Donnerstag, 10. September 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (2)

Wozu führen ganz normale Gesten der Menschlichkeit oder Barmherzigkeit in unnormalen Zeiten? Etwa das Herrichten eines Weihnachtstellers durch ein weibliches Familienmitglied für einen Polen, der als Zwangsarbeiter auf einem Bauernhof in Westfalen arbeiten musste?  - ins Frauen-KZ Ravensbrück. Oder die Hilfe eines polnischen Zwangsarbeiters für ein dreizehnjähriges Waisenkind, das für mehrere Geschwister und das Vieh sorgen musste? - in die Fürsorgeerziehung, ebenfalls ins KZ Ravenbrück. Einige dieser "Bettpolitischen" bekamen dann auch noch besondere medizinische Betreuung: mit ihnen wurde fleißig experimentiert. All das konnte man heute Abend in einem Vortrag von Dr. Gisela Schwarze erfahren, die mit ihrem Buch "Es war wie eine Hexenjagd" ...weiterlesen...


Donnerstag, 10. September 2009 | Kategorie: Alltägliches, Worte, Zitate | Kommentare (1)

Regelmäßige Ansage der Yogalehrerin: beim Ausatmen: Schwere loswerden oder meint sie etwa: schwerelos werden? Dafür müsste ich sicher noch länger üben. weiterlesen...


Dienstag, 8. September 2009 | Kategorie: Alltägliches | Kommentare (0)

Mit diesem Motto wird seit einiger Zeit heftig geworben. Scheint aber nur in der Werbung der Fall zu sein. Komme nämlich heute Morgen zur Hauptpost, nachdem ich die nicht ganz einfache Parkplatzsituation rund um die Post erfolgreich bewältigt hatte. Schnappe mir mein Einschreiben und  rein in die Post, still mich fragend, wie lang die Schlange nun dieses Mal sein und wie viele bzw. wie wenige Schalter geöffnet sind. Heute gibts gar keine Schlange!! Nur ratlose Gesichter, die wie ich vor der verschlosssenen Tür stehen und nicht wissen warum. Ein Hinweisschild? - Fehlanzeige. Selbst mehrfaches Hinsehen aller Möchtegernpostkunden brachte nichts zum Vorschein. Und wo ...weiterlesen...


Sonntag, 6. September 2009 | Kategorie: Denk-Würdiges, Rezensionen | Kommentare (3)

"Ich habe gegen meine Persönlichkeit angetrunken!" um die Stimmen aus der Kindheit nicht mehr hören zu müssen, die ständig schrien, abwerteten: So bist du nichts wert, du kannst nichts .... So ähnlich lautet die Erkenntnis einer trockenen Alkoholikerin, die 28 Jahre an sich gearbeitet hat, um auf sich selbst hören, ihre eigene Wertigkeit sehen, beachten und danach handeln zu können. Heute lebt sie in einer positiv ausgerichteten, gottgewollten Welt, in der auch sie ihren eigenen Platz hat - ohne Alkohol. "Heute bin ich das Ergebnis meines gelebten Lebens." Das ist nur eine Betroffene, die in der heutigen Sendung Lebenszeichen zu Wort ...weiterlesen...


Samstag, 5. September 2009 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (4)

"Eine Diskussion ist unmöglich mit jemandem, der vorgibt, die Wahrheit nicht zu suchen, sondern schon zu besitzen." (Romain Rolland) weiterlesen...


Freitag, 4. September 2009 | Kategorie: Aufgelesen, Gedichte | Kommentare (2)

Folgendes Haikugedicht habe ich im hessischen Dietzhölztal in einem an der Dorfstraße gelegenen japanischen Mini-Garten gefunden, Ergebnis einer seit 1975 bestehenden Partnerschaft mit Shimotsuke: Ein Mann und ein Dorf haben einen gleichen Namen, wie ein Veilchen blüht. Heißt er/es "blau"?????????? weiterlesen...


Mittwoch, 2. September 2009 | Kategorie: Alltägliches, Aufgelesen, Worte, Zitate | Kommentare (1)

"Man muss sicher auf festem Boden gehen können, ehe man mit dem Seiltanzen anfängt." (Henri Matisse) Euch einen schönen, sicheren Tag auf dem Boden oder auf dem Seil! weiterlesen...


Dienstag, 1. September 2009 | Kategorie: Allgemein, Merk-Würdiges, Worte | Kommentare (3)

Sonntag im Konzert. Das Programm hat mich ins Grübeln gebracht. Gespielt wurde Mozarts Andante und Variationen G Dur Kv 501 zu vier Händen. Damit kam ich noch klar, zwei Pianisten, vier Hände. Anschließend gab es die Mozart Sonate C Dur KV 521 zu vier Füßen, auch noch verständlich: zwei Pianisten, vier Füße, aber nur drei Pedalen. Wie geht das? Habe mehr auf die Füße geachtet, als auf die Musik gehört, vier Füße habe ich aber nicht in Aktion gesehen. Zum Schluss spielten die beiden Pianisten Brahms Ungarische Tänze zu 20 Fingern. Als Musiklaie frage ich mich: Ist es einfach eine andere ...weiterlesen...


Montag, 31. August 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (1)

Die kleine Ida fährt mit ihrem auffälligen gelben Fahrrad zum Kiosk. Und kommt nicht wieder. Später stellt sich heraus. Sie ist dort gar nicht angekommen. Das Mädchen bleibt lange Zeit unauffindbar. Irgendwann wird ihr gelbes Fahrrad gefunden, völlig unbeschädigt, später dann auch ihre Leiche, in eine Decke gehüllt, sorgfältig abgelegt, mit einem neuen weißen Nachthemd bekleidet. Die erste heiße Spur für Kommissar Sejer und seinen Kollegen Skarre. "Wir Menschen können soviel ertragen. Wenn wir nur eine Erklärung bekommen. Idas Mama kat keine Erklärung. Es ist schwer, weißt du, ein kleines Mädchen zu verlieren. Und sie später begraben zu müssen, ohne ...weiterlesen...


Freitag, 28. August 2009 | Kategorie: Alltägliches, Aufgelesen, Worte, Zitate | Kommentare (8)

"Die beste Freude ist das Wohnen in sich selbst." (J.W. von Goethe) Euch allen viel Spaß beim Einrichten! weiterlesen...