Freitag, 14. Mai 2010 | Kategorie: Alltägliches, Aufgelesen | Kommentare (0)

1. Die Präsidentensuite im Berliner Adlon mieten. Dort gehört es zum Service, dass der 24-Stunden-Butler morgens die Zeitung bügelt, damit die Druckerschwärze beim Blättern oder Lesen nicht abfärbt (gelesen in einem Reisemagazin). 2. Weiße Baumwollhandschuhe überziehen und erst dann lesen oder blättern (gesehen im Thalys auf der Strecke Brüssel-Paris, nein nicht 1. Klasse!) Vielleicht auch nur einfach: blättern oder lesen und anschließend: Hände waschen! weiterlesen...


Donnerstag, 13. Mai 2010 | Kategorie: Zitate | Kommentare (0)

"Es ist unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu versengen." (G. Chr. Lichtenberg) weiterlesen...


Donnerstag, 13. Mai 2010 | Kategorie: Allgemein, Frag-Würdiges, Merk-Würdiges | Kommentare (2)

Am offenen, am geschlossenen Sarg, in der Kirche, im Bestattungshaus,  in der Leichenhalle - viele letzte Abschiede, unterschiedlich gestaltet. Der letzte in einer Leichenhalle: eigene "Abteilung" - Raum wäre zuviel gesagt -  nicht zu betreten, da hinter einer Glasscheibe, mit einem elektrisch betrieben Rollo verdeckt, obwohl es nichts zu verdecken gab: geschlossener Sarg, künstliche Blumen im Topf- andere würden dort auch nicht überleben. Nur ein Namensschild gab Auskunft über den, von dem ich mich verabschieden wollte, dem ich für das danken wollte, was er getan hat, dass er war und wie er war: hilfsbereit, findig, aufgeschlossen, offen für Menschen, kontaktfreudig, konservativ ...weiterlesen...


Montag, 10. Mai 2010 | Kategorie: Zitate | Kommentare (2)

"Wir brauchen nicht so fortzuleben, wie wir gestern gelebt haben. Machen wir uns von dieser Anschauung los und tausend Möglichkeiten laden uns zu neuem Leben ein." (Christian Morgenstern) weiterlesen...


Montag, 10. Mai 2010 | Kategorie: Rezensionen (diverse) | Kommentare (2)

Dieser 2. Krimi Kutschers mit Gereon Rath spielt im Filmmilieu Berlins der dreißiger Jahre, als der Tonfilm beginnt, die Stummfilme zu verdrängen mit all den Konsequenzen für die beteiligten Produzenten, Kinobesitzer und Filmstars. Die erste Filmschauspielerin scheint das Opfer eines Drehunfalls zu sein. Ein herabstürzender Scheinwerfer trifft sie während der Dreharbeiten und verletzt sie schwer, aber nicht lebensgefährlich. Getötet wird sie durch einen Stromschlag, den ihr Film- und  Ehepartner mit einem Eimer Wasser auslöst, als er die Flammen löschen will. Der junge Gereon Rath, ein Neuzugang bei der Berliner Mordkommission, schöpft sofort Verdacht und ist nach einigen Recherchen der Ansicht, dass es kein Unfall ...weiterlesen...


Freitag, 7. Mai 2010 | Kategorie: Denk-Würdiges, Merk-Würdiges, Zitate | Kommentare (0)

"Ich habe bemerkt, dass man aus dem Irrtum sich wie erquickt wieder zu dem Wahren hinwendet." (J.W. Goethe) weiterlesen...


Donnerstag, 6. Mai 2010 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (0)

Maitag Still! - Ich hör, wie an Geländen leicht der Wind vorüberhüpft, wie die Sonne Strahlenenden an Syringendolden knüpft. Stille rings: Nur ein geblähter Frosch hält eine Mückenjagd, und ein Käfer schwimmt im Äther, ein lebendiger Smaragd. Im Geäst spinnt Silberrhomben Mutter Spinne Zoll um Zoll, und von Blütenhekatomben hat die Welt die Hände voll. (R.M. Rilke) weiterlesen...


Mittwoch, 5. Mai 2010 | Kategorie: Zitate | Kommentare (1)

"Eine Krise kann jeder Idiot haben. Was uns zu schaffen macht, ist der Alltag." (A.P. Tschechow) weiterlesen...


Montag, 3. Mai 2010 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

"Was aber die Liebe betrifft, so muß ich dir sagen, daß das Zusammenleben mit einer Frau, die Spencer gelesen hat und dir zuliebe bis ans Ende der Welt mitgegangen ist, genauso uninteressant ist wie mit irgendeiner Anfissa oder Akulina. In der Wohnung riecht es ebenso nach dem Bügeleisen, nach Puder und Arzneien, jeden Morgen werden die gleichen Papilloten gedreht und es ist auch der gleiche Selbstbetrug..." (Anton Tschechow, Das Duell, S. 9) Ja wenn der (Ehe-)Partner den jeweils anderen aus der "Ekelhaftigkeit und Leere des eignen Lebens" retten soll, hat dann eine Beziehung überhaupt eine Chance? Wanjas Vorstellungen, woanders zu bekommen, was er benötigt, sind Illusionen. Er selbst ...weiterlesen...


Montag, 3. Mai 2010 | Kategorie: Zitate | Kommentare (3)

"Die Mitte der Nacht ist der Anfang des Tages." (Demokrit) weiterlesen...