Freitag, 18. Januar 2008 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

"Luftfische" ist die Geschichte einer kleinbürgerlichen Dachdeckerfamilie in den Siebzigern des vorigen Jahrhunderts, genauer gesagt, der allmähliche Zerfall dieser Familie. Erzählt wird sie überwiegend aus der Perspektive der Tochter Lene, die es mit einer verhärmten Mutter, zwei Brüdern und einem unberechenbaren schlagenden Vater mit "Verbotsgesicht" zu tun hat. Was passiert? Im Grunde genommen gar nichts und doch wiederum sehr viel. Es ist ein an äußerer Handlung armer Roman, der Einblicke gewährt in ein Familiendrama, das sich sehr leise, von Außenstehenden unbemerkt, entwickelt. Lene ist die Einzige , die sich gegen die "Wutmaschine" wehrt, wenn er sie schlägt. Sie tritt zurück, weil ...weiterlesen...


Mittwoch, 16. Januar 2008 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Kontrollen wie am Flughafen, Armbänder, Ketten, Uhren, ja sogar Gürtel mussten ausgezogen und in Kisten gelegt werden. Das dauerte, zumal einige Schüler dann doch ihre Scheren, Nagelpfeilen etc im Rucksack hatten, es aber nicht mehr wussten und suchten. Da merkt man erst einmal wieviel Taschen, Fächer ein Schulrucksack haben kann. Irgendwann kam dann jemand des zahlreich anwesenden Sicherheitspersonals auf die Idee, sie - natürlich bewacht - an der Seite weitersuchen zu lassen, bis sie pfündig wurden. Ein anderer Schüler hatte als Schlüsselanhänger eine oben aufgebohrte leere Patronenhülse (!!!). Statt sie ihm abzunehmen und sie ihm vor Verlassen des Gebäudes ...weiterlesen...


Sonntag, 13. Januar 2008 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches | Kommentare (0)

Frühlingshafte Temperaturen trieben heute Scharen von Menschen in die Natur. Deshalb habe ich meine sonstige Route heute gemieden. Aber es gibt ja auch noch sonnige Wege abseits der "Schön-Wetter-Strecken". Mich interessieren stets Dekorationen vor, an und in den Häusern, jahreszeitliche Veränderungen oder Konstanten, Trends, die sich dann in Siedlungen von einem Haus zum anderen ausbreiten. Also bin ich durch unser beschauliches Dorf gegangen, den neuesten Dekos auf der Spur. Da gab es noch sehr weihnachtlich geschmückte Häuser zu sehen, in anderen hingen schon die gelben (Oster-) Eier im Fenster, die Hasen standen im Vorgarten, bereit die Eier zu verstecken. Hoffentlich frieren ...weiterlesen...


Freitag, 11. Januar 2008 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches | Kommentare (0)

Nein, hier ist es nicht so still gewesen, weil es draußen nur laut war, sondern weil Nervtötendes zu erledigen war: Noteneingaben am PC - angeblich eine Arbeitserleichterung. Ich persönlich empfinde dies anders. Früher als sonst müssen Noten eingegeben werden, das Warten darauf, dass man sie eingeben kann, ist eine Frage der Strategie. Hat man in der Freistunde Zeit oder muss man jemanden vertreten? Ist dies nicht der Fall, kann es sein, dass man mit einer Schlange konfrontiert wird, die mit diversen Eingabeschwierigkeiten zu kämpfen hat, deren Ursachen oft nicht erkennbar sind. Hat man endlich alles im Kasten, macht man ...weiterlesen...


Mittwoch, 2. Januar 2008 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (2)

Der Ich-Erzähler dieses skurrilen Romans ist hauptberuflich Apokalyptiker und hält Seminare, meist Wochenendseminare, in stilvoll eingerichteten Tagungshotels in den Schweizer Alpen. Die Woche über hat er es mit zwei Frauen, mit Judith und Sandra, zu tun, die er beide liebt, die er beide braucht, zwischen denen er sich nicht entscheiden kann, aber doch glaubt, sich entscheiden zu müssen. Beide wissen nichts voneinander - und das soll auch so bleiben. Judith ist verhinderte Konzertpianistin und verdient ihren Lebensunterhalt mit Klavierunterricht, Sandra ist Chefsekretärin in einem Sanitärgeschäft. Ach ja, und dann ist da noch Bettina, seine Ex, der er hin und wieder ...weiterlesen...


