Donnerstag, 15. November 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Nun blasen sie wieder. Laub natürlich. Von einer Ecke in die andere, würde meine Mutter sagen. Ich komme jedes mal ins Grübeln, wenn ich jemanden sehe, der mit einem Laubbläser die Bürgersteige von Laub befreit, die Blätter dann aber einfach nur in der Gegend herumbläst. Wenn sie noch Laubhaufen bildeten, die dann anschließend weggeschafft würden, könnte ich es ja noch verstehen. Aber so? Wären Laubsauger nicht sinnvoller? Für mich sind Laubbläser eine Erfindung, auf die man getrost verzichten kann. Vielleicht kann mich ja einer eines Besseren belehren und ich wünsche mir noch einen Laubbläser zu Weihnachten, auch wenn's dann für dieses ...weiterlesen...


Mittwoch, 14. November 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Wer möchte das nicht auch gerne? Heute morgen bin ich an einem Radarmesswagen vorbeigefahren - nein, ich erwarte kein teures Foto. Den Fahrer konnte ich zunächst nicht entdecken. Sollte das Fahrzeug gerade nicht einsatzfähig sein? Doch dann habe ich ihn im Rückspiegel noch gesehen. Er lag ausgestreckt auf der Rückbank. Nein, so möchte ich dann doch mein Geld nicht verdienen, ich hielte es vor Langeweile und Bewegungmangel sicher nicht aus. Ob der Fahrer am "Umsatz" beteiligt ist? weiterlesen...


Samstag, 27. Oktober 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Bilder von Klassentreffen finden sich immer wieder in Zeitungen, ich schaue drauf, einfach um zu sehen, wie unterschiedlich alt, flott, was weiß ich die Leute aussehen und finde die Unterschiede manchmal ganz schön "krass". Gestern abend war ich auf einem solchen Treffen - ohne Presse, aber immerhin sind privat Fotos gemacht worden. Die Gegensätze im Aussehen waren weit weniger groß. "Wir haben uns ganz gut gehalten!". Aber worüber redet frau, wenn frau sich Ewigkeiten nicht gesehen, also keinen wirklichen Kontakt zu einander hat? "Was machst du, wo wohnst du, wieviel Kinder hast du?" Bilder werden herumgereicht. Ich fühle mich ...weiterlesen...


Mittwoch, 24. Oktober 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (6)

"Sie waren jung, gebildet und in ihrer Hochzeitsnacht beide noch unerfahren, auch lebten sie in einer Zeit, in der Gespräche über sexuelle Probleme schlicht unmöglich waren. " Dieser Satz wäre ein Satz gewesen für den Wettbewerb: "Der schönste erste Satz", denn er beinhaltet eigentlich den kompletten Roman. Ein Paar, Edward und Florence, heiraten und fahren in die Flitterwochen ans Meer, gebucht ist die "Hochzeitssuite". Beobachtet von den Kellnern beginnen sie ihr Hochzeitsmahl, auf das sich beide nicht konzentrieren können, auf das sie beide keinen Appetit haben. Zu sehr sind sie mit ihren eigenen Gedanken, Gefühlen, Hoffnungen beschäftigt. Statt miteinander zu reden, ...weiterlesen...


Dienstag, 23. Oktober 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Ob er von unserem Angebot, bei uns übernachten zu können, in dieser Woche Gebrauch machen könne, fragte uns gestern morgen ein Bekannter. Er habe von Donnerstag bis Freitag ein Seminar in Düsseldorf. Dort sei zur Zeit eine Messe und er könne nur noch Zimmer ab ca. 395 € die Nacht bekommen / ohne Frühstück. Soviel wolle er nicht ausgeben, auch wenn seine Firma die Kosten übernehme. „Klar“, antwortete mein Mann, „bei uns kostet das Zimmer nur 295 € die Nacht inklusive Frühstück!“ weiterlesen...


