Montag, 13. April 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (1)

Die Freiburger Hauptkommissarin Louise Bonì sucht in ihrem dritten Fall nach einem Mann, der eines Nachts bewaffnet im Garten der Familie Niemann steht und versucht, gewaltsam in ihr Haus zu gelagen. Erst als diese die Polizei ruft, verschwindet er, ein unklares Ultimatum stellend: "Ist mein Haus, ist nu mein Haus. Komm ich sieben Tag." Louise Bonì weiß schon nach relativ kurzer Zeit, wie der Mann heißt. Ihn zu stellen ist aber außerordentlich schwierig, da er offensichtlich nach einem nur für ihn stringenten Plan vorgeht, dessen Logik sie zunächst überhaupt nicht versteht, den sie dann aber in der ihr eigenen, unkonventionellen Art nachzuvollziehen sucht, ...weiterlesen...


Donnerstag, 9. April 2009 | Kategorie: Alltägliches | Kommentare (3)

Heute ein Brief in der Post mit meiner Adresse, aber ich bin nicht der richtige Adressat. Ein Brief von einer Versicherung. Ich denke, es sind vielleicht wichtige Unterlagen, rufe bei der Versicherung an und biete mich als "Postbote" an, wenn sie mir sagen könnten, ob die Dame in der Straße wohnt, dann brächte ich den Brief vorbei. Zunächst muss  ich mir anhören, dass der private Zusteller den Brief gar nicht hätte einwerfen dürfen. Ja, nun habe ich ihn aber. Ich kann ihn ja an der richtigen Stelle abgeben, wenn ich die richtige Hausnummer bekomme. Aber da ist nichts zu machen. Er ...weiterlesen...


Mittwoch, 8. April 2009 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Auf die Erklärung der neuen Statistik über die Anzahl der Geburten im letzten Jahr bin ich doch sehr gespannt. Den (vermeintlichen) Anstieg konnte sich Frau v.d. Leyen ja schnell als Erfolg anrechnen. Aber vielleicht gibt's ja auch gar kein Statement! weiterlesen...


Mittwoch, 8. April 2009 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Eine Anzeige, in der Mieter für drei Wohnungen in einer renovierungsbedürfigen Hamburger Villa gesucht werden, führt drei sehr unterschiedliche Frauen zusammen: Stella, die Architektin, Leonie, die Reisekauffrau, die nicht gerne verreist, und Nina, die Floristin mit grünem Daumen und einem Händchen für Inneneinrichtung. Die Handlung ist insgesamt seicht und derart überschaubar, dass das Lesen keine Überraschung bereit hält. Ähnlich wie in Heftchenromanen, nur etwas moderner (als die, die ich als Kind mal in die Hände bekommen habe oder habe ich sie ind den Siebzigern im Unterricht analysieren lassen?), sind alle irgendwie unglücklich mit ihrer Situation, haben romantische oder emanzipatorisch angehauchte ...weiterlesen...


Dienstag, 7. April 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

China Keitetsis Autobiografie mit dem Untertitel "Mein Leben als Kindersoldatin" ist zum einen der Versuch, über das Schicksal von Kindersoldaten in vielen Ländern Afrikas aufzuklären, verbunden mit der Hoffnung, dass sie in Zukunft überflüssig werden. Zum anderen ist es der Versuch, die traumatischen Erlebnissen, die breits in der frühen Kindheit eingesetzt haben, zu verarbeiten und nicht innerlich daran zugrunde zu gehen. Keitetsi schreibt, wie sie als kleines Kind sowohl vom Vater als auch von der Großmutter und der neuen Frau des Vaters brutal schon für Nichtigkeiten verprügel wird, so dass sie mehrfach auch Knochenbrüche erleidet, mit dem Entzug von Essen ...weiterlesen...


Montag, 6. April 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (2)

Die dreizehnjährige Anna Fitzgerald will nicht länger "Ersatzteillager" ihrer leukämiekranken Schwester Kate sein, die dann aber unweigerlich sterben wird, da sie ohne eine Nierentrasplantation keine Überlebenschance hat. Anna liebt ihre Schwester, will aber ihr Leben leben, Hockey spielen, mit Gleichaltrigen ins Ferienlager fahren und nicht immer wieder wegen Kate ins Krankenhaus müssen, um Knochenmark zu spenden. Sie beschließt - zum Entsetzten ihrer Eltern - einen Anwalt damit zu beauftragen, vor Gericht ihr Recht auf Selbstbestimmung in medizinischen Fragen, also auch eine Verweigerung der Transplantation durchzusetzten. Der Roman befasst sich aus der Perspektive der jeweils Betroffen und am Geschehen teilhabenden Personen mit ...weiterlesen...


Donnerstag, 26. März 2009 | Kategorie: Allgemein, Rezensionen | Kommentare (0)

Christian Ditters ist der Regisseur des heute im Kino anlaufenden Films "Vorstadtkrokodile" , Verfilmung des gleichnahmigen Kinder- und Jugendromans Max v. der Grüns, der bereits 1977 erschienen ist. Die jahrzehntelange Behandlung des Buches in Grundschulen, z.T. auch noch in der Unterstufe weiterfühender Schulen, wird sicher für zahlreiche Besucher sorgen. In dem Roman geht es um eine verwegene Kinderbande aus dem Ruhrgebiet. Er thematisiert - auf kindgerechte Art und Weise, spannend "verpackt" das immer noch oder sollte man sagen wieder besonders aktuelle Problem des sich Kümmerns und Aufpassens, also der sozialen Verantwortung für andere in unserer Gesellschaft. Sollte der Film dann auch ...weiterlesen...


Montag, 23. März 2009 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Heute habe ich mich über den heftigen Regen wirklich gefreut! Ich habe nämlich meinen Rasen gekalkt. Auf dem Kalksack stand, dass Bewässerung das Ergebnis verbessere. Mal sehen, wie's geworden ist, habe damit nämlich noch keine Erfahrungen. Das war eher der Job meines Mannes. Ich habe den Kalk mit den Händen verteilt und musste dabei an das Säen der Bauern in meiner Kindheit denken, die das Saatgut ebenfalls mit den Händen gesät haben - langsam in einem nur für sie erkennbaren Rhythmus. Es wirkte auf mich als KInd beruhigend, erdend. Dort war die Welt in Ordnung, überschaubar, vielleicht aber auch nur aus ...weiterlesen...


Mittwoch, 18. März 2009 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (3)

"Unsere Seele muss, wenn sie nicht verkommen will, jeden Tag ihre Wäsche wechseln." (Gottfried Keller) Was sie wohl bevorzugt? Oder geht es um den Wechsel, um die Hygiene? weiterlesen...


Mittwoch, 18. März 2009 | Kategorie: Alltägliches | Kommentare (4)

Schon als Studentin wollte ich Rudern lernen. Warum ich nicht dazu gekommen bin, weiß ich nicht (mehr). In Marburg hätten die Rudervereine entlang der Lahn Möglichkeiten genug geboten. Doch mit drei mehr oder weniger kleinen Kindern? War aber sicher auch nicht der wirkliche Grund. Wie dem auch sei. Bei meinem letzten Besuch in Marburg habe ich einen Vierer mit Steuermann gesehen und den Entschluss gefasst: Jetzt gehst du es an. Und ich bin es angegangen: Internetrecherche, ein Telefonat, ein Gespräch, das mit der Frage endete: Haben Sie einen Partner, eine Partnerin, mit der sie sich verabreden und kommen können? Unser Lernboot ist ein ...weiterlesen...