eine Beziehung überhaupt eine Chance? Wanjas Vorstellungen, woanders zu bekommen, was er benötigt, sind Illusionen. Er selbst ...weiterlesen...


Montag, 3. Mai 2010

"Die Mitte der Nacht ist der Anfang des Tages." (Demokrit) weiterlesen...


Sonntag, 2. Mai 2010

"Lichtersprache aus den Rissen" lautet der heutige Titel der Sendung "Lebenszeichen" des WDR 3. Es ist eine Sendung über die Literaturnobelpreisträgerin Nelly Sachs, die heute Abend wiederholt wird und als Manuskript auch herunterzuladen ist. Da ich mir immer unsicher bin, was ich zitieren darf oder nicht, belasse ich es bei diesem Hinweis. Interessierte können die wunderbaren Gedichte dort nachlesen. weiterlesen...


Sonntag, 2. Mai 2010

Was macht man/frau, wenn in einer Beziehung die Liebe abhanden gekommen zu sein scheint? Wenn man glaubt: " Sie würde sich von mir ebenso schwer trennen, wie von ihrem Puder oder ihren Lockenwicklern. Ich bin für sie eine unumgänglicher Bestandteil ihres Boudoirs." Sie unter fadenscheinigen Umständen verlassen oder bis zum Tode zusammenbleiben? Pikanterweise lebt Wanja Lajewski mit der verheirateten Nadeschda Fjodorowna in wilder Ehe zusammen, was ihr die Türen zu den meisten "anständigen" Häusern verschließt. Während er wild über eine Zukunft ohne sie spekuliert und sich Geld zu leihen versucht, beginnt sie eine Affäre mit einem angesehenen Bürger, ist aber schon nach dem ersten Treffen entsetzt über ihr Verhalten, was ihr nicht viel ...weiterlesen...


Samstag, 1. Mai 2010

"Bei gleicher Umgebung lebt doch jeder in einer anderen Welt." (Arthur Schopenhauer) weiterlesen...


Samstag, 1. Mai 2010

Folgende Aufschrift ist der Wunsch Murakamis für seinen Grabstein: Haruki Murakami Schriftsteller (und Läufer) Zumindest ist er nie gegangen. Nie zu gehen während eines Laufes, ist das Ziel Murakamis, des Langstreckenläufers, der seit mehr als einem Vierteljahrhundert läuft und mittlerweile an seinen Zeiten merkt, dass er älter wird. Doch mit dem Laufen aufzuhören, das kommt für ihn (noch) nicht in Frage. Warum er läuft und was sein Laufen mit der Schriftstellerei zu tun hat, das erfährt man in dem soeben als Taschenbuch erschienenen Laufbuch Murakamis: "Sich selbst bis an seine persönlichen Grenzen zu verausgaben ist die Essenz des Laufens und eine Metapher für das Leben überhaupt (und für mich ...weiterlesen...