Freitag, 29. Januar 2010 8:09

"Die Sonne scheint für dich deinethalben, und wenn sie müde wird fängt der Mond an und dann werden die Sterne angezündet." (S. Kierkegaard) weiterlesen...


Donnerstag, 28. Januar 2010 22:22

"Die Tragödie des Alterns ist nicht, daß man alt wird, sondern daß man jung ist." (Oscar Wilde) Motto des Romans "Bis dann" von Roswitha Quadflieg weiterlesen...


Donnerstag, 28. Januar 2010 18:56

Heute hatten wir Winteraprilwetter - alles dabei, wie im April, nur kälter: Sonne, Regen, Schnee und Gewitter. Zuerst habe ich gedacht, ich hätte mich geirrt. Doch dann hat es noch einige Male gedonnert, Blitze habe ich nicht gesehen. Die Stadt nahezu ausgestorben, die Bürgersteige rutschig. Nur gut, dass meine Autoreifen ein besseres Profil aufweisen, als meine Stiefel. Doch das hilft auf blankem Eis dann doch nicht. Es ist schon ein merkwürdiges Gefühl, wenn die Bremsen nicht greifen, das Auto immer weiter auf die rote Ampel zurutscht und erst hinter der Haltelinie zum Stehen kommt.  Der Rückwärtsgang funktioniert, ich komme dann doch noch vor der Haltelinie zum Stehen. Dann ...weiterlesen...


Mittwoch, 27. Januar 2010 23:59

Nein, sterben wird sie nicht, jedenfalls jetzt noch nicht. Da ist Helene Wesendahl sich sicher. Aber nichts ist mehr wie es vor ihrer Einweisung in eine Klinik gewesen ist, in die sie wegen einer Hirnblutung eingeliefert wurde. Mühsam versucht sie sich zu erinnern,  wer sie ist und was mit ihr passiert ist und gerät dabei an körperliche, seelische und sprachliche Grenzen.  Denken und Wahrnehmung scheinen zu funktionieren, doch ihre Sprache und ihr Erinnerungsvermögen hinken hinterher.  Dem Klinikpersonal ausgeliefert, versucht sie dennoch ihre Eigenständigkeit und Würde zu behalten, weigert sich bestimmte Therapien mitzumachen, weil sie den Eindruck hat, nicht wirklich wahrgenommen zu werden. "Wenn einer ...weiterlesen...


Mittwoch, 27. Januar 2010 20:09

"Menschen deuten oft nach ihrer Weise die Dinge weit entfernt vom wahren Sinn." W. Shakespeare weiterlesen...


Mittwoch, 27. Januar 2010 15:45

Obwohl ich zur katholischen Amtskirche ein distanziertes Verhältnis habe, habe ich doch Zeit meines Lebens zu verschiedenen Geistlichen ein gutes, oft freundschaftliches Verhältnis gehabt. Daran musste ich heute denken, denn der Pater, der mir langjähriger Lebensbegleiter gewesen ist, hätte heute Geburtstag gehabt, so wie Mozart. Passend, denn Bruder Johannes war begeisterter und begeisternder Musiklehrer, Leiter verschiedener Chöre, insgesamt ein lebensfroher Mensch mit einer Vorliebe für (schöne) Frauen. Das hat mich, als ich ihn als Sechszehnjährige kennengelernt habe, ein wenig irritiert, da ich ihn aber immer mit meinem Freund besucht habe, hat es mich nicht weiter gestört. Der Freund und ich haben uns getrennt, die Freundschaft zum Pater blieb. Ich habe geheiratet, drei Kinder bekommen und war ziemlich ...weiterlesen...


Sonntag, 24. Januar 2010 0:10

"Was kann der Tod dafür, dass du nicht richtig gelebt hast?" (Felix Parker) weiterlesen...


Mittwoch, 20. Januar 2010 23:45

"Frauen sind immer schrecklich, wenn man sich von ihnen trennt. Aber vorher verliebt man sich in sie. Woher kommt das eigentlich?" (aus: Roswitha Quadflieg, Bis dann, S. 148 - dort kann man dann auch erfahren, ob Franz Maus darauf eine Antwort hat oder nicht) weiterlesen...


Sonntag, 17. Januar 2010 23:22

"Je kostbarer etwas Menschliches ist, desto weniger lässt es sich mit Macht und Gewalt verteidigen." (Eugen Drewermann in seinem Vortrag am 5.1.10 in Recklinghausen) weiterlesen...


Samstag, 16. Januar 2010 10:24

" 'Hattest du angenommen, ich würde mich in den verwandeln, in den mich meine Umgebung hier nur allzu gern verwandeln will? Begreif doch endlich: Alte Leute sind weder Bekloppte noch Säuglinge, die man füttern trockenlegen und mit 'Guck mal' im Kinderwagen spazierenfahren kann. Ich sehe soviel, Anne, was du anscheinend nicht siehst. Deine Welt aber interessiert mich immer weniger.' " Franz Maus, ehemaliger Journalist, muss ins "Haus Lebensabend", da er an Magenkrebs erkrankt, allein stehend ist und  nicht mehr allzu lange leben wird. Aus seiner Perspektive erfährt der Leser, wie Franz  bis zum Schluss seine Würde und Selbstständigkeit bewahrt, wie er das Verhalten des Personals, des Pfarrers und der Angehörigen als  unaufrichtig, verlogen und ...weiterlesen...