Sonntag, 11. November 2007 | Kategorie: Aufgelesen, Gedichte | Kommentare (0)

Dieses Baumes Blatt, der von Osten Meinem Garten anvertraut, Gibt geheimen Sinn zu kosten, Wie's den Wissenden erbaut. Ist es Ein lebendig Wesen, Das sich in sich in sich selbst getrennt? Sind es zwei, die sich erlesen, Daß man sie als Eines kennt? Solche Fragen zu erwidern, Fand ich wohl den rechten Sinn: Fühlst du nicht an meinen Liedern, Daß ich Eins und doppelt bin? (J.W.V.Goethe) An dieses Gedicht musste ich wieder einmal denken, als der Wind mir heute beim Spazierengehen ein solches vor die Füße geweht hat. Ich habe sie gerne als Lesezeichen und bin immer wieder fasziert, wie fein verästelt ihre Blätter sind, vor allem gleicht keins dem anderen. Mal sieht ...weiterlesen...


Sonntag, 11. November 2007 | Kategorie: Allgemein, Aufgelesen, Rezensionen | Kommentare (0)

Bisher kannte ich nur Lea Fleischmanns Bücher "Ich bin Israelin". Die Erfahrungen, die sie in "Dies ist nicht mein Land" damals niedergeschrieben hat, haben mir aus der Seele gesprochen, denn in ihren Erfahrungen habe ich mich in vielerlei Hinsicht wiedergefunden, auch wenn ich nicht in der Lage gewesen wäre, es auf diese Art und Weise aufzuschreiben. Daran habe ich mich erinnert, als ich die Ankündigung einer Veranstaltung mit ihr gelesen habe, zu der ich heute morgen gewesen bin. "Meine Sprache wohnt woanders" ist der Titel ihres neuen Buches, das sie mit Chaim Noll herausgegeben hat. Aus diesem Buch hat sie ein ...weiterlesen...


Donnerstag, 8. November 2007 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (6)

"Ilsebill salzte nach." ist als schönster erster Satz ausgewählt worden. Ich assoziiere damit eher Kochen, Küche, Arbeit. Appetit auf Lesen stellt sich bei mir nicht ein, denn ausgesprochen verheißungsvoll finde ich ihn nicht. Vielleicht liegt es aber auch an meinen Leseerfahrungen mit Grass, dass mich dieser Satz nun überhaupt nicht reizt. Bei der "Blechtrommel" bin ich über die Beschreibung der Unterröcke nicht hinausgekommen. "Krebsgang" habe ich nur zu Ende gelesen, weil ich immer noch schlecht Bücher ungelesen weglegen kann, frei nach dem Motto: "Die Hoffung stirbt zuletzt", d.h. immer auf der Lauer liegend, dass es noch besser werden kann. "Ich will dich" ...weiterlesen...


Mittwoch, 7. November 2007 | Kategorie: Alltägliches, Aufgelesen | Kommentare (1)

"Wir auf der A 43" ist die Aktion verschiedener Kooperationspartner, die die Autobahn A 43 sicherer machen wollen. Darüber konnte ich mich heute in der örtlichen Presse informieren. Sicher ein lobenswertes Ziel. Die Ratschläge der Polizei als fünf "Botschaften" ausgegeben, konnte ich nachvollziehen: mit Licht fahren, Gurte anlegen, sich an die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h halten, Schulterblicke und den halben Tachowert als Abstand zum Vordermann einhalten. Darüber hinaus hat man erkannt, dass (morgens) immer dieselben Leute zur selben Zeit diese Strecke befahren (welch revolutionäre Erkenntnis!!!). "Die Pendler sollen sich stärker mit ihrer Strecke identifizieren - und die Autobahn so ...weiterlesen...


Dienstag, 6. November 2007 | Kategorie: Aufgeschnappt, Zitate | Kommentare (2)

"Ich bin die Sonne meines Daseins." Satz meiner Yogalehrerin nach einer Übung. Wenn dem so ist, wer braucht dann einen Akku? weiterlesen...


