Dienstag, 10. Juli 2012 | Kategorie: Allgemein, Merk-Würdiges | Kommentare (2)

So langsam wird es auffällig. Oder: Fängt es so an? Immer wieder schaue ich auf die Uhr, wenn sie 11:11 anzeigt. Zuhause, im Auto, unterwegs in der Stadt. Sagt mir das was? Nein! Das einzige, was mir dazu einfällt ist: Am 11.11.11:11 beginnt Karneval. Doch damit habe ich wirklich gar nichts am Hut! Die Zahlenkombination selbst gefällt mir und lässt mich schmunzeln. weiterlesen...


Montag, 9. Juli 2012 | Kategorie: Alltägliches | Kommentare (0)

Ich gehe nicht gern hin, aber manchmal lässt es sich nicht vermeiden. Schlange stehen wie immer. Doch immerhin sind 5 von 6 Schaltern geöffnet. Das habe ich echt noch nie gesehen. Dauern tut's trotzdem. Vielleicht weil mal wieder jemand ein Konto eröffnen, den Stromanbieter wechseln soll oder was einem sonst noch alles so angeboten wird, wenn man nur schnell einen Brief aufgeben, etwas abholen  will. Bald bin ich dran, also aufpassen, welcher Schalter als nächster frei wird. Da fährt ein Mann, etwas älter als ich, mit seinem Citymobile direkt vor einen Schalter, kein Fragen, keine Bitte oder sonst ein Blickkontakt. Genau der Schalter wird frei ...weiterlesen...


Sonntag, 8. Juli 2012 | Kategorie: Denk-Würdiges | Kommentare (2)

"Wer wagt, selbst zu denken, der wird auch selbst handeln." (Bettina von Arnim) weiterlesen...


Samstag, 7. Juli 2012 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Gedichte | Kommentare (0)

Sich Sonnenstunden festzuhalten, wer hätte sich das nicht schon einmal gewünscht ? Hilde Mai scheint dazu in der Lage zu sein. Ich halt mir Sonnenstunden fest, dass Sturm mich nicht verweht. Und leb in trüber Zeit vom Rest, der aus Erinnerung besteht.  Die Erinnerungen Hilde Mais sind vielfältig und zahlreich wie man an ihren Gedichtbänden "Ich hat mir Sonnenstunden fest", "Früher Winter" und "Auslese " leicht erkennen kann. Doch auch die  Anmerkungen über Hilde Mai im Anhang lassen staunen: Als Jahrgang 1935 blickt sie nicht nur auf ein langes, sondern auch ein breit gefächertes Leben zurück als Cellistin, als Fachökonomin der Deutschen Außenhandelsbank und als Mitarbeiterin beim Staatlichen Amt für Atomsicherheit. Wie ...weiterlesen...


Freitag, 6. Juli 2012 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Beim gestrigen Gewitter ist mir ein lange nicht mehr gehörter Begriff wieder durch den Kopf gegangen: "Gewitterhexe" - meist als Synonym für Xanthippe gebraucht. Dabei zaubern Gewitterhexen Klärung, frischen Wind und frische Luft herbei! Dafür könnte man dankbar sein. Offensichtlich mögen manche aber lieber den alten, bekannten, ihnen liebgewordenen Mief. Für sie sind Gewitterhexen dann eben nur ewig nörgelnde Xanthippen. weiterlesen...


Donnerstag, 5. Juli 2012 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

"Jeder Morgen ist Welturaufführung." (Sabine Lethen in der heutigen Sendung: Kirche im WDR) weiterlesen...


Mittwoch, 4. Juli 2012 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (2)

Der Mord Ein Bahndamm. Telegraphendrähte schwirren. Lokomotivenpfiff. Gewölk. Grau. Drohend. Fabriken. Rauchend. Hammerlaut. Zornlohend. Rostrote Schwaden, die um Schlote irren. Breit wuchtet vor dem Horizonz die Stadt. Qualgelbe Quadern. Mauern. Türme. Gassen mit geilen Hunden, Menschen, die sich hassen und nehmen und verprassen. Einer hat ein Messer in der Hosentasche. Lauert am Damm im Dunklen. Sprungbereit. Das Knie am Boden festgestemmt. Heiß von der Not des Blutes. Warten. Fern die Melodie des Hammers, der auf Eisen niederschauert. Schritte - - Ein Sprung. Ein Stoß! Ein Schrei!! - Ein ...weiterlesen...


Dienstag, 3. Juli 2012 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches | Kommentare (0)

24 Stunden Blitzmarathon an "Wutpunkten" in NRW! Bürger konnten vor dieser Aktion ihre "Wutpunkte" melden, an denen ihrer Meinung nach die heutige Blitzaktion stattfinden soll. Es wird heute sehr gesittet auf den Straßen zugehen, hätte ich mir schon gestern gewünscht, als mit jemand hinten auf der Stoßstange hing und mich dann noch geschnitten hat, um gleich darauf voll in die Eisen zu gehen. Im Feierabendverkehr kommt man in NRW kaum in die Situation geblitzt zu werden - außer ein paar Vollidioten. Denen gönn' ich's von Herzen. weiterlesen...


Dienstag, 3. Juli 2012 | Kategorie: Alltägliches, Merk-Würdiges | Kommentare (1)

Linden gibt es in der Lindenstraße - noch; blühen zur Zeit und verströmen sich. Mozart in der Mozartstraße - nicht ein einziger Notenklang. Hegel in der Hegelstraße - da sucht man vergeblich. weiterlesen...


Montag, 2. Juli 2012 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (0)

In uns sind alle Leidenschaften und alle Laster und alle Sonnen und Sterne, Abgründe und Höhen, Bäume, Tiere, Wälder, Ströme. Das sind wir. Wir erleben in unseren Adern, in unseren Nerven. Wir taumeln. Brennend zwischen grauen Blöcken Häuser. Auf Brücken aus Stahl. Licht aus tausend Röhren umfließt uns, und tausend violette Nächte ätzen scharfe Falten in unsere Gesichter. (George Grosz) weiterlesen...