Dienstag, 16. Juni 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (2)

In ihrem ersten Fall hat Louise Bonì, Hauptkommissarin bei der Freiburger Kripo, geschieden, sehr eigenwillig in ihrem Verhalten und ihren Ermittlungsmethoden, eher Einzelgängerin, einen merkwürdigen Auftrag bekommen: Sie soll herausfinden, was ein japanischer Mönch, bekleidet nur mit einer Kutte und Sandalen, vorhat, der stur durch die verschneite Landschaft in der Umgebung von Freiburgs stapft. Obwohl er offensichtlich Angst hat und verletzt auf der Flucht ist, weist er Bonìs Hilfsangebote zurück. Dann ist mit einemmal ist der Mönch verschwunden. Im Verlauf ihrer Ermittlungen, die sie auch in einem Zen-Kloster durchzuführen hat, gerät die Kommissarin mehrfach an die Grenzen der Menschlichkeit, zugleich ...weiterlesen...


Montag, 15. Juni 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

Endlich ist "Vergebung", der letzte Band der Triologie als Taschenbuch erschienen. Er setzt die Kenntnis der vorhergehenden Teils "Verdammnis" voraus, zumindest erleichtert sie das Verständnis des letzten Teils, da Larsson die vorher geknüpften Handlungsfäden unmittelbar weiter spinnt und  verknüpft. Auf den ersten Teil "Verblendung" wird zwar ab und zu verwiesen, doch ist die Kenntnis dieses Bandes nicht  unbedingt notwendig. Lisbeth Salander wird schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber ins Sahlgrenska-Krankenhaus von Göteborg eingeliefert. In stundenlanger Operation wird ihr eine Kugel aus dem Gehirn operiert,  weitere aus einer Schulter und der Hüfte. Lange ist unklar, ob und wenn ja, wie sie überleben wird. ...weiterlesen...


Donnerstag, 11. Juni 2009 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches | Kommentare (2)

"Bist so alt wie eine Kuh' und lernst immer noch dazu!" Dass Kopf-Salate gewogen werden, habe ich noch nie gehört bzw. erlebt! Gestern habe ich - offensichtlich das erste Mal - Romasalat kaufen wollen. Zunächst habe ich gedacht, die Verkäuferin wolle den Salatkopf auf der Waage zwischenlagern, doch sie tippte einen Preis ein, wog ihn. Auf meine Frage hin, was sie da mache, antwortete sie: Ich wiege den Salat! Mein ungläubiges Staunen und meine Frage nach dem Grund konnte sie offensichtlich nicht einordnen. Aber Kopfsalat wird doch auch nicht gewogen. Oder wiegen Sie den in Ihrem Geschäft auch? Nein, aber Roma-Salat wird überall gewogen! Die sind ...weiterlesen...


Dienstag, 2. Juni 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (1)

"Sie war völlig verändert. ... An einem einzigen Tag hatte der Schmerz sie um zwanzig Jahre altern lassen." Sie, das ist Agnes, die Geliebte eines katholischen Priesters, der sich auf Drängen seiner Mutter per Brief, den diese zu überbringen hat, von seiner Geliebten lossagt, um dann am Abend wieder zu ihr zu gehen und ihr klar zu machen, weshalb sie sich nicht mehr sehen können: "Aber es muß so sein; für dein Wohl, für deine Rettung." Doch Anges geht ihm, seinen Erklärungen nicht auf den "Leim" :"Nein, nein, das ist nicht die Wahrheit. ... Jetzt hat dich jemand entdeckt, vielleicht sogar ...weiterlesen...


