Donnerstag, 25. Januar 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (1)

Dr. Jorgos Canacakis hat nach eigenen Angaben mit 50 Jahren als Opernsänger begonnen, Psychologie zu studieren. Er hat promoviert und sich als Trauerforscher und -berater einen Namen gemacht. Auf einer Veranstaltung, auf der er sein neues Buch " Die Welt ist voll von halben Enten" in einem Workshop vorgestellt hat, gab es denn einen oder anderen Satz, der sich wie ein "Widerhaken" festgsetzt hat: - Die Welt ist eine Bühne, auf der wir sehr oft die falsche Rolle spielen, weil andere es so woll(t)en oder wir für andere diese Rolle gespielt haben. Entscheidend ist: Wir spielen oft Rollen, aber wir ...weiterlesen...


Donnerstag, 25. Januar 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Gestern war ich kurz vorm Durchdrehen. Wollte eine Rezension auf meine Seite stellen, die ich geschrieben hatte, aber sie war nicht zu speichern, nichts tat sich mehr. Fast nichts. Ich habe die Besprechung in word kopieren und dort speichern können. Ich weiß nicht, was sonst passiert wäre. Stundenlang kein Seitenaufruf möglich. Ich hoffe, es war nur vorübergehend. Sonst macht's nicht wirklich Spaß. Aber: "Die Welt ist eben so!"(J. Canacakis) weiterlesen...


Montag, 22. Januar 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (2)

"Ich war sechs. Meine Eltern waren fort, meine Brüder und Schwestern, meine Vettern und Cousinen ebenfalls: Sie waren von den Hlinka-Garden aufs Eis getrieben worden. Rings um den See wurden Feuer entzündet und MGs aufgebaut, sodass sie nicht fliehen konnten. Als es gegen Mittag immer wärmer wurde, zwang man sie, die Wohnwagen in die Mitte des Sees zu fahren. Das Eis brach, die Räder versanken, und der Rest folgte ihnen, Wohnwagen, Pferde, Harfen. Ich habe es nicht mit eigenen Augen gesehen, meine Tochter, aber in Gedanken konnte ich es hören, und obwohl später großartige Musik erklang, obwohl es später ...weiterlesen...


Freitag, 19. Januar 2007 | Kategorie: Alltägliches | Kommentare (2)

Heute Morgen las ich nach Betreten des Gerichtes durch eine Schleuse wie am Flughafen folgendes Schild: Rauchverbot im ganzen Gebäude Da noch etwas Zeit bis zur Verhandlung war, bin ich noch in die Kantine gegangen. Was gab es dort? Eine Raucher- und Nichtraucherzone, nicht etwa Räume, nein Zonen. Habe ich aber leider erst gemerkt, als am Nebentisch jemand seine Rauchutensilien herausholte und sich eine nach der anderen ansteckte. Ist die Kantine nicht Gebäudebestandteil? Die Frage hätte mir sicher keiner beantworten können! weiterlesen...


Donnerstag, 18. Januar 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (6)

Dieser Band ist der Folgeband von "...aber Steine reden nicht" und erzählt Davids Leben in Theresienstadt, einem jüdischen Ghetto. David will überleben, das ist sein einziger Wunsch und er setzt alles daran, dieses Ziel zu erreichen, so schwer es auch ist. Dennoch versucht er, menschlich zu bleiben, anderen in ihrer Not zu helfen, soweit er es vermag. Und das ist oft genug lebensgefährlich. David geht mit offenen Augen durchs Getto und bemerkt kleinste Veränderungen, die auf politische Wendungen hindeuten. Der (jugenliche ) Leser erfährt von der Sonderstellung dieses Gettos als Vorzeigegetto für internationale Kommissionen und kann erkennen, auf ...weiterlesen...


