Dienstag, 6. März 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Jedes Jahr im Frühling freue ich mich, wenn die Zugvögel zurückkehren, für mich ein Zeichen dafür, dass der Frühling nicht mehr aufzuhalten ist. Gestern war es wieder soweit. Während eines Telefonats hörte ich die bekannten Rufe, lief nach draußen und sah zig in V-Formation fliegende Kraniche/Wildgänse (ich kann sie nicht bestimmen, habe in der Schule wohl nicht aufgepasst!)! Yeh! Willkommen! weiterlesen...


Montag, 5. März 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

Grammatik Das ist bekannt: eine ältere Frau ist jünger als eine alte Frau. Wie groß muß doch die Angst vor dem Alter sein, daß sie sogar die Grammatik vergewaltigt. Dies ist ein Beispiel für viele nachdenklich machende, mehr oder weniger kurze Ausführungen zum Thema "Älter werden", die teilweise aus Erinnerungen, versetzt mit Anmerkungen aus heutiger Sicht bestehen. Ein Buch, das man immer mal wieder zur Hand nehmen kann, das man nicht "an einem Stück" lesen muss, über das man nachdenkt, nachsinnt, das eigene Erinnerungen auslöst und Fragen über das eigene Älter werden und die noch vorhandene Zukunft provoziert. Silvia Bovenschen, Älter werden, Frankfurt, ...weiterlesen...


Montag, 5. März 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Während einige Spaziergänger noch in Winterkleidung mit Handschuhen ihre Spaziergänge unternehmen und aussehen, als trauten sie den Sonnenstrahlen noch gar nichts zu, kommen einem schon Fahrradfahrer mit kurzen Hosen entgegen, Cabrios mit offenem Verdeck und Motorräder, meist im ganzen Pulk. Ja, den Frühling kann man hören, und es ist nicht nur das Vogelgezwitscher, das einen darauf hinweist, es sind die Geräusche spielender Kinder aus den Nachbargärten und die der ewig Emsigen, die Punkt drei Uhr am Nachmittag damit beginnen, ihre Gärten zu bearbeiten - natürlich nicht am Sonntag - . weiterlesen...


Sonntag, 4. März 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (5)

Der morgendliche Blick auf die Waage lässt mich innehalten. Wenn das so weitergeht, dann.... Das Wetter ist schlecht, der Bücherstapel hoch, die Auswahl der interessanten Bücher noch größer - die Couch muss eingeweiht werden und das Essen schmeckt. Hoffentlich klart das Wetter bald auf, dann kann ich in den Garten und mal wieder körperlich etwas tun, "wulacken", wie man hier sagt. Es wird langsam Zeit, auch wenn ich immer wieder zu hören bekomme: Du bist doch sooo schlank, du bist doch sooo groß! Ja, meint ihr da nimmt man nicht zu, wenn man nur auf der Couch sitzt und liest? ( Aber ...weiterlesen...


Sonntag, 4. März 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

Gestern habe ich auf einem Blog den Begriff "Tagesgäste" in dem bemerkens-werten Artikel "Menschen" gelesen als Bezeichnung für Menschen, denen man an einem Tag begegnet, die in einem etwas bewirken, was über den Tag hinaus gehen kann. Tagesgäste aufnehmen bzw. einzulassen in sein Leben, ist bereichernd. Aber bin ich mir selbst auch Gast? Wie gehe ich mit mir um? Darüber nachzudenken regt der heutige Spruch der Fastenaktion Misereor an: Zu Gast sein bei mir selbst .... (Pierre Stutz). S. auch: hier weiterlesen...


Samstag, 3. März 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Habe heute das letzte Weihnachtsgeschenk gekauft! Ja, richtig gelesen, nicht fürs nächte Fest, sondern für das letzte. Manchmal ist es mit der Schenkerei nicht so einfach: Das erste Geschenk - Skiunterwäsche - gefiel nicht so wirklich (trage ich jetzt als Schlafanzug), das zweite - Doppelteelichter als Tischdeko - gefiel in der Ausführung nicht (benutze ich jetzt), das dritte - Doppelteelichter in Glas, nicht Alu - konnte ich nur noch als Einzelstück erwerben (wartet im Regal auf eine passende Verschenkgelegenheit), es sollten aber zwei sein. Vor ein paar Tagen haben wir dann bei Kaffee und Kuchen zusammengesessen, als das bisher leer ...weiterlesen...


Samstag, 3. März 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (3)

Suchen Sie einen Krimi für einen (verregneten) Nachmittag, ein Buch für "zwischendurch", das einen nicht tage- oder wochenlang in Anspruch nimmt und dennoch interessant, ungewöhnlich und spannend ist, wie man es von einem Krimi erwartet? Dann ist dieses Krimidebüt "Tannöd" - 1. Platz Deutscher Krimipreis 2007 - genau richtig. Der Ich-Erzähler kehrt in sein Dorf zurück, das alle nur noch das "Morddorf" nennen, weil dort eine komplette Familie auf brutalste Weise ermordet worden ist. "Mit gemischten Gefühlen bin ich in das Dorf gefahren. Die, die ich dort traf, wollten mir von dem Verbrechen erzählen. Reden mit einem Fremden und doch Vertrauten. Einem ...weiterlesen...


Samstag, 3. März 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

Worte Worte sind reife Granatäpfel, sie fallen zur Erde und öffnen sich. Es wird alles Innre nach außen gekehrt, die Frucht stellt ihr Geheimnis bloß und zeigt ihren Samen, ein neues Geheimnis. (Hilde Domin) Dieses Gedicht stammt aus dem Lyrikband: Hilde Domin, Wer es könnte, mit Aquarellen von Andreas Felger und einem Geleitwort von Oliver Kohler, aus dem Präsenz Verlag, Hünfelden 4. aufl. 2006, ISBN 978-3-87630-514-1, 14,90 €, eine wunderschöne Ausgabe selbst für Kenner der Gedichte, ein Geschenk für sich selbst, aber auch für Freunde, ein Bändchen für den Nachttisch, ein Lichtblick in grauen Zeiten weiterlesen...


Freitag, 2. März 2007 | Kategorie: Aufgeschnappt | Kommentare (0)

Die deutsche Komissarin fragt ihren italienischen Kollegen: "Tanzen Sie?" "Nein, ich trinke lieber!" "Schließt das eine das andere aus?" Und natürlich tanzen sie - das passiert aber (leider) meist nur im Film. In der Wirklichkeit haben die meisten Männer es am "Miniskus" oder sonst wo. weiterlesen...


Donnerstag, 1. März 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (1)

Monica Bleibtreu -eine Schauspielerin, die ich sehr mag und schätze - hat in der letzten Sendung lesen! von Elke Heidenreich diese "Chronik eines Frauenlebens" vorgestellt. Ich habe das Buch gelesen, aber wirklich begeistert bin ich nicht, könnte mir aber Monica Bleibtreu als Therese Fabiani sehr gut vorstellen. "Therese" ist die Geschichte einer jungen Frau, die sich stets eigenständig ihre Liebhaber aussucht, die sich nicht wirklich um Konventionen kümmert und auch bereit ist, die Konsequenzen eines eigenständigen Lebens zu tragen, nämlich sich und ihr Kind allein zu ernähren. Dass und wie schwer ihr dies fällt als Erzieherin, die sehr häufig ...weiterlesen...