Samstag, 3. März 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (3)

Suchen Sie einen Krimi für einen (verregneten) Nachmittag, ein Buch für "zwischendurch", das einen nicht tage- oder wochenlang in Anspruch nimmt und dennoch interessant, ungewöhnlich und spannend ist, wie man es von einem Krimi erwartet? Dann ist dieses Krimidebüt "Tannöd" - 1. Platz Deutscher Krimipreis 2007 - genau richtig. Der Ich-Erzähler kehrt in sein Dorf zurück, das alle nur noch das "Morddorf" nennen, weil dort eine komplette Familie auf brutalste Weise ermordet worden ist. "Mit gemischten Gefühlen bin ich in das Dorf gefahren. Die, die ich dort traf, wollten mir von dem Verbrechen erzählen. Reden mit einem Fremden und doch Vertrauten. Einem ...weiterlesen...


Samstag, 3. März 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

Worte Worte sind reife Granatäpfel, sie fallen zur Erde und öffnen sich. Es wird alles Innre nach außen gekehrt, die Frucht stellt ihr Geheimnis bloß und zeigt ihren Samen, ein neues Geheimnis. (Hilde Domin) Dieses Gedicht stammt aus dem Lyrikband: Hilde Domin, Wer es könnte, mit Aquarellen von Andreas Felger und einem Geleitwort von Oliver Kohler, aus dem Präsenz Verlag, Hünfelden 4. aufl. 2006, ISBN 978-3-87630-514-1, 14,90 €, eine wunderschöne Ausgabe selbst für Kenner der Gedichte, ein Geschenk für sich selbst, aber auch für Freunde, ein Bändchen für den Nachttisch, ein Lichtblick in grauen Zeiten weiterlesen...


Donnerstag, 1. März 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (1)

Monica Bleibtreu -eine Schauspielerin, die ich sehr mag und schätze - hat in der letzten Sendung lesen! von Elke Heidenreich diese "Chronik eines Frauenlebens" vorgestellt. Ich habe das Buch gelesen, aber wirklich begeistert bin ich nicht, könnte mir aber Monica Bleibtreu als Therese Fabiani sehr gut vorstellen. "Therese" ist die Geschichte einer jungen Frau, die sich stets eigenständig ihre Liebhaber aussucht, die sich nicht wirklich um Konventionen kümmert und auch bereit ist, die Konsequenzen eines eigenständigen Lebens zu tragen, nämlich sich und ihr Kind allein zu ernähren. Dass und wie schwer ihr dies fällt als Erzieherin, die sehr häufig ...weiterlesen...


Mittwoch, 28. Februar 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Vor ein paar Tagen wurde nach wochenlangem Warten die neue (Schlaf-)Couch für das Gästezimmer geliefert, das sonst für mich mein Rückzugzimmer ist. Das bisher dort stehende sehr bequeme Einzelbett sah nicht besonders einladend aus. Da meine Söhne zunehmend mit Freundinnen zu Besuch kommen, machte die Anschaffung der Couch Sinn. Ob sie ebenfalls bequem ist, wird sich erst noch zeigen. Doch es ist jedesmal dasselbe: Man tauscht ein Möbelstück aus und die ganze "Landschaft" verändert sich. Die bis dahin als harmonisch empfundene (An-)Ordnung ist dann auf einmal nicht mehr akzeptabel. Also heißt es: den Teppich anders legen, die Lampen (mehrfach) ...weiterlesen...


Samstag, 24. Februar 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

Immer wieder stelle ich mir die Frage, ob ich Bücher, die mir nicht gefallen, ungelesen zur Seite legen soll? Die Hoffnung auf bessere Zeiten äh Seiten, lassen mich dann doch weiterlesen - meist wird' s nicht besser. So geht es mir auch mit Seminaren, Fortbildungen: Nach fünf Minuten weiß ich in der Regel, ob es sich für mich lohnt oder nicht. Was lässt mich sitzen bleiben? - Zunächt denke ich, ich tue den Leuten Unrecht, dann, es sei unhöflich zu gehen. Aber was ist mit mir? Was tue ich mir an? Müsste ich nicht mir gegenüber höflich sein, mich ...weiterlesen...


