Donnerstag, 15. November 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Nun blasen sie wieder. Laub natürlich. Von einer Ecke in die andere, würde meine Mutter sagen. Ich komme jedes mal ins Grübeln, wenn ich jemanden sehe, der mit einem Laubbläser die Bürgersteige von Laub befreit, die Blätter dann aber einfach nur in der Gegend herumbläst. Wenn sie noch Laubhaufen bildeten, die dann anschließend weggeschafft würden, könnte ich es ja noch verstehen. Aber so? Wären Laubsauger nicht sinnvoller? Für mich sind Laubbläser eine Erfindung, auf die man getrost verzichten kann. Vielleicht kann mich ja einer eines Besseren belehren und ich wünsche mir noch einen Laubbläser zu Weihnachten, auch wenn's dann für dieses ...weiterlesen...


Donnerstag, 15. November 2007 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (1)

"Kinder sind doch nicht wie Malbücher. Du kannst sie nicht mit deinen Lieblingsfarben ausmalen." (aus: Khaled Hosseini, Drachenläufer, btv 2007, S. 29) weiterlesen...


Mittwoch, 14. November 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Wer möchte das nicht auch gerne? Heute morgen bin ich an einem Radarmesswagen vorbeigefahren - nein, ich erwarte kein teures Foto. Den Fahrer konnte ich zunächst nicht entdecken. Sollte das Fahrzeug gerade nicht einsatzfähig sein? Doch dann habe ich ihn im Rückspiegel noch gesehen. Er lag ausgestreckt auf der Rückbank. Nein, so möchte ich dann doch mein Geld nicht verdienen, ich hielte es vor Langeweile und Bewegungmangel sicher nicht aus. Ob der Fahrer am "Umsatz" beteiligt ist? weiterlesen...


Dienstag, 13. November 2007 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (0)

"Welch' wunderbares Leben habe ich gehabt, hätte ich es nur früher gewußt." (Colette) Text einer Karte, die mir vor ein paar Tagen ins Haus "geschneit" ist - zum Glück noch rechtzeitig! weiterlesen...


Montag, 12. November 2007 | Kategorie: Aufgelesen, Rezensionen | Kommentare (0)

"Der Nobemberhimmel weinte, als wäre das Ende der Welt nahe. Der Wind rüttelte an den Fenstern, als wollte er ins Präsidium einbrechen." Ähnlich dunkel, aber auch unheimlich ist die Atmosphäre im siebten Roman um Kommissar Erik Winter. Zu Beginn hat er es mit dem Tod einer jungen Frau zu tun, die offensichtlich Selbstmord begannen und sich erhängt hat. Doch ihre weiß angemalte Hand weckt das Misstrauen des Kommissars. Umstände dieses Falles erinnern Winter an seinen ersten vor ca. zwanzig Jahren, das Verschwinden einer ebenfalls jungen Frau, den er damals nicht aufklären konnte, eine bleibende Narbe auf der Kommissarseele. Später ...weiterlesen...


Montag, 12. November 2007 | Kategorie: Aufgeschnappt | Kommentare (2)

"Wir haben immer für das Recht gekämpft. Wenn das Recht aber nicht mehr gerecht ist, was soll ich dann noch bei der Polizei?" Mit diesen Worten verabschiedet sich Bruno, Mitarbeiter und designierter Nachfolger Kommissar Ehrlichers, und quittiert damit seinen Dienst bei der Polizei. Kommissar Ehrlicher geht in Pension. Gibt's Nachfolger beim Tatort aus Leipzig? Man darf gespannt sein. Ich jedenfalls mochte die beiden. weiterlesen...


Sonntag, 11. November 2007 | Kategorie: Aufgelesen, Gedichte | Kommentare (0)

Dieses Baumes Blatt, der von Osten Meinem Garten anvertraut, Gibt geheimen Sinn zu kosten, Wie's den Wissenden erbaut. Ist es Ein lebendig Wesen, Das sich in sich in sich selbst getrennt? Sind es zwei, die sich erlesen, Daß man sie als Eines kennt? Solche Fragen zu erwidern, Fand ich wohl den rechten Sinn: Fühlst du nicht an meinen Liedern, Daß ich Eins und doppelt bin? (J.W.V.Goethe) An dieses Gedicht musste ich wieder einmal denken, als der Wind mir heute beim Spazierengehen ein solches vor die Füße geweht hat. Ich habe sie gerne als Lesezeichen und bin immer wieder fasziert, wie fein verästelt ihre Blätter sind, vor allem gleicht keins dem anderen. Mal sieht ...weiterlesen...


Sonntag, 11. November 2007 | Kategorie: Allgemein, Aufgelesen, Rezensionen | Kommentare (0)

Bisher kannte ich nur Lea Fleischmanns Bücher "Ich bin Israelin". Die Erfahrungen, die sie in "Dies ist nicht mein Land" damals niedergeschrieben hat, haben mir aus der Seele gesprochen, denn in ihren Erfahrungen habe ich mich in vielerlei Hinsicht wiedergefunden, auch wenn ich nicht in der Lage gewesen wäre, es auf diese Art und Weise aufzuschreiben. Daran habe ich mich erinnert, als ich die Ankündigung einer Veranstaltung mit ihr gelesen habe, zu der ich heute morgen gewesen bin. "Meine Sprache wohnt woanders" ist der Titel ihres neuen Buches, das sie mit Chaim Noll herausgegeben hat. Aus diesem Buch hat sie ein ...weiterlesen...


Donnerstag, 8. November 2007 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (6)

"Ilsebill salzte nach." ist als schönster erster Satz ausgewählt worden. Ich assoziiere damit eher Kochen, Küche, Arbeit. Appetit auf Lesen stellt sich bei mir nicht ein, denn ausgesprochen verheißungsvoll finde ich ihn nicht. Vielleicht liegt es aber auch an meinen Leseerfahrungen mit Grass, dass mich dieser Satz nun überhaupt nicht reizt. Bei der "Blechtrommel" bin ich über die Beschreibung der Unterröcke nicht hinausgekommen. "Krebsgang" habe ich nur zu Ende gelesen, weil ich immer noch schlecht Bücher ungelesen weglegen kann, frei nach dem Motto: "Die Hoffung stirbt zuletzt", d.h. immer auf der Lauer liegend, dass es noch besser werden kann. "Ich will dich" ...weiterlesen...


Mittwoch, 7. November 2007 | Kategorie: Alltägliches, Aufgelesen | Kommentare (1)

"Wir auf der A 43" ist die Aktion verschiedener Kooperationspartner, die die Autobahn A 43 sicherer machen wollen. Darüber konnte ich mich heute in der örtlichen Presse informieren. Sicher ein lobenswertes Ziel. Die Ratschläge der Polizei als fünf "Botschaften" ausgegeben, konnte ich nachvollziehen: mit Licht fahren, Gurte anlegen, sich an die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h halten, Schulterblicke und den halben Tachowert als Abstand zum Vordermann einhalten. Darüber hinaus hat man erkannt, dass (morgens) immer dieselben Leute zur selben Zeit diese Strecke befahren (welch revolutionäre Erkenntnis!!!). "Die Pendler sollen sich stärker mit ihrer Strecke identifizieren - und die Autobahn so ...weiterlesen...