Mittwoch, 7. Februar 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

"Wenn die Zeit eines Lebens knapp wird, gelten keine Regeln mehr. Und dann sieht es aus, als sei man übergeschnappt und reif für die Klappsmühle. Doch im Grunde ist es umgekehrt: Dort gehören diejenigen hin, die nicht wahrhaben wollen, daß die Zeit knapp wird. Die jenigen, die weitermachen, als sei nichts." (Pascal Mercier, Nachtzug nach Lissabon, S. 321) Nur bitte, wann beginnt die Zeit eines Lebens knapp zu werden? Was ist die Maßeinheit für Knappheit? Ein ähnliches Problem hatten auch schon die Nachfahren der "Unwürdigen Greisin" von Bertolt Brecht, die sich nicht damit abfinden wollten, dass ihre Mutter (endlich) das ...weiterlesen...


Dienstag, 6. Februar 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

Heute hatte ich bei meinem Arzt einen Wartetermin, hatte also genügend Zeit die Bunten Blätter etc durchzublättern und mich klatschmäßig auf den neuesten Stand zu bringen. So weit so gut, jetzt weiß ich, wer mit wen bzw. wer mit wem nicht mehr, was in bzw. out ist. Das übliche an wilden Spekuationen eben. Nur was mich geärgert hat, war ein Beitrag in der Freundin 3/2007 vom 17.01.07. dort wurden Verhaltensregeln für die Sauna dargelegt: Duschen vorm Saunagang etc. und : Kein Schweiß auf Holz zum guten Benimm in der Sauna gehöre es, dass die Haut das Holz nicht berühre. Alles ...weiterlesen...


Montag, 5. Februar 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

Und noch einmal eine bedenkenswerte Passage aus dem Roman "Nachtzug nach Lissabon" von Pascal Mercier, die der besseren Lesbarkeit wegen nicht kursiv wiedergegeben ist wie im Roman: "Enttäuschung gilt als Übel. Ein unbedachtes Vorurteil. Wodurch, wenn nicht durch Enttäuschungen, sollten wir entdecken, was wir erwartet und erhofft haben? .... Wir sollten Enttäuschungen nicht seufzend erleiden als etwas, ohne das unser Leben besser wäre. Wir sollten sie aufsuchen, ihnen nachspüren, sie sammeln .... (Menschen) sind bestürzt darüber, daß sie jahrelang eine Erwartung mit sich herumgetragen haben, die enttäuscht werden konnte, ohne daß sie Näheres über sie wußten. Einer, der wirklich wissen möchte, ...weiterlesen...


Sonntag, 4. Februar 2007 | Kategorie: Zitate | Kommentare (0)

"Bei Ausreden ist die Welt voller Erfinder" (Hugo Wiener) Ausreden werden bewusst erfunden, um die eigene Unzlänglichkeit zu verschleiern!? weiterlesen...


Sonntag, 4. Februar 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Die Vögel zwischern draußen, als sei Frühling, sie turteln, als suchten sie schon nach geeigneten Gefährten. Jetzt ist Vorsicht angesagt: Ich habe die Angewohnheit, Pullover, aber auch (Woll-) Decken zum Lüften nach draußen zu hängen. Dort liegen sie dann auch schon mal länger. In den letzten jahren habe ich mich immer wieder über den regen Vogelverkehr bei uns auf dem Balkon gewundert. Der Grund ist immer wieder derselbe, den ich aber immer wieder vergesse: Die Wolle der Decken und Pullover sind geeignete Materialien für den Nestbau, vor allem zum Auspolstern. Löcher in Pullovern und blanke Stellen an verschiedenen Decken bestätigen ...weiterlesen...


Samstag, 3. Februar 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

"Warum habe ich nicht schon früher damit begonnen! Man ist nicht richtig wach, wenn man nicht schreibt. Und man hat keine Ahnung, wer man ist. Ganz zu schweigen davon, wer man nicht ist." Das hat Prado, ein Arzt und Widerstandskämpfer von sich gesagt, der von anderen als "Goldschmied der Worte" bezeichnet wird, "dessen tiefste Leidenschaft gewesen war, die schweigsamen Erfahrungen des menschlichen Lebens ihrer Stummheit zu entreißen." Nachzulesen in: Pascal Mercier, Nachtzug nach Lissabon, (S. 121 u. 133) weiterlesen...


Freitag, 2. Februar 2007 | Kategorie: Zitate | Kommentare (0)

"Wenn du nichts riskierst, riskierst du sogar noch mehr." Erica de Jong weiterlesen...


Freitag, 2. Februar 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

"Thyssen-Krupp-Steel" prangte mir entgegen. Bitte was ist denn das? Aber ich hatte mich nicht verlesen. Es hieß wirklich "Thyssen-Krupp-Steel" !! Welche französische oder sonstige Firma käme auf die Idee ihren Namen auf diese Art und Weise zu internationalisieren? Als nächtes verursachte ein vor mir fahrender Mietwagen ein Augenzwinkern: "Nice to miet" Na, ja. Aber immerhin hat es bewirkt, dass ich zweimal hingesehen habe. Ich denke dann nur immer an Grundschüler, die Lesen und Schreiben lernen sollen. Wie soll das gehen, wenn sie immer wieder in der Werbung mit solch einer Verballhornung konfrontiert werden? But so what?! weiterlesen...


Donnerstag, 1. Februar 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

Noch ein paar Leseproben aus "Zoli": "Ich wollte von Enrico wissen, warum er mich nicht gefragt habe, ob ich Zigeunerin sei. Er sagte, ich hätte ihn ja auch nie gefragt, ob er kein Zigeuner sei. Es war die vielleicht schönste Antwort, die ich je bekommen habe." (S. 311f.) "Dein Vater hat mir nie viele Fragen über meine Vergangenheit gestellt, und darum habe ich ihm oft davon erzählt. Für mich wart ihr, du und er, die Einzigen, denen ich diese Worte und das Dunkel, von dem sie kündeten, anvertrauen konnte." (S. 323) "Seltsam, wie weit mein Leben vorangeschritten ist - ich habe so viel ...weiterlesen...


Donnerstag, 1. Februar 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (3)

Wer immer schon einmal wissen wollte, woran mein die Besten der Journalistenzunft erkennen kann, der sollte sich in der "ZEIT" dieser Woche Martensteins "Lebenszeichen" ansehen: Nicht an ihren Werken/Artikeln könnt ihr sie erkennen, sondern an ihrer Toilette, genauer an den sich darin befindlichen "Spülsurfern" von Alessi, entworfen von Miriam Mirri. Wer's genauer wissen will, der lese ! weiterlesen...