Freitag, 7. Dezember 2018 | Kategorie: Aufgelesen, Worte | Kommentare (2)

Seelentröster weiterlesen...


Freitag, 7. Dezember 2018 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos, Rezensionen | Kommentare (0)

Gedacht ist dieses Büchlein von nur 41 Seiten, gestaltet als Doppelseite mit Gedanken Bonhoeffers und einer dazu passenden Illustration, als Trostbuch, "weil ein Mensch, mit dem Sie in Liebe verbunden sind, gestorben ist." Geschrieben hat Bonhoeffer diese Texte "voller Stärke und Zuversicht" im Gefängnis, in einer Zeit, in der für ihn wenig Hoffnung bestand, je wieder aus dem Gefängnis entlassen zu werden. An Bonhoeffer wurde am 9. April 1945 das Todesurteil vollstreckt, wie dem Anhang zu entnehmen ist. Optimismus ist seinem Wesen nach keine Ansicht über die gegenwärtige Situation, sondern er ist eine Lebenskraft, eine Kraft der Hoffnung, wo andere resignieren, eine ...weiterlesen...


Donnerstag, 6. Dezember 2018 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (8)

Wach auf, da schon der Morgen Die Wolken überflammt. Lass, was in Nacht verborgen, Und üb des Tages Amt. Das ist: In Höhen greifen, So hoch es nur gelingt. Das ist: In Welten streifen, So weit der Fuß nur dringt. Das ist: Zum Guten halten Die ungewohnte Hand. Das ist: In Werken walten, Was nur die Kraft umspannt. Das ist: Zum Großen dringen, So weit es heute geht, Und alles niederzwingen, Was klein im Wege steht! (Gustav Schüler) weiterlesen...


Mittwoch, 5. Dezember 2018 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (6)

autofreie Sonntage weiterlesen...


Dienstag, 4. Dezember 2018 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (2)

Rainer Moritz, Leiter des Literaturhauses Hamburg, erinnert sich anhand von Gegenständen, die er mit seinem Vater in Verbindung bringt, nach dessen Tod an das Leben mit ihm als Vater. Den Ausführungen, die er seiner Mutter gewidmet hat, stellt er folgendes Zitat von Gerhard Meier voran: "So hat man über die Dinge immer auch Kontakt mit dem Dahingegangenen." Moritz beginnt seine Erinnerungen mit dem Anruf seiner Mutter: "Rainer, Vati ist gestorben ... Hat meine Mutter das so gesagt? Vermutlich, ein Ausdruck wie Vati ist eingeschlafen wäre ihr nicht in den Sinn gekommen. Das nüchterne, unpathetische Wort eher. Vati ist gestorben. ... Eingeschlafen sei ...weiterlesen...


Montag, 3. Dezember 2018 | Kategorie: Aufgelesen, Worte | Kommentare (2)

Tanzbodenadel weiterlesen...


Montag, 3. Dezember 2018 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos, Rezensionen | Kommentare (4)

In "Stille" stand eher die Suche nach Stille im Lauten im Vordergrund als das Gehen selbst. In dem gerade erschienenen Band bietet Kagge dem Leser eine sehr persönlich gehaltene, mit vielen eigenen Erfahrungen und Erlebnissen gespickte "Anleitung" zum Gehen an. Seine Ausführungen beginnen mit seiner Großmutter: "Eines Tages konnte meine Großmutter nicht mehr gehen. An diesem Tag starb sie. Physisch lebte sie noch eine Weile, doch die neuen Knie, die man ihr anstelle der alten eingesetzt hatte, waren abgenutzt und konnten ihren Körper nicht mehr tragen. Da sie im Bett liegen musste, schwand auch die Kraft ihrer Muskeln. ... Zu diesem Zeitpunkt hatte ich ...weiterlesen...


Sonntag, 2. Dezember 2018 | Kategorie: Aufgelesen, Fotos, Zitate | Kommentare (0)

Wo ich empfinde, da bin ich. Ich bin eben so unmittelbar in der Fingerspitze wie in dem Kopfe. Ich bin es selbst, der in der Ferse leidet und welchem das Herz im Affecte klopft. Ich fühle den schmerzhaften Eindruck nicht an einer Gehirnnerve, wenn mich mein Leichdorn peinigt, sondern am Ende meiner Zehen. Keine Erfahrung lehrt mich einige Theile meiner Empfindung von mir für entfernt zu halten, mein untheilbares Ich in ein mikroskopisch kleines Plätzchen des Gehirnes zu versperren, um von da aus den Hebezeug meiner Körpermaschine in Bewegung zu setzen, oder dadurch selbst getroffen zu werden. Daher würde ich ...weiterlesen...


Samstag, 1. Dezember 2018 | Kategorie: Allgemein, Aufgelesen, Zitate | Kommentare (0)

essen/futtern wie ein Scheunendrescher weiterlesen...


Freitag, 30. November 2018 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos, Rezensionen | Kommentare (2)

Es ist nur ein kleines Büchlein. Zunächst ein wenig irritierend, denn die Einführung steht hinten im Buch und ist so zu lesen, dass man nicht - wie gewohnt - von rechts nach links umblättern kann, sondern von links nach rechts. Der Buchhändler hat mir versichert, das habe seine Richtigkeit, in Japan würden Bücher so gedruckt. Ok, also anders herum, nach einiger Zeit haben meine Synapsen mitgemacht. Dennoch ein ungewohntes Gefühl. Auf fast allen Seiten steht oft nur ein Satz, der meist gleich beginnt: Ohne Verlangen - Es ist keinesfalls ein Buch, das man einfach so liest. Die Sätze "schreien" ...weiterlesen...