Freitag, 21. September 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

"Hass und Zank hegen oder erwidern ist Schwäche. Sie übersehen und mit Liebe zurückzahlen ist Stärke." (Adalbert Stifter) Wie schwach sind dann viele, die eigentlich glauben, dass Liebe Stärke ist, aber die Anerkennung der anderen brauchen, um daran festzuhalten, die Angst haben, Liebe zu leben, statt Hass und Zank zu pflegen? Denn, was habe ich davon, wenn ich mit (meiner) Liebe untergehe, weil ich dem Hass, dem Zank, der vermeintlichen, dann aber doch realen Macht der anderen unterliege? Vielleicht ist das nur kleinmütig? Vielleicht haben Ghandi, Hesse doch Recht, wenn sie sagen "Weich ist stärker als hart, Wasser stärker als Fels, ...weiterlesen...


Donnerstag, 20. September 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Was geht in Kindern/Jugendlichen vor, die bei einer "vier" in einer Arbeit schier zusammenbrechen, heulen, unfähig sind, sich auf den Beinen zu halten, weil sie einfach aufhören zu atmen, am ganzen Leib zittern, glauben, die Welt gehe unter? Was bricht für sie zu sammen? Ihre Sicht auf Welt, die Einschätzung ihrer eigenen Fähigkeiten? Wer oder was macht ihnen einen solchen Druck, dem sie in der Situation nicht standhalten können? Wie können sie aus dieser Noten-Tatsache eine Erfahrung machen, die sie einen Schritt nach vorne gehen lassen? Was müssen sie lernen und wer bestimmt das? Was muss ich als Lehrerin aus ...weiterlesen...


Montag, 17. September 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (2)

Der Klappentext weist darauf hin, dass "Ach Glück" Monika Marons neues Buch sei! Welch eine Erkenntnis!! Es erwarte den Leser ein "ROMAN VON GROSSARTIGER SUBTILITÄT UND WEISHEIT, (der) DEM UNMERKLICHEN AUSEINANDERDRIFTEN ZWEIER LEBENSSPUREN" folge. Wenn man diese Ankündigung schon in Großschrift anpreisen muss, dann hätte ich schon ein wenig vorsichtiger sein müssen. War ich aber nicht aufgrund der Romane, die ich von ihr kenne, die mir gefallen haben, z.T. auch entgegen der (vor-) herrschenden Meinung. Also habe ich das Buch gekauft und gelesen und es war: insgesamt enttäuschend! Es ist die Geschichte eines Ehepaares, das sich mit den Jahren auseinandergelebt hat. ...weiterlesen...


Freitag, 14. September 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

"Es ist Zeit sich zu entspannen, wenn man keine Zeit dafür hat." (Sydney Harris) Solche Sätze lesen sich einfach, findet jeder(?) sinnvoll. Doch wie schwer ist es (für mache) diese Einsichten auch in die Tat umzusetzen! Also, ich nehme mir die Zeit an diesem Wochenende einer Geburtstagseinladung zu folgen, auch wenn der zeitliche Aufwand recht groß ist und ich das Gefühl habe, eigentlich !!! müsste ich ja etwas anderes machen. Die Pficht ruft! (Die ruft doch immer oder nicht? Doch ich werde den Göttern nicht folgen, sollen sie dieses Wochenende unter sich bleiben oder jemanden suchen, der sich ihrem Diktat beugt!) Ich nehme ...weiterlesen...


Mittwoch, 12. September 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

"engel mit nur einem flügel" ist ein Theaterstück, ein "Ein-Mann-Stück", das die Geschichte des jüdischen Jungen Robert Goldsteins erzählt, auf einfache, einprägsame, aber nie kitschige, sentimentale Art und Weise. Ein Schauspieler stellt mit Hilfe von einfachen Handpuppen und Requisiten, die oft mehrfach zum Einsatz kommen, die Unterdrückung der Juden am Beispiel der Familie Goldstein während der Zeit der Nationalsozialisten dar. Gleichzeitig wird gezeigt, dass Solidarität, Hilfsbereitschaft und Menschlichkeit einen Ausweg aus der menschlichen Tragödie sein konnte. "engel mit nur einem flügel" ist ein Theaterstück, ausgezeichnet u.a. mit dem Theaterpreis NRW, geeignet für Schulkinder der 5./ 6. Klasse. Ein Stück, ...weiterlesen...


