Samstag, 17. November 2007 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (0)

"Die totalitäre Welt ist schwach nach innen und stark nach außen. Die freie Welt ist stark nach innen und schwach nach außen." (Karl Jaspers) Welche dieser Welten ist langfristig überlebensfähig? Es ist ja nicht nur eine Frage der Welt, sondern des täglichen Umgangs miteinander. Was habe ich davon, wenn ich mir sagen kann, ich bin innerlich stark, aber einer, der äußerlich stark ist, stellt sich mir in den Weg? Demokratie ist immer dort in Gefahr, wo der Stärkere glaubt, sich auf Kosten der (vielleicht auch nur vermeintlich) Schwächeren durchsetzen zu können und dies nicht nur glaubt, sondern auch tut. weiterlesen...


Freitag, 16. November 2007 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (0)

"Mit Ausnahme von mir formte sich mein Vater die Welt um sich herum ganz nach seinem Geschmack. Das Problem daran war natürlich, dass Baba die Welt in Schwarz und Weiß sah. Und er entschied, was Schwarz war und was Weiß. Man kann keinen Menschen, der auf eine solche Weise lebt, lieben, ohne ihn zugleich zu fürchten. Ihn sogar ein klein wenig zu hassen." (Khaled Hosseini, Drachenläufer, btv 2007, S. 22) weiterlesen...


Donnerstag, 15. November 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Nun blasen sie wieder. Laub natürlich. Von einer Ecke in die andere, würde meine Mutter sagen. Ich komme jedes mal ins Grübeln, wenn ich jemanden sehe, der mit einem Laubbläser die Bürgersteige von Laub befreit, die Blätter dann aber einfach nur in der Gegend herumbläst. Wenn sie noch Laubhaufen bildeten, die dann anschließend weggeschafft würden, könnte ich es ja noch verstehen. Aber so? Wären Laubsauger nicht sinnvoller? Für mich sind Laubbläser eine Erfindung, auf die man getrost verzichten kann. Vielleicht kann mich ja einer eines Besseren belehren und ich wünsche mir noch einen Laubbläser zu Weihnachten, auch wenn's dann für dieses ...weiterlesen...


Donnerstag, 15. November 2007 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (1)

"Kinder sind doch nicht wie Malbücher. Du kannst sie nicht mit deinen Lieblingsfarben ausmalen." (aus: Khaled Hosseini, Drachenläufer, btv 2007, S. 29) weiterlesen...


Mittwoch, 14. November 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Wer möchte das nicht auch gerne? Heute morgen bin ich an einem Radarmesswagen vorbeigefahren - nein, ich erwarte kein teures Foto. Den Fahrer konnte ich zunächst nicht entdecken. Sollte das Fahrzeug gerade nicht einsatzfähig sein? Doch dann habe ich ihn im Rückspiegel noch gesehen. Er lag ausgestreckt auf der Rückbank. Nein, so möchte ich dann doch mein Geld nicht verdienen, ich hielte es vor Langeweile und Bewegungmangel sicher nicht aus. Ob der Fahrer am "Umsatz" beteiligt ist? weiterlesen...


Dienstag, 13. November 2007 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (0)

"Welch' wunderbares Leben habe ich gehabt, hätte ich es nur früher gewußt." (Colette) Text einer Karte, die mir vor ein paar Tagen ins Haus "geschneit" ist - zum Glück noch rechtzeitig! weiterlesen...


Montag, 12. November 2007 | Kategorie: Aufgelesen, Rezensionen | Kommentare (0)

"Der Nobemberhimmel weinte, als wäre das Ende der Welt nahe. Der Wind rüttelte an den Fenstern, als wollte er ins Präsidium einbrechen." Ähnlich dunkel, aber auch unheimlich ist die Atmosphäre im siebten Roman um Kommissar Erik Winter. Zu Beginn hat er es mit dem Tod einer jungen Frau zu tun, die offensichtlich Selbstmord begannen und sich erhängt hat. Doch ihre weiß angemalte Hand weckt das Misstrauen des Kommissars. Umstände dieses Falles erinnern Winter an seinen ersten vor ca. zwanzig Jahren, das Verschwinden einer ebenfalls jungen Frau, den er damals nicht aufklären konnte, eine bleibende Narbe auf der Kommissarseele. Später ...weiterlesen...


Montag, 12. November 2007 | Kategorie: Aufgeschnappt | Kommentare (2)

"Wir haben immer für das Recht gekämpft. Wenn das Recht aber nicht mehr gerecht ist, was soll ich dann noch bei der Polizei?" Mit diesen Worten verabschiedet sich Bruno, Mitarbeiter und designierter Nachfolger Kommissar Ehrlichers, und quittiert damit seinen Dienst bei der Polizei. Kommissar Ehrlicher geht in Pension. Gibt's Nachfolger beim Tatort aus Leipzig? Man darf gespannt sein. Ich jedenfalls mochte die beiden. weiterlesen...


Sonntag, 11. November 2007 | Kategorie: Aufgelesen, Gedichte | Kommentare (0)

Dieses Baumes Blatt, der von Osten Meinem Garten anvertraut, Gibt geheimen Sinn zu kosten, Wie's den Wissenden erbaut. Ist es Ein lebendig Wesen, Das sich in sich in sich selbst getrennt? Sind es zwei, die sich erlesen, Daß man sie als Eines kennt? Solche Fragen zu erwidern, Fand ich wohl den rechten Sinn: Fühlst du nicht an meinen Liedern, Daß ich Eins und doppelt bin? (J.W.V.Goethe) An dieses Gedicht musste ich wieder einmal denken, als der Wind mir heute beim Spazierengehen ein solches vor die Füße geweht hat. Ich habe sie gerne als Lesezeichen und bin immer wieder fasziert, wie fein verästelt ihre Blätter sind, vor allem gleicht keins dem anderen. Mal sieht ...weiterlesen...


Sonntag, 11. November 2007 | Kategorie: Allgemein, Aufgelesen, Rezensionen | Kommentare (0)

Bisher kannte ich nur Lea Fleischmanns Bücher "Ich bin Israelin". Die Erfahrungen, die sie in "Dies ist nicht mein Land" damals niedergeschrieben hat, haben mir aus der Seele gesprochen, denn in ihren Erfahrungen habe ich mich in vielerlei Hinsicht wiedergefunden, auch wenn ich nicht in der Lage gewesen wäre, es auf diese Art und Weise aufzuschreiben. Daran habe ich mich erinnert, als ich die Ankündigung einer Veranstaltung mit ihr gelesen habe, zu der ich heute morgen gewesen bin. "Meine Sprache wohnt woanders" ist der Titel ihres neuen Buches, das sie mit Chaim Noll herausgegeben hat. Aus diesem Buch hat sie ein ...weiterlesen...