Dienstag, 31. Januar 2017 | Kategorie: Denk-Würdiges, Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Menschen haben die Freiheit, in ihren Gefängnissen zu bleiben sich dort zu Hause und wohl zu fühlen - Das funktioniert. Solange sie verdrängen dass ein Leben außerhalb möglich ist. © mona lisa weiterlesen...


Montag, 30. Januar 2017 | Kategorie: Allgemein, Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (8)

Klienten kommen des öfteren mit dem Wunsch zu mir, weil sie ihre sogenannten "negativen Gefühle" - natürlich möglichst schnell und einfach - loswerden wollen. Sie sollen einfach nur weg sein, sie anschauen, mit ihnen sprechen und hinhören wollen sie zunächst meist nicht. Genauso wie die Menschen in Sophies Umgebung. Das sehr einfühlsam illustrierte Bilderbuch von Mirjam Zels über den Umgang mit der Angst beginnt so: "Es gab einmal eine Stadt, da war eigentlich alles in Ordnung." - Ja, das verräterische Wort "eigentlich", das hat es in sich. (© Mirjam Zels / kunstanst!fter verlag) "Sie hatten alles, was man zum Leben braucht. ...weiterlesen...


Samstag, 28. Januar 2017 | Kategorie: Allgemein, Fotos, Zitate | Kommentare (4)

Der Mensch muß lernen, den Lichtstrahl aufzufangen und zu verfolgen, der in seinem Inneren aufblitzt. (Ralph Waldo Emerson) weiterlesen...


Freitag, 27. Januar 2017 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Aufgeschnappt, Frag-Würdiges | Kommentare (2)

In einer Parfümerie tönte heute Folgendes aus einer Kabine, in der Pediküre und Maniküre angeboten werden, mit ziemlicher Empörung in der Stimme: "Was die heute in den Schulen so alles brauchen, was Schüler bzw. die Eltern alles so anschaffen müssen: Computer und Tablets und für Mathematik sogar den neuesten Rechner für über 50 €!! Das muss man sich mal vorstellen!" Ich habe eine Preisliste für die Kosmetikbehandlungen mitgenommen. Dort kann man lesen: MANICÜRE & PEDICÜRE ca. 1,5 Std. 50,- € mit Lack + 3,- € mit French + 5,- € Was hält jetzt wie lange? Was ist Investition für was? Das muss man sich wirklich mal vorstellen bzw. sich ...weiterlesen...


Donnerstag, 26. Januar 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos, Rezensionen | Kommentare (0)

"Wie kommst du auf die Bücher, die du liest?" wurde ich einmal gefragt. Manchmal - habe ich den Eindruck - kommen sie zu mir. Im Programmheft "Kopfüber - Weltunter" der Ruhrfestspiele für 2017 fand ich unter Lesungen diesen Roman von Heinrich Böll, der von Günter Lamprecht und Claudia Amm gelesen wird. Ich kannte ihn noch nicht, weiß aber auch noch nicht, ob ich zu der Lesung gehen kann, also habe ich mir den Roman besorgt und gelesen. Es ist ein wirklich beeindruckender Roman, der am Tag der Kapitulation, am 8. Mai 1945, beginnt. In dem Nachwort von Werner Bellmann, erfährt man ...weiterlesen...


Montag, 23. Januar 2017 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (4)

Wie nun alles stirbt und endet und das letzte Lindenblatt müd sich an die Erde wendet in die warme Ruhestatt. So auch unser Tun und Lassen, was uns zügellos erregt, unser Lieben unser Hassen sei' ins welke Laub gelegt! Reiner weisser Schnee, oh schneie, decke beide Gräber zu, dass die Seele uns gedeihe still und kühl in Wintersruh! Bald kommt jene Frühlingswende, die allein die Liebe weckt, wo der Hass umsonst die Hände dräuend aus dem Grabe streckt. (Gottfried Keller) weiterlesen...


Sonntag, 22. Januar 2017 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (0)

Viele Fragen Suche nach Antworten nach Möglichkeiten, Frieden und Akzeptanz zu finden Gern gemeinsam aber notfalls auch allein Sein Tod beendet die Suche Sie ist nicht mehr notwendig Da ist jetzt Leere Stille (© mona lisa) weiterlesen...


Samstag, 21. Januar 2017 | Kategorie: Fotos, Zitate | Kommentare (2)

In Memoriam: Thomas B. Traurig darüber, dass Mehr nun nicht mehr möglich ist. ...man muß abseits gehen in irgendeine unzugängliche Stille, vielleicht sind die Toten solche, die sich zurückgezogen haben, um über das Leben nachzudenken. (Rainer Maria Rilke) weiterlesen...


Donnerstag, 19. Januar 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

"Happy Birthday, Türke!", der erste Kriminalroman des 2013 verstorbenen Jakob Arjouni, ist bereits 1985 erschienen und seitdem in mehr als 23 Sprachen übersetzt und von Doris Dörrie verfilmt worden. Viele kennen daher Kemal Kayankaya, den hessisch babbelnden Frankfurter Privatdetektiv und seinen ersten Fall vielleicht schon. Jetzt ist dieser amüsante Krimi in der Edition Büchergilde als Sonderausgabe neu erschienen, überzeugend illustriert von Philip Waechter. Dass ihm die Illustration als ehemaligem Frankfurter Spaß gemacht hat, wie er im Anhang bekennt, ist unschwer zu erkennen. Es ist das Frankfurt der 80iger Jahre, als Kommissare und Privatdetektive noch öffentliche Telefonzellen, mit ihren dicken Telefonbüchern nutzten, ...weiterlesen...


Mittwoch, 18. Januar 2017 | Kategorie: Fotos, Zitate | Kommentare (2)

(© Raphael Raue) Ich sah in Tempel, Kirchen und Moscheen. Aber ich fand das Göttliche in meinem Herzen. (Rumi) weiterlesen...