Sonntag, 2. Mai 2010 | Kategorie: Buch-Rezensionen | Kommentare (1)

Was macht man/frau, wenn in einer Beziehung die Liebe abhanden gekommen zu sein scheint? Wenn man glaubt: " Sie würde sich von mir ebenso schwer trennen, wie von ihrem Puder oder ihren Lockenwicklern. Ich bin für sie eine unumgänglicher Bestandteil ihres Boudoirs." Sie unter fadenscheinigen Umständen verlassen oder bis zum Tode zusammenbleiben? Pikanterweise lebt Wanja Lajewski mit der verheirateten Nadeschda Fjodorowna in wilder Ehe zusammen, was ihr die Türen zu den meisten "anständigen" Häusern verschließt. Während er wild über eine Zukunft ohne sie spekuliert und sich Geld zu leihen versucht, beginnt sie eine Affäre mit einem angesehenen Bürger, ist aber schon nach dem ersten Treffen entsetzt über ihr Verhalten, was ihr nicht viel ...weiterlesen...


Samstag, 1. Mai 2010 | Kategorie: Buch-Rezensionen | Kommentare (0)

Folgende Aufschrift ist der Wunsch Murakamis für seinen Grabstein: Haruki Murakami Schriftsteller (und Läufer) Zumindest ist er nie gegangen. Nie zu gehen während eines Laufes, ist das Ziel Murakamis, des Langstreckenläufers, der seit mehr als einem Vierteljahrhundert läuft und mittlerweile an seinen Zeiten merkt, dass er älter wird. Doch mit dem Laufen aufzuhören, das kommt für ihn (noch) nicht in Frage. Warum er läuft und was sein Laufen mit der Schriftstellerei zu tun hat, das erfährt man in dem soeben als Taschenbuch erschienenen Laufbuch Murakamis: "Sich selbst bis an seine persönlichen Grenzen zu verausgaben ist die Essenz des Laufens und eine Metapher für das Leben überhaupt (und für mich ...weiterlesen...


Mittwoch, 14. April 2010 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (3)

"Es geschieht zu jeder Zeit etwas Unerwartetes. Unter anderem ist auch deshalb das Leben so interessant." (M. Ebner-Eschenbach) Mal sehen, was das Leben heute so an Unerwartetem zu bieten hat. weiterlesen...


Sonntag, 11. April 2010 | Kategorie: Alltägliches | Kommentare (5)

Und sie sammeln wieder wie alle Jahre. Ich schaue den Vögeln gerne dabei zu, wie sie - die Schnäbel vollgestopft - davonfliegen, ihre Nester zu bauen. Aber wieder ist es mir passiert:  Gestern sie haben sich meine zum Lüften draußen hängende Alpakadecke vorgenommen und an einem einzigen Tag soviel Flaum abgetragen, dass die Decke nun hässlich anzusehen ist. Soll ich sie ihnen nun ganz überlassen? Mein Geschenk an die Natur? Vor Jahren habe ich einen alten, unansehnlichen Berberteppich vor die Terrassentür gelegt. Von uns hinter der Glasscheibe beobachtet konnten die Nestlebauer nach Herzenslust daran herumzupfen und sich mit vollgepacken Schnäbeln davon machen. Vorher aber hatten sie mir dicke Löcher in ...weiterlesen...


Donnerstag, 8. April 2010 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (4)

Dieses Mal habe ich Paris zusammen mit meinem Sohn erkundet, der sich inzwischen dort recht gut auskennt und um meine Vorliebe für ungewöhnliche Dinge und Perspektiven weiß: Père Lachaise, Jongleure auf den Treppen vor Sacre Coeur, die Aussicht auf Paris vom Dach des Lafayette, Straßencafés, abseits vom Touristenstrom mit netter Bedienung und akzeptablen Preisen, Restaurants im indischen Viertel, in denen wir die einzigen Weißen waren, Buchläden (u.a. Mona Lisait), Papier- und Schreibwarengeschäfte, Stoff-, Hutgeschäfte mit Handschuhen aus Spitze,  Secondhandläden, in denen ich gleich zwei Jeans-Latzhosen auf Vorrat kaufen konnte, diverse kleine Designerläden, ungewöhnliche Kirchen,  u.a. die Kathedrale Saint Corbinien von Evry, einem Vorort von ...weiterlesen...


