Dienstag, 26. Juni 2007 | Kategorie: Aufgeschnappt | Kommentare (5)

Dieser Spruch ist bereits veraltet. Die neue Losung lautet: Der Papst ist der Knut der katholischen Kirche! Aufgeschnappt in der heutigen Sendung "lesen!" weiterlesen...


Dienstag, 26. Juni 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (8)

"Wir haben unseren Job an den Nägel gehängt, nicht unser Leben." Getreu nach diesem Motto hält Henning Scherf in seinem mit Uta von Schrenk geschriebenen Buch danach Aussschau, "Was im Alter möglich ist" - so der Untertitel. Er spricht - gut lesbar - verschiedene Aspekte des Ruhestandes an: neue Notwendigkeiten und Freiheiten, das Loslassen (althergebrachter Strukturen) und das Suchen nach neuen (Wohn-)Möglichkeiten. Alte Menschen sollten nicht isoliert wohnen, wie komfortabel und prächtig auch immer, sondern in dorfähnlichen Strukturen leben, die das Miteinander fördern: kleinere Einheiten in Städten, in denen Menschen wohnen, miteinander leben, voneinander lernen und gebraucht werden. Seine Horrorvision ...weiterlesen...


Samstag, 23. Juni 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

Dieser mit dem finnischen Krimipreis ausgezeichnete und verfilmte Kriminalroman eines Juristen, der sich inzwischen allerdings nur noch dem Schreiben widmet, passt thematisch haargenau zu dem gerade zu Ende gegangenen EU-Gipfel. Da gibt es Europa-Verfechter und erbitterte Europa-Gegner, die aus sehr unterschiedlichen - meist aber persönlichen, egoistischen Gründen handeln und vor Morden der grausamsten Art nicht zurückschrecken - auch dann nicht, wenn es eine unschuldige, psychisch Kranke betrifft, die nur zufällig zuviel weiß und weitere Morde verhindern möchte. Ein Europa-Kommissar nach dem anderen wird ermordet, Kommissare, die massive Vorwürfe gegen beitrittswillige Länder erst prüfen wollen, bevor sie die Beitritte ...weiterlesen...


Donnerstag, 21. Juni 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Trotz heftigen Regens bin ich heute spazierengegangen. Stets am Schreibtisch zu sitzen, ist auf Dauer nicht gesund. Lust hatte ich keine, doch getreu dem Motto: Leben ist Bewegung oder : Wer rastet, der rostet! habe ich mich dann mit Gummischuhen und Regenschirm nach draußen gewagt. Und wie immer war ich anschließend froh darüber! Denn trotz des Regens haben die Linden geduftet - unbeschreiblich. Erinnert mich immer wieder an Honig und Lindenblütentee, den ich im Winter mit Honig trinke und mich an den Sommer erinnere. Auch wenn es (noch) keine Sonnen(energie)batterie für den menschlichen Körper gibt, so gibt es dennoch ...weiterlesen...


Dienstag, 19. Juni 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

"Menschen erschufen mit ihren Worten die Welt. Schon ein einzelner Satz setzte Ereignisse in Gang, so real wie die Erfahrung selbst. Reise, Komplikation, Krise und Erlösung: Man musste die Worte nur aussprechen, und schon gewannen sie Gestalt." Aus: Richard Powers, Das Echo der Erinnerung, FFM 2006, S. 488) weiterlesen...


Dienstag, 19. Juni 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (2)

Nachdem ich Richard Powers Roman "Klang der Zeiten" mit großem Interesse und viel Begeisterung gelesen und auch besprochen habe, war ich gespannt auf seinen Roman "Das Echo der Erinnerung" , in dem es um Mark geht, der sich mit seinem Auto auf einer menschenleeren Landstraße überschlägt und gerade noch mit dem Leben davonkommt. Die ersten Kapitel sind spannend. Was ist mit Mark passiert? Schnell stellt sich heraus, dass nichts mehr ist wie vorher. Denn als Mark aus dem Koma erwacht, kann er sich an (fast) nichts mehr erinnern, erkennt seine Schwester nicht mehr, bzw. glaubt, dass die Frau, die ...weiterlesen...


Samstag, 16. Juni 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Was haben Hochtzeitsfeiern, Abiturbälle oder sonstige (Abschieds-) Feten gemeinsam? Die extrem laute, krank machende Musik. Das Gefühl, Resonanzboden zu sein, so schlimm, dass Schwangere sich den Bauch mit Jacken abdecken, und ich mich frage, weshalb ich meine, es aushalten zu müssen, weil ich ja nicht unhöflich sein will. Höflichkeit um jeden Preis? Auch um den der Gesundheit? Das kann's ja wohl nicht sein!! Aber: ich kenne inzwischen mindestens zwei Menschen, die nach einer solchen Feier bleibende Schäden haben, nämlich einen Tinnitus. Mittlerweile habe ich neben den üblichen Utensilien Ohrstöpsel in meiner Handtasche, frage mich aber allmählich, ob ich nicht bescheuert bin ...weiterlesen...


Samstag, 16. Juni 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Es ist zum Heulen. Zeigt die ARD eine ihrer netten Musiksendungen, zeigt das ZDF die Wiederholung eines Krimis. Weshalb? Glauben sie, man erinnere sich nicht mehr an den Krimi? Befürchten sie, jeder schaue die nette Musiksendung, oder ist es bereits die Einstimmung auf die in der kommenden Woche beginnenden Ferien, wo die Daheimgebliebenen mit Wiederholungen ohne Ende bestraft werden? Wie gut, dass es Bücher gibt, die man mit in den Urlaub nehmen kann. Übrigens über Lektüretipps für den Urlaub (besonders ausgefallende Krimis), würde ich mich freuen! weiterlesen...


Dienstag, 12. Juni 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

Das war der Titel eines Artikels in der heutigen RZ, in dem es um bedrohte Wörter der deutschen Sprache geht. "Kleinod" war der schönste bedrohte Begriff, der bei einem bundesweiten Wettbewerb von der Jury um Bodo Mzozek, den Initiator des Wettbwerbs "Das bedrohte Wort" ausgewählt worden ist. Das Wort "blümerant" habe ich ewig nicht mehr gehört, ich kenne es aber von meiner Oma, die es gebraucht hat, wenn es ihr nicht so gut ging. Bisher habe ich aber immer gedacht es heiße "plümerant" - wie gut, dass es ausgewählt worden ist, jetzt weiß ich, wie es richtig heißt. Bei "Backfisch" und ...weiterlesen...


Sonntag, 10. Juni 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

" 'Was kümmert Sie dieser ganze Affenzirkus? Nichts als gegenseitige Fellpflege und Machtgerangel. Was zählt, ist nur Ihre eigene Meinung über die Arbeit.' " (Richard Powers, Das Echo der Erinnerung, FFM, 2006 S. 381) Wie/ wer aber muss man sein, um dies nicht nur zu denken und als richtig zu empfinden, sondern auch zu leben? weiterlesen...