Donnerstag, 22. Februar 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Seit wann tragen Grundschüler ihren Tornister nicht mehr selbst? Ein Phänomen, das ich morgens immer öfter beobachten kann. Zunächst habe ich gedacht, na ja, vielleicht ist das Kind für mich nicht erkennbar gehandikapt oder es ist in bestimmten Bevölkerungsgruppen an der Tagesordnung, dass Mütter ihren Jungen den Tornister tragen, damit diese rechtzeitig lernen, wer die Herren der Schöpfung sind und wer die Esel. Doch auch Mädchen werden von ihren Müttern begleitet. Und wer trägt? Und wehe es regnet, der Autokorso vor Schulen ist dann unglaublich. Angehalten wird überall - egal ob absolutes Halteverbot oder nicht. Die Kleinen und auch ...weiterlesen...


Dienstag, 20. Februar 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (4)

"Thyssen-Krupp-Steel" prangte mir in Form eines Firmenlogos entgegen. Bitte was ist denn das? Aber ich hatte mich nicht verlesen. Es hieß wirklich "Thyssen-Krupp-Steel"!! Welche französische oder sonstige Firma käme auf die Idee, ihren Namen auf diese Art und Weise zu internationalisieren? Als nächtes verursachte ein vor mir fahrender Mietwagen ein Augenzwinkern: "Nice to miet" Na, ja. Aber immerhin hat es bewirkt, dass ich zweimal hingesehen habe. Ich denke dann nur immer an Grundschüler, die Lesen und Schreiben lernen sollen. Wie soll das gehen, wenn sie immer wieder in der Werbung mit solch einer Verballhornung konfrontiert werden? But so what?! Ok, ...weiterlesen...


Sonntag, 18. Februar 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (3)

In dieser Woche konnten Eltern ihre Kinder an weiterführenden Schulen anmelden. Wegen des damit verbundenen Andranges war das Sekretariat deshalb für Schüler nur in Notfällen zuständig. Eine Schülerin sagte ihrem Lehrer, sie habe ihr Sportzeug vergessen und wolle vom Sekretariat aus zu Hause anrufen, damit ihre Mutter es ihr bringen könne. "Meinst du, das sei ein Notfall?" "Für mich schon!" Ob Mütter morgens nichts anderes zu tun haben, als ihren Kindern das vergessene Sportzeug, die vergessenen Brote oder Hausaufgaben in die Schule zu bringen? - Offensichtlich sind sie für Notfälle aller Art zuständig. Wie sollen Kinder da lernen, Verantwortung zu ...weiterlesen...


Samstag, 17. Februar 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (4)

War sie "die beste Lehrerin der Wält" oder eine "Minderleisterin"? zu lesen in "Ende einer Dienstzeit". Der Artikel macht schon ziemlich betroffen, vor allem dann, wenn man ein wenig Einblick in die heutige Schulrealität hat, in der scheinbar ausschließlich Lehrer für die Pisa-Misere der Nation verantwortlich und damit auch für die Beseitigung zuständig sind. weiterlesen...


Donnerstag, 15. Februar 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Ist Sport in der Pubertät besonders gefährlich? Vor ein paar Tagen hatte ich mit einer Gruppe von 14-15 Jährigen zu tun, von denen zwei ihren Arm in Gips, zwei die Beine auf dem Stuhl liegen und die Krücken neben sich stehen hatten. Ein anderer war verletzt nach Hause gegangen. Auf meine erstaunte Frage, was denn passiert sei, bekam ich die Antwort, das sei das Ergebnis des Sportunterrichts. "Und was macht ihr dort?" "Wir spielen Volleyball und Basketball!" "Ja, und was ist daran so gefährlich?" "Keine Ahnung, wir sind in der Pubertät, da ist man gefährdeter!" Von dieser Art der Gefährung habe ich ja noch ...weiterlesen...