Sonntag, 9. September 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

Der Klappentext dieses Krimis hält, was er verspricht: spannende Unterhaltung mit der hochschwangeren Kommissarin Jane Rizzoli, die von Dr. Maura Isles in ihren Ermittlungen unterstützt wird. Dieser Fall ist ungewöhnlich, als die Zwillingsschwester Maura Isles ermordet worden ist, von deren Existenz sie bisher nichts wusste. Natürlich liegt es nahe, dass Dr. Isles ermordet werden sollte, denn die beiden Schwestern gleichen sich aufs Haar. Erst über den Umweg über die Aufklärung von z.T. lange zurückliegenden Morden an Schwangeren, erfährt der Leser ganz zum Schluss, wer es auf das Leben Dr. Isles abgesehen hat. Die Lösung ist dann aber eher banal, ...weiterlesen...


Samstag, 8. September 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

In einer Wiederholung der Tatortes "Undercover Camping" von1997 mit Manfred Krug, sagt dieser : "Wir alle sind Dauercamper in der Prärie unserer Träume." weiterlesen...


Freitag, 7. September 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

Als mich vor ein paar Tagen ein Vater im Rollstuhl sitzend nach der Klasse seines Sohnes fragte, habe ich ihm den Raum genannt, ihm aber gesagt, mit Rollstuhl könne er diese Klasse leider nicht erreichen. Anschließend habe ich ihn gefragt, ob bzw. wie ich ihm helfen könne. " Sie können bitte dafür sorgen, dass mein Sohn sein vergessenes Sportzeug bekommt!" Ich musste allerding nichts mehr unternehmen, da Sohnemann übers Handy bereits über die Ankunft des Vaters informiert war. Den Satz, der mir auf der Zunge gelegen hat, habe ich noch rechtzeitig hinunterschlucken können. weiterlesen...


Donnerstag, 6. September 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (1)

"Andorra" von Max Frisch, ein immer noch aktuelles Stück über die vermeintliche Andersartigkeit von Menschen, über das Phänomen, sich vom anderen ein Bildnis zu machen, das nach Frisch nie dem Original in seiner Einzigartigkeit entspricht, ein Stück über den Umgang mit Wahrheit oder dem, was Menschen dafür halten oder daraus machen. Als Andri die "Stuhlprobe" in den Augen des Tischlers nicht bestanden hat, fragt er: "Wieso seid ihr stärker als die Wahrheit? Sie wissen genau, was wahr ist. Sie sitzen drauf -" Dem Pfarrer, der im zweiten Gespräch behauptet, jetzt wirklich die Wahrheit zu sagen, schleudert Andri ebenfalls eine Frage ...weiterlesen...


Mittwoch, 5. September 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Theatervortellungen von Stücken, die im Deutschunterricht der diversen Schulen im Unterricht gelesen werden, sind für mich ein inzwischen ein Graus'. Ich überlege mittlerweile ernsthaft, ob ich noch in solche Vorstellungen gehen soll. Der Lärmpegel ist enorm. Zudem wird gerülpst, nachdem diverse Sachen erst raschelnd ausgepackt und dann verzehrt worden sind. Ständiges Gerappel an den Sitzen - vielleicht aber sind die Abstände der Reihen für heutige Jugendliche einfach zu eng - fortwährende Kommentare, Fragen, häufiges Kichern zerren an den Nerven. Dazwischen sitzt dann jemand, der immer wieder sein aufgeblasenes Kaugummi platzen lässt. Selbst Furzen scheint zur Tagesordnung hinzuzugehören. ...weiterlesen...


