Samstag, 30. Dezember 2006 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Ich liebe Kalender: Ich habe viele Kalender und bekomme auch immer gerne Kalender geschenkt. Es sind für mich Geschenke von hohem (Nutz-)Wert. Ich brauchen einen, in dem ich die wichtigen Termine (private und berufliche) notieren kann, sozusagen: mein ständiger Begleiter. In der Küche habe ich einen Sprüchekalender, von dem ich jeden Morgen ein Blatt abreiße. Die Sprüche/Zitate lassen mich manchmal schmunzeln oder lachen, manchmal sind sie zum Innehalten, Nachdenken, etwas, was man anderen als Denkanstoß auf das Frühstücksbrett legen, bei nächster Gelegenheit loswerden oder sich selbst in Sichtweite an die Wand heften kann als Lichtblick, Mahnung:z.B. "Verzweiflung ist auch ...weiterlesen...


Mittwoch, 27. Dezember 2006 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Bis jetzt habe ich immer gedacht mein "Designerweihnachtsbaum" sei außergewöhnlich und daher für viele gewöhnungsbedürftig, doch was ich heute gefunden habe, übertrifft alle bisher gesehenen: Aber seht selbst: ein echt cooler Weihnachtsbaum Auch kein schlechtes Motiv für eine etwas andere Weihnachtskarte! weiterlesen...


Dienstag, 26. Dezember 2006 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

Dieser philosophische Kurzroman in Taschenbuchformat gelangte als Weihnachtsgeschenk meines Philosophie studierenden Sohnes in meinen Besitz. Zunächst habe ich gedacht: Oh, je! Da ich aber bereits aus Erfahrung weiß, dass er ein "Händchen" für ungewöhnliche, aber doch zu mir passende Geschenke hat, wie diesen Blog als Geburtstagsgeschenk, war ich gespannt, was mich erwartete. Meine Skepis war unnötig: Amüsante Kurzweil für einige Stunden. Candide, der naive und harmlose Protagonist dieses Romans, wächst auf einem westfälischen Schloss auf. Schon die Beschreibung des Schlosses und seiner Bewohner ist ironisch und amüsant : "Die Frau Baronin wog an die dreihunderfünfzig Pfund und erfreute ...weiterlesen...


Freitag, 22. Dezember 2006 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

An der Ampel steht vor mir ein Auto: Kleinwagen, tiefer gelegt, obligatorisch verdunkelte Heckscheibe, es dröhnt und wummert selbst noch in meinem Wagen. - Ich weiß immer nicht, wie die das aushalten. - Dann lese ich: Ja! Das muss so laut! Zunächst habe ich gedacht, es bezöge sich auf die Musikanlage, von der alle Wartenden drum herum noch etwas haben. Doch weit gefehlt! Als die Ampel auf Grün umschaltet, glaub man sich auf dem Nürburgring. Mit qietschenden Reifen und einem unglaublichen ohrenbetäubenden Motoren- bzw. Auspuffgeräusch geht' los. Muss das wirklich so laut? Solchen Zeitgenossen wünsche ich eine Polizeikontrolle an den Hals und ...weiterlesen...


Dienstag, 19. Dezember 2006 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Heute morgen habe ich das Brot mit dem Brotmesser geschnitten, sozusagen von Hand. Die Brotmaschine tat es nicht. Wunderbar, jetzt hast du ein neues, scharfes Messer und kannst dir trotzdem eine neue Brotmaschine kaufen, ging es mir durch den Kopf. Na, ja, wenn du die gleiche Maschine noch einmal kaufst, dann kannst du das neue Ersatzmesser ja als Reservemesser behalten oder noch besser: Du kaufst dir die neue Maschine mit einem Schinkenmesser (wolltest du doch schon immer haben, um endlich selbst Schinken sehr dünn schneiden zu können). Du, die Brotmaschine ist kaputt, habe ich meinem Mann gesagt, als ...weiterlesen...


Montag, 11. Dezember 2006 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Und wieder ist es einmal soweit. Arztrechungen flattern ins Haus, müssen eingereicht werden, damit man nicht allzu lange in Vorlage treten muss. Denn die Rechnungen sollen und wollen ja bezahlt werden. Soweit so gut. D.h. Formulare müssen ausgefüllt, Zahlen zusammengerechnet und entsprechende Unterschriften geleistet werden. Kennt man, macht man, man will ja schließlich das Geld zurückbekommen. Ist das Kind in einer gesetzlichen Krankenversicherung, so muss man zur Krankenkasse, um sich mit Stempel und Unterschrift bescheinigen zu lassen, dass bzw. was die Kasse übernimmt, bzw. dass sie nichts übernimmt, bevor man die Unterlagen zur Beihilfestelle schickt. Ok, schließlich soll ...weiterlesen...


Samstag, 9. Dezember 2006 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Ich sitze in der Arztpraxis, neben mir ein Knirps, in der Hand ein Handy, das permanent Töne von sich gibt. Seine kleinen Finger gleiten mit einer Affengeschwindigkeit über die Tasten. - Bewundernswert! Ich: "Kann man den Ton abstellen?" Knirps: "Weiß ich nicht, ist das Handy meiner Mama!" Pause Mama kommt, Knirps fragt: "Du, kann man den Ton abstellen?" "Weiß ich nicht, müssen wir Papa fragen." Ich werde aufgerufen, muss zur Anmeldung. Als ich wiederkomme, ist das Handy nicht mehr zu sehen. Der Knirps hat etwas Neues entdeckt. Die Plätzchen! Er isst eins nach dem anderen, beobachtet von allen, die im Wartezimmer sitzen. ...weiterlesen...


Freitag, 8. Dezember 2006 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Das Ersatzmesser kann abgeholt werden. Heute habe ich die Nachricht bekommen, dass das Messer zur Abholung bereit liegt. Geht also doch! Frei nach dem Motto: Wo ein Wille, da ein Weg. weiterlesen...


Donnerstag, 7. Dezember 2006 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

An was erinnern wir uns, wenn wir uns von Menschen getrennt haben, getrennt worden sind - aus welchen Gründen auch immer ? Manchmal sind es Situationen, an die wir uns erinnern, Gesten, die bleiben - auch wenn schon Jahre vergangen sind - ein Lachen im Ohr, das wir immer noch hören, ein Strahlen, das von einem Gesicht ausgegangen ist. Ein liebes Wort - ein Liebeswort. Reicht das? Habe ich Einfluss auf das, was bleibt? Oder kann ich immer nur dann "erreichen", dass etwas bleibt, wenn ich eigentlich nichts erreichen will, sondern einfach (authentisch) bin? weiterlesen...


Donnerstag, 7. Dezember 2006 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

"Wenn zwei oder drei sich in meinem Namen versammeln, da bin ich mitten unter euch." So oder ähnlich hat sich Jesus geäußert. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass der Satz eine Einschränkung im Hinblick auf den Personenkreis gehabt hat. Die Anweisung des Kölner Bischofs Meisner bei multikulturellen Feiern das gemeinsame Beten von Gläubigen verschiedener Religionen zu unterlassen - halte ich für zutiefst unchristlich und unmenschlich. Ich stelle mir in solchen Momenten manchmal vor, wie Christus mit den Vertretern seiner Kirche hier auf Erden umgehen würde. Ich glaube, ihnen würde Hören und Sehen vergehen. Oder: Sie würden ihre Macht ...weiterlesen...