Samstag, 16. Juni 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Was haben Hochtzeitsfeiern, Abiturbälle oder sonstige (Abschieds-) Feten gemeinsam? Die extrem laute, krank machende Musik. Das Gefühl, Resonanzboden zu sein, so schlimm, dass Schwangere sich den Bauch mit Jacken abdecken, und ich mich frage, weshalb ich meine, es aushalten zu müssen, weil ich ja nicht unhöflich sein will. Höflichkeit um jeden Preis? Auch um den der Gesundheit? Das kann's ja wohl nicht sein!! Aber: ich kenne inzwischen mindestens zwei Menschen, die nach einer solchen Feier bleibende Schäden haben, nämlich einen Tinnitus. Mittlerweile habe ich neben den üblichen Utensilien Ohrstöpsel in meiner Handtasche, frage mich aber allmählich, ob ich nicht bescheuert bin ...weiterlesen...


Samstag, 16. Juni 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Es ist zum Heulen. Zeigt die ARD eine ihrer netten Musiksendungen, zeigt das ZDF die Wiederholung eines Krimis. Weshalb? Glauben sie, man erinnere sich nicht mehr an den Krimi? Befürchten sie, jeder schaue die nette Musiksendung, oder ist es bereits die Einstimmung auf die in der kommenden Woche beginnenden Ferien, wo die Daheimgebliebenen mit Wiederholungen ohne Ende bestraft werden? Wie gut, dass es Bücher gibt, die man mit in den Urlaub nehmen kann. Übrigens über Lektüretipps für den Urlaub (besonders ausgefallende Krimis), würde ich mich freuen! weiterlesen...


Dienstag, 12. Juni 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

Das war der Titel eines Artikels in der heutigen RZ, in dem es um bedrohte Wörter der deutschen Sprache geht. "Kleinod" war der schönste bedrohte Begriff, der bei einem bundesweiten Wettbewerb von der Jury um Bodo Mzozek, den Initiator des Wettbwerbs "Das bedrohte Wort" ausgewählt worden ist. Das Wort "blümerant" habe ich ewig nicht mehr gehört, ich kenne es aber von meiner Oma, die es gebraucht hat, wenn es ihr nicht so gut ging. Bisher habe ich aber immer gedacht es heiße "plümerant" - wie gut, dass es ausgewählt worden ist, jetzt weiß ich, wie es richtig heißt. Bei "Backfisch" und ...weiterlesen...


Sonntag, 10. Juni 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

" 'Was kümmert Sie dieser ganze Affenzirkus? Nichts als gegenseitige Fellpflege und Machtgerangel. Was zählt, ist nur Ihre eigene Meinung über die Arbeit.' " (Richard Powers, Das Echo der Erinnerung, FFM, 2006 S. 381) Wie/ wer aber muss man sein, um dies nicht nur zu denken und als richtig zu empfinden, sondern auch zu leben? weiterlesen...


Sonntag, 10. Juni 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

" '... Es gibt Studien, die belegen, dass fünfzehn Minuten Sport und zwanzig Minuten Lesen am Tag ebenso gut gegen Depressionen wirken wie die meisten gängigen Medikamente.' (...) 'Ich lese jeden Tag drei oder vier Stunden und fühle mich trotzdem nicht allzu sicher.' (...) 'Tatsächlich? (...) wahrscheinlich sollten Sie es bei zwanzig Minuten belassen.' " (Richard Powers, Das Echo der Erinnerung, FFM 2006, S. 377) weiterlesen...


Samstag, 9. Juni 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

An diese Frage im Beichtspiegel musste ich denken, als ich Folgendes las: "Zweierlei Angst In den fünfziger Jahren und noch in die sechziger hinein ... galt Sexualität als schmutzig. Ein Werkzeug des Teufels. Noch bevor wir uns als Kinder unter der Unkeuschheit etwas vorstellen konnten, wurden wir in Schule und Öffentlichkeit zu Keuschheit verpflichtet. Schuldwarnungen wurden tief in uns hineingesenkt." (Silvia Bovenschen, Älter werden, FFM 6. Aufl. 2006, S. 124) Auch ich gehörte zu denen, die sich unter Unkeuschheit nichts, gar nichts vorstellen konnte. Doch, gehorsam, gewissenhaft, wie ich erzogen worden bin, ging ich regelmäßig zur Beichte. Der Beichtspiegel mit seinen Fragen ...weiterlesen...


Samstag, 9. Juni 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

Schon vor einiger Zeit habe ich die Geschichte vom "Krug mit dem Sprung" bei gelesen. Ich finde sie sehr schön und: Sie geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Interessiert? Hier nachzulesen: feel better weiterlesen...


Donnerstag, 7. Juni 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (3)

Ab kommendem Schuljahr wird es auf den Zeugnissen "Kopfnoten" geben. In der Hoffnung, dass manche Schüler sich dann eher an notwenige Vorgaben halten, befürworte ich "Kopfnoten". Aus Hessen kenne ich die Kategorien: Arbeits- und Sozialverhalten. War aus meiner Sicht relativ unproblematisch - auch in der Handhabung. Aber: Müssen es in NRW zukünftig gleich sechs (!!!!!!) Kopfnoten sein, zu der man eine Handreichungsempfehlung von 22 (!!) Seiten lesen muss? Da hat's einer besonders gut gemeint - nur mit wem? Wahrscheinlich aber braucht man diese Empfehlungen, damit man die Kopfnoten unterscheiden kann: Leistungsbereitschaft, Zuverlässigkeit, Sorgfalt, Selbstständigkeit, Verantwortungsbereitschaft, Konfliktverhalten und Kooperationsfähigkeit. Und bitte, wie soll ...weiterlesen...


Mittwoch, 6. Juni 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (1)

"Mit offenen Augen" ist die Geschichte von Francesca Pierson, die aber lieber Franky genannt werden möchte. Franky ist ein vierzehnjähriges Mädchen, die lange Zeit verdrängt, dass ihre Eltern sich nicht mehr verstehen, dass ihr Vater, Reid Pierson, ein bekannter und beliebter Sportreporter, ihre Mutter ständig - auch vor den Kindern - herabsetzt: ".. du gehst mit Riesenschritten auf die vierzig zu. Du solltest dankbar sein, dass du einen Mann hast, der sich noch gern in der Öffentlichkeit mir dir zeigt." Es ist eine Ehe, in der der Ehemann die Erlaubnis gibt, dass seine Frau einen Raum in dem ...weiterlesen...


Dienstag, 5. Juni 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

"Wenn etwas zum letzten Mal geschieht, merkt man das nicht immer. Wie beim Überwechseln kann es geschehen, ohne dass man es weiß." Joyce Carol Oates, Mit offenen Augen, München 2007, S. 146 weiterlesen...