Donnerstag, 13. September 2012 | Kategorie: Allgemein, Aufgeschnappt | Kommentare (2)

Der letzte Ton ist noch nicht verklungen und mindestens einer beginnt zu klatschen. Bei manchen Konzerten tut mir das beinahe körperlich weh, weil der Klangraum, der entstanden ist, jäh zerstört wird. Ein Nachklingen lassen ist dann nicht mehr möglich. In den Tischgesprächen von WDR 5 bezeichnet Lars Vogt dieses Verhalten als "unsensibles Reinklatschen", mit dem jemand zeigen will, dass er das Stück kennt und weiß, dass es zu Ende ist. Warum das nicht mal jemand vor einem Konzert anspricht? weiterlesen...


Donnerstag, 13. September 2012 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (2)

Gefunden Ich ging im Walde So für mich hin, Und nichts zu suchen, Das war mein Sinn. Im Schatten sah ich, Ein Blümchen stehn , Wie Sterne leuchtend, Wie Äuglein schön. Ich wollt es brechen Da sagt' es fein: Soll ich zum Welken Gebrochen sein? Ich grub's mit allen Den Würzlein aus, Zum Garten trug ich's Am hübschen Haus. Und pflanzt es wieder Am stillen Ort; Nun zweigt es immer Und blüht so fort. (J.W.v. Goethe, 1815) weiterlesen...


Mittwoch, 12. September 2012 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Als Geschäftsmann verleiht Paris Trout Geld auch an Schwarze, immer aber mit dem drohenden Hinweis, er bekäme auf jeden Fall sein Geld zurück, komme was da wolle. Henry Ray kauft bei Trout ein Auto auf Ratenzahlung und die dazugehörige Versicherung. Schon bei der ersten Fahrt fährt ihm ein Transporter ins Auto. Ray ist der Meinung, die Versicherung zahle die Reparatur und ein kaputtes Auto wolle er nicht fahren. Daher stellt er Trout das Auto vor die Tür und glaubt, die Sache sei damit erledigt. Doch Trout, der weder Steuern zahlt: " Ich bezahle meine Rechnungen. ... Ich nehme nichts vom Staat, und genauso ...weiterlesen...


Dienstag, 11. September 2012 | Kategorie: Aufgeschnappt | Kommentare (0)

Der Sprecher im Spiel Deutschland gegen Österreich meint, der Bundestrainer mache sich sicher schon Gedanken darüber, wie mit ein paar Handgiffen mehr Zugriff im Spiel erreicht werden könne. Und ich dachte immer, Handgriffe hätten im Fußball nichts verloren, würden eher gelbe Karten zur Folge haben!? weiterlesen...


Dienstag, 11. September 2012 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (2)

Ich glaube, man würde immer blühen wie die Jugend, wenn man immer so sorglos sein könnte; oder macht umgekehrt, die Blüte sorglos? (G.C. Lichtenberg) weiterlesen...


Montag, 10. September 2012 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (2)

"IM GESAMTEN LEBEN ZÄHLEN nur einige wenige Augenblicke. Meistens merkt man das erst im Nachhinein, wenn sie längst an einem vorbeigezischt sind:" Von den Auswirkungen eines solchen Augenblicks erzählt Tana French in ihrem als TB erschienen Krimi "Sterbenskalt" auf mehr als 600 Seiten. Für Wildgans auch noch den letzen Satz: " ich hoffte bei Gott, dass wir alle auf die ein oder andere Art unseren Weg zurück nach Hause finden würden, ehe es zu spät war." Hört sich insgesamt nach viel Spannung an. Tana French, Sterbenskalt, a.d. Englischen v. Ulrike Wasel u. Klaus Timmermann, Frankfurt/M 2012, 624 S., ISBN 978-3-596-18834-5 weiterlesen...


Sonntag, 9. September 2012 | Kategorie: Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (3)

Ich habe mich oft gefragt, ob nicht gerade die Tage, die wir gezwungen sind, müßig zu sein, diejenigen sind, die wir in tiefster Tätigkeit verbringen? Ob nicht unser Handeln selbst, wenn es später kommt, nur der letzte Nachklang einer großen Bewegung ist, die in untätigen Tagen uns geschieht? Jedenfalls ist es sehr wichtig, mit Vertrauen müßig zu sein, mit Hingabe, womöglich mit Freude. (Rainer Maria Rilke) weiterlesen...


Samstag, 8. September 2012 | Kategorie: Rezensionen, Rezensionen (diverse) | Kommentare (0)

Pierre Pincemailles Spezialitäten sind Improvisationen auf/ mit der Orgel. Sie beginnen und erwecken den Eindruck, als hörten sie nie auf. Warum sollten sie auch? Sie sind witzig, überraschend, end-gültig und scheinbar unaufhörlich und pausieren, wenn Besucher keine Geduld mehr haben, die Kirche St. Peter in Recklinghausen vorzeitig verlassen wollen und die quietschende Ausgangstür benutzen. Pierre Pincemaille pausiert, bis das Quietschen der Tür aufhört, um dann um so fulminanter weiterzuspielen. Nach dem Konzert sagt eine Besucherin, man müsse ein Fläschchen Öl spendieren. Doch danach wäre eine solche Improvisation nicht mehr nötig. Fast ein wenig schade, denn: Unzulänglichkeiten des Alltags machen Impovisationen doch erst notwendig, ...weiterlesen...


Samstag, 8. September 2012 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (3)

Septembertag Dies ist des Herbstes leidvoll süße Klarheit, die dich befreit, zugleich sie dich bedrängt; wenn das kristallene Gewand der Wahrheit sein kühler Geist um Wald und Berge hängt. Dies ist des Herbstes leidvoll süße Klarheit ... (Christian Morgenstern) weiterlesen...


Freitag, 7. September 2012 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Vorfreude auf die Orgelnacht mit Iveta Apkalna, dem Wuppertaler Knabenchor Kurrende und Pierre Pincemaille, die morgen auf der Klais Orgel in St. Peter in Recklinghausen spielen bzw. begleitet werden. In den Konzertpausen ist die Besichtigung des renovierten Ikonenmuseums möglich. Dazu noch die Wetteraussichten für morgen!! Ein wenig Gartenarbeit ist sicher möglich! Herrlich sonnige, klingende Aussichten! weiterlesen...