Freitag, 9. Dezember 2011 | Kategorie: Merk-Würdiges, Worte | Kommentare (2)

In Österreich steht die Welt der Männer und die einiger Frauen Kopf:  Ab Januar 2012 wird die Nationalhymne geändert. "Heimat bist du großer Söhne, Volk, begnadet für das Schöne." Hieß es bisher. Ab Januar wird gesungen: "Heimat großer Töchter und Söhne, Volk, begnadet für das Schöne." In der dritten Strophe werden aus "Bruderchören" zukünftig "Jubelchöre". Wird gesungen oder soll gesungen werden? Und wie ist es mit unserer Nationalhymne: "Brüderlich mit Herz und  Hand"? Übrigens meinen Blogeintrag ZEIT der weiblichen Absolventen habe ich - wie Wildgans mir vorgeschlagen hat - an die Zeit geschickt, worauf man mir geschrieben hat: "herzlichen Dank für Ihren Hinweis. Sie haben Recht. Und wir ...weiterlesen...


Freitag, 9. Dezember 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Merk-Würdiges, Zitate | Kommentare (3)

"Väter sind eben ein anderer Menschenschlag. Sie spüren nicht, wie sich in ihrem Körper Leben regt, heben niemals in einer stillen, kalten Nacht den Kopf, weil sie das Klagen ihres Kindes hören. Sie gehen ihren Geschäften nach, ..., und wenn man sie einholt, gut. Wenn nicht, läßt sich auch damit leben." (Lorian Hemingway, Die Stimme des Flusses, S. 348) weiterlesen...


Donnerstag, 8. Dezember 2011 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (3)

Trauernde müssen sich im Kontakt mit Nicht-Betroffenen viele, vermeintlich gut gemeinte Ratschläge anhören. Diese treffen fast immer ins Leere, weil sich niemand, der nicht schon einmal vom Todesfall eines sehr nahestehenden geliebten Menschen betroffen war, den inneren Zustand des Trauernden vorstellen, geschweige-denn verstehen kann. Diese Erfahrung hat auch Kachler machen müssen, der als Psychotherapeut und Betroffener - er hat seinen sechzehnjährigen Sohn durch einen Verkehrsunfall verloren -  nach einem Weg für seine Trauer gesucht hat. Er hat sich u.a. mit entsprechender Fachliteratur auseinandergesetzt, die fast alle dazu tendieren, den Trauernden zum Loslassen des Verstorbenen zu bewegen, was viele aber nicht können und auch nicht wollen, weil sie es als eine Art Verrat ...weiterlesen...


Mittwoch, 7. Dezember 2011 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (4)

Nicht vorüber Was vorüber ist ist nicht vorüber Es wächst weiter in deinen Zellen ein Baum aus Tränen oder vergangenem Glück (aus: Rose Ausländer, Mutterland. Einverständnis, FFM 1982, S. 109) weiterlesen...


Dienstag, 6. Dezember 2011 | Kategorie: Aufgeschnappt, Worte | Kommentare (1)

"Kratzbürste" - Wie lange habe ich das Wort nicht mehr gehört? Es löste einige Emotionen und Assoziationen aus: Flegel, Blagen, Kräutchen-rühr-mich-nicht-an, Mimose, Stinkstiefel, Rocker und was es der Bezeichnungen mehr gab. Oder sind sie heute immer noch im Gebrauch, alltäglich? weiterlesen...


Dienstag, 6. Dezember 2011 | Kategorie: Aufgeschnappt | Kommentare (0)

"Ich war noch ziemlich jung, so etwa 11 Jahre und konnte gerade über die Mettwurst gucken. " ??????? ( ARD Sportstudiomoderator) weiterlesen...


Montag, 5. Dezember 2011 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (2)

Ich hab's ja schon mehrfach geschrieben: Zeitungslesen bildet: Eine moderne Diebes-Variante wird als "Schultersurfen" bezeichnet, das ist das über die Schultern gucken, wenn am Automaten die Pin eingegeben wird, sie sich zu merken und dann dem Automatenbenutzer die Börse mit der Karte klauen. Wär nicht's für mich, kann mir kaum Zahlen merken ;) weiterlesen...


Sonntag, 4. Dezember 2011 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

"Die sind so unheimlich freundlich." - Muss man "die" fürchten oder mögen? weiterlesen...


Samstag, 3. Dezember 2011 | Kategorie: Denk-Würdiges, Merk-Würdiges, Zitate | Kommentare (1)

"Wer ist im Stand, das Trübe durch Stille zu klären? Wer vermag Stille so auszuhalten, dass sie Lebendiges austrägt? Wer kann so viel Stille aufbringen, wie nötig wäre, um das Undurchsichtige zu klären? Immer wenn Stille gesagt wird, besteht die Gefahr, dass Beharren und Stillstand gemeint sind. Das darf nicht sein. Stille ist nichts, wenn nicht das Weiter-Eilen darinnen ist." (Erich Kästner) weiterlesen...


Samstag, 3. Dezember 2011 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

"Da Maria beschlossen hatte zu sterben, würde ihre Katze sich allein durchschlagen müssen." Mit diesem Satz beginnt der Thriller 1933 in einem sowjetischen Dorf. Pavel hat die von Maria freigelassene Katze gesehen und will sie fangen. Seine Mutter Oksana befiehlt ihm, seinen Bruder Andrej mitzunehmen. Eine folgenschwere Entscheidung. Denn Andrej kehrt allein zurück. Zwanzig Jahre später kehrt Jora in Moskau nach einer Schneeballschlacht ohne seinen Bruder Arkadi zurück, der vor ihm weggelaufen ist. Später wird seine Leiche gefunden, grausam verstümmel. Für die Eltern ist es Mord. Doch: "ES GIBT KEINE KRIMINALITÄT" in der Sowjetunion, denn sie ist dekadentes Merkmal kapitalistischer, westlicher Gesellschaften. Und so müssen die Eltern mit ...weiterlesen...