Samstag, 17. Februar 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (5)

"Wenn die anderen uns dazu bringen, daß wir uns über sie ärgern - über ihre Dreistigkeit, Ungerechtigkeit, Rücksichtslosigkeit -, denn üben sie Macht über uns aus, sie wuchern und fressen sich in unsere Seelen, denn der Ärger ist wie ein glühendes Gift, das alle milden, noblen und ausgewogenen Empfindungen zersetzt und uns den Schlaf raubt. Schlaflos machen wir Licht und ärgern uns über den Ärger, der sich eingenistet hat wie ein schmarotzender Schädling, der uns aussaugt und entkräftet. ... Und je größer unsere Verzweiflung darüber ist, ... desto wilder tanzen die giftigen Schatten und verfolgen uns bis in unsere Träume.(Wir ...weiterlesen...


Donnerstag, 15. Februar 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Ist Sport in der Pubertät besonders gefährlich? Vor ein paar Tagen hatte ich mit einer Gruppe von 14-15 Jährigen zu tun, von denen zwei ihren Arm in Gips, zwei die Beine auf dem Stuhl liegen und die Krücken neben sich stehen hatten. Ein anderer war verletzt nach Hause gegangen. Auf meine erstaunte Frage, was denn passiert sei, bekam ich die Antwort, das sei das Ergebnis des Sportunterrichts. "Und was macht ihr dort?" "Wir spielen Volleyball und Basketball!" "Ja, und was ist daran so gefährlich?" "Keine Ahnung, wir sind in der Pubertät, da ist man gefährdeter!" Von dieser Art der Gefährung habe ich ja noch ...weiterlesen...


Donnerstag, 15. Februar 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Die Seite monalisablog.de zieht zu einem neuen Provider um. Das kann in der Regel ein paar Tage dauern. Um aber keine wichtigen Daten zu verlieren, beginne ich jetzt schon mit dem Backup und dem Übertragen. Deshalb werden die Kommentare geschlossen, damit keine Fehler passieren. Wie lange das Ganze dauert, weiß ich noch nicht. Die Seite wird, sobald dem KK-Antrag zugestimmt wurde, hier nicht mehr erreichbar sein. Ich werde dann so schnell wie möglich die Daten auf den neuen Webspace packen, so dass hier alles halbwegs reibungslos zugeht. Update: Der Umzug is geglückt und die Seite ist wieder normal nutzbar. weiterlesen...


Mittwoch, 14. Februar 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Heute wimmelt es von "Sternen", von "Engeln auf Erden", "Mäusen" und "Mäuschen", von "Stupsis", "Hühnlein", "Maikäfern", "Knuddelbären", "süßen Häsinnen", "Gänseblümchen" sowie von "Ratze-Schnarchies". Die "supergeile Zicke" und der "Tiger" dürfen in dem Szenario natürlich nicht fehlen. Ich habe die Grüße zum Valentinstag überflogen und musste mich kringeln vor Lachen ob der Anreden und Absender, froh, dass mein Mann nicht auf die Idee kommt, eine solche Anzeige aufzugeben. Denn eine "Super-Wunder-Traum-Prinzessin", wer ist das schon? Vor allem - wie lange? Passender finde ich den Artikel "Liebe-Ehe-Liebe" von Lila, ausgestattet mit wunderschönen Abbildungen von Liebespaaren quer durch die (Kunst-)Geschichte. weiterlesen...


Dienstag, 13. Februar 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Vor einiger Zeit sprach mich in der Gerichtskantine eine ältere, elegant gekleidete Dame am Nachbartisch an: "Weshalb sind Sie denn hier?", wollte sie von mir wissen. "Ich begleite jemanden." "Sind sie Zeugin?" "Nein, ich begleite jemanden." "Hat der was angestellt?" "Nein, ..." bevor sie mich nach Details ausfragen konnte, fragte ich sie, weshalb sie denn hier sei. Da legte sie los und erzählte, sie käme regelmäßig hierher, schaue sich vor allem Straftprozesse an, weil das viel spannender als Fernsehen sei. "Sie glauben ja gar nicht, was ich schon erlebt habe! Aber meist kommen die ja mit so geringen Strafen davon - wirklich empörend!!" ...weiterlesen...


Montag, 12. Februar 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (3)

Kinder Sind so kleine Hände winzge Finger dran. Darf man nie drauf schlagen die zerbrechen dann. Sind so kleine Füße mit so kleinen Zehn. Darf man nie drauf treten könn sie sonst nicht gehn. Sind so kleine Ohren scharf, und ihr erlaubt. Darf man nie zerbrüllen werden davon taub. Sind so schöne Münder sprechen alles aus. Darf man nie verbieten kommt sonst nichts mehr raus. Sind so klare Augen die noch alles sehn. Darf man nie verbinden könn sie nichts verstehn. Sind so kleine Seelen offen und ganz frei. Darf man nielmals quälen gehn kaputt dabei. Ist son kleines Rückgrat sieht man fast noch nicht. Darf man niemals beugen weil es sonst zerbricht. Grade, klare Menschen wärn ein schönes Ziel. Leute ohne Rückgrat hab'n wir ...weiterlesen...


Sonntag, 11. Februar 2007 | Kategorie: Zitate | Kommentare (1)

"Manche leben mit einer so erstaunlichen Routine, daß es schwerfällt zu glauben, sie lebten zum ersten Mal." (Stanislaw Jerzy Lec) weiterlesen...


Sonntag, 11. Februar 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (2)

Die Lektion eines Schmetterlings Eines Tages erschien eine kleine Öffnung in einem Kokon; ein Mann beobachtete den zukünftigen Schmetterling für mehrer Stunden, wie dieser kämpfte, um seinen Körper durch jenes winzige Loch zu zwängen. So beschloss der Mann, ihm zu helfen: er nahm eine Schere und machte den Kokon auf. Der Schmetterling kam dadurch sehr leicht heraus. Aber er hatte einen verkrüppelten Körper, er war winzig und hatte verschrumpelte Flügel. Der Mann beobachtete das Geschehen weiter, weil er erwartete, dass die Flügel sich jeden Moment öffnen und sich ausdehnen würden, um den Körper des Schmetterlings zu stützen und ihm Spannkraft zu verleihen. Aber nichts ...weiterlesen...


Samstag, 10. Februar 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

Wie Hertha BSC über (Fußball-) Frauen denkt, ist nachzulesen auf der Internetseite des Vereins oder in Dagny Lüdemanns Artikel "Frauen sind so". weiterlesen...


Samstag, 10. Februar 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (1)

Mehrfach habe ich hier schon aus diesem Roman zitiert. Es ist ein wunderbares Buch, das man sicher auch nach dem Lesen immer wieder in die Hand nimmt, da es unglaublich viele Fragen menschlichen Lebens in einer sehr poetischen Art und Weise anspricht. Kein Wunder, denn Raimund Gregorius, ein Lehrer, der mitten im Unterricht die Schule verlässt, um Amadeu Prado, den Autor eines Buches, zu suchen, begibt sich damit auf die Spuren eines Menschen, den man als "Goldschmied der Worte" bezeichnet hat. Gregorius lernt Portugisisch, setzt sich in den Nachtzug nach Lissabon und beginnt mit der Suche. ...weiterlesen...