Montag, 23. März 2009 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Heute habe ich mich über den heftigen Regen wirklich gefreut! Ich habe nämlich meinen Rasen gekalkt. Auf dem Kalksack stand, dass Bewässerung das Ergebnis verbessere. Mal sehen, wie's geworden ist, habe damit nämlich noch keine Erfahrungen. Das war eher der Job meines Mannes. Ich habe den Kalk mit den Händen verteilt und musste dabei an das Säen der Bauern in meiner Kindheit denken, die das Saatgut ebenfalls mit den Händen gesät haben - langsam in einem nur für sie erkennbaren Rhythmus. Es wirkte auf mich als KInd beruhigend, erdend. Dort war die Welt in Ordnung, überschaubar, vielleicht aber auch nur aus ...weiterlesen...


Mittwoch, 18. März 2009 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (3)

"Unsere Seele muss, wenn sie nicht verkommen will, jeden Tag ihre Wäsche wechseln." (Gottfried Keller) Was sie wohl bevorzugt? Oder geht es um den Wechsel, um die Hygiene? weiterlesen...


Mittwoch, 18. März 2009 | Kategorie: Alltägliches | Kommentare (4)

Schon als Studentin wollte ich Rudern lernen. Warum ich nicht dazu gekommen bin, weiß ich nicht (mehr). In Marburg hätten die Rudervereine entlang der Lahn Möglichkeiten genug geboten. Doch mit drei mehr oder weniger kleinen Kindern? War aber sicher auch nicht der wirkliche Grund. Wie dem auch sei. Bei meinem letzten Besuch in Marburg habe ich einen Vierer mit Steuermann gesehen und den Entschluss gefasst: Jetzt gehst du es an. Und ich bin es angegangen: Internetrecherche, ein Telefonat, ein Gespräch, das mit der Frage endete: Haben Sie einen Partner, eine Partnerin, mit der sie sich verabreden und kommen können? Unser Lernboot ist ein ...weiterlesen...


Montag, 16. März 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (4)

Edda und Lotte Minck, die Autorinnen dieses "Ruhrgebietskrimis"- so die Bezeichnung der Buchhändlerin - leben in Bochum und haben, bevor sie 2004 beschlosssen, Krimis zu schreiben, in der Film- und Fernsehbranche gearbeitet - in verschiedenen Berufen. Bochum ist auch der Handlungsort des Krimis, dennoch ist die Handlung des Krimis keine ruhrgebietstypische und nur ab und zu reden die Leute wie im Ruhrgebiet. Maggie, die Protagonistin des Romans, ist Journalistin, allerdings arbeitslos, pleite und nach der Rückkehr in ihre alte Heimat Bochum nur  in der Lage eine 22 qm Wohnung im Keller zu finanzieren. Lediglich einige Designerklamotten sind als Zeugen besserer Zeiten ...weiterlesen...


Dienstag, 10. März 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (2)

Kopf gefunden, der einen in Erstaunen setzt! Oder sollte man besser sagen : Entsetzten auslöst, denn der Kopf befindet sich in einem Ballsack, den der Zeugwart auf den Fußballplatz trägt und sich wundert, dass keiner ein Wort sagt und erst nach einer längeren Pause einige Spieler schreien: der  Sack!!! In diesem Krimi von Wolf Haas tauchen menschliche Knochen in einem Berg von Hähnchenknochen auf, die massenhaft im Keller der Grillstation Löschenkohl  auf ihre Umwandlung in Knochenmehl warten. Die Wirtin der Grillstaion hat Brenner wegen eines Verdachts um Hilfe gerufen, ist aber bei seinem Eintreffen in der Grillstation verschwunden und bleibt verschwunden. ...weiterlesen...