Donnerstag, 1. April 2010 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (5)

Was verbindet ihr - real, als tatsächliche Erlebnisse oder in euren Träumen, Tagträumen oder Vorstellungen mit -   PARIS? weiterlesen...


Samstag, 27. März 2010 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Preisgestaltung mit sieben Siegeln?! Wie kann es sein, dass man bei der Fahrt durch ein und dieselbe Stadt innerhalb von ca. 10 Minuten von einem Anbieter an zwei verschiedenen Tankstellen eine Preisdifferenz von 5 Cent vorfinden kann? Mineralstoffhandel scheint ein schwieriges Geschäft zu sein. weiterlesen...


Freitag, 19. März 2010 | Kategorie: Alltägliches | Kommentare (6)

Jetzt blühen sie wieder - zumindest die in Gärtnereien vorgezogenen Vergissmeinnicht. Strahlend blau - wie die Augen meines Mannes. Er sieht mich mit seinen Augen nun nicht mehr an. Als "Ersatz"  stehen Vergissmeinnicht auf dem Gartentisch, gut sichtbar auch von innen und rufen Erinnerungen wach an seine Augen, ihr Strahlen und Blitzen und an den letzten Kranz, der seine Urne geschmückt hat. Dass Vergissmeinnicht "ein Symbol für zärtliche Erinnerung sowie für Abschied in Liebe" sind, habe ich durch Wikipedia erfahren  und auch, dass diese Blume in fast allen Sprachen "Vergissmeinnicht" heißt. weiterlesen...


Samstag, 13. März 2010 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Die letzten Holzbestände ins Haus holen, Blätter wegfegen, die sich in Ecken, in der Garage und wo auch immer angehäuft haben, Bucheckern entferenen, die die Herbst- und Winterstürme auf den Rasen haben fallen lassen, Maulwurfshügel abtragen und Erde auf Beete verteilen, offensichtlich erfrorene Äste abschneiden, Blumenkübel inspizieren - einige haben es samt Inhalt nicht geschafft, heil über den Winter zu kommen. Ergebnis: - Die erst diese Woche geleerte Biotonne ist bereits voll. - Meinen Daumen ziert eine dicke Blase. - Der Rücken signalisiert: genug für heute. - Ich bin ko., aber zufrieden und froh, dass ich bald wieder regelmäßig im Garten sein kann. Doch bis der ...weiterlesen...


Freitag, 12. März 2010 | Kategorie: Buch-Rezensionen | Kommentare (0)

Jasmin Reisig, Mutter von zwei Kindern wird erdrosselt. Mit einem Seil aus Strohseide. Im Münchner Kommissariat gibt es zwei weitere ungelöste Fälle, die aber außer dem Mordwerkzeug und der Tatsache, dass die beiden anderen Erdrosselten Eltern waren, keine weiteren Parallelen aufzeigen. Alle Ermittlungsergebnisse werden miteinander verglichen: Nichts. Die verschiedenen Familienangehörigen von Jasmin Reisig verstricken sich immer stärker in Widersprüche, was zu immer mehr Verdächtigen mit unterschiedlichen Motiven führt und Familienverhältnisse aufdeckt, bei denen sich einem die Haare sträuben. Doch wirklich weiter kommen die Ermittler nicht, bis Endres, der Nachfolger des blinden Jonas Vogel, diesen - sehr zum Verdruss seines in der Kommission arbeitenden Sohnes Max Vogel - um Hilfe bittet, da er ...weiterlesen...