Montag, 18. Mai 2009 | Kategorie: Denk-Würdiges, Gedichte | Kommentare (3)

Ich ließ meinen Engel lange nicht los, und er verarmte mir in den Armen und wurde klein, und ich wurde groß: und auf einmal war ich das Erbarmen, und er eine zitternde Bitte bloß. Da hab ich ihm seine Himmmel gegeben, - und er ließ mir das Nahe, daraus er entschwand; er lernte das Schweben, ich lernte das Leben, und wir haben langsam einander erkannt ... (Rainer Maria Rilke) weiterlesen...


Montag, 18. Mai 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

Stell dir vor, du hast eine Theaterkarte für ein Stück Beginn 18.00 Uhr. Du kommst dort an, ein wenig gehetzt, es ist zeitlich doch ein wenig eng geworden, und dann teilt man dir beim Eingang mit, das Stück fange eine Stunde später an- ohne Erklärung oder Begründung. Ich war ziemlich verärgert, eine Stunde überbrücken zu müssen. Wenn ich weiß, dass ich warten muss, habe ich immer ein Buch dabei, so dass die Wartezeit eine sinnvoll genutzte ist. Aber wer geht schon davon aus, dass das Stück eine Stunde später anfängt? Dann habe ich gedacht, dass wenigstens eine kurze Erklärung, eine Entschuldigung für ...weiterlesen...


Sonntag, 17. Mai 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

Heute Morgen las Ulrich Matthes im Rahmen der diesjährigen Ruhrfestspiele John Boynes Roman, "Der Junge im gestreiften Pyjama", mittlerweile bereits als Taschenbuch erhältlich und seit dem 7.05. als Film zu sehen, leider nur in einigen ausgewählten Städten. Zunächst war ich nicht ganz so begeistert und habe schon gedacht, für die 16 Euro Eintritt hätte ich mir bereits ein neues Buch kaufen können. Doch dann merkte ich immer wieder, dass mir die Ungeheuerlichkeit mancher Sätze noch lange im Ohr, in Gedanken nachhallte, stärker als beim eigenen (leisen) Lesen. Auf einmal habe ich auch die Zwischentöne gehört und war zunehmend fasziniert. Beim Verlesen der ...weiterlesen...


Samstag, 16. Mai 2009 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (1)

"Ethik ist die Lehre vom Schönen in uns, Ästhetik die Lehre vom Schönen um uns." (Richard von Coudenhove-Kalergi) Ethik und Ästhetik in Einklang zu bringen, ist es ein ethisches, ein ästhetisches oder einfach nur ein orthographisches Problem? Esthetik oder Ästhetik - das ist hier die Frage!? weiterlesen...


Freitag, 15. Mai 2009 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches | Kommentare (2)

Gestern musste ich unwillkürlich an das Musical "Anatewka" denken, als ich mich auf meiner Gartenliege ein wenig ausruhen wollte. Ich hörte leise, zarte, ein wenig schräge Geigentöne - ungewohnt in der Speckhorner Bauernlandschaft, in der man eher mit Treckergeräuschen zu tun hat. In einem weiter entfernten Garten stand, bzw. bewegte sich ein Junge, auf einer Geige spielend. Ob ihn die Frühlingssonne zum Üben nach draußen gelockt hatte? Lange hat's nicht gedauert. Hatte der Wind gedreht, der Junge keine Lust mehr zu üben oder bin ich einfach eingeschlafen? weiterlesen...


Donnerstag, 14. Mai 2009 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (0)

"Um ganz wir selbst zu sein, müssen wir unser wahres Selbst zulassen. So einfach ist das. Es liegt nur an uns, wenn es schwer erscheint." (John Strelecky, Motto seiner Erzählung "Das Café am Rande der Welt") weiterlesen...


Mittwoch, 13. Mai 2009 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (3)

"Die Wahrheit wird dich frei machen. Aber zuerst macht sie dich wütend." (Gloria Steinem) weiterlesen...


Dienstag, 12. Mai 2009 | Kategorie: Alltägliches, Aufgeschnappt, Worte | Kommentare (0)

Na, was Junggesellen sind, wisst ihr. Dass man sie essen kann auch? Ich habe es erst heute Morgen davon erfahren, als ich mir Spargel für's Mittagessen kaufen wollte. Es ist ein Bund mit sehr dünnem, grünem Spargel, der schnell zubereitet ist oder auch als Rohkost dem Salat beigemischt werden kann. Frisch und knackig bleiben die Junggesellen, wenn man sie kühl in Wasser aufbewahrt, aber so, dass die Spitzen nicht bedeckt sind! Das jedenfalls war die Empfehlung der Verkäuferin. Nun habe ich knackige "Junggesellen" im Kühlschrank, die darauf warten (?) von mir verzehrt zu werden. weiterlesen...


Dienstag, 12. Mai 2009 | Kategorie: Aufgeschnappt, Rezensionen | Kommentare (1)

Darüber zu streiten, ob es Zufälle gibt oder nicht ist müßig. Jedenfalls hat John von allem die Nase voll und nimmt sich eine Woche Auszeit, um darüber nachzudenken, "ob es nicht mehr im Leben geben sollte, als zehn bis zwölf Stunden täglich im Büro zu verbringen, und auf eine Beförderung hizuarbeiten, die dann wahrscheinlich Zwölf- bis Vierzehn-Stunden-Tage nach sich ziehen würde." Auf der Fahrt in seine Auszeit gerät er auf der Autobahn in einen Stau, verlässt diese genervt nach geraumer Zeit, um  dann ziemlich orientierungslos mit einem immer leerer werdenden Tank durch eine menschenleere Landschaft zu fahren. Doch dann findet ...weiterlesen...


Dienstag, 12. Mai 2009 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Denk-Würdiges | Kommentare (0)

Verhalten sich Schweine heute anders als früher? Schweine sind für mich laute Tiere, die stets quieken, grunzen oder was Schweine sonst noch von sich geben. Betrat ich früher in dern Ferien auf dem Bauernhof einen Schweinestall, ging das Getöse los. Heute habe ich an der Ampel neben einem "Transporter für lebende Tiere",  auf dem Weg zum nahegelegenen Schlachthof - warten müssen. Kein Laut war zu hören - nein, es hat nicht am geschlossenen Fenster gelegen. Ich gehe mal davon aus, dass Schweine nicht viel anders sind als früher, aber dass sie für den Transport sediert werden, da sie sonst den nicht ...weiterlesen...