Sonntag, 27. April 2008 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

Für kurze Zeit verweilt man bei der Lektüre von Milena Agus Roman "Die Frau im Mond" in der Welt einer (schreibenden) sardinischen Bauerntochter, die von ihrer Umgebung als verrückt und liebestoll angesehen wird, der alle wünschen, dass sie endlich - schließlich ist sie bereits dreißig- einen Mann findet. Vor allem ihre Schwestern wünschen dies, da in Sardinien zur Zeit des 2. Weltkrieges erst die Älteste verheiratet sein muss, bevor sie an der Reihe sind. Sie heiratet schließlich den Mann, den ihre Eltern ihr ausgesucht haben, der sie liebt, deren Liebe sie aber nicht glücklich macht. " ...weiterlesen...


Donnerstag, 17. April 2008 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches | Kommentare (10)

Die siebzehn war unsere Zahl: Er, geboren am 17. 05., ich am 17.11., geheiratet haben wir am 17.12., heute, am 17.04., sind sechs Wochen seit seinem Tod vergangen. Immer wieder fallen mir die Verse der ersten Strophe aus Erich Frieds Gedicht "Ohne dich" ein: "Nicht nichts/ ohne dich/ aber nicht dasselbe." Ich komme ohne ihn klar, es hat ja auch ein Leben vor ihm gegeben, also gibt es auch ein Leben nach ihm. Und dennoch: Ich vermisse ihn so sehr. Es gibt keine gemeinsame Entwicklung, keine "Löffelchenliste" mehr, die wir gemeinsam "abarbeiten", genießen können, nur noch Erinnerungen. Die aber ...weiterlesen...


Dienstag, 1. April 2008 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (1)

Ich falle direkt mit der "Tür ins Haus". Einen so langatmig und langweilig geschriebenen (Kriminal-) Roman habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Dabei hat das Thema mich interessiert: Es geht um einen angeblichen Selbstmord an einem privaten Gymnasium, dessen Umstände sich im Verlauf der privaten Ermittlungen von Joachim Vernau als sehr mysteriös entpuppen, mit weitreichenden Folgen für die anderen Schüler der Klasse, die alle in Lebensgefahr schweben. Joachim Vernau, Rechtsanwalt in einer Kanzlei, die nicht besonders gut geht, ist erfreut über die finanziellen Aussichten, die mit seinem Job an der Schule verbunden sind. Er soll einmal in der Woche ...weiterlesen...


Donnerstag, 27. März 2008 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches | Kommentare (1)

Als Hinterbliebene hat man Anspruch auf eine Vorschusszahlung aus der gesetzlichen Rentenversicherung, unabhängig von der Höhe des eigenen Einkommens. Die Zahlung dieses Vorschusses ist mit der Auflage verbunden, einen Antrag auf Hinterbliebenenrente zu stellen. Den muss man auch dann stellen, wenn aufgrund der Höhe des eigenen Einkommens kein Anspruch auf Rente besteht, denn sonst wird der bereits ausgezahlte Vorschuss zurückgefordert. Alles klar? Also heißt es, Formulare, Bescheinigungen, Ausweise, Stammbuch, Urkunden etc. zusammenzusuchen und die Fragen des Antrags zu beantworten. Selbst die Kontoverbindung muss man angeben, auch dann, wenn keine Zahlungen erfolgen werden. Als Beamtin ist man nicht in ...weiterlesen...


Donnerstag, 28. Februar 2008 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches | Kommentare (2)

Meist fällt man um, wenn man in große Klassen kommt, vor allem im Winter, als wenn Schüler Angst hätten zu erfrieren. Wie angenehm ist es zur Zeit in einer Unterstufenklasse: Dort duftet es zart nach Frühling. Auf den Fensterbänken wachsen Tulpen, Hyazinthen, Osterglocken, setzen farbige Akzente und verströmen großzügig ihren Duft. Scheint dann auch noch die Sonne durch endlich geöffnete Fenster, genießen alle die "Stilleminute" zu Beginn der Stunde, die ich in einigen Klassen eingeführt habe. Während dieser "Sendepause" genieße ich Vogelgezwitscher, den Blick nach draußen und: ruhige Schüler, die mir manchmal sehr erstaunt erscheinen über diese Ruhe, so ...weiterlesen...


