Sonntag, 2. September 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

Wollte ich nicht immer schon einmal einen abgeklärten Trommel-, Tanzlehrer kennenlernen? Oder einen charmanten Ästhet, originellen Künstler und Autor oder doch eher den Mann im Herbst, 65, Philosoph, Astrologe und Kosmopolit, der eine Begegnung mit einer lustvoll querdenkenden Frauenpersönlichkeit, einer femme de lettres wünscht? Der zur Ruhe gekommene Steppenwolf ist auch noch zu haben! Bei so vielen Männern im Angebot kann man/frau sich ja gar nicht entscheiden, zumal der Tanz- und Trommellehrer nicht einmal schreibt, wie groß/ klein er ist. Da ist das Risiko, dass er nur bis zur Brust reicht viel zu groß, und dann nicht einmal weiß wie, ...weiterlesen...


Samstag, 1. September 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (2)

Beim Aufräumen habe ich einen Zettel mit folgendem Text gefunden (autormäßig nicht mehr zuzuordnen): jeder hat seine Tür ins Innere sie kann nicht immer weit geöffnet sein jeder muß sie auch schließen können um bei sich zu sein und zu sich zu kommen weiterlesen...


Donnerstag, 30. August 2007 | Kategorie: Aufgeschnappt | Kommentare (0)

Bin ich sprachlich ein typisches Kind der Ruhrgebiets? Immer wieder stolpere ich über Begriffe, die ich auf irgendeine Art und Weise falsch "gespeichert" habe wie etwa die "Krümel". Dass man hier "Servie" sagt und nicht die französisch korrekte Aussprache gebraucht, obwohl man Französisch gelernt hat und natürlich weiß, wie es richtig ausgesprochen wird/ werden müsste, mag in den Ohren einiger Damen außerordentlich misslich klingen, ähnlich wie das Wort "Servierte" , die man hier benutzt, um sich den Mund abzuputzen, nein natürlich abzutupfen. Das sind Damen, die als es als vornehm ansehen, beim Trinken einen Finger abzuspreizen. - Schon ...weiterlesen...


Mittwoch, 29. August 2007 | Kategorie: Aufgeschnappt | Kommentare (4)

Was wäre wenn .... , darüber zu spekulieren, ist eine Möglichkeit, über die Notwendigkeit und die Bedeutung des Konjuktivs nachzudenken. Was wäre wenn, ich ein... - Fußballstar - ein Vogel - ein Rennfahrer - ein Model - reich - berühmt - mächtig - ein König - eine Fee - die Bundeskanzler(-in) wäre, dann.... Die Wünsche sind vielfältig, unterschiedlich, haben aber eines gemeinsam: von denen, die sie äußern, werden sie als unrealistisch, als eher unwahrscheinlich eingestuft, daher auch der Konjunktiv II. Natürlich wurde auch ich gefragt, was wäre wenn... Zunächst habe ich zurückgefragt, ob die sie glaubten, dass ich dann weiterarbeitete oder ob ich dann wohl aufhören würde. Die Meinungen waren gespalten. ...weiterlesen...


Dienstag, 28. August 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (5)

"Liebste, ich bitte Dich, schreib. Du ahnst nicht, wie sehr mir Deine Briefe fehlen! Hat man einmal angefangen, doppelt zu denken, wird man durch fehlenden Austausch halbiert. Ich bin verlassen, solange du nicht schreibst." (Barbara Bronnen, Am Ende ein Anfang, S. 136) weiterlesen...


Montag, 27. August 2007 | Kategorie: Aufgeschnappt | Kommentare (0)

Ich habe es in der Tagesschau gehört: Auf der Leipziger Messe "Game Convention" ist es passiert. Dort hat man während der Ausstellung den "weiblichen Gamer" entdeckt. Oder muss ich "weiblicher gamer" schreiben? weiterlesen...


Sonntag, 26. August 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

Dieser Briefroman ist die (Liebes-)Geschichte zwischen Charlotte, einer Witwe, und Johannes, einem eingefleischten Junggesellen, die sich dreißgig Jahre nach ihrer heißen Affäre auf dem Umsteigebahnhof in Hannover wiedersehen. Er steigt aus, sie steigt ein. Zeit zu reden, ist nicht. Der Beginn einer erneuten wunderbaren Freundschaft? Jein. Er schreibt ihr. Sie antwortet. Zunächst ist es eher ein Tasten an der Oberfläche, ein Erfragen und Austausch von Informationen, um die Zeitspanne von dreißig Jahren zu überbrücken. Dann treffen sie sich in Hamburg und versuchen dort weiterzumachen, wo sie aufgehört haben: "Wir scheiterten. ... Zwei beflügelte alte Herzen, die beim Vögeln eine schmerzhafte Bauchlandung erleiden..." ...weiterlesen...


Donnerstag, 23. August 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

Das von Walter Krämer und Roland Kaehlbrandt geschriebene "Lexikon der Sprachverwirrungen" ist ein Buch für Sprachliebhaber und/ oder Menschen, denen es wichtig ist, Sprachungetüme zu entlarven, dennoch ihren Unterhaltungswert mitzubekommen und sich darüber zu amüsieren, um dann auf Worte zurückzugreifen, die das aussagen, was sie meinen und nicht als "Plastikdeutsch" früher oder später auf dem Sprachmüll landen, den Hans Magnus Enzensberger 1979 in einem ZEIT Artikel bereits als Komposthaufen bezeichnet hat, auf dem dann Sprachneuschöpfungen wachsen können. "Neue Wörter sammeln ist wie Augenblicke sammeln." so beginnt das Lexikon, das erst eine kurze Einführung ins Thema und die Vorgehensweise der Autoren ...weiterlesen...


Donnerstag, 23. August 2007 | Kategorie: Aufgeschnappt | Kommentare (3)

Man sollte doch öfter Radio hören. Heute abend habe ich per Zufall die Sendung "Funkhausgespräche" im WDR 5 eingeschaltet. Thema war: "Am Ende ein Anfang" mit Hellmuth Karasek, Barbara Bronnen und Henning Scherf. Natürlich wurde auch das Thema "Sexualität" im Alltag angesprochen. Barbara Bronnen las aus ihrem Roman vor, der der Sendung auch den Titel gegeben hat. Auf unglaublich humorvolle Art beschreibt sie (zumindest in dem Auszug, den sie vorgelesen hat) in Briefform, wie zwei Menschen im Alter - sie hatten früher mal eine Affäre - eine Liebesnacht erleben wollen und scheitern. Natürlich liegt da die Frage nach ...weiterlesen...


Donnerstag, 23. August 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

Seit Nobember letzen Jahres schreibe ich auf diesem Blog, zunächst schon merkwürdig zu wissen, dass im Grunde jeder lesen kann, was ich schreibe. Dann beschäftigte mich die Frage, ob überhaupt jemand lesen will, was ich auf meinem Blog veröffentliche. Seit einiger Zeit war klar, dass ich noch vor Ablauf der Jahresfrist den zehntausendsten Besucher würde registrieren können. Leider kann ich ihn nicht wie in "Die Probe" von Herbert Malecha mit Tamtam, Blitzlichtern und einem Preis begrüßen. Dennoch möchte ich mich ganz herzlich bei allen bedanken, die hier zu Besuch waren, gelesen und andere als Gäste mitgebracht haben. Neugierig wie ...weiterlesen...