Mittwoch, 14. Februar 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Heute wimmelt es von "Sternen", von "Engeln auf Erden", "Mäusen" und "Mäuschen", von "Stupsis", "Hühnlein", "Maikäfern", "Knuddelbären", "süßen Häsinnen", "Gänseblümchen" sowie von "Ratze-Schnarchies". Die "supergeile Zicke" und der "Tiger" dürfen in dem Szenario natürlich nicht fehlen. Ich habe die Grüße zum Valentinstag überflogen und musste mich kringeln vor Lachen ob der Anreden und Absender, froh, dass mein Mann nicht auf die Idee kommt, eine solche Anzeige aufzugeben. Denn eine "Super-Wunder-Traum-Prinzessin", wer ist das schon? Vor allem - wie lange? Passender finde ich den Artikel "Liebe-Ehe-Liebe" von Lila, ausgestattet mit wunderschönen Abbildungen von Liebespaaren quer durch die (Kunst-)Geschichte. weiterlesen...


Dienstag, 13. Februar 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Vor einiger Zeit sprach mich in der Gerichtskantine eine ältere, elegant gekleidete Dame am Nachbartisch an: "Weshalb sind Sie denn hier?", wollte sie von mir wissen. "Ich begleite jemanden." "Sind sie Zeugin?" "Nein, ich begleite jemanden." "Hat der was angestellt?" "Nein, ..." bevor sie mich nach Details ausfragen konnte, fragte ich sie, weshalb sie denn hier sei. Da legte sie los und erzählte, sie käme regelmäßig hierher, schaue sich vor allem Straftprozesse an, weil das viel spannender als Fernsehen sei. "Sie glauben ja gar nicht, was ich schon erlebt habe! Aber meist kommen die ja mit so geringen Strafen davon - wirklich empörend!!" ...weiterlesen...


Montag, 12. Februar 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (3)

Kinder Sind so kleine Hände winzge Finger dran. Darf man nie drauf schlagen die zerbrechen dann. Sind so kleine Füße mit so kleinen Zehn. Darf man nie drauf treten könn sie sonst nicht gehn. Sind so kleine Ohren scharf, und ihr erlaubt. Darf man nie zerbrüllen werden davon taub. Sind so schöne Münder sprechen alles aus. Darf man nie verbieten kommt sonst nichts mehr raus. Sind so klare Augen die noch alles sehn. Darf man nie verbinden könn sie nichts verstehn. Sind so kleine Seelen offen und ganz frei. Darf man nielmals quälen gehn kaputt dabei. Ist son kleines Rückgrat sieht man fast noch nicht. Darf man niemals beugen weil es sonst zerbricht. Grade, klare Menschen wärn ein schönes Ziel. Leute ohne Rückgrat hab'n wir ...weiterlesen...


Sonntag, 11. Februar 2007 | Kategorie: Zitate | Kommentare (1)

"Manche leben mit einer so erstaunlichen Routine, daß es schwerfällt zu glauben, sie lebten zum ersten Mal." (Stanislaw Jerzy Lec) weiterlesen...


Sonntag, 11. Februar 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (2)

Die Lektion eines Schmetterlings Eines Tages erschien eine kleine Öffnung in einem Kokon; ein Mann beobachtete den zukünftigen Schmetterling für mehrer Stunden, wie dieser kämpfte, um seinen Körper durch jenes winzige Loch zu zwängen. So beschloss der Mann, ihm zu helfen: er nahm eine Schere und machte den Kokon auf. Der Schmetterling kam dadurch sehr leicht heraus. Aber er hatte einen verkrüppelten Körper, er war winzig und hatte verschrumpelte Flügel. Der Mann beobachtete das Geschehen weiter, weil er erwartete, dass die Flügel sich jeden Moment öffnen und sich ausdehnen würden, um den Körper des Schmetterlings zu stützen und ihm Spannkraft zu verleihen. Aber nichts ...weiterlesen...


Samstag, 10. Februar 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

Wie Hertha BSC über (Fußball-) Frauen denkt, ist nachzulesen auf der Internetseite des Vereins oder in Dagny Lüdemanns Artikel "Frauen sind so". weiterlesen...


Samstag, 10. Februar 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (1)

Mehrfach habe ich hier schon aus diesem Roman zitiert. Es ist ein wunderbares Buch, das man sicher auch nach dem Lesen immer wieder in die Hand nimmt, da es unglaublich viele Fragen menschlichen Lebens in einer sehr poetischen Art und Weise anspricht. Kein Wunder, denn Raimund Gregorius, ein Lehrer, der mitten im Unterricht die Schule verlässt, um Amadeu Prado, den Autor eines Buches, zu suchen, begibt sich damit auf die Spuren eines Menschen, den man als "Goldschmied der Worte" bezeichnet hat. Gregorius lernt Portugisisch, setzt sich in den Nachtzug nach Lissabon und beginnt mit der Suche. ...weiterlesen...


Freitag, 9. Februar 2007 | Kategorie: Zitate | Kommentare (0)

"Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles eine Bemerkung." (Heinrich Heine) "Der Vorteil der Klugheit liegt darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger." (Kurt Tucholsky) weiterlesen...


Donnerstag, 8. Februar 2007 | Kategorie: Zitate | Kommentare (1)

"Nichts macht ein Zimmer behaglicher als garstiges Wetter." (unbekannte Autorin) Dabei war es heute gar nicht so garstig. Schnee vom Himmel fallen zu sehen, finde ich eher beruhigend - wenn man nicht noch einmal weg muss. Hier im Ruhrgebiet lösen wenige Schneeflocken bereits die Katastrophe aus, da die meisten - vermutlich mit Sommerreifen, weil' s hier ja nie schneit, sich Winterreifen also nicht lohnen - nur noch mit einer Höchstgeschwindigkeit von 10-20 km fahren bzw. schleichen. Weshalb lassen die ihr Auto nicht bitte zu Hause oder gehen zu Fuß, sie bräuchten nicht viel länger als mit ihren Autos? weiterlesen...


Mittwoch, 7. Februar 2007 | Kategorie: Aufgeschnappt | Kommentare (0)

In einem Seminar zum Thema "Zielgerichtete Kommunikation" ging es um die Frage, wie man jemanden dazu bewegen kann, etwas zu tun, was man selbst möchte, etwa: Pünktlichkeit als Bestandteil der Hausordnung einzuhalten. Das Problem wurde hin- und hergewälzt, Ratschläge erteilt... bis jemand sagte: Man kann den Zuspätkommenden doch auch mit Freundlichkeit strafen! Aber: worin bitte liegt die Strafe? In der Freundlichkeit? weiterlesen...