Sonntag, 31. Dezember 2006 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Das Kramlädchen am Beginn des unteren Steinwegs in Marburg ist mir noch gut in Erinnerung. Es war ein auf den ersten Blick chaotisch anmutender unübersichtlich wirkender Laden, in dem es nahezu alles gab, was man im oder für den Haushalt brauchte, einsortiert in den hohen Regalen an den Wänden, aber auch unter der Decke hängend, auf dem Boden gestapelt. Hinter der hohen, breiten Holztheke stand - immer freundlich - die Besitzerin, eine kleine Frau, die mit den Jahren immer kleiner wurde - ich habe sie nie unfreundlich erlebt, immer mit einem Lächeln auf dem Gesicht, auch dann noch, als ...weiterlesen...


Samstag, 30. Dezember 2006 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (4)

"Loslassen. Letztlich die einzige Lösung." Dieser Satz hat mich vor ein paar Tagen in einem Brief zum Jahresende erreicht. Dem ist - von meiner Seite aus - nichts mehr hinzuzufügen. Ich wünsche allen Besuchern dieser Seite einen guten Rutsch ins Jahr 2007 - auf dass es ein erfülltes werde, ein Jahr, in dem Wünsche, Träume in Erfüllung gehen, in dem Entwicklung sinnvoll möglich ist. weiterlesen...


Samstag, 30. Dezember 2006 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Ich liebe Kalender: Ich habe viele Kalender und bekomme auch immer gerne Kalender geschenkt. Es sind für mich Geschenke von hohem (Nutz-)Wert. Ich brauchen einen, in dem ich die wichtigen Termine (private und berufliche) notieren kann, sozusagen: mein ständiger Begleiter. In der Küche habe ich einen Sprüchekalender, von dem ich jeden Morgen ein Blatt abreiße. Die Sprüche/Zitate lassen mich manchmal schmunzeln oder lachen, manchmal sind sie zum Innehalten, Nachdenken, etwas, was man anderen als Denkanstoß auf das Frühstücksbrett legen, bei nächster Gelegenheit loswerden oder sich selbst in Sichtweite an die Wand heften kann als Lichtblick, Mahnung:z.B. "Verzweiflung ist auch ...weiterlesen...


Donnerstag, 28. Dezember 2006 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

In der heutigen Ausgabe der SZ kann man Stoiber mit "Heiligenschein" bewundern. So hat er sich doch sicher immer gern gesehen, so wollte er sicher auch immer gerne gesehen werden. Doch dieser Heiligenschein ist arg in Gefahr. Es besteht sogar die Möglichkeit, dass er ihn ganz verliert oder jeder weiß bzw. auch in Bayern ausspricht, dass er ihm eigentlich nie zugestanden hat. Einer Urwahl soll er sich stellen, der Hl. St. Stoiber, angezettelt von einer Frau, einer Landrätin, die sich verhält wie das Kind im dem Märchen "Des Königs goldene Kleider": "Guckt mal, der hat ja gar keinen Heiligenschein, ...weiterlesen...


Mittwoch, 27. Dezember 2006 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Bis jetzt habe ich immer gedacht mein "Designerweihnachtsbaum" sei außergewöhnlich und daher für viele gewöhnungsbedürftig, doch was ich heute gefunden habe, übertrifft alle bisher gesehenen: Aber seht selbst: ein echt cooler Weihnachtsbaum Auch kein schlechtes Motiv für eine etwas andere Weihnachtskarte! weiterlesen...


Mittwoch, 27. Dezember 2006 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

In dir selbst ist eine Ruhe und ein Heiligtum, in welches du dich jederzeit zurückziehen und ganz du selbst sein kannst. Hermann Hesse Das war der Tagesspruch meines Kalenders für den 26. 12.06 Weiter konnte man dort lesen: "Auch Virginia Woolf weiß um die Kraft der Stille ... Still zu sein; allein zu sein. All das Sein und Tun, das raumausgreifende, glitzernde, vernehmliche, verdunstete; und man schrumpft mit einem gewissen Gefühl der Feierlichkeit, darauf zusammen, man selbst zu sein." Leider wird nicht deutlich, wann oder wo Virginia Woolf dies gesagt/ geschrieben hat. Gerne würde ich im Original nachlesen und überprüfen, ...weiterlesen...


Dienstag, 26. Dezember 2006 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

Dieser philosophische Kurzroman in Taschenbuchformat gelangte als Weihnachtsgeschenk meines Philosophie studierenden Sohnes in meinen Besitz. Zunächst habe ich gedacht: Oh, je! Da ich aber bereits aus Erfahrung weiß, dass er ein "Händchen" für ungewöhnliche, aber doch zu mir passende Geschenke hat, wie diesen Blog als Geburtstagsgeschenk, war ich gespannt, was mich erwartete. Meine Skepis war unnötig: Amüsante Kurzweil für einige Stunden. Candide, der naive und harmlose Protagonist dieses Romans, wächst auf einem westfälischen Schloss auf. Schon die Beschreibung des Schlosses und seiner Bewohner ist ironisch und amüsant : "Die Frau Baronin wog an die dreihunderfünfzig Pfund und erfreute ...weiterlesen...


Dienstag, 26. Dezember 2006 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

Wohin gehen eigentlich Väter, wenn sie ihre Kinder unterwegs wickeln wollen? Diese Frage habe ich mir immer dann gestellt, wenn ich Wickeltische in der Damentoilette gesehen habe - egal ob im Kaufhaus, im Restaurant, auf Schiffen oder an einer Raststätte. Ich habe dort auch noch nie einen wicklenden Vater gesehen. Ob da die neuen Piktogramme helfen, die die Wiener Frauenstadträtin Sonja Wehsely in der österreichischen Hauptstadt aufstellen lassen will? In der Welt am Sonntag vom 24.12.06 wird unter dem Titel "Gleichberechtigung im Schilderwald" ein Entwurf vorgestellt, der einen wickelnden Mann zeigt. Werden Wickeltische dann auch ...weiterlesen...


Sonntag, 24. Dezember 2006 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (2)

Ein wenig makaber angesichts der vielen Todesfälle von Kindern, die in Deutschland aufgrund von Vernachlässigung zu Tode gekommen sind, und dennoch nachdenkenswert: die Karikatur "Endlich: Schärfere Kontrollen" von Stephan Rürup in "Welt am Sonntag" vom 24.12.06. Doch Armut ist sicher kein Grund, der zwingend zu Vernachlässigung und zum Tode von Kindern führt - dann hätten die Generationen, die während des Krieges oder kurz danach aufwachsen mussten, kaum Chancen gehabt. Aber mangelnde Zuwendung in jedweder Form für zum Tode - auch wenn es oft "nur" ein psychischer Tod ist. Geschenke allein zu Weihnachten oder wann auch immer reichen nicht, mit ihnen ...weiterlesen...


Sonntag, 24. Dezember 2006 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

Unter diesem Titel veröffentlicht Mielke in der heutigen Ausgabe der Welt am Sonntag eine herrliche Glosse über das mehr oder weniger friedliche familiäre Miteinander während der Feiertage. Wer Zeit hat, der lese. weiterlesen...