Montag, 1. Januar 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Eigentlich nehme ich nie einen Regenschirm mit, ich hasse sie, lasse sie ständig irgendwo stehen ... und: Ich bin ja nicht aus Zucker! Doch mein Mann - fürsorglich wie er ist - sagte:" Nimm einen Schirm mit oder setze eine Mütze auf, es wird regnen." Gut: Haare frisch gewaschen, kam also nur der Regenschirm in Frage. Doch auf meinem Neujahrsspaziergang kam ich mir vor wie "Der fliegende Robert". Wie stark Wind wird, wenn man ihm etwas entgegensetzt und sei es nur ein Regenschirm! Die Fabel vom Schilfrohr kam mir in den Sinn, das die heftigsten Stürme übersteht aufgund seiner ...weiterlesen...


Montag, 1. Januar 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

"Mama, mach doch mal wieder deine Joghurtübungen!" So bezeichneten meine Kinder meine Yogaübungen, als sie noch klein waren. Auf Langeoog habe ich durch einen Yogakurs von Ruth Frieling, einer ehemaligen Bankerin, wieder Gefallen an Yoga bekommen und habe nach langer Pause wieder mit den "Joghurtübungen" angefangen. Ihre Art "Entspannungsyoga" zu machen, unterscheidet sich wohltuend von den bisher besuchten Kursen. Meine anschließenden Versuche, eine Yogalehrerin in meiner (Wohn-) Umgebung zu finden, waren länger nicht von Erfolg gekrönt. In der Zwischenzeit habe ich mich an Büchern orientiert, die Ruth in ihrem Kurs empfohlen hat: "Yoga für Frauen" von Shakta Kaur Khalsa ist ein wunderschön anzuschauendes ...weiterlesen...


Sonntag, 31. Dezember 2006 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Das Kramlädchen am Beginn des unteren Steinwegs in Marburg ist mir noch gut in Erinnerung. Es war ein auf den ersten Blick chaotisch anmutender unübersichtlich wirkender Laden, in dem es nahezu alles gab, was man im oder für den Haushalt brauchte, einsortiert in den hohen Regalen an den Wänden, aber auch unter der Decke hängend, auf dem Boden gestapelt. Hinter der hohen, breiten Holztheke stand - immer freundlich - die Besitzerin, eine kleine Frau, die mit den Jahren immer kleiner wurde - ich habe sie nie unfreundlich erlebt, immer mit einem Lächeln auf dem Gesicht, auch dann noch, als ...weiterlesen...


Samstag, 30. Dezember 2006 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Ich liebe Kalender: Ich habe viele Kalender und bekomme auch immer gerne Kalender geschenkt. Es sind für mich Geschenke von hohem (Nutz-)Wert. Ich brauchen einen, in dem ich die wichtigen Termine (private und berufliche) notieren kann, sozusagen: mein ständiger Begleiter. In der Küche habe ich einen Sprüchekalender, von dem ich jeden Morgen ein Blatt abreiße. Die Sprüche/Zitate lassen mich manchmal schmunzeln oder lachen, manchmal sind sie zum Innehalten, Nachdenken, etwas, was man anderen als Denkanstoß auf das Frühstücksbrett legen, bei nächster Gelegenheit loswerden oder sich selbst in Sichtweite an die Wand heften kann als Lichtblick, Mahnung:z.B. "Verzweiflung ist auch ...weiterlesen...


Mittwoch, 27. Dezember 2006 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Bis jetzt habe ich immer gedacht mein "Designerweihnachtsbaum" sei außergewöhnlich und daher für viele gewöhnungsbedürftig, doch was ich heute gefunden habe, übertrifft alle bisher gesehenen: Aber seht selbst: ein echt cooler Weihnachtsbaum Auch kein schlechtes Motiv für eine etwas andere Weihnachtskarte! weiterlesen...


