Sonntag, 16. Dezember 2007 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (3)

"Die Liebe braucht so viel Distanz, dass man immer wieder aufeinander zugehen kann. " (Ernst Ferstl) Eigentlich ein sinnvolles Motto für die kommenden Festtage: Auf die zugehen, die wir lieben, wenn sie es denn wollen, und die Distanz zu denen aushalten, die Nähe nicht zulassen können. Das auzuhalten, kann Liebe sein. Euch einen sonnigen dritten Advent! weiterlesen...


Freitag, 14. Dezember 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

In den Werken Schillers sind es oft die Frauen, die mutige Gedanken äußern, Bedenken zerstreuen und zu Taten aufrufen, wie etwa Gertrud in Schillers "Wilhelm Tell": "Ertragen muss, was der Himmel sendet, Unbilliges erträgt kein edles Herz. ... - Sieh vorwärts Werner, und nicht hinter dich!" Über seine Frau sagt Stauffacher: "Frau, welchen Sturm gefährlicher Gedanken Weckst du mir in der stillen Brust! Mein Innerstes Kehrst du ans Licht des Tages mir entgegen, Und was ich mir zu denken still verbot, Du spricht's mit leichter Zunge kecklich aus." Tja, Zusammenarbeit wäre angesagt und sinnvoll - gestern wie heute. weiterlesen...


Mittwoch, 12. Dezember 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Bis Weihnachten - diese Formulierung höre ich im Moment überall, zu nahezu allen Tageszeiten, von fast jedem , der noch eine Aufgabe für mich hat. Ich sammle und verteile Blätter, Fomulare, Hefte ... so als ginge vor Weihnachten die Welt unter. Advent - wie war das? War das nicht einmal eine Zeit der Besinnung, der Vorfreude? Fast kann ich mich nicht mehr daran erinnern. - Doch eigentlich wäre es dafür höchste Zeit! weiterlesen...


Mittwoch, 12. Dezember 2007 | Kategorie: Zitate | Kommentare (0)

"Die Nacht schnarcht über der Erde und wälzt sich im wüsten Traum." (Georg Büchner, Dantons Tod) Ich hoffe, ihr schlaft ruhiger, träumt weniger wüst. weiterlesen...


Montag, 10. Dezember 2007 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (0)

"Dennoch war Oskar nach dem Abitur der Einzige seiner Klasse, der noch keine Erfahrungen in angewandter Nächstenliebe gesammelt hatte. Er berachtete das als Sieg. Er war überzeugt, dass es auf der ganzen Welt keinen Menschen gebe, dessen Anwesenheit er länger als zehn Minuten ertragen könnte. Die Größe dieses Irrtums machte ihn schwindeln, als er an der Universität auf Sebastian traf." Ob die Bemerkung zutrifft: "It was the beginning of a wonderful friedship." wie in dem Filmklassiker "Casablanca"? Diese Frage kann ich erst nach dem Lesen des neuen Romans "Schilf" von Juli Zeh beantworten. - Demnächst. (aus: Juli Zeh, Schilf, Frankfurt/M 2007 S. ...weiterlesen...


Samstag, 8. Dezember 2007 | Kategorie: Aufgelesen, Gedichte | Kommentare (0)

Willst du dir ein gut Leben zimmern Musst ums Vergangene nicht nicht bekümmern, Und wäre dir auch was verloren, Erweise dich wie neu geboren. Was jeder Tag will, solllst du fragen, Was jeder Tag will, wird er sagen; Musst dich an eigenem Tun ergötzen, Was andre tun, das wirst du schätzen; Besonders keinen Menschen hassen , Und das Übrige Gott überlassen. (J.W. Goethe) Leider bekomme ich seit Tagen das Gleiche zu hören, ... ihr wisst schon! weiterlesen...


Samstag, 8. Dezember 2007 | Kategorie: Aufgelesen, Rezensionen | Kommentare (3)

"An einem eiskalten, bedeckten Wintertag des Jahres 1975 wurde ich - im Alter von zwölf Jahren - zu dem, der ich heute bin. Ich erinnere mich noch genau an den Moment: Ich hockte hinter einer bröckelnden Lehmmauer und spähte in die Gasse in der Nähe des zugefrorenen Bachs. Viel Zeit ist inzwischen vergangen, aber das, was man über die Vergangenheit sagt, dass man sie begraben kann, stimmt nicht. So viel weiß ich nun. Die Vergangenheit wühlt sich mit ihren Krallen immer wieder hervor. Wenn ich heute zurückblicke, wird mir bewusst, das ich die letzten sechsundzwanzig Jahre immerzu in diese ...weiterlesen...


Freitag, 7. Dezember 2007 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (1)

"Ruhe ist Frieden. Gelassenheit. Ruhe kehrt ein, wenn der Lautstärkenregler des Lebens heruntergedreht wird. Stille heißt, es ist alles ausgeschaltet. " ( Khaled Hosseini, Der Drachenläufer, S. 367) weiterlesen...


Mittwoch, 5. Dezember 2007 | Kategorie: Aufgeschnappt, Gedichte, Rezensionen | Kommentare (1)

In der WDR 5 Sendung vom 4.12.07 "Die therapeutische Kraft von Texten" wurde behauptet, gute Literatur zeichne sich u.a. durch Leerstellen aus, die der Leser mit eigenen Gedanken, eigener Phantasie etc. ausfüllen könne, so dass es nicht ungewöhnlich sei, dass man zu unterschiedlichen Zeiten dieselben Bücher anders verstehe. In diesem Zusammenhang wurde das folgendes Gedicht Hilde Domins zitiert: Lyrik das Nichtwort ausgespannt zwischen Wort und Wort. weiterlesen...


Mittwoch, 5. Dezember 2007 | Kategorie: Allgemein, Aufgelesen, Zitate | Kommentare (1)

"Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seinen Boden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken." (Hermann Hesse) (Ungelesene) Bücher habe ich genug, der Wunsch zu lesen ist mächtig. Doch leider kann ich mit dem Kauf eines Buches nicht auch die dazu notwendige Zeit erwerben. Ich habe schon fast Entzugserscheinungen, sehe Rot, da ich im Moment zwar lese, lese lese, aber leider überwiegend Hefte. Aber wie heißt es so schön? Alles hat seine Zeit. Die Zeit des Bücherlesens (und die der Rezensionen) wird wieder kommen. weiterlesen...