Mittwoch, 27. Februar 2008 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches | Kommentare (2)

Während einer Oberstufenklausur: Es ist kurz vor Pausenbeginn, als eine Horde Unterstufenklässler auf den Schulhof gerannt kommt. Soweit noch kein Problem, müssten sie ihr Rennen nicht mit ohenbetäubendem Lärm verbinden. Sämtliche Fenster bleiben auf Wunsch der schreibenden Schüler während der kompletten Pause geschlossen, damit die Konzentration nicht aufgrund des Lärms "baden" geht. Der Wunsch nach anderen Klausurräumen für die Zukunft wird laut. Doch diesem Wunsch sind räumliche Grenzen gesetzt. Vielleicht sind Ohrstöpsel während der Klausuren in Zukunft notwenig. Oder könnte sich die SV dieses Problems einmal annehmen? Doch das ist sicher fraglich, da seit einiger Zeit die Pausenhalle während der großen ...weiterlesen...


Samstag, 23. Februar 2008 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (4)

Der Roman spielt während des Ersten Weltkrieges. Lars Tobiasson-Svartmann ist Seevermessungsingenieur und hat den Traum, die größte aller Tiefen zu finden. Während einer seiner militärischen Auftragsfahrten lernt er auf einer einsamen Schäre Sara Fredrika kennen, eine außergewöhnliche junge Frau, die dort ganz allein lebt. "Ich bin nicht an Menschen gewöhnt." sagt sie ihm, dreht sich um und verschwindet in ihrer Hütte. Dennoch geht diese Frau ihm nun nicht mehr aus dem Kopf und er riskiert vieles, sie immer wieder zu treffen, denn zum einen herrscht Krieg und zum andereren ist er verheiratet. Lars Tobiasson-Svartmann greift zu einer List und verschwindet. Es ist ...weiterlesen...


Montag, 18. Februar 2008 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (3)

Harriet Vanger, Mitglied einer immer noch bedeutenden Unternehmerfamilie Schwedens, verschwindet während eines Familientreffens. Das ist nahezu vierzig Jahre her. Ihr Schicksal ist nach wie vor ungeklärt, niemand glaubt mehr an eine Aufklärung. Hendrik Vanger, Oberhaupt des Familienclans, bekommt allerdings jedes Jahr zu seinem Geburtstag eine gepresste Blume in einem einfachen Holzrahmen so wie Harriets Blumen-Geschenke vor ihrem Verschwinden. Mikael Blomquist ist Journalist, steckt in beruflichen und finanziellen Schwierigkeiten und erhält von Hendrik Vanger den äußerst gut bezahlten Auftrag, zu recherchieren und zu überprüfen, ob die bisherigen Untersuchungen nicht doch etwas übersehen haben. Er ermittelt mit Lisbeth Salander, einer überaus ...weiterlesen...


Freitag, 15. Februar 2008 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

  Ein Schriftsteller begeht Selbstmord, hinterlässt das Theaterstück "Liquidation" über seinen Tod, das die Umstände seines Todes, die Reaktion seiner Freunde, zum Gegenstand hat, wobei der Begriff "Freunde" nicht wirklich zutrifft, denn der Schriftsteller würde seine Mitmenschen nicht als Freunde bezeichnen, er hat keine Freunde. In dieser "Komödie in drei Akten" macht er eine Andeutung über ein Romanmanuskript. Die Suche des Verlagslektors Keserü nach diesem Romanmanuskript ist der "rote Faden" der Romanhandlung, der eigentlich keine lineare Handlung hat, schwer zu lesen ist, da nicht immer eindeutig ist, welche Erzählebene man gerade betritt, denn die erzählte Geschichte ist nicht nur ...weiterlesen...


Donnerstag, 14. Februar 2008 | Kategorie: Alltägliches | Kommentare (2)

Strom kommt ja bekanntlich aus Steckdosen!?! oder auch nicht. Ist man in der Schweiz, so merkt man spätestens, wenn man sich die Haare fönen will, dass der obige Satz nur für Schweizer oder diejenigen gilt, die so gewiewt und informiert sind, dass sie wissen: In der Schweiz hat's Steckdosen, die nicht zu unseren Steckern passen. Tja, da bleiben die Haare halt handtuchtrocken bzw. -nass. weiterlesen...