Sonntag, 18. Juli 2010 | Kategorie: Denk-Würdiges, Merk-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (1)

"Nicht weil die Dinge unerreichbar sind, wagen wir sie nicht. Weil wir sie nicht wagen bleiben sie unerreichbar." (Seneca) weiterlesen...


Samstag, 17. Juli 2010 | Kategorie: Buch-Rezensionen | Kommentare (0)

Inzwischen gibt es eine Fülle verschiedener Lebensgeschichten über Naziverfolgte und KZ-Insassen. Die von Otto Rosenberg erzählte und von Ulrich Enzensberger aufgeschriebene ist die eines deutschen Sinto, der vor der Machtergreifung Hitlers in Berlin ansässig war, dort zur Schule gegangen ist und Lesen und Schreiben gelernt hat. Es ist seine mit sehr schlichten Worten erzählte Lebensgeschichte, die dem Leser Einblicke in die Werte, Moral und Lebensgewohnheiten der damaligen Sinti geben, ergänzt durch Fotos. Das Grauen in Auschwitz  beschreibt Rosenberg als etwas Alltägliches, dem die Insassen meist keine Beachtung mehr schenken: "Die Leichen gehörten zu unserem Tagesablauf. Sie waren einfach da, und wir mußten sie ...weiterlesen...


Donnerstag, 15. Juli 2010 | Kategorie: Buch-Rezensionen | Kommentare (2)

Der Mann ist mit seinem Buch in aller Munde, z.B. letzte Woche bei "Hallo Ü-Wagen". Der lange Titel ist bereits Programm: "Irre! Wir behandeln die Falschen Unser Problem sind die Normalen Eine heitere Seelenkunde" Es wendet sich an interessierte Laien und ist ein gut lesbarer Überblick über die Spezifika der häufigsten psychischen Krankheiten, wobei Lütz Perspektive auf der jeweiligen Außergewöhnlichkeit der Patienten in ihrer Krankheit liegt.  Immer wieder geht der Autor auf die Frage ein, was noch "normal", was außergewöhnlich, bzw. schon als krank zu bezeichnen ist, und auf die Frage: Wer zieht die Grenze? Die Grenze zwischen außergewöhnlich und krank ist für ihn dann erreicht, wenn der ...weiterlesen...


Mittwoch, 14. Juli 2010 | Kategorie: Alltägliches | Kommentare (3)

Fitnessstudio - brauche ich in diesem Sommer nicht: Morgens: treppauf - treppab: Fenster aufmachen, anschließend: treppauf - treppab Fenster entweder auf Kipp stellen oder wieder schließen. Abends: treppauf - treppab: Fenster aufmachen, anschließend: treppauf - treppab Fenster entweder auf Kipp stellen oder wieder schließen. Ist die Witterung so, dass ich tagsüber die Fenster auf Kipp stellen kann, das gleiche Spiel: treppauf - treppab: Fenster schließen und verschließen, wenn ich aus dem Haus gehe und bei der Rückkehr: treppauf- treppab: Fenster entriegeln, aufmachen bzw. auf Kipp stellen und wieder arretieren. Das gibt Muskeln in Armen und Beinen, regt den Kreislauf an und je nach Witterung auch die Schweißproduktion. Also, alles in allem: gesundheitsfördernd. Ach ja, und ...weiterlesen...


Mittwoch, 14. Juli 2010 | Kategorie: Allgemein, Aufgelesen, Aufgeschnappt, Denk-Würdiges, Frag-Würdiges, Merk-Würdiges, Zitate | Kommentare (0)

"Menschen sagen: 'Du bist komisch.' Aber ich bin es nicht. Ich lebe nur mein Leben." (H. Rumpel) Du bist komisch - habe ich noch nicht gehört. Du bist schwierig, irgendwie anders - das schon. Früher war ich das schwarze Schaf - ein Vorwurf. Heute ist es - für mich - ein Kompliment. weiterlesen...


Sonntag, 11. Juli 2010 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches | Kommentare (0)

Komme nach Hause und möchte gern wissen, wie heiß es draußen ist. Das in der Sonne stehende digitale Thermometer hat einfach nur noch eine schwarze Anzeigentafel: durchgeschmort, denke ich und  hole es ins Haus. Der nächste Blick zeigt eine lesbare Ziffer im oberen Bereich, also: nicht durchgeschmort! Nach ein paar Minuten ist die Anzeigetafel klar  zu erkennen. Der Druck auf die Memorytaste zeigt mir die Höchsttemperatur an: 59,4 Grad. Da hätte ich mir als Thermometer auch auch die Sonnenfinsternisbrille zugelegt! Jetzt steht es im Schatten und kann sich vom Schock erholen! weiterlesen...


Samstag, 10. Juli 2010 | Kategorie: Buch-Rezensionen | Kommentare (1)

"Eine Frau am Nullpunkt" ist die Lebensgeschichte Firdaus, einer zum Tode verurteilten Frau, erzählt von der Autorin, einer Ärztin, die sich im Rahmen einer Untersuchung mit der seelischen Situation von weiblichen Gefangenen in ägyptischen Gefängnissen beschäftigt. "Lassen Sie mich sprechen. Unterbrechen Sie mich nicht. Ich habe keine Zeit, Ihnen zuzuhören. Heute abend um sechs Uhr holen sie mich." So beginnt die Geschichte Firdaus, die einen Mann erstochen und jegliches Gnadengesuch ablehnt hat . Sie fürchtet den Tod nicht mehr, denn das Leben, das sie als Frau geführt hat, war geprägt von Ausbeutung, Unterwerfung, Gewalt durch Männer. Selbst als sie liebt, wird sie von demjenigen ausgenutzt, weil er "es" von ihr bekommt, ohne ...weiterlesen...


Mittwoch, 7. Juli 2010 | Kategorie: Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (2)

"Was ist am Ende der Mensch anders als eine Frage?" (R.von Ense) weiterlesen...


Mittwoch, 7. Juli 2010 | Kategorie: Alltägliches | Kommentare (2)

Dass mein Haus ein Haus der Begegnung sei, das habe ich mir schon immer gewünscht. Gedacht habe ich an nette Menschen, die mich besuchen, mit denen ich mich austauschen, vielleicht einen Teil des Weges gemeinsam gehen kann. An Hornissen, die abends ruck zuck in mein Schlafzimmer gelangen, wenn ich zuerst das Licht anmache und nicht erst im Dunkeln die Fenster schließe, an Wespen, die sich unter den Bohlen meines Balkons eingenistet haben und zustechen, wenn ich meine Blumen versorgen will - an die habe ich eher nicht gedacht. Aber- nützlich sind sie ja - versuche zu lernen, mit ihnen zu leben. Lecke gerade meine (Stich-)Wunden!!! weiterlesen...


Samstag, 3. Juli 2010 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

4:0 gegen Argentinien!! Toll! Klasse, sensationell schön!! und dennoch: schade: Ich hätte gerne Maradonna einmal tanzen sehen! So: und nun ist Wischen angesagt! Ein Kellerfenster hat die Wassermassen nicht gefasst. Aber: Ich warte, denn das Gewitter ist noch nicht zu Ende, es regnet immer noch!! Und: einmal Wischen ist genug! Ich bin froh und erleichtert, angesichts der Feuerwehrsirenen draußen, dass ich es mit dem Wischmop schon schaffen werde!! weiterlesen...