Freitag, 19. Oktober 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (2)

Die Geschichte von Big Mouth & und Ugly Girl - so der Untertitel ist Oates erster Jugendroman. Ein aktueller, spannender, nachdenklich machender Roman über Matts , Schüler einer High School, der Stücke schreibt, Mitglied der Schülerredaktion ist, ein "loses Mundwerk" hat, immer für einen "coolen Spruch" gut ist, damit aber eher seine Sensibiltiät und Schlaksigkeit verdecken will, insgesamt also ein bei allen beliebter Schüler. Der Roman beginnt damit, dass zwei Polizisten Matts von der Schule abholen, die ihm unterstellen, er wisse schon, weshalb er mitkommen solle. Doch das Gegenteil ist der Fall: " Matts Gedanken ...weiterlesen...


Mittwoch, 17. Oktober 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

"Mama, mach mal wieder deine Joghurtübungen!!" So haben meine Kinder, als sie noch klein waren, meine Yogaübungen bezeichnet. Daran musste ich denken, als ich vor einiger Zeit auf Langeoog einen Yogakurs von Ruth Frieling besucht habe, der sich wohltuend von den bisher besuchten Kursen abhob. Durch sie bin ich "wieder auf den Geschmack" gekommen und habe anschließend nach einem zu mir passenden Kurs gesucht. Die Suche war sehr zeitaufwändig. In der Zwischenzeit habe ich mich an Büchern orientiert, die Ruth empfohlen hat. "Yoga für Frauen" von Shakta Kaur Khalsa ist ein schön anzusehendes Buch. Viele Aufnahmen sind am Meer gemacht, ...weiterlesen...


Montag, 15. Oktober 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (3)

So, nun ist die Seite ziemlich "umgekrempelt". Ich muss mich selbst erst zurechtfinden, als Gewohnheitsmensch - eine Herausforderung!!! Gewohnheitsmenschen mochte ich füher nie. Inzwischen beginne ich, mich mit ihnen - und damit mit mir selbst - anzufreunden. Wenn Gewohnheiten nicht bedeuten, sich auf nichts Neues mehr einzulassen, sondern das im Laufe eines Lebens als für gut und sinnvoll Erachtete zu schätzen und als Basis für Neues anzusehen, dann könnte ich mich auf sie einlassen, mich mit ihnen - und mit mir - anzufreunden. Dennoch : Eine Rückmeldung über die neue Seite wäre für mich hilfreich. Lob, Kritik ...weiterlesen...


Sonntag, 14. Oktober 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

"Ein Mann schleppt sich müden Schrittes die Landstraße entlang. Keuchend, nach Atem ringend, bleibt er stehen, dann bricht er zusammen unter der Last seines schweren Rucksackes. Aus dem Morgennebel tritt eine Frau auf ihn zu: "Was hast Du? Warum stehst Du nicht auf?" "Ich kann nicht", stöhnt der Mann, "die Last meines Rucksackes erdrückt mich." "Dann laß ihn liegen, und geh weiter." "Das kann ich nicht", jammert der Mann, "in ihm steckt mein Leben, meine Zeit." Die Frau schüttelt den Kopf: "Sieh nur, was Du dir antust, wie Du daliegst, nennst Du das Leben? Öffne den Rucksack, und sieh Dir Deine Zeit an, ...weiterlesen...


Mittwoch, 10. Oktober 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Möwen sind hungrige Tiere. Das weiß jeder, der schon einmal beobachtet hat, wie sie am Strand im Sturzflug Menschen Lebensmittel oder sonstigen Schleckereien aus der Hand reißen und davonfliegen. Auf der Insel wollte ich die noch warmen Sonnenstrahlen auf dem Balkon genießen und mir dabei etwas gönnen - eine Makrone. Also habe ich den Tisch gedeckt, meine Makrone auf den Teller gelegt und bin kurz in die Wohnung gegangen, um den Kaffee und ein Buch (Ian McEwan, Am Strand - Besprechung folgt) zu holen. Die konnte ich noch in der Sonne genießen, die Makrone nicht mehr, sie war ...weiterlesen...