Sonntag, 11. September 2011 | Kategorie: Allgemein, Gedichte | Kommentare (0)

Unruhe Lass uns hier ein wenig ruhn am Strande, Phoibos Strahlen spielen auf dem Meere. Siehst du dort der Wimpel weiße Heere? Reisg’e Schiffe ziehn zum fernen Sande. Ach wie ists erhebend sich zu freuen An des Ozeans Unendlichkeit! Kein Gedanke mehr an Maß und Räume Ist, ein Ziel, gesteckt für unsre Träume; Ihn zu wähnen dürfen wir nicht scheuen Unermeßlich wie die Ewigkeit. Wer hat ergründet des Meeres Grenzen, Wie fern die schäumende Woge es treibt? Wer seine Tiefe, wenn mutlos kehret Des Senkbleis Schwere, Im wilden Meere Des Ankers Rettung vergeblich bleibt? „Möchtest du nicht mit den wagenden Seglern Kreisen auf dem unendlichen Plan?“ O, ich möchte wie ein Vogel fliehen, Mit den hellen Wimpeln möcht ich ziehen, Weit, ...weiterlesen...


Samstag, 10. September 2011 | Kategorie: Merk-Würdiges | Kommentare (0)

Eigentlich wollte ich Mäuse fangen und nicht füttern, doch seit Tagen ist morgens der Köder weg, die Falle leer. Scheinen pfiffige Mäuse hier zu sein - oder bin ich einfach nur dumm und unerfahren? Heimlich bewundere ich sie ja, wie sie es schaffen, der Falle zu entgehen. Habt ihr vielleicht einen brauchbaren Tipp für mich? weiterlesen...


Donnerstag, 8. September 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Frag-Würdiges, Worte | Kommentare (1)

Eine Schulter zum Anlehnen kennt man - oder hat zumindest davon gehört. Aber eine Glasschulter? Ich wollte gerne wissen, wie lange die Mayonnaise haltbar ist. Auf dem Etikett fand ich folgenden Hinweis: Mindestens haltbar bis: siehe Glasschulter. Also: fehlt die Schulter zum Anlehnen, eine Glasschulter ist immer vorhanden. Vorausgesetzt ein Glas Mayonnaise ist im Haus. weiterlesen...


Dienstag, 6. September 2011 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (7)

DEin letztes Geschenk Dein Tod ist dein letztes Geschenk an mich Deine Lebens - Aufgabe hat den Weg frei gemacht mich zu entdecken über das hinaus was gemeinsam möglich war (mona lisa) Dreieinhalb Jahre danach, bin ich in der Lage, es als Geschenk zu sehen und es dankbar anzunehmen. weiterlesen...


Dienstag, 6. September 2011 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (6)

Jeder wird sich irgendwann fragen, warum, wozu er hier ist, welchen Sinn sein Leben hat. Findet man ihn, gibt man ihn sich, wo kommt er her, woran orientiert man sich?  "Als ich so dasaß, dachte ich darüber nach, wie lange es dauert, bis man zu dem zurückkehrt, was man als erstes erfahren hat, eine elementare Wahrheit, die auch dann gültig bleibt, wenn man sich von ihr entfernt, und ich dachte, daß man bei seiner Rückkehr endlich weiß, warum man weggehen mußte. Denn was ist wichtiger zu begreifen, daß der Schmerz dazu da ist, um einen stärker zu machen." Und Schmerzen, körperlichen wie seelischen, ist Eva ...weiterlesen...


Montag, 5. September 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Frag-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (4)

Wie beschreibt man ungeheure, unermessliche kaum fassbare Wut? Welche Vergleiche können zur Beschrei-bung herangezogen werden? Was ist angemessen? Diese Fragen schossen mir durch den Kopf als ich folgende Sätze las: "Wut ist etwas sehr Persönliches. Sie ist Teil jener allerheiligsten Bezirke der Seele, tief drinnen, wo kein Vertrauen mehr wohnt. Ich wußte genau, welche Farbe meine Wut hatte: Sie war schwarz und braute sich zusammen wie Sturmwolken an Tagen mit einer Tem-peratur von gut fünfundvierzig Grad, an denen es außer einem katastrophalen elektrischen Holocaust keine Abkühlung gibt." (aus: Lorian Hemingway, Die Stimme des Flusses, Hamburg 1993, S. 97) Das Wort "Holocaust" als Metapher für die eigene Wut? Offensichtlich scheint diese amerikanische Schriftstellerin, Enkelin ...weiterlesen...


Sonntag, 4. September 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (6)

"Danken hilft uns dabei, nicht nur das Haar in der Suppe zu finden, sondern auch die Suppe um das Haar herum." (Amei Helm) weiterlesen...


Samstag, 3. September 2011 | Kategorie: Denk-Würdiges, Merk-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (2)

"Weil es Männer sind, die den Kirchen vorstehen, ist es unvermeidlich, daß die Kirchen den Frauen mißtrauen, wie sie übrigens Gott mißtrauen, und so suchen sie jene und diesen zu zähmen, suchen die Flut des Lebens ins artige Bett der Vorschriften und Riten einzufassen." (aus: Christian Bobin, Das Kind, der Engel und der Hund, S. 104) weiterlesen...


Freitag, 2. September 2011 | Kategorie: Zitate | Kommentare (1)

"Es braucht Zeit, über das Gefühl hinauszuwachsen, daß wir sie für unser Wohlbefinden benötigen, daß wir ihnen unterlegen sind. Wir brauchen Zeit, um zu erkennen, daß unsere Selbstachtung nicht mehr von ihrer Anerkennung abhängt, sondern von der Anerkennung, die wir uns selbst entgegenbringen. " (aus: William F. Nerin, Versöhnung mit den Eltern, Frei werden für das eigene Leben, München 1994, s. 56) weiterlesen...


Donnerstag, 1. September 2011 | Kategorie: Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (3)

"Wer zur Wahrheit wandert, wandert allein." (Christian Morgenstern) weiterlesen...