Sonntag, 11. Februar 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (2)

Die Lektion eines Schmetterlings Eines Tages erschien eine kleine Öffnung in einem Kokon; ein Mann beobachtete den zukünftigen Schmetterling für mehrer Stunden, wie dieser kämpfte, um seinen Körper durch jenes winzige Loch zu zwängen. So beschloss der Mann, ihm zu helfen: er nahm eine Schere und machte den Kokon auf. Der Schmetterling kam dadurch sehr leicht heraus. Aber er hatte einen verkrüppelten Körper, er war winzig und hatte verschrumpelte Flügel. Der Mann beobachtete das Geschehen weiter, weil er erwartete, dass die Flügel sich jeden Moment öffnen und sich ausdehnen würden, um den Körper des Schmetterlings zu stützen und ihm Spannkraft zu verleihen. Aber nichts ...weiterlesen...


Samstag, 10. Februar 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

Wie Hertha BSC über (Fußball-) Frauen denkt, ist nachzulesen auf der Internetseite des Vereins oder in Dagny Lüdemanns Artikel "Frauen sind so". weiterlesen...


Samstag, 10. Februar 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (1)

Mehrfach habe ich hier schon aus diesem Roman zitiert. Es ist ein wunderbares Buch, das man sicher auch nach dem Lesen immer wieder in die Hand nimmt, da es unglaublich viele Fragen menschlichen Lebens in einer sehr poetischen Art und Weise anspricht. Kein Wunder, denn Raimund Gregorius, ein Lehrer, der mitten im Unterricht die Schule verlässt, um Amadeu Prado, den Autor eines Buches, zu suchen, begibt sich damit auf die Spuren eines Menschen, den man als "Goldschmied der Worte" bezeichnet hat. Gregorius lernt Portugisisch, setzt sich in den Nachtzug nach Lissabon und beginnt mit der Suche. ...weiterlesen...


Freitag, 9. Februar 2007 | Kategorie: Zitate | Kommentare (0)

"Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles eine Bemerkung." (Heinrich Heine) "Der Vorteil der Klugheit liegt darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger." (Kurt Tucholsky) weiterlesen...


Donnerstag, 8. Februar 2007 | Kategorie: Zitate | Kommentare (1)

"Nichts macht ein Zimmer behaglicher als garstiges Wetter." (unbekannte Autorin) Dabei war es heute gar nicht so garstig. Schnee vom Himmel fallen zu sehen, finde ich eher beruhigend - wenn man nicht noch einmal weg muss. Hier im Ruhrgebiet lösen wenige Schneeflocken bereits die Katastrophe aus, da die meisten - vermutlich mit Sommerreifen, weil' s hier ja nie schneit, sich Winterreifen also nicht lohnen - nur noch mit einer Höchstgeschwindigkeit von 10-20 km fahren bzw. schleichen. Weshalb lassen die ihr Auto nicht bitte zu Hause oder gehen zu Fuß, sie bräuchten nicht viel länger als mit ihren Autos? weiterlesen...


Mittwoch, 7. Februar 2007 | Kategorie: Aufgeschnappt | Kommentare (0)

In einem Seminar zum Thema "Zielgerichtete Kommunikation" ging es um die Frage, wie man jemanden dazu bewegen kann, etwas zu tun, was man selbst möchte, etwa: Pünktlichkeit als Bestandteil der Hausordnung einzuhalten. Das Problem wurde hin- und hergewälzt, Ratschläge erteilt... bis jemand sagte: Man kann den Zuspätkommenden doch auch mit Freundlichkeit strafen! Aber: worin bitte liegt die Strafe? In der Freundlichkeit? weiterlesen...


Mittwoch, 7. Februar 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

"Wenn die Zeit eines Lebens knapp wird, gelten keine Regeln mehr. Und dann sieht es aus, als sei man übergeschnappt und reif für die Klappsmühle. Doch im Grunde ist es umgekehrt: Dort gehören diejenigen hin, die nicht wahrhaben wollen, daß die Zeit knapp wird. Die jenigen, die weitermachen, als sei nichts." (Pascal Mercier, Nachtzug nach Lissabon, S. 321) Nur bitte, wann beginnt die Zeit eines Lebens knapp zu werden? Was ist die Maßeinheit für Knappheit? Ein ähnliches Problem hatten auch schon die Nachfahren der "Unwürdigen Greisin" von Bertolt Brecht, die sich nicht damit abfinden wollten, dass ihre Mutter (endlich) das ...weiterlesen...


Dienstag, 6. Februar 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

Heute hatte ich bei meinem Arzt einen Wartetermin, hatte also genügend Zeit die Bunten Blätter etc durchzublättern und mich klatschmäßig auf den neuesten Stand zu bringen. So weit so gut, jetzt weiß ich, wer mit wen bzw. wer mit wem nicht mehr, was in bzw. out ist. Das übliche an wilden Spekuationen eben. Nur was mich geärgert hat, war ein Beitrag in der Freundin 3/2007 vom 17.01.07. dort wurden Verhaltensregeln für die Sauna dargelegt: Duschen vorm Saunagang etc. und : Kein Schweiß auf Holz zum guten Benimm in der Sauna gehöre es, dass die Haut das Holz nicht berühre. Alles ...weiterlesen...


Montag, 5. Februar 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

Und noch einmal eine bedenkenswerte Passage aus dem Roman "Nachtzug nach Lissabon" von Pascal Mercier, die der besseren Lesbarkeit wegen nicht kursiv wiedergegeben ist wie im Roman: "Enttäuschung gilt als Übel. Ein unbedachtes Vorurteil. Wodurch, wenn nicht durch Enttäuschungen, sollten wir entdecken, was wir erwartet und erhofft haben? .... Wir sollten Enttäuschungen nicht seufzend erleiden als etwas, ohne das unser Leben besser wäre. Wir sollten sie aufsuchen, ihnen nachspüren, sie sammeln .... (Menschen) sind bestürzt darüber, daß sie jahrelang eine Erwartung mit sich herumgetragen haben, die enttäuscht werden konnte, ohne daß sie Näheres über sie wußten. Einer, der wirklich wissen möchte, ...weiterlesen...


Sonntag, 4. Februar 2007 | Kategorie: Zitate | Kommentare (0)

"Bei Ausreden ist die Welt voller Erfinder" (Hugo Wiener) Ausreden werden bewusst erfunden, um die eigene Unzlänglichkeit zu verschleiern!? weiterlesen...