Sonntag, 14. Januar 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (52)

"Denn die, die verschwunden sind, sind anwesend, so sehr, dass wir manchmal meinen, ihre unsichtbare Anwesenheit verschlage uns den Atem und es werde uns schwindlig." Der unsichtbar Anwesende ist Hilmar, Schüler einer 9. Klasse, der seit Samstag Abend verschwunden ist. Seine Mutter hat ihn nach dem Training zurückgeschickt, um ein neues Handtuch zu holen, das er hat liegen lassen. Kommissar Fors ermittelt im Umfeld des Jungen und stößt auf Indizien, die dafür sprechen, dass er einem Verbrechen auf der Spur ist, an dem rechtsradikal eingestellte Jugendliche beteiligt sind, deren Gesinnung und Aktionen durch drei "H"s bestimmt sind: Hass. Handeln. Helden. Er ...weiterlesen...


Donnerstag, 11. Januar 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Unter der angegebenen Nummer meldet sich niemand, über die Zentrale ebenfalls nicht. Probiere eine weitere Nummer - jemand hebt ab, nennt seinen Namen: XY. Ich: "Mein name ist mona lisa. Ich möchte gerne wissen, ob mein Reisekostenantrag bearbeitet und das Geld bereits überwiesen ist. Es hat da schon einmal eine Verwechslung gegeben und ich möchte gerne den Vorgang für mich abschließen." Er: " Ich bin zwar nicht dafür zuständig, dass macht Herr/Frau Z, aber ich kann Ihnen sagen, dass das alles seine Richtigkeit hat. Der Antrag ist ordnungsgemäß bearbeitet worden, wenn er denn hier eingegangen ist. Ihre Reisekosten ...weiterlesen...


Freitag, 5. Januar 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

Ein Tag = 24 Stunden = 1.440 Min. = 86.4000 Sek. (Bitte rechnet es nach, wenn es wichtig ist, dass die Zahlen stimmen!!!) - Diese Zeitspanne mag machmal arg quälend sein, wenn man nicht weiß, was man tun soll, was einen erwartet (an Schlechtigkeiten, an positiven Überraschungen), welche Entscheidung man aus welchem Grund fällen soll, muss oder will - oder besser nicht. Aber, was ist mit der gleichen Zeit, wenn man/frau tausend (vielleicht nicht gerade), aber hundert oder auch nur - zig Interessen, Termine .... wahrnehmen, lesen, schreiben, mit interessanten Menschen reden möchte? Dann gibt es auch noch ...weiterlesen...


Donnerstag, 4. Januar 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (1)

Delia, eine Schwarze, und Dr. David Strom, ein nach Amerika emigrierter Jude, verlieben sich und wollen heiraten, in einem Amerika, in dem Gesetze in ein einigen Bundesstaaten die Heirat zwischen Schwarzen und Weißen noch verbieten. " 'Ihr seht stark aus, ihr zwei zusammen. Als ob ich euch schon viel länger kennt.' Intuitiv hat ihre Mutter diese unglaubliche Wahrheit erfasst. ... Der Vogel kann sich in den Fisch verlieben, und aus keinem anderen Grunde als dem, dass sie beide so erstaunt darüber sind, jeder in seinem blauen Element. 'Das ist ja das Verrückte, Mama....' 'Das ist gut... Ihr werdet ...weiterlesen...


Dienstag, 2. Januar 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Heute morgen traute ich meinen Augen kaum: das Päcken mit den Prospekten war nahezu genauso dick wie die heutige Zeitungsausgabe - genau 11 Prospekte waren es, von Kaufhäusern, Heimwerkermärkten ... Der arme Zeitungsträger, was hatte der zu schleppen! Nachem der Postbote seine Runde gemacht hatte, lagen weitere Prospekte zur Ansicht auf dem Tisch. Sagt mal, wer hat denn Zeit, sich das alles anzusehen, wer braucht das alles, wer soll das alles kaufen, wer hat alles Geld dafür? Oder ist das Motto: kaufen- um die Wirtschaft anzukurbeln? Vielleicht sollte ich dann auch noch gleich in die Stadt rennen und die diversen Schnäppchen ...weiterlesen...


