Sonntag, 3. Februar 2008 | Kategorie: Allgemein, Aufgelesen, Worte |
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Zeitunglesen bildet, erweitert (manchmal) auch den Horizont.
Gestern morgen konnte ich mein Wissen erweitern. Ich weiß nämlich jetzt, was eine Schiege ist und dass eine Schiege ein sehr seltenes Tier ist, so selten, dass ihr Besitzer ihr wie es früher üblich war, einen Namen gegeben hat. Schiege Lisa ist eine Kreuzung aus Schaf und Ziege, ein schöner Anblick. Da Lisa weiblich ist, stellt sich die Frage, ob sie als Mutter später Ziegen- oder Schaftsmilch produziert. Warten wir es ab und gönnen ihr zunächst einmal eine unbeschwerte Kindheit.
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Sonntag, 3. Februar 2008 | Kategorie: Allgemein, Aufgelesen |
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Folgende dpa - Meldung konnte man in der letzten Woche in diversen Zeitungen lesen:
"An den öffentlichen Schulen in NRW werden im Februar und April 2500 neue Lehrer ihren Dienst aufnehmen. Damit führe die Landesregierung die hohe Zahl von Einstellungen der vergangenen Jahre auch im zweiten Schulhalbjahr 2007/08 fort, teilte das Ministerium für Schule und Weiterbidlung in Düsseldorf mit." (gelesen in der RZ v.30.01.08)
In dieser Mitteilung des Ministeriums ist aber nicht zu lesen, wie hoch die Zahl derjenigen ist, die zum 1.2.08 pensioniert worden sind, und die Anzahl derer, die mit einem nur befristeten Vertrag gehen mussten. Erst mit der ...
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Samstag, 2. Februar 2008 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches |
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Bis jetzt habe ich immer gedacht, es gebe in einem Restaurant Räume für Raucher und Nichtraucher. Dass der Wunsch nach einem Tisch im Nichtraucherzimmer automatisch mit der Wahl der "feineren, etwas teureren" Speisekarte verbunden sein kann, das habe ich gestern Abend gelernt. Im Raucherzimmer hätte es "nur" Gerichte der etwas deftigeren Art gegeben. Meine Frage, ob wir nicht im Nichtraucherzimmer sitzen und beide Karten zur Auswahl haben könnten, wurde mit "Nein!" beantwortet.
Wieso eigentlich? Mein Mann und ich, wir sind beide Nichtraucher, er liebt die etwas deftigere Küche, ich eher die etwas feinere, lieber wenig, aber fein! Er hat dann ...
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Freitag, 1. Februar 2008 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Aufgelesen |
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"Wenn zwei Menschen sich lieben,
kann es kein Happy End geben,
denn einer wird sterben
und den anderen einsam zurücklassen."
(E.H.)
Diese vier Zeilen habe ich vor Jahren auf einer Todesanzeige gelesen. Spontan habe ich gedacht, eine wunderschöne, letzte Liebeserklärung, die hoffentlich zu Lebzeiten nicht nur geäußert, sondern auch gelebt worden ist. Vielleicht aber haben sie eine Liebesbeziehung geführt, die das "Happy End" schon gelebt hat, das was typische Liebesfilme mit ihrem Happy End meist weglassen, das Leben miteinander in Liebe, Verständnis, der Möglichkeit miteinander zu wachsen und alt zu werden. Der Traum und die Verwirklichung von einem gemeinsamen Leben und Sterben wie Philemon und ...
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Donnerstag, 31. Januar 2008 | Kategorie: Gedichte |
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Todes-Erfahrung
Wir wissen nichts von diesem Hingehn, das
nicht mit uns teilt. Wir haben keinen Grund,
Bewunderung und Liebe oder Haß
dem Tod zu zeigen, den ein Maskenmund
tragischer Klage wunderlich entstellt.
Noch ist die Welt voll Rollen, die wir spielen.
Solang wir sorgen, ob wir auch gefielen,
spielt auch der Tod, obwohl er nicht gefällt.
Doch als du gingst, da brach in diese Bühne
ein Streifen Wirklichkeit durch jenen Spalt
durch den du hingingst: Grün wirklicher Grüne,
wirklicher Sonnenschein, wirklicher Wald.
Wir spielen weiter. Bang und schwer Erlerntes
hersagend und Gebärden dann und wann
aufhebend; aber dein von uns entferntes,
aus unserm Stück entrücktes Dasein kann
uns manchmal überkommen, wie ein Wissen
von jener Wirklichkeit sich niedersenkend,
so ...