Sonntag, 1. März 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

"Geliebte Clara" ist eine weitere Verfilmung des Lebens der Clara Schumann, der den Zeitraum des Künsterehepaares von der Übersiedelung nach Düsseldorf bis zum Tode Robert Schumanns zeigt. Der Film beginnt mit einem Konzertauftritt Claras, der von ihrem Ehemann Robert, aber auch vom jungen Brahms aufmerksam verfolgt wird. Allzu symbolträchtig verliert Robert während des Konzertes seinen Ehering, den natürlich Johannes Brahms aufhebt! (Nachtigall ik hör dir trapsen!!) Das Leben der Schumanns ist kein einfaches, denn Robert ist zunehmend weniger in der Lage, seine Aufgabe als Dirigent zu erfüllen, weshalb Clara für ihn einspringt, die erst einmal die Musiker dazu bringen muss, eine ...weiterlesen...


Sonntag, 22. Februar 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (1)

"Die souveräne Leserin" ist eine kurzweilige Lektüre über die Queen, die im hohen Alter das Lesen für sich entdeckt, sehr zum Unbehagen ihres Hofstaates, des Premierministers, da die Queen es mit ihren offiziellen Auftritten, ihrer Kleidung etc. nicht mehr so genau nimmt. Bücher sind ihr wichtiger geworden als die seichte Konverstation bei offiziellen Anlässen. Stets darauf bedacht, ein Buch dabei zu haben, kümmert sie sich nicht um die Einhaltung des Protokolls und schickt jemanden los, das liegengelassene Buch zu holen, das sie während ihrer Fahrt lesen will, nebenbei ihren Untertanen zuwinkend. Mit Humor, Ironie und Witz  begleitet man als Leser die ...weiterlesen...


Sonntag, 15. Februar 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (1)

Ein Erdbeben ist ein erschütterndes Ereignis für die davon betroffenen Menschen, die oftmals bis in ihre Träume hinein mit den Ereignissen zu kämpfen haben. In den Erzählungen Murakamis geht es um Menschen aller Altersstufen, die auf höchst unterschiedliche Art und Weise mit den Auswirkungen der Erdbeben in Kyoto und Kobe zu tun haben. Schlangen, ein riesiger Frosch, der gegen einen Erdbeben auslösenden unterirdischen Wurm kämpft und dabei auf die Hilfe eines Menschen angewiesen ist, bevölkern geheimnisvoll die Geschichten. Da zweifelt nicht nur die kleine Sara, ob die Geschichte, die ihr Junpei erzählt, so passiert sein kann. Auch der (erwachsene) Leser bleibt ...weiterlesen...


Sonntag, 8. Februar 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (4)

Der gestrige Rosa-Roth Krimi "Das Mädchen aus Sumy" war einfach nur langweilig. Wenn die Befindlichkeit der Kommissarin und die ihres Mitarbeiters eher Thema ist als die Aufklärung eines Verbrechens, von dem der Zuschauer schon vor  den Ermittlern weiß, dass es ein Unfall war, dann sollte Rosa Roth sich wirklich eine Auszeit nehmen und sich nicht für unersetzlich halten. weiterlesen...


Samstag, 7. Februar 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (1)

Aus der Sicht Brunos, neujähriger Sohn eines ranghohen Offiziers, wird zunächst der Umzug von Berlin nach  Ausch-Wisch geschildert, wie Bruno die polnische Stadt ausspricht. Er findet seine neue Situation schlecht: getrennt von seinen Freunden, angewiesen auf die Gesellschaft seiner "blöden" Schwester, mit einem Privatlehrer, der ihn überwiegend in Geschichte unterrichtet, in einem viel zu kleinen Haus, das seinem Forscherddrang keinen Raum lässt, fühlt er sich einsam. Denn aus der Welt der Erwachsenen ist er ebenfalls ausgeschlossen, zumal die Dienstboten nicht mit ihm reden dürfen und dieses Verbot nur mit offensichtlicher Angst übertreten, wenn sie sich davon überzeugt haben, dass kein ...weiterlesen...