Montag, 1. Januar 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Einen Jahreswechsel erlebt man einmal im Jahr - gestaltet ihn, wie man möchte. Wechseljahre sind eine "Gegebenheit", die dauert, die man auch gestalten kann, aber nicht immer wie man möchte. Was sind dann Jahreswechsel in den Wechseljahren?! weiterlesen...


Montag, 1. Januar 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Eigentlich nehme ich nie einen Regenschirm mit, ich hasse sie, lasse sie ständig irgendwo stehen ... und: Ich bin ja nicht aus Zucker! Doch mein Mann - fürsorglich wie er ist - sagte:" Nimm einen Schirm mit oder setze eine Mütze auf, es wird regnen." Gut: Haare frisch gewaschen, kam also nur der Regenschirm in Frage. Doch auf meinem Neujahrsspaziergang kam ich mir vor wie "Der fliegende Robert". Wie stark Wind wird, wenn man ihm etwas entgegensetzt und sei es nur ein Regenschirm! Die Fabel vom Schilfrohr kam mir in den Sinn, das die heftigsten Stürme übersteht aufgund seiner ...weiterlesen...


Montag, 1. Januar 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

"Mama, mach doch mal wieder deine Joghurtübungen!" So bezeichneten meine Kinder meine Yogaübungen, als sie noch klein waren. Auf Langeoog habe ich durch einen Yogakurs von Ruth Frieling, einer ehemaligen Bankerin, wieder Gefallen an Yoga bekommen und habe nach langer Pause wieder mit den "Joghurtübungen" angefangen. Ihre Art "Entspannungsyoga" zu machen, unterscheidet sich wohltuend von den bisher besuchten Kursen. Meine anschließenden Versuche, eine Yogalehrerin in meiner (Wohn-) Umgebung zu finden, waren länger nicht von Erfolg gekrönt. In der Zwischenzeit habe ich mich an Büchern orientiert, die Ruth in ihrem Kurs empfohlen hat: "Yoga für Frauen" von Shakta Kaur Khalsa ist ein wunderschön anzuschauendes ...weiterlesen...


Sonntag, 31. Dezember 2006 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Das Kramlädchen am Beginn des unteren Steinwegs in Marburg ist mir noch gut in Erinnerung. Es war ein auf den ersten Blick chaotisch anmutender unübersichtlich wirkender Laden, in dem es nahezu alles gab, was man im oder für den Haushalt brauchte, einsortiert in den hohen Regalen an den Wänden, aber auch unter der Decke hängend, auf dem Boden gestapelt. Hinter der hohen, breiten Holztheke stand - immer freundlich - die Besitzerin, eine kleine Frau, die mit den Jahren immer kleiner wurde - ich habe sie nie unfreundlich erlebt, immer mit einem Lächeln auf dem Gesicht, auch dann noch, als ...weiterlesen...


Samstag, 30. Dezember 2006 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Ich liebe Kalender: Ich habe viele Kalender und bekomme auch immer gerne Kalender geschenkt. Es sind für mich Geschenke von hohem (Nutz-)Wert. Ich brauchen einen, in dem ich die wichtigen Termine (private und berufliche) notieren kann, sozusagen: mein ständiger Begleiter. In der Küche habe ich einen Sprüchekalender, von dem ich jeden Morgen ein Blatt abreiße. Die Sprüche/Zitate lassen mich manchmal schmunzeln oder lachen, manchmal sind sie zum Innehalten, Nachdenken, etwas, was man anderen als Denkanstoß auf das Frühstücksbrett legen, bei nächster Gelegenheit loswerden oder sich selbst in Sichtweite an die Wand heften kann als Lichtblick, Mahnung:z.B. "Verzweiflung ist auch ...weiterlesen...