Montag, 5. November 2007 | Kategorie: Allgemein, Gedichte | Kommentare (0)

Nebel drängt wie Rauch ums Haus, Drängt die Welt nach innen. Ohne Not geht niemand aus, Alles fällt in Sinnen. Leiser wird die Hand, der Mund, Stiller die Gebärde. Heimlich, wie auf Meeresgrund, Träumen Mensch und Erde. (Christian Morgenstern) In vielen (November-) Gedichten ist von Nebel die Rede. Der November ist ja auch oft trüb, grau verhangen, in jeder Hinsicht ein Trauermonat. Schön, dass die letzten Tage so klar, so sonnig waren. Für ein paar Tage war ich mit meinem Mann weg, ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk. Da konnte ich die Fahrt nach Oslo mit dem Schiff so richtig genießen. Die Aussicht nach draußen beim Frühstück, die aufgehende Sonne, die Schären, ...weiterlesen...


Mittwoch, 31. Oktober 2007 | Kategorie: Aufgeschnappt | Kommentare (1)

Ein altes Märchen erzählt von den Göttern, die zu entscheiden hatten, wo sie die größte Kraft des Universums verstecken sollten, damit sie der Mensch nicht finden könne, bevor er reif dazu sei, sie verantwortungsvoll zu gebrauchen. Ein Gott schlug vor, sie auf der Spitze des höchsten Berges zu verstecken, aber sie erkannten, dass der Mensch den höchsten Berg ersteigen und die größte Kraft des Universums finden würde, bevor er reif dazu sei. Ein anderer Gott sagte: "Lasst uns diese Kraft auf dem Boden des Meeres verstecken!" Aber wieder erkannten sie, dass der Mensch auch diese Region erforschen und die größte Kraft ...weiterlesen...


Montag, 29. Oktober 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (3)

Bei der Berechnung des Toilettenpapiers für Soldaten und Zivilbedienstete hatte sich ein Rechenfehler eingeschlichen. Statt der tatsächlich verbrauchten 8,8 Blatt je Mitarbeiter und Arbeitstag sollten es 10 Rollen pro Tag sein!! Das wunderte den Grünen Abgeordneten Alexander Bonde: "Vielleicht gibt es für Klopapier mitlitärische Verwendungszwecke, die sich dem Betrachter nicht unmittelbar erschließen." Im Zusammenhang mit dieser Anfrage wurde dann auch geklärt, dass es für die "Verwendung und Bevorratung von Toilettenpapier keine Richtlinien oder Zentrale Dienstvorschriften" gebe. Bundeswehrtoiletten sind also richtlinienfreie Zonen. Noch! Nachzulesen in der heutigen Ausgabe des "Spiegel" (Kaliber 8,8 Blatt) und der "RZ". weiterlesen...


Sonntag, 28. Oktober 2007 | Kategorie: Zitate | Kommentare (0)

"Die Menschen aber gehen in die Ferne, um die Bergesgipfel zu betrachten, doch an sich selbst gehen sie vorbei." (Aurelius Augustinus) Scheint ein uraltes Menschheitsproblem zu sein. weiterlesen...


Sonntag, 28. Oktober 2007 | Kategorie: Allgemein, Aufgelesen | Kommentare (0)

Heute Nacht endet die Sommerzeit. Immer wieder muss ich überlegen, was ich dann machen muss. Mir ist es schon passiert, dass ich die Uhr noch einmal eine Stunde vorgestellt habe. Inzwischen habe ich es aber kapiert. Zweimal im Jahr merke ich, wieviele Uhren ich - per Hand umstellen muss - bis ich wieder auf der Höhe der Zeit bin. Da bin ich auf die 60 (!!) Tipps der Süddeutschen Zeitung nicht angewiesen. Langeweile habe ich nicht, kenne ich nicht, notfalls schlafe ich einfach eine Stunde länger. Immerhin habe ich zu Beginn der Sommerzeit auf eine Stunde Schlaf verzichten ...weiterlesen...