Montag, 5. Februar 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

Und noch einmal eine bedenkenswerte Passage aus dem Roman "Nachtzug nach Lissabon" von Pascal Mercier, die der besseren Lesbarkeit wegen nicht kursiv wiedergegeben ist wie im Roman: "Enttäuschung gilt als Übel. Ein unbedachtes Vorurteil. Wodurch, wenn nicht durch Enttäuschungen, sollten wir entdecken, was wir erwartet und erhofft haben? .... Wir sollten Enttäuschungen nicht seufzend erleiden als etwas, ohne das unser Leben besser wäre. Wir sollten sie aufsuchen, ihnen nachspüren, sie sammeln .... (Menschen) sind bestürzt darüber, daß sie jahrelang eine Erwartung mit sich herumgetragen haben, die enttäuscht werden konnte, ohne daß sie Näheres über sie wußten. Einer, der wirklich wissen möchte, ...weiterlesen...


Sonntag, 4. Februar 2007 | Kategorie: Zitate | Kommentare (0)

"Bei Ausreden ist die Welt voller Erfinder" (Hugo Wiener) Ausreden werden bewusst erfunden, um die eigene Unzlänglichkeit zu verschleiern!? weiterlesen...


Sonntag, 4. Februar 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Die Vögel zwischern draußen, als sei Frühling, sie turteln, als suchten sie schon nach geeigneten Gefährten. Jetzt ist Vorsicht angesagt: Ich habe die Angewohnheit, Pullover, aber auch (Woll-) Decken zum Lüften nach draußen zu hängen. Dort liegen sie dann auch schon mal länger. In den letzten jahren habe ich mich immer wieder über den regen Vogelverkehr bei uns auf dem Balkon gewundert. Der Grund ist immer wieder derselbe, den ich aber immer wieder vergesse: Die Wolle der Decken und Pullover sind geeignete Materialien für den Nestbau, vor allem zum Auspolstern. Löcher in Pullovern und blanke Stellen an verschiedenen Decken bestätigen ...weiterlesen...


Samstag, 3. Februar 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

"Warum habe ich nicht schon früher damit begonnen! Man ist nicht richtig wach, wenn man nicht schreibt. Und man hat keine Ahnung, wer man ist. Ganz zu schweigen davon, wer man nicht ist." Das hat Prado, ein Arzt und Widerstandskämpfer von sich gesagt, der von anderen als "Goldschmied der Worte" bezeichnet wird, "dessen tiefste Leidenschaft gewesen war, die schweigsamen Erfahrungen des menschlichen Lebens ihrer Stummheit zu entreißen." Nachzulesen in: Pascal Mercier, Nachtzug nach Lissabon, (S. 121 u. 133) weiterlesen...


Freitag, 2. Februar 2007 | Kategorie: Zitate | Kommentare (0)

"Wenn du nichts riskierst, riskierst du sogar noch mehr." Erica de Jong weiterlesen...


Freitag, 2. Februar 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

"Thyssen-Krupp-Steel" prangte mir entgegen. Bitte was ist denn das? Aber ich hatte mich nicht verlesen. Es hieß wirklich "Thyssen-Krupp-Steel" !! Welche französische oder sonstige Firma käme auf die Idee ihren Namen auf diese Art und Weise zu internationalisieren? Als nächtes verursachte ein vor mir fahrender Mietwagen ein Augenzwinkern: "Nice to miet" Na, ja. Aber immerhin hat es bewirkt, dass ich zweimal hingesehen habe. Ich denke dann nur immer an Grundschüler, die Lesen und Schreiben lernen sollen. Wie soll das gehen, wenn sie immer wieder in der Werbung mit solch einer Verballhornung konfrontiert werden? But so what?! weiterlesen...


Donnerstag, 1. Februar 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

Noch ein paar Leseproben aus "Zoli": "Ich wollte von Enrico wissen, warum er mich nicht gefragt habe, ob ich Zigeunerin sei. Er sagte, ich hätte ihn ja auch nie gefragt, ob er kein Zigeuner sei. Es war die vielleicht schönste Antwort, die ich je bekommen habe." (S. 311f.) "Dein Vater hat mir nie viele Fragen über meine Vergangenheit gestellt, und darum habe ich ihm oft davon erzählt. Für mich wart ihr, du und er, die Einzigen, denen ich diese Worte und das Dunkel, von dem sie kündeten, anvertrauen konnte." (S. 323) "Seltsam, wie weit mein Leben vorangeschritten ist - ich habe so viel ...weiterlesen...


Donnerstag, 1. Februar 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (3)

Wer immer schon einmal wissen wollte, woran mein die Besten der Journalistenzunft erkennen kann, der sollte sich in der "ZEIT" dieser Woche Martensteins "Lebenszeichen" ansehen: Nicht an ihren Werken/Artikeln könnt ihr sie erkennen, sondern an ihrer Toilette, genauer an den sich darin befindlichen "Spülsurfern" von Alessi, entworfen von Miriam Mirri. Wer's genauer wissen will, der lese ! weiterlesen...


Mittwoch, 31. Januar 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

"Du hörst ja das Gras wachsen!" Dieser Ausruf von Erwachsenen war für mich als Kind, als Jugendliche kein Lob, etwas besonders gut, schnell, vor anderen zu bemerken. Es hörte sich für mich immer eher an wie ein Vorwurf. Heute bin ich sicher, die Erwachsenen fühlten sich ertappt, entlarvt, da ich etwas gesehen, bemerkt, gefühlt - also wahrgenommen hatte, von dem sie nicht wollten, dass ich es wahrnahm. Statt zuzugeben, dass ich richtig lag mit meiner Wahrnehmung, drehten sie es so, als habe ich mich getäuscht. Es hat lange gedauert, bis ich ihnen auf die Schliche gekommen bin. Und selbst als ...weiterlesen...


Mittwoch, 31. Januar 2007 | Kategorie: Alltägliches | Kommentare (0)

Erinnerungen und Sehnsucht haben das Bild "Strand" bei mir ausgelöst: Erinnerungen an viele Urlaube auf "meiner" Urlausbsinsel Langeoog. Gleichzeitig merke ich: Es wäre mal wieder an der Zeit, dorthin zu fahren - nicht nur weil ich reif für die Insel bin! Übrigens: Dieser Fotoblog ist empfehlenswert, weil er oft überraschende und neue Einblicke in den gewohnten, vermeintlich bekannten Alltag bringt. Es erinnert mich an eine - irgendwo gelesene/gehörte - Ansicht , man solle wenigstens einmal am Tag etwas "andersherum" machen als gewohnt. Die Bilder bieten oft einen "Perspektivwechsel an" weiterlesen...