Mittwoch, 12. August 2009 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches | Kommentare (4)

Ein Wunsch auf meiner Löffelchenliste: die Lavendelfelder in der Provence blühen zu sehen. Gestern habe ich ein Glas Lavendelhonig gekauft, so als Anfang. weiterlesen...


Dienstag, 11. August 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (3)

Reinhardt und Kristine "waren ein Paar, schon seit vielen Jahren, sie hielten einander nicht an den Händen. ... Aber sie gingen zusammenspazieren, das war zur Gewohnheit geworden und Gewohnheiten hielten sie fest und machten die Welt vorhersagbar." Bei einem ihrer regelmäßigen Sonntagsspaziergänge sehen sie einen älteren Mann, der sich schleunigst fortbewegt, hastig um sich blickend. Kurze Zeit später finden die  beiden eine zum Teil entblößte Kinderleiche. Die Suche nach dem Mörder des kleinen Jonas durch Kommissar Sejer und seinen Assistent Skarre beginnt. Edwin, ein weiteres Kind, verschwindet spurlos. War das auch der Hans Christian Anders ähnlich sehende Mann, der trotz ...weiterlesen...


Freitag, 7. August 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (4)

Die Diagnose ALS ist nach wie vor ein Todesurteil. Die Krankheit ist nicht einfach zu diagnostizieren, hat man aber Sicherheit, so wissen die Betroffenen, dass diese Krankheit unweigerlich zum Tode führt. Die Frage ist dann nur noch: wann werde ich sterben bzw. wie lange werde ich noch leben? Sandra  Schadek ist Betroffene. Ihre Krankheit begann im Jahre 1997. Welche radikalen Einschnitte diese Krankheit in ihrem Leben bedeutet, welches Umdenken ihr aufgezwungen worden ist und wie sie ihren Alltag mit der Krankheit lebt, das schildert sie in ihrem nach Jahren gegliederten Buch, das tagebuchartige Züge hat. Entstanden ist es zunächst aus Aufzeichnungen, ...weiterlesen...


Montag, 3. August 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (2)

"Öland" ist der erste Krimi des Schweden Johan Theorin. Die Romanhandlung beginnt mit dem Ausflug des sechsjährigen Jens in die neblige Welt außerhalb des großelterlichen Gartens, "ein Sieg für ihn", denn er überwindet zum ersten Mal in seinem Leben die Steinmauer, kehrt aber nie wieder zurück trotz intensiver Suche. Auch eine Leiche wird nicht gefunden und zwanzig Jahre nach seinem Verschwinden hat Julia, seine Mutter, immer noch nicht Fuß in ihrem neunen Leben gefasst. Alkohol und Tabletten scheinen ihre einzigen "Freunde" zu sein. Zeitweilig glaubt sie sogar, ihr Sohn lebe noch. Widerwillig folgt sie der Aufforderung ihres Vaters, ihn auf Öland ...weiterlesen...


Dienstag, 28. Juli 2009 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches | Kommentare (2)

Es klingelt an der Tür, eine Sechzehnjährige aus der Nachbarschaft steht mit dem Trecker ihres Vaters vor der Tür, übers ganze Gesicht strahlend: "Haste Lust mitzufahren, habe heute meinen Führerschein erhalten." Ja, Lust habe ich, ein wenig bange bin ich schon, aber was kann mit einem Trecker bei max. 30 kam schon passieren? - Eben. Also fahren wir durch Speckhorn! Sie ist eine der wenigen jungen Frauen, die in einem Dreiwochenkurs ihren Treckerfürherschein gemacht hat, blöde Sprüche der Ausbilder inklusive, noch die gleichen, die ich schon in der Fahrschule gehört habe. In manchen Bereichen brauchen Männer offensichtlich immer noch länger, bis sie Frauen ...weiterlesen...


