Mittwoch, 31. Januar 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Christa Wolf hat einmal in einem Artikel der Frankfurter Rundschau darüber nachgedacht, ob wir nicht eine Liste von verlorenen Wörtern anlegen müssten. Daran musste ich denken, als ich beim Vorlesen einer Erzählung bemerkt habe, welche Wörter Kinder und Jugendliche nicht mehr kennen: "Maulaffen feil halten", "Bandwurm", auf "Schusters Rappen", "Drescher", "Tenne", aber auch "heilsam", "wohlfeil", "lieblich".....Ich könnte die Liste erweitern ohne Ende. Was geht damit verloren? Die Tendenz, Allerweltsbegriffe zu benutzen, ist recht weit verbreitet, das Suchen nach genaueren, verschiedenen Ausdrücken wird als mühsam empfunden: Wieso, man versteht doch was da steht. Wirklich? Wieviel inhaltleere Sätze werden produziert, die man ...weiterlesen...


Dienstag, 30. Januar 2007 | Kategorie: Aufgeschnappt | Kommentare (0)

Vorlesen statt deuten das Mittel, um Kindern/Jugendlichen Spaß an Literatur vermitteln? In diesem Interview beklagt Klaus Wagenbach einmal mehr die Interpretationswut (im Deutschunterricht). Dann habe ich ja einiges richtig gemacht, als ich meinen Kindern Abende lang vorgelesen habe. Wer mehr Spaß daran hatte, weiß ich nicht mehr. Ich erinnere mich daran, dass ich es als Kind genossen habe, wenn mir mein Opa aus einer bebilderten Bibel vorgelesen hat. Da war es auch nicht weiter schlimm, dass das Schlafzimmer nur mäßig temperiert war (mein Opa war viel krank, aber nur dann hatte er Zeit, mir vorzulesen), wofür gab es Decken, in ...weiterlesen...


Dienstag, 30. Januar 2007 | Kategorie: Zitate | Kommentare (0)

"Jede einsame Stunde, die wirklich eine solche ist, enthält eine Forderung." (Hans Urs von Balthasar) weiterlesen...


Montag, 29. Januar 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Heute war es mal wieder soweit: Ich habe Fenster geputzt. Mache ich eigentlich gerne, meist nur mit dem Ergebnis, dass es einige Zeit später auf/gegen die frisch geputzten Fenster regnet. (Könnte ich eigentlich drauf wetten, aber ich wette ja nicht!!) Dennoch: Mir macht es Spaß. Es ist eine Form der Reinigung, (um nicht zu sagen Katharsis!), zugleich Fitnesstraining, wenigstens aber Gymnastik, Kniebeugen etc., und Selbstbespiegelung, denn anschließend kann ich mich in den sauberen Fenstern wieder spiegeln!! Und das Ergebnis lässt sich sehen! Übrigens: Heute hat es nicht geregnet!! (So, und nun wisst ihr auch, weshalb ich nie wette!!!) weiterlesen...


Montag, 29. Januar 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

Der Zeitungsbericht über eine Dezernentin, die die Sondergenehmingung erhalten hatte, auf Behindertenparkplätzen parken zu dürfen, hat soviel Wirbel verursacht, dass sie sich nun einen Dienstparkplatz einrichten lassen will. Geht' doch! weiterlesen...


Sonntag, 28. Januar 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (3)

soeren hat das Buch "Nachtzug nach Lissabon" von Pascal Mercier als lesenswert empfohlen. Ich habe es gekauft und mit dem Lesen angefangen. Ich denke: Der Tipp ist Gold wert. Raimund Gregorius, ein Lehrer, der von jetzt auf gleich nicht mehr in seinen Unterricht zurückkehrt, schreibt in einem Brief an seinen Rektor, dass er eine Erfahrung gemacht habe, die vieles verändere, er werde eine weite Reise machen und wisse nicht, ob er zurükkomme. Im weiteren Verlauf dieses Briefes zitiert er Marc Aurel:" Vergeh dich ruhig, vergeh dich an dir selbst und tu dir Gewalt an, meine Seele; doch später wirst du ...weiterlesen...


Sonntag, 28. Januar 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

" Es gibt ein altes Roma-Lied, in dem es heißt, dass wir anderen Menschen kleine Teile unseres Herzens geben, und je weiter wir im Leben voranschreiten , desto weniger vom Herzen bleibt für uns selbst, bis schließlich nicht mehr genug da ist. Man nennt es Reise, man nennt es auch Tod, und weil es uns allen so ergeht, gibt es nichts Gewöhnlicheres als das." (Colum Mc Cann, Zoli, S. 258) weiterlesen...


Samstag, 27. Januar 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Heute, an Mozarts Geburtstag, ist einer meiner Freunde oder besser Wegbegleiter geboren. Leider kann ich seinen Geburtstag nicht mehr feiern, da er inzwischen nur noch in meinem Herzen, meiner Erinnerung lebt. Der Tod hat den direkten Kontakt mit ihm gekappt. Und dennoch - auch nach so vielen Jahren - höre ich noch immer sein Lachen, seinen Humor, seine Zuversicht, bewundere seine "Jugendlichkeit" - auch im hohen Alter. Er ist immer jung geblieben, weil er immer neugierig war, ohne erkennbare Voruteile, das "Herz auf dem rechten Fleck". Ich vermisse ihn - auch wenn er nicht wirklich fort ist. Dennnoch ist es ...weiterlesen...


Samstag, 27. Januar 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (1)

"Nun, Rudy, für Israel zu sein bedeutet noch lange nicht, alles zu billigen, was Israel tut. Man muß Frieden schließen mit den Palästinensern. Sie haben wie du das Recht, hier zu leben. Sie waren schon vor der Gründung Israels hier. Da wir wissen, was es heißt, verfolgt zu sein, sollten wir ihnen den Raum zugestehen, auf den wir selbst jahrhundertelang gewartet haben." "Ja, aber unsere Sicherheit ..." "Frieden, Rudy, Frieden, hat uns Pater Bims nicht in diesem Sinn erzogen?" "Sei nicht naiv Joseph, die beste Garantie für den Frieden ist oft der Krieg." Rudy und Joseph haben die Zeit der Besatzung ...weiterlesen...


Samstag, 27. Januar 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

Muss eine Dezernentin als Privileg ohne Absprache mit der Behindertenbeauftragten einen Sonderausweis bekommen, der sie berechtigt einen Behindertenparkplatz zu benutzen, obwohl die Möglichkeit besteht, ihr einen Dienstparkplatz einzurichten? Weiterlesen weiterlesen...