Mittwoch, 27. Juni 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

Das Spiel zum Buch - das ich mit Vergnügen gelesen habe - war ein Weihnachtsgeschenk. Da ich eigentlich ein Spielmuffel bin, lag es bis vor einiger Zeit unberührt im Schrank. Auf der Suche nach einer sinnvollen Beschäftigung für (Vertretungs-)Stunden - die sind nach den Zeugniskonferenzen, vor allem in fremden Klassen oder in Klassen, die man nach den Ferien nicht weiterführt, besonders begehrt - fiel mir dieses Spiel wieder ein. Nach genauerer Ansicht eignet es sich für Vertretungsstunden, auf jeden Fall im Fach Deutsch. Man kann damit spielerisch Wortübungen durchführen, Redewendungen überprüfen - jüngere Schüler mögen es, diese dann ...weiterlesen...


Mittwoch, 27. Juni 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Ein Blick aus dem Fenster bzw. der Sprung aus dem warmen Bett machen einem in diesen Tagen die Entscheidung nicht schwer: heißer Tee mit Zitrone und ein wenig Honig, das versüßt die Regentage - dazu ein Stapel Bücher. Da kann man dann so richtig seiner Lesesucht frönen: Auf der Postkarte hier sitzen sich zwei verschrobene Herren gegenüber. Der eine, vom Aussehen her ein fröhlicher Genussmensch, sagt zum andren ernst von einem Buch aufschauenden Asketen: Lesen? Das geht ein, zwei Jahre gut, dann bist du süchtig! Gefunden bei: Ludovica weiterlesen...


Dienstag, 26. Juni 2007 | Kategorie: Aufgeschnappt | Kommentare (5)

Dieser Spruch ist bereits veraltet. Die neue Losung lautet: Der Papst ist der Knut der katholischen Kirche! Aufgeschnappt in der heutigen Sendung "lesen!" weiterlesen...


Dienstag, 26. Juni 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (8)

"Wir haben unseren Job an den Nägel gehängt, nicht unser Leben." Getreu nach diesem Motto hält Henning Scherf in seinem mit Uta von Schrenk geschriebenen Buch danach Aussschau, "Was im Alter möglich ist" - so der Untertitel. Er spricht - gut lesbar - verschiedene Aspekte des Ruhestandes an: neue Notwendigkeiten und Freiheiten, das Loslassen (althergebrachter Strukturen) und das Suchen nach neuen (Wohn-)Möglichkeiten. Alte Menschen sollten nicht isoliert wohnen, wie komfortabel und prächtig auch immer, sondern in dorfähnlichen Strukturen leben, die das Miteinander fördern: kleinere Einheiten in Städten, in denen Menschen wohnen, miteinander leben, voneinander lernen und gebraucht werden. Seine Horrorvision ...weiterlesen...


Samstag, 23. Juni 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

Dieser mit dem finnischen Krimipreis ausgezeichnete und verfilmte Kriminalroman eines Juristen, der sich inzwischen allerdings nur noch dem Schreiben widmet, passt thematisch haargenau zu dem gerade zu Ende gegangenen EU-Gipfel. Da gibt es Europa-Verfechter und erbitterte Europa-Gegner, die aus sehr unterschiedlichen - meist aber persönlichen, egoistischen Gründen handeln und vor Morden der grausamsten Art nicht zurückschrecken - auch dann nicht, wenn es eine unschuldige, psychisch Kranke betrifft, die nur zufällig zuviel weiß und weitere Morde verhindern möchte. Ein Europa-Kommissar nach dem anderen wird ermordet, Kommissare, die massive Vorwürfe gegen beitrittswillige Länder erst prüfen wollen, bevor sie die Beitritte ...weiterlesen...


Donnerstag, 21. Juni 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Trotz heftigen Regens bin ich heute spazierengegangen. Stets am Schreibtisch zu sitzen, ist auf Dauer nicht gesund. Lust hatte ich keine, doch getreu dem Motto: Leben ist Bewegung oder : Wer rastet, der rostet! habe ich mich dann mit Gummischuhen und Regenschirm nach draußen gewagt. Und wie immer war ich anschließend froh darüber! Denn trotz des Regens haben die Linden geduftet - unbeschreiblich. Erinnert mich immer wieder an Honig und Lindenblütentee, den ich im Winter mit Honig trinke und mich an den Sommer erinnere. Auch wenn es (noch) keine Sonnen(energie)batterie für den menschlichen Körper gibt, so gibt es dennoch ...weiterlesen...


Dienstag, 19. Juni 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

"Menschen erschufen mit ihren Worten die Welt. Schon ein einzelner Satz setzte Ereignisse in Gang, so real wie die Erfahrung selbst. Reise, Komplikation, Krise und Erlösung: Man musste die Worte nur aussprechen, und schon gewannen sie Gestalt." Aus: Richard Powers, Das Echo der Erinnerung, FFM 2006, S. 488) weiterlesen...


Dienstag, 19. Juni 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (2)

Nachdem ich Richard Powers Roman "Klang der Zeiten" mit großem Interesse und viel Begeisterung gelesen und auch besprochen habe, war ich gespannt auf seinen Roman "Das Echo der Erinnerung" , in dem es um Mark geht, der sich mit seinem Auto auf einer menschenleeren Landstraße überschlägt und gerade noch mit dem Leben davonkommt. Die ersten Kapitel sind spannend. Was ist mit Mark passiert? Schnell stellt sich heraus, dass nichts mehr ist wie vorher. Denn als Mark aus dem Koma erwacht, kann er sich an (fast) nichts mehr erinnern, erkennt seine Schwester nicht mehr, bzw. glaubt, dass die Frau, die ...weiterlesen...


Samstag, 16. Juni 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Was haben Hochtzeitsfeiern, Abiturbälle oder sonstige (Abschieds-) Feten gemeinsam? Die extrem laute, krank machende Musik. Das Gefühl, Resonanzboden zu sein, so schlimm, dass Schwangere sich den Bauch mit Jacken abdecken, und ich mich frage, weshalb ich meine, es aushalten zu müssen, weil ich ja nicht unhöflich sein will. Höflichkeit um jeden Preis? Auch um den der Gesundheit? Das kann's ja wohl nicht sein!! Aber: ich kenne inzwischen mindestens zwei Menschen, die nach einer solchen Feier bleibende Schäden haben, nämlich einen Tinnitus. Mittlerweile habe ich neben den üblichen Utensilien Ohrstöpsel in meiner Handtasche, frage mich aber allmählich, ob ich nicht bescheuert bin ...weiterlesen...


Samstag, 16. Juni 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Es ist zum Heulen. Zeigt die ARD eine ihrer netten Musiksendungen, zeigt das ZDF die Wiederholung eines Krimis. Weshalb? Glauben sie, man erinnere sich nicht mehr an den Krimi? Befürchten sie, jeder schaue die nette Musiksendung, oder ist es bereits die Einstimmung auf die in der kommenden Woche beginnenden Ferien, wo die Daheimgebliebenen mit Wiederholungen ohne Ende bestraft werden? Wie gut, dass es Bücher gibt, die man mit in den Urlaub nehmen kann. Übrigens über Lektüretipps für den Urlaub (besonders ausgefallende Krimis), würde ich mich freuen! weiterlesen...