Dienstag, 26. Dezember 2006 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

Dieser philosophische Kurzroman in Taschenbuchformat gelangte als Weihnachtsgeschenk meines Philosophie studierenden Sohnes in meinen Besitz. Zunächst habe ich gedacht: Oh, je! Da ich aber bereits aus Erfahrung weiß, dass er ein "Händchen" für ungewöhnliche, aber doch zu mir passende Geschenke hat, wie diesen Blog als Geburtstagsgeschenk, war ich gespannt, was mich erwartete. Meine Skepis war unnötig: Amüsante Kurzweil für einige Stunden. Candide, der naive und harmlose Protagonist dieses Romans, wächst auf einem westfälischen Schloss auf. Schon die Beschreibung des Schlosses und seiner Bewohner ist ironisch und amüsant : "Die Frau Baronin wog an die dreihunderfünfzig Pfund und erfreute ...weiterlesen...


Freitag, 22. Dezember 2006 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

An der Ampel steht vor mir ein Auto: Kleinwagen, tiefer gelegt, obligatorisch verdunkelte Heckscheibe, es dröhnt und wummert selbst noch in meinem Wagen. - Ich weiß immer nicht, wie die das aushalten. - Dann lese ich: Ja! Das muss so laut! Zunächst habe ich gedacht, es bezöge sich auf die Musikanlage, von der alle Wartenden drum herum noch etwas haben. Doch weit gefehlt! Als die Ampel auf Grün umschaltet, glaub man sich auf dem Nürburgring. Mit qietschenden Reifen und einem unglaublichen ohrenbetäubenden Motoren- bzw. Auspuffgeräusch geht' los. Muss das wirklich so laut? Solchen Zeitgenossen wünsche ich eine Polizeikontrolle an den Hals und ...weiterlesen...


Dienstag, 19. Dezember 2006 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Heute morgen habe ich das Brot mit dem Brotmesser geschnitten, sozusagen von Hand. Die Brotmaschine tat es nicht. Wunderbar, jetzt hast du ein neues, scharfes Messer und kannst dir trotzdem eine neue Brotmaschine kaufen, ging es mir durch den Kopf. Na, ja, wenn du die gleiche Maschine noch einmal kaufst, dann kannst du das neue Ersatzmesser ja als Reservemesser behalten oder noch besser: Du kaufst dir die neue Maschine mit einem Schinkenmesser (wolltest du doch schon immer haben, um endlich selbst Schinken sehr dünn schneiden zu können). Du, die Brotmaschine ist kaputt, habe ich meinem Mann gesagt, als ...weiterlesen...


Montag, 11. Dezember 2006 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Und wieder ist es einmal soweit. Arztrechungen flattern ins Haus, müssen eingereicht werden, damit man nicht allzu lange in Vorlage treten muss. Denn die Rechnungen sollen und wollen ja bezahlt werden. Soweit so gut. D.h. Formulare müssen ausgefüllt, Zahlen zusammengerechnet und entsprechende Unterschriften geleistet werden. Kennt man, macht man, man will ja schließlich das Geld zurückbekommen. Ist das Kind in einer gesetzlichen Krankenversicherung, so muss man zur Krankenkasse, um sich mit Stempel und Unterschrift bescheinigen zu lassen, dass bzw. was die Kasse übernimmt, bzw. dass sie nichts übernimmt, bevor man die Unterlagen zur Beihilfestelle schickt. Ok, schließlich soll ...weiterlesen...


Samstag, 9. Dezember 2006 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Ich sitze in der Arztpraxis, neben mir ein Knirps, in der Hand ein Handy, das permanent Töne von sich gibt. Seine kleinen Finger gleiten mit einer Affengeschwindigkeit über die Tasten. - Bewundernswert! Ich: "Kann man den Ton abstellen?" Knirps: "Weiß ich nicht, ist das Handy meiner Mama!" Pause Mama kommt, Knirps fragt: "Du, kann man den Ton abstellen?" "Weiß ich nicht, müssen wir Papa fragen." Ich werde aufgerufen, muss zur Anmeldung. Als ich wiederkomme, ist das Handy nicht mehr zu sehen. Der Knirps hat etwas Neues entdeckt. Die Plätzchen! Er isst eins nach dem anderen, beobachtet von allen, die im Wartezimmer sitzen. ...weiterlesen...