Mittwoch, 17. Juni 2009 | Kategorie: Allgemein, Rezensionen | Kommentare (2)

Wer sehnt sich nicht danach, den eigenen Ton, die eigene Meldodie zu finden? Dass dies ein Problem ist, das nicht nur in einem Chor auftritt, sondern sogar eine Frage von Leben und Tod sein kann, erfährt man, wenn man sich den schwedischen Film "Wie im Himmel" ansieht. Das Ziel ist nicht einfach zu erreichen, muss gegen vielfältige Widerstände unterschiedlichster Art verfolgt werden. Doch das Ergebnis ist wunderbar anzuhören. Gabriellas Lied geht mir seit Tagen nicht mehr aus dem Kopf. Ich kann es mir immer wieder anhören (leider sind die Gesichter der Personen seltsam verzerrt, in die Länge gezogen, aber es geht ...weiterlesen...


Dienstag, 16. Juni 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (2)

In ihrem ersten Fall hat Louise Bonì, Hauptkommissarin bei der Freiburger Kripo, geschieden, sehr eigenwillig in ihrem Verhalten und ihren Ermittlungsmethoden, eher Einzelgängerin, einen merkwürdigen Auftrag bekommen: Sie soll herausfinden, was ein japanischer Mönch, bekleidet nur mit einer Kutte und Sandalen, vorhat, der stur durch die verschneite Landschaft in der Umgebung von Freiburgs stapft. Obwohl er offensichtlich Angst hat und verletzt auf der Flucht ist, weist er Bonìs Hilfsangebote zurück. Dann ist mit einemmal ist der Mönch verschwunden. Im Verlauf ihrer Ermittlungen, die sie auch in einem Zen-Kloster durchzuführen hat, gerät die Kommissarin mehrfach an die Grenzen der Menschlichkeit, zugleich ...weiterlesen...


Montag, 15. Juni 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

Endlich ist "Vergebung", der letzte Band der Triologie als Taschenbuch erschienen. Er setzt die Kenntnis der vorhergehenden Teils "Verdammnis" voraus, zumindest erleichtert sie das Verständnis des letzten Teils, da Larsson die vorher geknüpften Handlungsfäden unmittelbar weiter spinnt und  verknüpft. Auf den ersten Teil "Verblendung" wird zwar ab und zu verwiesen, doch ist die Kenntnis dieses Bandes nicht  unbedingt notwendig. Lisbeth Salander wird schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber ins Sahlgrenska-Krankenhaus von Göteborg eingeliefert. In stundenlanger Operation wird ihr eine Kugel aus dem Gehirn operiert,  weitere aus einer Schulter und der Hüfte. Lange ist unklar, ob und wenn ja, wie sie überleben wird. ...weiterlesen...


Donnerstag, 11. Juni 2009 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches | Kommentare (2)

"Bist so alt wie eine Kuh' und lernst immer noch dazu!" Dass Kopf-Salate gewogen werden, habe ich noch nie gehört bzw. erlebt! Gestern habe ich - offensichtlich das erste Mal - Romasalat kaufen wollen. Zunächst habe ich gedacht, die Verkäuferin wolle den Salatkopf auf der Waage zwischenlagern, doch sie tippte einen Preis ein, wog ihn. Auf meine Frage hin, was sie da mache, antwortete sie: Ich wiege den Salat! Mein ungläubiges Staunen und meine Frage nach dem Grund konnte sie offensichtlich nicht einordnen. Aber Kopfsalat wird doch auch nicht gewogen. Oder wiegen Sie den in Ihrem Geschäft auch? Nein, aber Roma-Salat wird überall gewogen! Die sind ...weiterlesen...


Dienstag, 9. Juni 2009 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Frag-Würdiges, Merk-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (0)

"Jeden Tag lerne ich mit Schmerzen, für die ich dankbar bin: Geduld ist alles." (Rainer Maria Rilke) Ich wäre froh, Dankbarkeit ohne schmerzliche Geduld bzw. ohne geduldige Schmerzen, also einfach Dankbarkeit für das Lernen empfinden zu können - oder ist das unmöglich? weiterlesen...


