Montag, 30. November 2009 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (3)

Ja, ich weiß, über Herta Müller und diesen Roman ist soooo viel geschrieben worden. Deshalb werde ich euch mit einer "normalen" Rezension verschonen, es gibt so viele kluge, gut geschriebene, da braucht es meine nicht (mehr). Ich habe den Roman schon vor der Verleihung des Nobelpreises gekauft und angefangen zu lesen, weil mich die Romane Herta Müllers, vor allem aber ihre Sprache, immer schon fasziniert haben. Nie leichte Kost, aber immer "außer-gewöhnlich". So auch dieser Roman, der wenig äußere Handlung erzählt, sondern oftmals Assoziationen beschreibt, die der Häftling, ein junger Deutscher in Rumänien, mit bestimmten Gebrauchsgegenständen im russischen Gefangenenlager und seiner Umgebung verbindet ...weiterlesen...


Sonntag, 29. November 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (2)

Der Titel, die Geschichte haben mich neugierig gemacht. Dass die katalanische Autorin als vom Holocaust nicht Betroffene sich an dieses Thema begeben hat, der Roman in 12 Ländern erscheint, hat mich dann dazu bewogen, ihn zu lesen. Der Pariser Musiker Climent lernt in Krakau die polnische Geigerin Regina kennen und ist von ihrem Spiel und dem besonderen Klang der Geige fasziniert. Von ihr erfährt er auch die Geschichte dieser Violnie, die ihr Onkel Daniel auf der Grundlage einer Wette zwischen dem Kommandanten Sauckel und dem experimentierfreudigen Doktor Rascher anfertigen musste. Diese Arbeit ist für ihn lebenswichtig im wahrsten Sinne des Wortes, ...weiterlesen...


Freitag, 27. November 2009 | Kategorie: Alltägliches | Kommentare (3)

Bei Regen bringt mein Mann morgens die Kinder mit dem Auto zur Schule! Wie kommen sie sonst zur Schule? Mit dem Bus. Warum fahren sie bei Regen nicht mit dem Bus? Weil sie sonst nass werden. (Sind die Kinder aus Zucker oder bin ich eine Rabenmutter, dass meine Kinder auch bei Regen mit dem Bus gefahren sind? Ich wäre nicht einmal auf die Idee gekommen, sie zu bringen. ) weiterlesen...


Dienstag, 17. November 2009 | Kategorie: Alltägliches | Kommentare (7)

Mein Geburtstagskuchen ist ein Apfelkuchen - nach einem Rezept meiner Mutter - wenig Teig und Zucker, viele Äpfel (2kg), abgewandelt duch Rosinen, die meine Mutter nicht mag. Schon gestern habe ich ihn gebacken und ein großes Stück gegessen - ich weiß, macht man nicht, aber ich! Ein besonderer Hochgenuss ist es, wenn der Kuchen noch warm ist. Zum Frühstück heute ein zweites, großes Stück - ein wenig in Eile, da ich Termine hatte. Um so mehr habe ich mich dann auf ein genussvolles Stück am Nachmittag gefreut. Zu Hause bemerke ich zuerst den umgekippten Stuhl. Komisch!? Der Hund liegt in der Ecke auf ...weiterlesen...


Donnerstag, 12. November 2009 | Kategorie: Alltägliches | Kommentare (2)

Mein Sohn hat von seiner Freundin zum Geburtstag eine LED-Dusche bekommen. Die Freude war groß, die Erwartung, das Ergebnis in der neuen Studenten-WG auszuprobieren auch. Um so größer war die Enttäuschung, dass die Dusche in der WG nicht funktioniert. Der Wasserdruck ist zu gering. Seitdem ist der Duschkopf hier im Haus installiert und so habe ich meinen Spaß beim täglichen Duschen. Es ist  spannend, anregend, lustig - vor allem im Dunkeln. Macht echt gute Laune. Ich geh' dann mal duschen. weiterlesen...


Mittwoch, 11. November 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (3)

Ein wenig krimileseerfahren bin ich inzwischen schon, aber ein solcher Typ von Kommissar ist mir noch nicht über den Weg gelaufen: Beruflich angefangen hat Polonius Fischer, genannt P-F, als Polizist. Als Mönch lebte er lange Zeit im Kloster und  ist inzwischen aber Kommissar bei der Mordkommission in München, - keine Sorge, sie sprechen Hochdeutsch! - ausgestattet mit einigen Priviliegien im Amt, persönlichen Ecken und Kanten, dennoch, vielleicht auch deshalb von seinen Mitarbeitern hoch geschätzt, von einigen fast schon verehrt, von seiner Freundin liebevoll "Herzensriese" genannt. Er ermittelt in einem Fall, bei dem eine Frauenleiche durch Zufall in einem Schrank in der ...weiterlesen...


Dienstag, 10. November 2009 | Kategorie: Alltägliches | Kommentare (0)

Wo überwintern Mücken? Eine auf jeden Fall in meinem Schlafzimmer! Den ganzen Sommer über habe ich - bis auf einige wenige Stiche - Glück gehabt. Letzte Nacht hat mich eine erwischt. Sie war offensichtlich kurz vorm Hungertod. weiterlesen...


Mittwoch, 4. November 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

Die Handlung dieses Münsterland-Krimis um Kommissar Hambrock, so der Untertitel des Romans, spielt in den Tagen der Schneekatastrophe vor einigen Jahren, in denen Schneemassen das Leben der betroffenen Menschen stark beeinträchtigten. Eine junge Frau wird vergewaltigt und ermordet aufgefunden. Viele Indizien deuten auf Martin Probst, den entflohenen Häftling, der vor Jahren in der Gegend Klara Merschkötter vergewaltigt und ihr gedroht hat, er komme wieder, da sie ihn mit ihrer Aussage ins Gefängnis gebracht hat. Das Schneechaos behindert die Ermittlungen beträchtlich. Kommissar Hambrock ermittelt, indirekt persönlich betroffen, da Klaras Mutter eine frühere Freundin ist, zu der er sich immer noch hingezogen fühlt, ...weiterlesen...


Montag, 2. November 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

"Es ist komisch ... wir sind doch hier, um unser Vaterland zu verteidigen. Aber die Franzosen sich doch auch da, um ihr Vaterland zu verteidigen. Wer hat nun recht?" Diese Frage stellen sich Betroffene sicherlich auch heute noch, ebenso die Frage, wie Kriege entstehen, auf die die einfachen Soldaten (im Roman) keine überzeugende Antwort finden. Da ist die Frage, wer davon profitiert schon eher zu beantworten. Einfache Worte und Sätze beschreiben das im Grunde  unvorstellbare Grauen des Ersten Weltkrieges aus der Ich-Perspektive eines Frontsoldaten, der versucht, wo immer es möglich ist, menschlich zu handeln, selbst den Feind als Mensch zu sehen - ...weiterlesen...


Sonntag, 1. November 2009 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

"Früher dachte ich immer, ich wäre meinem Leben hilflos ausgeliefert, sozusagen ein Opfer der Umstände, die ich nicht ändern kann. Dabei hätte ich damals alles tun können, denn ich hatte super Karten. Ich wusste aber nie, was ich wirklich wollte, erkannte viele Chancen nicht als solche und vertat sie achtlos. Trotz aller Sinnlosigkeit frage ich mich heute manchmal, warum ich das erst jetzt erkannt habe.  ... Wahrscheinlich ist es leichter, mutiger zu sein und mehr Risiken einzugehen, wenn  man nicht mehr viel zu verlieren hat, denn seit ich ohne Zukunft, ohne Beruf und Partner dastehe, bin ich mutiger denn je ...weiterlesen...