Sonntag, 26. August 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

Dieser Briefroman ist die (Liebes-)Geschichte zwischen Charlotte, einer Witwe, und Johannes, einem eingefleischten Junggesellen, die sich dreißgig Jahre nach ihrer heißen Affäre auf dem Umsteigebahnhof in Hannover wiedersehen. Er steigt aus, sie steigt ein. Zeit zu reden, ist nicht. Der Beginn einer erneuten wunderbaren Freundschaft? Jein. Er schreibt ihr. Sie antwortet. Zunächst ist es eher ein Tasten an der Oberfläche, ein Erfragen und Austausch von Informationen, um die Zeitspanne von dreißig Jahren zu überbrücken. Dann treffen sie sich in Hamburg und versuchen dort weiterzumachen, wo sie aufgehört haben: "Wir scheiterten. ... Zwei beflügelte alte Herzen, die beim Vögeln eine schmerzhafte Bauchlandung erleiden..." ...weiterlesen...


Donnerstag, 23. August 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

Das von Walter Krämer und Roland Kaehlbrandt geschriebene "Lexikon der Sprachverwirrungen" ist ein Buch für Sprachliebhaber und/ oder Menschen, denen es wichtig ist, Sprachungetüme zu entlarven, dennoch ihren Unterhaltungswert mitzubekommen und sich darüber zu amüsieren, um dann auf Worte zurückzugreifen, die das aussagen, was sie meinen und nicht als "Plastikdeutsch" früher oder später auf dem Sprachmüll landen, den Hans Magnus Enzensberger 1979 in einem ZEIT Artikel bereits als Komposthaufen bezeichnet hat, auf dem dann Sprachneuschöpfungen wachsen können. "Neue Wörter sammeln ist wie Augenblicke sammeln." so beginnt das Lexikon, das erst eine kurze Einführung ins Thema und die Vorgehensweise der Autoren ...weiterlesen...


Donnerstag, 23. August 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

Seit Nobember letzen Jahres schreibe ich auf diesem Blog, zunächst schon merkwürdig zu wissen, dass im Grunde jeder lesen kann, was ich schreibe. Dann beschäftigte mich die Frage, ob überhaupt jemand lesen will, was ich auf meinem Blog veröffentliche. Seit einiger Zeit war klar, dass ich noch vor Ablauf der Jahresfrist den zehntausendsten Besucher würde registrieren können. Leider kann ich ihn nicht wie in "Die Probe" von Herbert Malecha mit Tamtam, Blitzlichtern und einem Preis begrüßen. Dennoch möchte ich mich ganz herzlich bei allen bedanken, die hier zu Besuch waren, gelesen und andere als Gäste mitgebracht haben. Neugierig wie ...weiterlesen...


Mittwoch, 22. August 2007 | Kategorie: Alltägliches | Kommentare (4)

Ich esse gerne Krümmel - warum auch immer. Dass ich nicht die Krümmel auf der Theke eines Bäckerladens mit den Fingern aufnehme, darauf muss ich schon achten. Wäre ja peinlich. Dass ich aber eigentlich "Krümel" esse, habe ich gestern beim Nachschlagen im Duden mitbekommen. Die "Ruhrgebietsfassung" gibt es dort nicht. Wie dem auch sei: Ich esse weiterhin Krümmel - Krümel ? Nein danke! weiterlesen...


Mittwoch, 22. August 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Zahlen sind nicht unbedingt mein Fall, merke ich immer wieder. Zahlendreher beim Aufschreiben von Telefonnummern, Bankverbindungen etc. zu vermeiden, ist bereits eine Herausforderung. Trinkgeld geben wird dann zur peinlichen Angelegenheit, wenn ich sage: "Stimmt so!", der Kellner höflich, aber bestimmt antwortet: "Ich denke nicht!" und ich feststellen muss, dass ich ihm statt eines vermeintllich üppigen Trinkgeldes nicht einmal die gefordete Summe gegeben habe. Habe mir schon einmal überlegt, ob ich auch dafür meinen Taschenrechner einstecken soll, wie beim Ausrechnen der Noten. Inzwischen kennen Schüler meine "Zahlenlegasthenie" (oder gibt es dafür ein eigenes Wort, was ich noch nicht kenne?) ...weiterlesen...