Sonntag, 7. Juni 2009 | Kategorie: Aufgelesen, Worte, Zitate | Kommentare (4)

Und Plötzlich Weißt du: Es ist Zeit Etwas Neues zu beginnen Und dem Zauber des Anfangs Zu vertrauen (Meister Eckhart) wünsche allen Lesern einen zauberhaften Sonntag - vielleicht mit dem Anfang von etwas Neuem?! weiterlesen...


Samstag, 6. Juni 2009 | Kategorie: Aufgelesen, Frag-Würdiges | Kommentare (0)

Wohne schon seit einigen Jahren in der Gersdorffstraße. Stets muss ich darauf hinweisen, dass "-dorff" mit zwei "f" geschrieben wird. Das war's dann aber auch. Nachem ich heute Morgen in der Zeitung von einer Gersdorffstr. in einem benachbarten Ort gelesen habe, habe ich gegoogelt und weiß nun, dass Gersdorff ein altes Adelsgeschlecht aus der Oberlausitz ist. Weshalb aber benennt man hier in Speckhorn eine Straße nach einem solchen Adelsgeschlecht? Hat Recklinghausen selbst nich genug erinnerungswürdige Männer und Frauen? weiterlesen...


Donnerstag, 4. Juni 2009 | Kategorie: Aufgelesen, Frag-Würdiges | Kommentare (0)

Schulabgänger, Arbeitslose, Jobsuchende, Wechselwillige, Suchende aller Art aufgepasst! Wäre das nichts für euch: "Heiratsvermittlerin"? (Scheinbar passend nur für Frauen! ? Denn es ist nicht die Rede vom Beruf "Heiratsvermittler(in)"!!!) "Ausbildung : keine Gehalt: um 5000 Euro (etablierte Vermittler)", (da ist dann wieder das männliche Geschlecht gefragt, zumindest was das grammatikalische Genus betrifft!!!) "Arbeitszeit: permanente Erreichbarkeit" Frau Christa Appelt gibt ihre Erfolgsgarantie für Beziehungen preis: "Für eine funktionierende Beziehung, sagt sie, müsse die Frau zu dem Mann aufschauen. Verdient sie mehr oder hat sie mehr  Erfolg im Beruf, komme der Mann auf Dauer damit nicht klar." Alles klar?! (Wie sie herausfindet, ob die zu vermittelnde Dame zum Mann ...weiterlesen...


Dienstag, 2. Juni 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (1)

"Sie war völlig verändert. ... An einem einzigen Tag hatte der Schmerz sie um zwanzig Jahre altern lassen." Sie, das ist Agnes, die Geliebte eines katholischen Priesters, der sich auf Drängen seiner Mutter per Brief, den diese zu überbringen hat, von seiner Geliebten lossagt, um dann am Abend wieder zu ihr zu gehen und ihr klar zu machen, weshalb sie sich nicht mehr sehen können: "Aber es muß so sein; für dein Wohl, für deine Rettung." Doch Anges geht ihm, seinen Erklärungen nicht auf den "Leim" :"Nein, nein, das ist nicht die Wahrheit. ... Jetzt hat dich jemand entdeckt, vielleicht sogar ...weiterlesen...


Montag, 1. Juni 2009 | Kategorie: Gedichte, Rezensionen | Kommentare (0)

Wer, wenn ich schriee, hörte mich denn aus der Engel Ordnungen? und gesetzt selbst, es nähme einer mich plötzlich ans Herz: ich verginge von seinem stärkeren Dasein. Denn das Schöne ist nichts als des Schrecklichen Anfang, den wir noch grade ertragen, und wir bewundern es so, weil es gelassen verschmäht, uns zu zerstören. Ein jeder Engel ist schrecklich. So beginnen Rilkes "Duineser Elegien", sprachgewaltige Klagelieder, sicher beim ersten Lesen und Hören kaum verständlich. Das Schauspielerehepaar hat sich mehr als ein halbes Jahr mit der Gestaltung seines Vortrages beschäftigt. Die Schauspieler Selge und Walser finde ich - je auf ihre Weise - faszinierend, excellent, Rilke mag ich. Was lag ...weiterlesen...