Mittwoch, 22. August 2007 | Kategorie: Alltägliches | Kommentare (4)

Ich esse gerne Krümmel - warum auch immer. Dass ich nicht die Krümmel auf der Theke eines Bäckerladens mit den Fingern aufnehme, darauf muss ich schon achten. Wäre ja peinlich. Dass ich aber eigentlich "Krümel" esse, habe ich gestern beim Nachschlagen im Duden mitbekommen. Die "Ruhrgebietsfassung" gibt es dort nicht. Wie dem auch sei: Ich esse weiterhin Krümmel - Krümel ? Nein danke! weiterlesen...


Mittwoch, 22. August 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Zahlen sind nicht unbedingt mein Fall, merke ich immer wieder. Zahlendreher beim Aufschreiben von Telefonnummern, Bankverbindungen etc. zu vermeiden, ist bereits eine Herausforderung. Trinkgeld geben wird dann zur peinlichen Angelegenheit, wenn ich sage: "Stimmt so!", der Kellner höflich, aber bestimmt antwortet: "Ich denke nicht!" und ich feststellen muss, dass ich ihm statt eines vermeintllich üppigen Trinkgeldes nicht einmal die gefordete Summe gegeben habe. Habe mir schon einmal überlegt, ob ich auch dafür meinen Taschenrechner einstecken soll, wie beim Ausrechnen der Noten. Inzwischen kennen Schüler meine "Zahlenlegasthenie" (oder gibt es dafür ein eigenes Wort, was ich noch nicht kenne?) ...weiterlesen...


Montag, 20. August 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Schüler auf Kopfnoten hinzuweisen und ihnen die Beurteilungskategorien anzugeben, war eine der vielen Aufgaben zu Beginn des Schuljahres. Ich habe sie zudem genutzt, um Schülern die Möglichkeit der graphischen Darstellung von Notizen aufzuzeigen. Als Überschrift habe ich "K N O P F N O T E N" an die Tafel geschrieben und erst durch die Lacher gemerkt, was dort stand. Ein Freudscher Versprecher? weiterlesen...


Samstag, 18. August 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Heute Mittag war ich bei der standesamtlichen Hochzeit einer mit mir befreundeten Kollegin in Herdecke. Die Trauung war vorbei, die Gäste - Verwandte, Freunde, Kollegen und Schüler - standen auf dem Rathausplatz, um das Brautpaar gebührend zu feiern und ihnen gute Wünsche mit auf den Weg zu geben. Man hatte einen kleinen Klapptisch aufgestellt und holte gekühlte Getränke aus dem Auto, das vor einem Gittertor neben dem Standesamt geparkt war. Plötzlich wurde ein Fenster im Obergeschoss geöffnet und jemand rief ebenso lautstark wie unfreundlich aus dem Fenster, der Klapptisch müsse entfernt und das Auto endlich weggefahren werden, ...weiterlesen...


Freitag, 17. August 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (1)

Krimis von Henning Mankell kann ich nur zur Hand nehmen, wenn ich wirklich Zeit habe zu lesen bzw. es verantworten kann, mir diese Zeit zu nehmen, also am besten in den Ferien. Das Wetter war überwiegend schlecht, kein Problem also anzufangen, da man sonst nicht viel, um nicht zu sagen nichts verpassen konnte. Der Krimi beginnt mit einem Prolog, in dem der Leser von der Flucht eines Menschen erfährt, der durch die Wahnsinnstat eines Menschen, dem er vertraut hat, alles verloren hat, was ihm lieb gewesen ist. Die eigentliche Handlung beginnt mit einer Tat, bei der ich mich frage, wieso tun ...weiterlesen...


Dienstag, 14. August 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (2)

Spannung für ein paar kurzweilige Stunden bedeutet der neue Roman "Kalteis" von Andrea Maria Schenkel, dessen 1. Auflage bereits vergriffen ist. Gleich zu Beginn wird der Leser über eine "Aktennotiz zum Abschluss des Verfahrens Josef Kalteis" darüber informiert, dass Josef Kalteis zum Tode verurteilt und sein Gnadengesuch abgeleht worden ist. Als "Volksschädling" ist er es nicht wert, eine Sicherheitsverwahrung und Umerziehung im Konzentrationslager Dachau zu erfahren. Die Volksgenossen dürfen nichts erfahren, sie müssen geschützt werden. So wird sein Verfahren als "G e h e i m e R e i c h s s a c h e" eingestuft. ...weiterlesen...


Donnerstag, 9. August 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (5)

Bücher werden gestellt, d.h. sie kosten (fast) nichts, bis auf den Eigenanteil der Eltern. Da aber offensichtlich von öffentlicher Seite nicht genug Geld vorhanden ist, werden zu Beginn des Schuljahres Bücher verteil, die ich mit der Kneifzange nicht mehr anfassen würde, die zudem z.T. derart veraltet sind, dass man sich fragen muss, wie man mit solchen Büchern den (neuesten) Anforderungen genügen soll. Schüler sollen über grundsätzliche Arbeitstechniken verfügen: Sie sollen u.a.: "Textaussagen markieren, unterstreichen, Texte gliedern."(Kernlenplan, NRW) Bitte, wie sollen sie dies tun, mit, in Büchern, die sie am Ende des Schuljahres wieder abgegeben müssen, die Generationen nach ihnen noch ...weiterlesen...


Samstag, 4. August 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Ein Sommersonnentag, wie man ihn sich in den letzten Wochen so sehr gewünscht hat, mit einem Essen auf der Terrasse, netten Mitmenschen, Heißluftballons unmittelbar über dem Haus, in Regenbogenfarben, angestrahlt von der Sonne. Eine wunderbare Kombination!! Ich bin milde gestimmt, gelassen, ruhig. Lebe im Augenblick ( verdränge auf jeden Fall die Gedanken an die kommende Woche). Schade nur, dass die Ferien vorbei sind, das Schwitzen in ungünstig gelegenen Klassenräumen mit Sicherheit am Montag beginnt. Einen Vorgeschmack habe ich in dieser Woche bereits erlebt, das Chaos ist vorprogrammiert. Wie aber erlebe ich Chaos als Herausforderung, an dem ich, durch das ich ...weiterlesen...


Donnerstag, 2. August 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (3)

Ich habe eine Zeit lang in Marburg gelebt - nein nicht als Studentin. Sehr ungern bin in von dort weggezogen, ich hatte Freunde, eine Umgebung, in der ich mich wohl gefühlt habe, die Uni mit ihren Angeboten nahezu vor der Tür, Programmkinos, Cafes und Buchhandlungen mit Blick auf die Lahn.... Ihr seht, ich gerate ins Schwärmen, ein bisschen Wehmut ist immer noch dabei. Umso mehr freue ich mich, dass einer meiner Söhne in Marburg studiert, einer der Anlässe, immer mal wieder dorthin zu fahren. Ein weiterer ist die Fischsuppe von "Alex" , des Inhaber der "La Taverna" in der Ketzerbach. ...weiterlesen...


Montag, 30. Juli 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Und wieder ein Abschied, wieder ein Nachruf für einen einen ganz Großen. Für mich ist der Name Ingmar Bergmann mit unvergesslichen Stunden im Kino, mit Titeln wie "Lächeln einer Sommernacht" , "Wilde Erdbeeren" und vor allem "Szenen einer Ehe" verbunden. Vielleicht gibt es den einen oder anderen Film noch einmal zu sehen. weiterlesen...