Donnerstag, 1. Februar 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (3)

Wer immer schon einmal wissen wollte, woran mein die Besten der Journalistenzunft erkennen kann, der sollte sich in der "ZEIT" dieser Woche Martensteins "Lebenszeichen" ansehen: Nicht an ihren Werken/Artikeln könnt ihr sie erkennen, sondern an ihrer Toilette, genauer an den sich darin befindlichen "Spülsurfern" von Alessi, entworfen von Miriam Mirri. Wer's genauer wissen will, der lese ! weiterlesen...


Mittwoch, 31. Januar 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

"Du hörst ja das Gras wachsen!" Dieser Ausruf von Erwachsenen war für mich als Kind, als Jugendliche kein Lob, etwas besonders gut, schnell, vor anderen zu bemerken. Es hörte sich für mich immer eher an wie ein Vorwurf. Heute bin ich sicher, die Erwachsenen fühlten sich ertappt, entlarvt, da ich etwas gesehen, bemerkt, gefühlt - also wahrgenommen hatte, von dem sie nicht wollten, dass ich es wahrnahm. Statt zuzugeben, dass ich richtig lag mit meiner Wahrnehmung, drehten sie es so, als habe ich mich getäuscht. Es hat lange gedauert, bis ich ihnen auf die Schliche gekommen bin. Und selbst als ...weiterlesen...


Mittwoch, 31. Januar 2007 | Kategorie: Alltägliches | Kommentare (0)

Erinnerungen und Sehnsucht haben das Bild "Strand" bei mir ausgelöst: Erinnerungen an viele Urlaube auf "meiner" Urlausbsinsel Langeoog. Gleichzeitig merke ich: Es wäre mal wieder an der Zeit, dorthin zu fahren - nicht nur weil ich reif für die Insel bin! Übrigens: Dieser Fotoblog ist empfehlenswert, weil er oft überraschende und neue Einblicke in den gewohnten, vermeintlich bekannten Alltag bringt. Es erinnert mich an eine - irgendwo gelesene/gehörte - Ansicht , man solle wenigstens einmal am Tag etwas "andersherum" machen als gewohnt. Die Bilder bieten oft einen "Perspektivwechsel an" weiterlesen...


Mittwoch, 31. Januar 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Christa Wolf hat einmal in einem Artikel der Frankfurter Rundschau darüber nachgedacht, ob wir nicht eine Liste von verlorenen Wörtern anlegen müssten. Daran musste ich denken, als ich beim Vorlesen einer Erzählung bemerkt habe, welche Wörter Kinder und Jugendliche nicht mehr kennen: "Maulaffen feil halten", "Bandwurm", auf "Schusters Rappen", "Drescher", "Tenne", aber auch "heilsam", "wohlfeil", "lieblich".....Ich könnte die Liste erweitern ohne Ende. Was geht damit verloren? Die Tendenz, Allerweltsbegriffe zu benutzen, ist recht weit verbreitet, das Suchen nach genaueren, verschiedenen Ausdrücken wird als mühsam empfunden: Wieso, man versteht doch was da steht. Wirklich? Wieviel inhaltleere Sätze werden produziert, die man ...weiterlesen...


Dienstag, 30. Januar 2007 | Kategorie: Aufgeschnappt | Kommentare (0)

Vorlesen statt deuten das Mittel, um Kindern/Jugendlichen Spaß an Literatur vermitteln? In diesem Interview beklagt Klaus Wagenbach einmal mehr die Interpretationswut (im Deutschunterricht). Dann habe ich ja einiges richtig gemacht, als ich meinen Kindern Abende lang vorgelesen habe. Wer mehr Spaß daran hatte, weiß ich nicht mehr. Ich erinnere mich daran, dass ich es als Kind genossen habe, wenn mir mein Opa aus einer bebilderten Bibel vorgelesen hat. Da war es auch nicht weiter schlimm, dass das Schlafzimmer nur mäßig temperiert war (mein Opa war viel krank, aber nur dann hatte er Zeit, mir vorzulesen), wofür gab es Decken, in ...weiterlesen...


Dienstag, 30. Januar 2007 | Kategorie: Zitate | Kommentare (0)

"Jede einsame Stunde, die wirklich eine solche ist, enthält eine Forderung." (Hans Urs von Balthasar) weiterlesen...


Montag, 29. Januar 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Heute war es mal wieder soweit: Ich habe Fenster geputzt. Mache ich eigentlich gerne, meist nur mit dem Ergebnis, dass es einige Zeit später auf/gegen die frisch geputzten Fenster regnet. (Könnte ich eigentlich drauf wetten, aber ich wette ja nicht!!) Dennoch: Mir macht es Spaß. Es ist eine Form der Reinigung, (um nicht zu sagen Katharsis!), zugleich Fitnesstraining, wenigstens aber Gymnastik, Kniebeugen etc., und Selbstbespiegelung, denn anschließend kann ich mich in den sauberen Fenstern wieder spiegeln!! Und das Ergebnis lässt sich sehen! Übrigens: Heute hat es nicht geregnet!! (So, und nun wisst ihr auch, weshalb ich nie wette!!!) weiterlesen...


Montag, 29. Januar 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

Der Zeitungsbericht über eine Dezernentin, die die Sondergenehmingung erhalten hatte, auf Behindertenparkplätzen parken zu dürfen, hat soviel Wirbel verursacht, dass sie sich nun einen Dienstparkplatz einrichten lassen will. Geht' doch! weiterlesen...


Sonntag, 28. Januar 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (3)

soeren hat das Buch "Nachtzug nach Lissabon" von Pascal Mercier als lesenswert empfohlen. Ich habe es gekauft und mit dem Lesen angefangen. Ich denke: Der Tipp ist Gold wert. Raimund Gregorius, ein Lehrer, der von jetzt auf gleich nicht mehr in seinen Unterricht zurückkehrt, schreibt in einem Brief an seinen Rektor, dass er eine Erfahrung gemacht habe, die vieles verändere, er werde eine weite Reise machen und wisse nicht, ob er zurükkomme. Im weiteren Verlauf dieses Briefes zitiert er Marc Aurel:" Vergeh dich ruhig, vergeh dich an dir selbst und tu dir Gewalt an, meine Seele; doch später wirst du ...weiterlesen...


Sonntag, 28. Januar 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

" Es gibt ein altes Roma-Lied, in dem es heißt, dass wir anderen Menschen kleine Teile unseres Herzens geben, und je weiter wir im Leben voranschreiten , desto weniger vom Herzen bleibt für uns selbst, bis schließlich nicht mehr genug da ist. Man nennt es Reise, man nennt es auch Tod, und weil es uns allen so ergeht, gibt es nichts Gewöhnlicheres als das." (Colum Mc Cann, Zoli, S. 258) weiterlesen...