Donnerstag, 18. Januar 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Bisher kannte ich den Begriff "sturmfrei" nur in der Kombination von : "sturmfreie Bude", die man sich als Kind bzw. als Jugendlicher häufiger mal gewünscht hat. Heute haben in NRW viele Schulen "sturmfrei" gegeben, damit die Schüler noch vor dem angekündigten Orkan "Kyrill" (= der Herrliche, wer eigentlich denkt sich denn so einen Namen für einen Orkan aus? Den Hinweis habe ich von Lila!) zu Hause sein können, ein Begriff in sich widersinnig, denn "sturmfrei" bedeutet ja frei von Sturm, genau das Gegenteil aber ist der Fall. Jetzt muss ich aber erst einmal nachsehen, ob der Balkon "sturmfest" ist, damit ...weiterlesen...


Mittwoch, 17. Januar 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (10)

Seit Tagen habe ich Schwierigkeiten, meine Seite aufzurufen, zu blättern, Veränderungen auf meiner Seite vorzunehmen. Nicht die Veränderungen sind das Problem, sondern die Rückkehr auf meine Seite. Das nervt. Ob das auch eine Erklärung für den Besucherrückgang auf meiner Seite in den letzten Tagen ist? Vielleicht könntet ihr mir eine Rückmeldung geben und die Gelegenheit nutzen, Anregungen und Kritik loszuwerden. Ich würde mich jedenfalls darüber freuen. weiterlesen...


Dienstag, 16. Januar 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (6)

1938 zieht der zehnjährige David Rosen mit seiner Mutter Hanna in die "Stiege", von den Bewohnern liebevoll bis ironisch auch "Himmelsleiter" genannt, eine Armeleutestraße in Hagen. Hier wohnen Menschen unterschiedlicher Gesinnung und Religionszugehörigkeit auf engstem Raum. Die Nazis und ihre Mitläufer werden immer zahlreicher, stärker, treten immer frecher, dreister und lauter auf. Die Reaktionen der im Buch beschriebenen Personen decken ein breites Spektrum der Möglichkeiten ab: wegsehen, denunzieren, offenes oder heimliches Helfen, aber auch von Widerstand unter Lebensgefahr ist die Rede. Die, die noch die Möglichkeit haben, auszuwandern tun dies. Die alte Frau Tichowitz schafft es trotz Ausreisegenehmigung nicht ...weiterlesen...


Sonntag, 14. Januar 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (52)

"Denn die, die verschwunden sind, sind anwesend, so sehr, dass wir manchmal meinen, ihre unsichtbare Anwesenheit verschlage uns den Atem und es werde uns schwindlig." Der unsichtbar Anwesende ist Hilmar, Schüler einer 9. Klasse, der seit Samstag Abend verschwunden ist. Seine Mutter hat ihn nach dem Training zurückgeschickt, um ein neues Handtuch zu holen, das er hat liegen lassen. Kommissar Fors ermittelt im Umfeld des Jungen und stößt auf Indizien, die dafür sprechen, dass er einem Verbrechen auf der Spur ist, an dem rechtsradikal eingestellte Jugendliche beteiligt sind, deren Gesinnung und Aktionen durch drei "H"s bestimmt sind: Hass. Handeln. Helden. Er ...weiterlesen...


Donnerstag, 11. Januar 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Unter der angegebenen Nummer meldet sich niemand, über die Zentrale ebenfalls nicht. Probiere eine weitere Nummer - jemand hebt ab, nennt seinen Namen: XY. Ich: "Mein name ist mona lisa. Ich möchte gerne wissen, ob mein Reisekostenantrag bearbeitet und das Geld bereits überwiesen ist. Es hat da schon einmal eine Verwechslung gegeben und ich möchte gerne den Vorgang für mich abschließen." Er: " Ich bin zwar nicht dafür zuständig, dass macht Herr/Frau Z, aber ich kann Ihnen sagen, dass das alles seine Richtigkeit hat. Der Antrag ist ordnungsgemäß bearbeitet worden, wenn er denn hier eingegangen ist. Ihre Reisekosten ...weiterlesen...