Sonntag, 9. September 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

Der Klappentext dieses Krimis hält, was er verspricht: spannende Unterhaltung mit der hochschwangeren Kommissarin Jane Rizzoli, die von Dr. Maura Isles in ihren Ermittlungen unterstützt wird. Dieser Fall ist ungewöhnlich, als die Zwillingsschwester Maura Isles ermordet worden ist, von deren Existenz sie bisher nichts wusste. Natürlich liegt es nahe, dass Dr. Isles ermordet werden sollte, denn die beiden Schwestern gleichen sich aufs Haar. Erst über den Umweg über die Aufklärung von z.T. lange zurückliegenden Morden an Schwangeren, erfährt der Leser ganz zum Schluss, wer es auf das Leben Dr. Isles abgesehen hat. Die Lösung ist dann aber eher banal, ...weiterlesen...


Samstag, 8. September 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

In einer Wiederholung der Tatortes "Undercover Camping" von1997 mit Manfred Krug, sagt dieser : "Wir alle sind Dauercamper in der Prärie unserer Träume." weiterlesen...


Freitag, 7. September 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

Als mich vor ein paar Tagen ein Vater im Rollstuhl sitzend nach der Klasse seines Sohnes fragte, habe ich ihm den Raum genannt, ihm aber gesagt, mit Rollstuhl könne er diese Klasse leider nicht erreichen. Anschließend habe ich ihn gefragt, ob bzw. wie ich ihm helfen könne. " Sie können bitte dafür sorgen, dass mein Sohn sein vergessenes Sportzeug bekommt!" Ich musste allerding nichts mehr unternehmen, da Sohnemann übers Handy bereits über die Ankunft des Vaters informiert war. Den Satz, der mir auf der Zunge gelegen hat, habe ich noch rechtzeitig hinunterschlucken können. weiterlesen...


Donnerstag, 6. September 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (1)

"Andorra" von Max Frisch, ein immer noch aktuelles Stück über die vermeintliche Andersartigkeit von Menschen, über das Phänomen, sich vom anderen ein Bildnis zu machen, das nach Frisch nie dem Original in seiner Einzigartigkeit entspricht, ein Stück über den Umgang mit Wahrheit oder dem, was Menschen dafür halten oder daraus machen. Als Andri die "Stuhlprobe" in den Augen des Tischlers nicht bestanden hat, fragt er: "Wieso seid ihr stärker als die Wahrheit? Sie wissen genau, was wahr ist. Sie sitzen drauf -" Dem Pfarrer, der im zweiten Gespräch behauptet, jetzt wirklich die Wahrheit zu sagen, schleudert Andri ebenfalls eine Frage ...weiterlesen...


Mittwoch, 5. September 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Theatervortellungen von Stücken, die im Deutschunterricht der diversen Schulen im Unterricht gelesen werden, sind für mich ein inzwischen ein Graus'. Ich überlege mittlerweile ernsthaft, ob ich noch in solche Vorstellungen gehen soll. Der Lärmpegel ist enorm. Zudem wird gerülpst, nachdem diverse Sachen erst raschelnd ausgepackt und dann verzehrt worden sind. Ständiges Gerappel an den Sitzen - vielleicht aber sind die Abstände der Reihen für heutige Jugendliche einfach zu eng - fortwährende Kommentare, Fragen, häufiges Kichern zerren an den Nerven. Dazwischen sitzt dann jemand, der immer wieder sein aufgeblasenes Kaugummi platzen lässt. Selbst Furzen scheint zur Tagesordnung hinzuzugehören. ...weiterlesen...