Montag, 30. Juli 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Und wieder ein Abschied, wieder ein Nachruf für einen einen ganz Großen. Für mich ist der Name Ingmar Bergmann mit unvergesslichen Stunden im Kino, mit Titeln wie "Lächeln einer Sommernacht" , "Wilde Erdbeeren" und vor allem "Szenen einer Ehe" verbunden. Vielleicht gibt es den einen oder anderen Film noch einmal zu sehen. weiterlesen...


Sonntag, 29. Juli 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (3)

In einem Meditationsbuch, das mir mal wieder in die Hände gefallen ist - es ist schon ziemlich zerfleddert - ist eine Regel" formuliert: Dir einen Wortschatz anlegen. (Werner Sprenger, Morgen?, Konstanz 1993, S. 32) Das Wort "Wortschatz" habe ich sofort für mich getrennt geschrieben gedacht "Wort-Schatz" - etwas, was ich gerne mache, so dass sich mir andere als die üblichen Wortbedeutungen erschließen. Ja, Worte sind Schätze. Welche Worte aber würden für mich unbedingt zu meinem "Wort-Schatz" gehören? "Ver-trauen, Liebe, Erfüllung, Zuversicht, Lebensfreude, -mut, Nähe, Weite, Schönheit, Anmut, Demut, Veränderung, Stille, aber auch Pusteblume, Löwenzahn, Pittermesser, Freiheit, Lebendigkeit, Selbstständigkeit, Verantwortung, Metamorphose und ...weiterlesen...


Sonntag, 29. Juli 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (5)

Meine Büchertasche habe ich in den Siebzigern (des letzten Jahrunderts!!!)in Hamburg gekauft. Aus damals gängigem dicken braunen Rindleder, das mit der Zeit die entsprechende Patina angesetzt hat. Sie hat mich lange in meinem Beruf begleitet und ist dann während meiner Beurlaubung, zur Büchertasche mutiert, die mich in jedem Urlaub begleitet. Mehrfach nachgenäht tut sie treu und brav ihre Dienste. Nun hat sie wieder ein Loch in der Seitennaht. Ich hoffe, dass der Täschner noch arbeitet und mir die Nähte nachnäht, so dass sie demnächst wieder einsatzfähig ist. Denn ohne sie, das geht nicht, kann und möchte ich mir ...weiterlesen...


Samstag, 28. Juli 2007 | Kategorie: Zitate | Kommentare (2)

"Wir haben viel geschwiegen. In der Erinnerung ist es, als hätten wir uns tagelang ohne Unterbrechung schweigend gegenüber gesessen. Zu Beginn war es nicht mehr als ein Schweigen, in dem jeder seinen Gedanken nachhing. Doch während eines gemeinsamen Schweigens kann viel geschehen, das weiß ich jetzt. Ein Schweigen, das ist etwas, was sich entwickelt. Die Schweigenden können darin riesige Strecken zurücklegen, man würde es nicht glauben. Man kann sich dabei so sehr aufeinander zubewegen, daß sich die Gedanken und Gefühle am Ende berühren. Keine Lücke mehr, verstehst du, übehaupt keine." (Pascal Mercier, Der Klavierstimmer S. 392) weiterlesen...


Samstag, 28. Juli 2007 | Kategorie: Zitate | Kommentare (2)

"Von seinem Stuhl im Caffe della Stazione aus sah er sich das sonntägliche Treiben an, betrachtete die Frauen, begutachtete ihre körperlichen Qualitäten und musterte ihren Gang. Sein prüfender Blick war auch von seiner Erfahrung als Schweinehändler geprägt, mithin von der Tatsache, daß es nach seinem Dafürhalten nicht unbedingt ein Unterschied war, ob man eine Frau heiratete oder ein gutes Stück Vieh erwarb. Die wichtigsten Eigenschaften, die seine Braut mitzubringen hatte, waren demzufolge eine kräftige Statur und die robuste Konstitution eines guten Zuchttiers, damit sie ihm eine gesunde Nachkommenschaft sicherte. ... Er sah nur das Stück Vieh vor sich, das er ...weiterlesen...


Freitag, 27. Juli 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

Schade, dass die Betroffenen ihre Nachrufe nicht mehr lesen können. Es wäre doch zu Lebzeiten für alle Beteiligten sinnvoller, vor allem, wenn es um so liebevoll geschriebene Nachrufe geht wie den von Thomas Loy über Emmi Güttgemanns, zu lesen: hier. weiterlesen...


Freitag, 27. Juli 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Zu beobachten, wie Leute reagieren, deren gemietete Strandkörbe von anderen genutzt werden, die davon ausgehen, dass er herrenlos ist, ist schon spannend. Da gibt es die Netten, die Kiebigen, die Ironischen und die Unverschämten. Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal beobachtet, dass jemand die Sachen, die in seinem Strandkorb lagen, nicht einfach nur zur Seite gelegt hat - sein gutes Recht - sondern sämliche Gegenstände mit wutverzerrtem Blick in den Sand geschmissen hat, begleitet von heftigen Flüchen. "Mal sehen, was passiert, wenn die unrechtmäßige Strandkorbnutzerin (eine Bekannte) zurückkommt." Diese verhielt sich ausgesprochen freundlich, hat sich für die "Belästigung" entschuldigt und für die ...weiterlesen...


Freitag, 27. Juli 2007 | Kategorie: Zitate | Kommentare (0)

"Ich weiß, dass ich nichts weiß." Dies ist wohl der berühmteste und bekannteste Satz des Philosophen Sokrates, der am 27. Juli 398 v.Chr. den Giftbecher leerte, weil er ein Leben, in dem er nicht frei philosophieren durfte, nicht leben wollte. Diesem "Unwissenden" ist die heutige Sendung "Zeitzeichen" gewidmet. Noch besser aber gefällt mir folgender Satz:"Es ist keine Schande nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen." - geeignet als Inschrift im Eingangsportal von (öffentlichen) Schulen. weiterlesen...


Freitag, 27. Juli 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

"Die Worte, die wir uns sparen, kommen unseren Gesprächen zugute." (Werner Sprenger, Morgen? Besser: gleich heute leben, Konstanz 1993. S. 33) Wenn das mal Politiker oder sonstige Vielredner beherzigen würden! weiterlesen...


Donnerstag, 26. Juli 2007 | Kategorie: Zitate | Kommentare (0)

"Ein paar Schritte durch diese Stadt hatten genügt, und ich wußte wieder, daß ich nur geborgen in Rudolfs Liebe dem Laster der Einsamkeit hatte frönen können. Er war dagewesen, auch wenn er nicht bei mir war." Ulla Hahn, Liebesarten, S. 216 weiterlesen...