Samstag, 18. August 2007 | Kategorie: Aufgeschnappt | Kommentare (0)

Wie habe ich mir das vorzustellen? "Borussen nahezu mausetot!" So oder ähnlich kommentierte der Sprecher der Sportschau die Spielweise der Borussen im Spiel gegen Schalke. Aber da rannten die Borussen noch, vielleicht konfus. Doch unter "mausetot" stelle ich mir niemanden vor, der sich noch bewegt, hinter einem Ball herrennt und versucht, Tore zu schießen bzw. zu verhindern, dass der Gegner Tore schießt. Die Frage des Erfolges kann doch aber nicht der Maßstab dafür sein, ob ich eine Mannschaft als "mausetot" bezeichne! weiterlesen...


Samstag, 18. August 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Heute Mittag war ich bei der standesamtlichen Hochzeit einer mit mir befreundeten Kollegin in Herdecke. Die Trauung war vorbei, die Gäste - Verwandte, Freunde, Kollegen und Schüler - standen auf dem Rathausplatz, um das Brautpaar gebührend zu feiern und ihnen gute Wünsche mit auf den Weg zu geben. Man hatte einen kleinen Klapptisch aufgestellt und holte gekühlte Getränke aus dem Auto, das vor einem Gittertor neben dem Standesamt geparkt war. Plötzlich wurde ein Fenster im Obergeschoss geöffnet und jemand rief ebenso lautstark wie unfreundlich aus dem Fenster, der Klapptisch müsse entfernt und das Auto endlich weggefahren werden, ...weiterlesen...


Freitag, 17. August 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (1)

Krimis von Henning Mankell kann ich nur zur Hand nehmen, wenn ich wirklich Zeit habe zu lesen bzw. es verantworten kann, mir diese Zeit zu nehmen, also am besten in den Ferien. Das Wetter war überwiegend schlecht, kein Problem also anzufangen, da man sonst nicht viel, um nicht zu sagen nichts verpassen konnte. Der Krimi beginnt mit einem Prolog, in dem der Leser von der Flucht eines Menschen erfährt, der durch die Wahnsinnstat eines Menschen, dem er vertraut hat, alles verloren hat, was ihm lieb gewesen ist. Die eigentliche Handlung beginnt mit einer Tat, bei der ich mich frage, wieso tun ...weiterlesen...


Mittwoch, 15. August 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (5)

In einem System gegenseitigen Respekts wird getan, was getan werden muss. Einen Satz, den ich mir mal während eines Seminars aufgeschrieben habe. Beim Aufräumen ist er mir wieder in die Hände gefallen. Gefällt mir immer noch! weiterlesen...


Dienstag, 14. August 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (2)

Spannung für ein paar kurzweilige Stunden bedeutet der neue Roman "Kalteis" von Andrea Maria Schenkel, dessen 1. Auflage bereits vergriffen ist. Gleich zu Beginn wird der Leser über eine "Aktennotiz zum Abschluss des Verfahrens Josef Kalteis" darüber informiert, dass Josef Kalteis zum Tode verurteilt und sein Gnadengesuch abgeleht worden ist. Als "Volksschädling" ist er es nicht wert, eine Sicherheitsverwahrung und Umerziehung im Konzentrationslager Dachau zu erfahren. Die Volksgenossen dürfen nichts erfahren, sie müssen geschützt werden. So wird sein Verfahren als "G e h e i m e R e i c h s s a c h e" eingestuft. ...weiterlesen...


Montag, 13. August 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (7)

"Das Wörtchen 'man' war von jeher ein vortreffliches Versteck für alle Sünden des Ichs." (Rudolf Binding) Wie oft begegnet einem nicht dieses Wörtchen? "Da kann man nicht's machen." Heißt eigentlich aber: "Ich will da nichts machen, nichts verändern, nichts einsehen." Vor allem "Mann" bringt mich mich damit oft zur Weißglut, wenn "man" mir beibringen will, das man/Mann da machtlos ist. Das Gegenteil ist oft der Fall, es ist eine Form von Macht, die sich dazu aber nicht bekennt. weiterlesen...


Sonntag, 12. August 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

Für ihren ersten (Kriminal-)Roman "Tannöd" bekam Andrea Maria Schenkel gleich mehrere Preise. Die erste Auflage ihres zweiten Roman "Kalteis" ist bereits vergriffen. Dazu hat sicher die Plagiat-Klage Peter Leuschners vor dem Landgericht München beigetragen. Mehr Informationen: hier weiterlesen...


Sonntag, 12. August 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (5)

Machmal lese ich - einfach so - Heiratsanzeigen, um zu sehen, welche "Prachtköttel" im Angebot sind, wie Menschen sich selbst darstellen, wen sie zu welchem Zweck suchen. Heute fand ich folgende Anzeige: Suchen für unsere Tochter 21 Jahre, Studentin, bildhübsch, niveauvoll, von Hause aus finanziell völlig unabhängig, auf diesem Wege einen Partner aus ähnlichen Verhältnissen. Jede Zuschrift, gern mit Bild, wird selbstverständlich beantwortet. Ob die Tochter davon weiß? weiterlesen...


Donnerstag, 9. August 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (5)

Bücher werden gestellt, d.h. sie kosten (fast) nichts, bis auf den Eigenanteil der Eltern. Da aber offensichtlich von öffentlicher Seite nicht genug Geld vorhanden ist, werden zu Beginn des Schuljahres Bücher verteil, die ich mit der Kneifzange nicht mehr anfassen würde, die zudem z.T. derart veraltet sind, dass man sich fragen muss, wie man mit solchen Büchern den (neuesten) Anforderungen genügen soll. Schüler sollen über grundsätzliche Arbeitstechniken verfügen: Sie sollen u.a.: "Textaussagen markieren, unterstreichen, Texte gliedern."(Kernlenplan, NRW) Bitte, wie sollen sie dies tun, mit, in Büchern, die sie am Ende des Schuljahres wieder abgegeben müssen, die Generationen nach ihnen noch ...weiterlesen...


Mittwoch, 8. August 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

Unser Unfall wird 18 Das ist die Überschrift über der Geburtstagsanzeige in der Tageszeitung für eine junge Frau, die volljährig wird. Soll das Humor, ein Zeichen von Witz sein? Selbst wenn das Kind kein Wunschkind war, muss das Kind das wissen? Muss man dies dann auch noch in der Öffentlichkeit einem breiten Publikum mitteilen? Oder bin ich einfach nur humorlos? weiterlesen...