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Mittwoch, 30. Januar 2008 | Kategorie: Alltägliches, Rezensionen |
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Dass man sich über Sterben und Tod Gedanken macht, stößt meist auf Verwunderung derer, die es mitbekommen. Dass man aber Abschiede und die damit verbundene Trauer als Lebensbewältigung ansieht, Tod oder die vielen Tode, die man stirbt, als Teil des Lebens ansieht, gleichzeitig aber auch als Vorbereitung auf das endgültige Ende, ruft in der Regel Kopfschütteln und oft die Frage hervor, ob man unter Depressionen leide.
In seinen "Widerborstigen Anmerkungen" macht Erich Schützendorf ähnliche Erfahrungen. Auf einem Treffen für über 55-Jährige fragt die Leiterin, die er ironisch als Animateurin bezeichnet, nach den Wünschen der Anwesenden und listet sie auf. ...
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Samstag, 26. Januar 2008 | Kategorie: Rezensionen |
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Elke Heidenreich behauptet, nach der Lektüre des Buches sei man glücklich. Zu lesen auf dem Cover des Romans, dessen vollständiger Titel lautet: "Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück" - ein großes Versprechen.
Der Roman beginnt wie ein Märchen:" Es war einmal ein junger Psychiater, der Hector hieß und mit sich nicht besonders zufrieden war." und endet wie ein Märchen: "Und so heirateten Hector und Clara und lebten glücklich und zufrieden und bekamen einen kleinen Jungen, der Psychiater wurde, ganz wie sein Papa." Dazwischen liegt Hectors Suche nach dem Glück, die er beginnt, als er merkt, dass er mit seiner ...
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Freitag, 25. Januar 2008 | Kategorie: Rezensionen |
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Dieser Roman für Kinder ist über dreißig Jahre alt, ein Klassiker eben. Es ist eine "Geschichte vom Aufpassen" in der die "Krokodiler", Mitglieder einer Kinder- und Jugendbande, die in der Papageiensiedlung in Dortmund ihr "Unwesen" treiben, wie das die Erwachsenen bezeichnen.
Sicher, die "Krokodiler" verhalten sich bei Hannes Mutprobe, Voraussetzung für die Aufnahme in die Bande, unverantwortlich, als sie weglaufen, obwohl Hannes droht vom Dach zu stürzen, zu groß ist die Angst vor der Bestrafung durch die Erwachsenen. Später aber nehmen sie sogar einen Jungen im Rollstuhl auf, von dem sie anfangs nichts wissen wollen, denn mit "Krüppeln" wollen sie ...
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Donnerstag, 24. Januar 2008 | Kategorie: Aufgelesen |
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"Ein Aussagesatz endet mit einem Punkt "
Genau, das ist der Fall! Ist doch ganz einfach, oder? Nur mit der Anwendung hapert es noch ein wenig.
Ein weitaus schwierigerer Fall ist Nachtbar Kurt. Ich weiß nicht, wo ich ihn finden kann. Vielleicht kann mir jemand helfen.
Das sind erheiternde Stilblüten/ Rechtschreibfehler, die mich beim Korrigieren schmunzeln oder auch laut lachen lassen.
Dass ich aber - wie unlängst in einem Tatort-Krimi zu sehen - noch nach meiner Pensionierung alte Arbeiten korrigiere, das wird sicher nicht passieren.
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Mittwoch, 23. Januar 2008 | Kategorie: Alltägliches |
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Welche Facetten "Kollegialität" annehmen kann, habe ich heute Morgen erfahren.
Vor einiger Zeit habe ich Kollegen auf meine "flapsige" Art angesprochen und ihnen gesagt, wir hätten ein Date auf dem Schulhof. Daraufhin sind wir nach draußen gegangen und haben Aufsicht geführt.
Jetzt, Monate später weist die Kollegin mich heute darauf hin, dass ich keine Aufsicht geführt habe. Aber wie!
Ich habe mich entschuldigt und ihr gesagt, ich hätte es wirklich vergessen, sie möge mich doch bitte beim nächsten Mal vorher ansprechen, wenn sie mitbekäme, dass ich keine Anstalten machte, nach draußen zu gehen.
- Ich halte Aufsichten nämlich für notwendig! -
Daraufhin bekam ...
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