Sonntag, 26. Juli 2009 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (6)

In der Sendung "Mitten im Leben schreib' ich dir", Wiederholung heute Abend im WDR 5 um 22.35, geht es um die - fast ausgestorbene - Kultur des Briefeschreibens. Ich bin häufig in eigene Gedanken abgedriftet, wohl wissend, dass ich in einem Aufräumanfall eine Menge alter Briefe weggeschmissen habe. Doch immer wieder denke ich mit Wehmut daran, so als hätte ich auch einen Teil meines Lebens entsorgt. (Ent-sorgung dürfte aber doch keine Wehmut, sondern eher Erleichterung auslösen. Weshalb hat dieses Verb dann einen solch negativen Beigeschmack?) Hebt ihr alle/alte Briefe auf? Doch was soll damit passieren, wenn's uns als Adressaten nicht mehr ...weiterlesen...


Donnerstag, 23. Juli 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (1)

"Ist heute ein guter Museumstag?" Mit dieser Frage beginnt die Geschichte einer ungewöhnlichen (Arbeits-) Beziehung zwischen Thomas und Joe, die später zur Freundschaft wird. Thomas ist ein erfolgreicher Unternehmer, der sein Unternehmen auf ungewöhnlichen Prinzipien aufgebaut hat. Wichtigstes Prinzip ist, dass seine Mitarbeiter ihre Arbeit als erfüllend und im Einklang mit ihren "big five for life" erfahren, also den fünf Dingen, die jemand tun, sehen oder erleben möchte, bevor er stirbt. Dieses Prinzip wird auf allen Ebenen seines Unternehmens angewendet, sodass jeder mit seiner Arbeit seinen persönlichen Zweck der Existenz verwirklichen kann, somit auch nicht für Thomas arbeitet, sondern mit ihm. ...weiterlesen...


Sonntag, 12. Juli 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (3)

"Für jeden, der sich darum bemüht, alte eingefahrene Körperhaltungen und Bewegungsmuster zu verändern, besteht der Lohn seiner Anstrengung in einer Wiederentdeckung seiner eigenen Kompetenz, in einer neuen Haltung und einer neuen Gesinnnung - und nicht zuletzt in einem Zuwachs an Selbstgefühl und Sebstvertrauen." In vier mit Grafiken und Karikaturen ausgestatteten Aufsätzen werden unter verschiedenen psychologischen, neurobiologischen und praxistauglichen Aspekten Zusammenhänge zwischen Körper und Psyche dargestellt. Man erfährt, wie die Auswirkungen von  Erziehung und Umwelt sich im Körper festsetzen und die Psyche beeinträchtigen können, wie aber umgekehrt positive Einwirkungen auf und Übungen für den Körper das seeliche Wohlbefinden verbessern können. Sinnvollerweise wird ...weiterlesen...


Donnerstag, 9. Juli 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

Die schwersten Wege Die schwersten Wege werden alleine gegangen, die Enttäuschung, der Verlust, das Opfer, sind einsam. Selbst der Tote der jedem Ruf antwortet uns sich keiner Bitte versagt steht uns nicht bei und sieht zu ob wir es vermögen. Die Hände der Lebenden die sich ausstrecken ohne uns zu erreichen sind wie die Äste der Bäume im Winter. Alle Vögel schweigen. Man hört nur den eigenen Schritt und den Schritt den der Fuß noch nicht gegangen ist aber gehen wird. Stehenbleiben und sich Umdrehn hilft nicht. Es muß gegangen sein. ... Schwer und oft einsam waren die Wege Hilde Palms bzw. Hilde Domins wie sie sich seit ihres "Coming outs " als Dichter nannte, wie sie sich zu bezeichnen pflegte. ...weiterlesen...


Mittwoch, 8. Juli 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (4)

Zweimal habe ich Hilde Domin bei Lesungen erlebt und war beide Male fasziniert von ihrer Lebendigkeit, Klarheit und Offenheit. Ich mag ihre Gedichte und mochte ihre Art des Vortrages. Sie las ihre Gedichtes stets zweimal und gab damit den Hörern die Möglichkeit, sie besser zu verinnerlichen. Daher habe ich mir auch den Film "Ich will dich" über sie angesehen. Jetzt, zu ihrem hundersten Geburtstag am 27. Juli, ist eine lesenswerte Gesamtbiographie vom Marion Tauschwitz erschienen: Dass ich sein kann, wie ich bin. Dass Hilde Palm eine solch problematische Ehe geführt hat, in der sich sich teilweise bis zur Unterwürfigkeit ihrem Mann ...weiterlesen...