Donnerstag, 30. April 2015 | Kategorie: Aufgelesen, Aufgeschnappt, Zitate | Kommentare (3)

„Es lehrt die Sitte wohl, es sei am schönsten, bei Unglücksfällen möglichst ruhig sich zu verhalten und nicht dem Ausbruche seines Schmerzes sich zu überlassen: denn man könne ja erstens nicht wissen, ob ein Gut oder ein Übel mit dergleichen Zufällen verbunden sei: zweitens komme einem etwas Ersprießliches dabei für die Zukunft nicht heraus, wenn man sie ungeduldig ertrage: drittens sei keiner der menschlichen Verluste eines so großen Aufhebens wert; viertens sei das ewige ‚Ach und Weh’ dem Geistesvermögen hinderlich, was in jenen menschlichen Zufällen augenblicklich zur Hand sein muss. Welchem Geistesvermögen … ? Dem Vermögen … bei einem geschehenen Unfall ...weiterlesen...


Mittwoch, 29. April 2015 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (3)

Sie mögen moderne Scheherazaden? Dann lesen Sie Nino Vetris Geschichten, die in Palermo spielen. Es sind grotesk, komisch, ironisch und nicht ganz ernst zu nehmende Alltagsgeschichten, in denen komische Kauze aller Art vorkommen: Das gibt's das Genie, den Flüchtigen, den Alten, einen Wahrsager mit Computer und einen Priester, der seine Schafe beschimpft, statt ihnen die Absolution zu geben: "Glaubt ihr vielleicht, die Tore des Paradieses würden von Jammerlappen und Herdenvieh aufgerissen werden, nur weil ihr nicht gemordet und geraubt und eure Frau nicht verdroschen habt? Ich werde sie euch jedenfalls nicht aufsperren ... Ich würde euch für den Rest eurer Tage ...weiterlesen...


Dienstag, 28. April 2015 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

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Dienstag, 28. April 2015 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (0)

Das Mädchen: Vorüber! Ach vorüber! Geh wilder Knochenmann! Ich bin noch jung, geh Lieber! Und rühre mich nicht an. Der Tod: Gib deine Hand, du schön und zart Gebild! Bin Freund, und komme nicht, zu strafen: Sei gutes Muts! ich bin nicht wild, Sollst sanft in meinen Armen schlafen. (Matthias Claudius) Dieses Gedicht durchzieht wie ein Leitmotiv die Bilder Charlotte Salomons, zu sehen im Kunstmuseum Bochum; eine sinnvolle, sehenswerte Ergänzung zur Ballettaufführung im Musiktheater im Revier. Die Ausstellung ist noch bis zum 25.Mai 2015 zu sehen. Es lohnt sich! weiterlesen...


Montag, 27. April 2015 | Kategorie: Allgemein, Gedichte | Kommentare (2)

Nach dem Verlust der Versteinerung ist Lebendigkeit wieder möglich in allen Facetten: Kreativität Freude Bewegung Flexibilität Wahrnehmung von Schönheit Stille Empathie Liebe Zärtlichkeit Begegnung und Resonanz Dankbarkeit Demut und Bescheidenheit sind wieder möglich und das Wissen dass Leid zum Leben dazugehört (mona lisa) weiterlesen...


Sonntag, 26. April 2015 | Kategorie: Allgemein, Rezensionen, Rezensionen (diverse) | Kommentare (0)

"Mitten in mir geht es gut." Diesen Satz habe ich aus der - wie immer hörenswerten - Sendung Lebenszeichen "Miteinandersein. Vom Wirtschaften mit 'Sozialkapital' "mitgenommen, in der es um Humankapital als Grundlage von gesellschaftlichen Veränderungen geht, hin zu einem freudvolleren Leben im empathischen Miteinander. Empathie wird dort in Anlehnung an den Familientherapeuten Jesper Juul und den Schriftsteller Peter Høeg als die härteste und wichtigste Währung von allen bezeichnet, als eine Kostbarkeit, die sich ohne Schwierigkeiten vermehren lässt. Wiederholung: heute Abend um 22:05 im WDR 5 und - hoffentlich wie immer - nachzulesen im Manuskript der Sendung. weiterlesen...


Sonntag, 26. April 2015 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Sie suchen ein Buch, das schön gestaltet, bebildert ist und auch noch gute Laune macht? Als Geschenk oder einfach für sich selbst? Dann sind die Geschichten von Marcovaldo, erzählt von Italo Calvino das Richtige. Sie begleiten beim Lesen Marcovaldo, einen Hilfsarbeiter mit vielköpfiger Familie, in sehr armen Verhältnissen lebend, auf seinen Streifzügen durch seine Stadt: "Schilder, Verkehrsampeln, Schaufenster, Leuchtreklamen, Plakate, waren sie auch noch so ausgeklügelt, um die Aufmerksamkeit auf sich zulenken, das alles konnte seinen Blick nicht fesseln, der über den Sand einer Wüste zu schweifen schien. Was ihm hingegen nie entging, das war etwa ein Blatt, das einem Zweig ...weiterlesen...


Samstag, 25. April 2015 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Aufgelesen | Kommentare (0)

"Während wir allein in einem Raum sitzen, können wir die ganze Welt an uns vorüberziehen lassen und das dem All zugrundeliegende Gesetz erforschen. Obwohl wir Tausende von Jahren später leben, können wir mit Tausenden von Jahren der früheren Zeit in Berührung kommen. Obwohl wir in der heutigen Zeit leben, können wir mit Menschen aus alter Zeit Zwiesprache halten. ... Mit all diesen Freuden beschenkt uns das Lesen. Unter den vielen angenehmen Dingen bringt nichts mehr an innerer Bereicherung als das Lesen von Büchern. Menschen, die sich daran nicht erfreuen können, sind in der Tat arm zu nennen. Während jenen, die ...weiterlesen...


Freitag, 24. April 2015 | Kategorie: Allgemein, Aufgelesen, Denk-Würdiges | Kommentare (2)

"Damit etwas Neues kommen kann, müssen wir etwas Altes loslassen." Der Satz hätte von mir sein können ;) ist er aber nicht :( Es ist der Impuls von Sabine Asgodom vom 24.04.2015 weiterlesen...


Freitag, 24. April 2015 | Kategorie: Rezensionen, Rezensionen (diverse) | Kommentare (1)

"Dass ich das Leben liebe und dreifach bejahe. Um das Leben ganz zu lieben, dazu muss man auch seine andere Seite, den Tod, umfassen und begreifen. Mögest du nie vergessen, dass ich an dich glaube." "Ich halte Sie für berufen, über den Durchschnitt etwas schaffen zu können." Das sind Zitate aus dem Programmheft der Ballettaufführung "Charlotte Salomon: Der Tod und die Malerin (UA)" im MIR. Eine sehr beeindruckende Aufführung, die die Lebensgeschichte von Charlotte Salomon anhand ihrer Bilder, untermalt mit Musik verschiedener Komponisten, die ihr Lebensgefühl in ihrer Zeit als Jüdin in Deutschland nach 1933 und später in der Emigration in Frankreich, ...weiterlesen...