Montag, 18. Februar 2008 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (3)

Harriet Vanger, Mitglied einer immer noch bedeutenden Unternehmerfamilie Schwedens, verschwindet während eines Familientreffens. Das ist nahezu vierzig Jahre her. Ihr Schicksal ist nach wie vor ungeklärt, niemand glaubt mehr an eine Aufklärung. Hendrik Vanger, Oberhaupt des Familienclans, bekommt allerdings jedes Jahr zu seinem Geburtstag eine gepresste Blume in einem einfachen Holzrahmen so wie Harriets Blumen-Geschenke vor ihrem Verschwinden. Mikael Blomquist ist Journalist, steckt in beruflichen und finanziellen Schwierigkeiten und erhält von Hendrik Vanger den äußerst gut bezahlten Auftrag, zu recherchieren und zu überprüfen, ob die bisherigen Untersuchungen nicht doch etwas übersehen haben. Er ermittelt mit Lisbeth Salander, einer überaus ...weiterlesen...


Freitag, 15. Februar 2008 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

  Ein Schriftsteller begeht Selbstmord, hinterlässt das Theaterstück "Liquidation" über seinen Tod, das die Umstände seines Todes, die Reaktion seiner Freunde, zum Gegenstand hat, wobei der Begriff "Freunde" nicht wirklich zutrifft, denn der Schriftsteller würde seine Mitmenschen nicht als Freunde bezeichnen, er hat keine Freunde. In dieser "Komödie in drei Akten" macht er eine Andeutung über ein Romanmanuskript. Die Suche des Verlagslektors Keserü nach diesem Romanmanuskript ist der "rote Faden" der Romanhandlung, der eigentlich keine lineare Handlung hat, schwer zu lesen ist, da nicht immer eindeutig ist, welche Erzählebene man gerade betritt, denn die erzählte Geschichte ist nicht nur ...weiterlesen...


Donnerstag, 14. Februar 2008 | Kategorie: Alltägliches | Kommentare (2)

Strom kommt ja bekanntlich aus Steckdosen!?! oder auch nicht. Ist man in der Schweiz, so merkt man spätestens, wenn man sich die Haare fönen will, dass der obige Satz nur für Schweizer oder diejenigen gilt, die so gewiewt und informiert sind, dass sie wissen: In der Schweiz hat's Steckdosen, die nicht zu unseren Steckern passen. Tja, da bleiben die Haare halt handtuchtrocken bzw. -nass. weiterlesen...


Samstag, 9. Februar 2008 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

"Verzeihen sollte man schweigend. Tut man es mit Worten, wird das Verzeihen zum Vorwurf." (Albert Schweitzer) Ein bedenkenswerter Satz!?!! weiterlesen...


Samstag, 2. Februar 2008 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches | Kommentare (0)

Bis jetzt habe ich immer gedacht, es gebe in einem Restaurant Räume für Raucher und Nichtraucher. Dass der Wunsch nach einem Tisch im Nichtraucherzimmer automatisch mit der Wahl der "feineren, etwas teureren" Speisekarte verbunden sein kann, das habe ich gestern Abend gelernt. Im Raucherzimmer hätte es "nur" Gerichte der etwas deftigeren Art gegeben. Meine Frage, ob wir nicht im Nichtraucherzimmer sitzen und beide Karten zur Auswahl haben könnten, wurde mit "Nein!" beantwortet. Wieso eigentlich? Mein Mann und ich, wir sind beide Nichtraucher, er liebt die etwas deftigere Küche, ich eher die etwas feinere, lieber wenig, aber fein! Er hat dann ...weiterlesen...