Montag, 25. Mai 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

Dieses Buch handelt, wie der Untertitel bereits verrät, "Vom Geheimnis der zweiten Lebenshälfte", ein Buch, bei dem mir immer wieder durch den Kopf geht: Ach so ist das, so un-normal, außer-gewöhnlich sind deine momentanen Befindlichkeiten, Probleme  gar nicht. Ja klar sind Wechseljahre Jahre des Wechsels, weiß ja jede(r), aber von wo nach wohin soll ein Wechsel stattfinden? Das angeben zu können, ist nicht so einfach, sinnvoll aber erst einmal genau zu wissen, wovon will, möchte, muss ich mich denn trennen, verabschieden, was brauche ich nicht mehr, habe ich vielleicht noch nie gebraucht? Gefallen hat mir die Aussage einer Krankenschwester: "Ich werde ...weiterlesen...


Donnerstag, 21. Mai 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (3)

"Ich fühle mich wie ein Stein im Geröll. Wenn irgend jemand oder irgend etwas mich anstößt, werde ich mit den anderen fallen und herunterrollen; wenn mir aber niemand einen Stoß versetzt, werde ich einfach hierbleiben, ohne mich zu rühren, einen Tag um den anderern..." So charakterisiert sich Concepció, von allen Conxa genannt, die Hauptfigur dieses zarten, poetisch geschriebenen Erstlingsromans Maria Barbals. Und Conxa werden in ihrem Leben oft heftige Stöße versetzt. Mit dreizehn Jahren wird sie  von ihren Eltern an eine kinderlos gebliebene Tante gegeben, der sie im Haushalt helfen soll. Obwohl sehr traurig und voller Angst, stellt Conxa diese ...weiterlesen...


Dienstag, 19. Mai 2009 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Interessiert euch das Thema "das wahre Gesicht" , so seht euch bei Hundertachtzehn den wirklich kurzen, beeindruckenden Kurzfilm "Masquerade" von Aziz K. an. weiterlesen...


Montag, 18. Mai 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

Stell dir vor, du hast eine Theaterkarte für ein Stück Beginn 18.00 Uhr. Du kommst dort an, ein wenig gehetzt, es ist zeitlich doch ein wenig eng geworden, und dann teilt man dir beim Eingang mit, das Stück fange eine Stunde später an- ohne Erklärung oder Begründung. Ich war ziemlich verärgert, eine Stunde überbrücken zu müssen. Wenn ich weiß, dass ich warten muss, habe ich immer ein Buch dabei, so dass die Wartezeit eine sinnvoll genutzte ist. Aber wer geht schon davon aus, dass das Stück eine Stunde später anfängt? Dann habe ich gedacht, dass wenigstens eine kurze Erklärung, eine Entschuldigung für ...weiterlesen...


Sonntag, 17. Mai 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

Heute Morgen las Ulrich Matthes im Rahmen der diesjährigen Ruhrfestspiele John Boynes Roman, "Der Junge im gestreiften Pyjama", mittlerweile bereits als Taschenbuch erhältlich und seit dem 7.05. als Film zu sehen, leider nur in einigen ausgewählten Städten. Zunächst war ich nicht ganz so begeistert und habe schon gedacht, für die 16 Euro Eintritt hätte ich mir bereits ein neues Buch kaufen können. Doch dann merkte ich immer wieder, dass mir die Ungeheuerlichkeit mancher Sätze noch lange im Ohr, in Gedanken nachhallte, stärker als beim eigenen (leisen) Lesen. Auf einmal habe ich auch die Zwischentöne gehört und war zunehmend fasziniert. Beim Verlesen der ...weiterlesen...


Freitag, 15. Mai 2009 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches | Kommentare (2)

Gestern musste ich unwillkürlich an das Musical "Anatewka" denken, als ich mich auf meiner Gartenliege ein wenig ausruhen wollte. Ich hörte leise, zarte, ein wenig schräge Geigentöne - ungewohnt in der Speckhorner Bauernlandschaft, in der man eher mit Treckergeräuschen zu tun hat. In einem weiter entfernten Garten stand, bzw. bewegte sich ein Junge, auf einer Geige spielend. Ob ihn die Frühlingssonne zum Üben nach draußen gelockt hatte? Lange hat's nicht gedauert. Hatte der Wind gedreht, der Junge keine Lust mehr zu üben oder bin ich einfach eingeschlafen? weiterlesen...