Mittwoch, 2. Januar 2008 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches | Kommentare (1)

Beim Spazierengehen, Bügeln oder Fensterputzen kann ich ganz in Gedanken versunken sein und manchmal stolpere ich über einzelne Begriffe und bleibe an ihnen hängen. So auch heute: "Enttäuschung" - "Ent-Täuschung" Enttäuschung hat etwas mit Täuschung zu tun. Aber wer täuscht wen? Wenn ich von jemandem enttäuscht bin, habe ich mich dann getäuscht, weil ich mir falsche Vorstellungen vom anderen gemacht habe oder hat der andere mich getäuscht? Aber dann hätte ich mich ja auch täuschen lassen und wäre wieder diejenige, die die Täuschung zu verantworten hätte. Vielleicht ist die Frage auch unerheblich, denn ich bin für mein Leben - wie auch immer verantwortlich, ...weiterlesen...


Montag, 31. Dezember 2007 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches | Kommentare (2)

"Abschied: die Tür zur Zukunft" (Manfred Hinrich) In diesem Sinne verabschiede ich mich von 2007, um die Tür zu 2008 zu öffnen, gespannt, was auf mich wartet an: Herausforderungen, Freuden, Büchern, Konzerten Theaterstücken u.a. bei den Ruhrfestspielen, Überraschungen, neuen Perspektiven, Blickwinkeln und Wegen, Freundschaften, Einsichten, Erkenntnissen, Gesprächen, Wetterlagen, (Garten-) Blumen - vor allem Rosen-, Familientreffen, Reisen, Spaziergängen - vielleicht sogar der ersehnte Ausritt am Meer - sicher auch an Abschieden, Verlusten vielfältigster Art. Euch und mir wünsche ich die Fähigkeit, im jeweiligen Abschied die Zukunft zu sehen. Allen ein gutes Jahr 2008!! weiterlesen...


Montag, 31. Dezember 2007 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches | Kommentare (4)

Heute vor 25 Jahren war ich auf dem Markt in Soest unterwegs, um noch Frisches für einen festlichen Salat zu kaufen. Zum Zubereiten und Essen bin ich an dem Tag dann nicht mehr gekommen. Ich musste ins Krankenhaus. Der Weg dorthin war nicht weit, aber soooo huckelig!! (Das Wort gibt's im Duden gar nicht, wie ich gerade festgestellt habe. Ob's ein Ruhrpottwort ist?) Die vielen Huckel und Puckel waren  mir vorher nie aufgefallen!! Im Krankenaus wollte mir so wirklich keiner glauben, dass ich Wehen hatte. Mein Bauch war ihnen einfach zu klein - offensichtlich ungewohnt. Erst ein Blick in den ...weiterlesen...


Samstag, 29. Dezember 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

"Nichts kann wirklich Liebende trennen. Die wahre Liebe dauert immer und ewig. Ein vorzeitiges Ende findet sie in der Frage, wer das Klo putzt." Diese Sätze aus "Der Weg der Kaiserin" kann man in dem Abschnitt "Exkurs: die wahre Liebe" lesen. Also, wenn wahre Liebe ewig dauert, dann wird sich diese Frage auch klären lassen! Davon bin ich überzeugt. Es sei denn, wahre Liebe erreicht die Niederungen des Alltags nicht. Doch vielleicht ist dies ja nur die konventionelle Ansicht einer Nicht-Kaiserin. weiterlesen...


Freitag, 28. Dezember 2007 | Kategorie: Allgemein, Rezensionen | Kommentare (1)

Für dieses Jahr kommen die Hinweise sicher zu spät. Teilweise bin ich nicht dazu gekommen, sie vorzustellen, teilweise habe ich erst in den letzten Tagen von diesen etwas ungewöhnlichen Adventskalendern erfahren. Zum einen gibt es einen Kosmetik-Kalender, nicht ganz preiswert, aber sinnlich und mit "Verwöhn-Aroma". 24 Ampullen bzw. zum Nikolaus und Heilig Abend zwei Creme-Töpfchen verbergen sich hinter den Türen. Türchen zu öffnen, abends, bevor man ins Bett geht, eine "dufte"Angelegenheit. Mit dem Kauf dieses Kalenders werde die Stiftung von Waris Dirie unterstützt, doch darüber fehlen mir nähere Informationen. Erwähnenswert wäre da noch der Eschbacher Adventskalender "Als wärn es Engel, die ...weiterlesen...