Mittwoch, 30. Januar 2008 | Kategorie: Alltägliches, Rezensionen | Kommentare (3)

Dass man sich über Sterben und Tod Gedanken macht, stößt meist auf Verwunderung derer, die es mitbekommen. Dass man aber Abschiede und die damit verbundene Trauer als Lebensbewältigung ansieht, Tod oder die vielen Tode, die man stirbt, als Teil des Lebens ansieht, gleichzeitig aber auch als Vorbereitung auf das endgültige Ende, ruft in der Regel Kopfschütteln und oft die Frage hervor, ob man unter Depressionen leide. In seinen "Widerborstigen Anmerkungen" macht Erich Schützendorf ähnliche Erfahrungen. Auf einem Treffen für über 55-Jährige fragt die Leiterin, die er ironisch als Animateurin bezeichnet, nach den Wünschen der Anwesenden und listet sie auf. ...weiterlesen...


Samstag, 26. Januar 2008 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

Elke Heidenreich behauptet, nach der Lektüre des Buches sei man glücklich. Zu lesen auf dem Cover des Romans, dessen vollständiger Titel lautet: "Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück" - ein großes Versprechen. Der Roman beginnt wie ein Märchen:" Es war einmal ein junger Psychiater, der Hector hieß und mit sich nicht besonders zufrieden war." und endet wie ein Märchen: "Und so heirateten Hector und Clara und lebten glücklich und zufrieden und bekamen einen kleinen Jungen, der Psychiater wurde, ganz wie sein Papa." Dazwischen liegt Hectors Suche nach dem Glück, die er beginnt, als er merkt, dass er mit seiner ...weiterlesen...


Freitag, 25. Januar 2008 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (6)

Dieser Roman für Kinder ist über dreißig Jahre alt, ein Klassiker eben. Es ist eine "Geschichte vom Aufpassen" in der die "Krokodiler", Mitglieder einer Kinder- und Jugendbande, die in der Papageiensiedlung in Dortmund ihr "Unwesen" treiben, wie das die Erwachsenen bezeichnen. Sicher, die "Krokodiler" verhalten sich bei Hannes Mutprobe, Voraussetzung für die Aufnahme in die Bande, unverantwortlich, als sie weglaufen, obwohl Hannes droht vom Dach zu stürzen, zu groß ist die Angst vor der Bestrafung durch die Erwachsenen. Später aber nehmen sie sogar einen Jungen im Rollstuhl auf, von dem sie anfangs nichts wissen wollen, denn mit "Krüppeln" wollen sie ...weiterlesen...


Mittwoch, 23. Januar 2008 | Kategorie: Alltägliches | Kommentare (2)

Welche Facetten "Kollegialität" annehmen kann, habe ich heute Morgen erfahren. Vor einiger Zeit habe ich Kollegen auf meine "flapsige" Art angesprochen und ihnen gesagt, wir hätten ein Date auf dem Schulhof. Daraufhin sind wir nach draußen gegangen und haben Aufsicht geführt. Jetzt, Monate später weist die Kollegin mich heute darauf hin, dass ich keine Aufsicht geführt habe. Aber wie! Ich habe mich entschuldigt und ihr gesagt, ich hätte es wirklich vergessen, sie möge mich doch bitte beim nächsten Mal vorher ansprechen, wenn sie mitbekäme, dass ich keine Anstalten machte, nach draußen zu gehen. - Ich halte Aufsichten nämlich für notwendig! - Daraufhin bekam ...weiterlesen...


Freitag, 18. Januar 2008 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

"Luftfische" ist die Geschichte einer kleinbürgerlichen Dachdeckerfamilie in den Siebzigern des vorigen Jahrhunderts, genauer gesagt, der allmähliche Zerfall dieser Familie. Erzählt wird sie überwiegend aus der Perspektive der Tochter Lene, die es mit einer verhärmten Mutter, zwei Brüdern und einem unberechenbaren schlagenden Vater mit "Verbotsgesicht" zu tun hat. Was passiert? Im Grunde genommen gar nichts und doch wiederum sehr viel. Es ist ein an äußerer Handlung armer Roman, der Einblicke gewährt in ein Familiendrama, das sich sehr leise, von Außenstehenden unbemerkt, entwickelt. Lene ist die Einzige , die sich gegen die "Wutmaschine" wehrt, wenn er sie schlägt. Sie tritt zurück, weil ...weiterlesen...