Montag, 5. Februar 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)
Und noch einmal eine bedenkenswerte Passage aus dem Roman "Nachtzug nach Lissabon" von Pascal Mercier, die der besseren Lesbarkeit wegen nicht kursiv wiedergegeben ist wie im Roman:
"Enttäuschung gilt als Übel. Ein unbedachtes Vorurteil. Wodurch, wenn nicht durch Enttäuschungen, sollten wir entdecken, was wir erwartet und erhofft haben? .... Wir sollten Enttäuschungen nicht seufzend erleiden als etwas, ohne das unser Leben besser wäre. Wir sollten sie aufsuchen, ihnen nachspüren, sie sammeln .... (Menschen) sind bestürzt darüber, daß sie jahrelang eine Erwartung mit sich herumgetragen haben, die enttäuscht werden konnte, ohne daß sie Näheres über sie wußten.
Einer, der wirklich wissen möchte, ...weiterlesen...
