Donnerstag, 6. März 2014 | Kategorie: Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (4)

"Ein Mensch, dem nicht an jedem Tag eine Stunde gehört, ist kein Mensch." (Martin Buber) weiterlesen...


Mittwoch, 5. März 2014 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (1)

Hat sich Sabine Bode in "Die vergessene Generation" mit den Kriegskindern beschäftigt, von denen einige in der Lage gewesen sind, ihr Schweigen zu brechen, so beschäftigt sie sich in diesem Buch mit der Frage: "Wie sind Menschen damit umgegangen, dass sie mit Eltern aufwuchsen, denen der Krieg immer noch in den Knochen steckte, was ihnen aber kaum bekannt war?" Die Wege, die die Kriegsenkel für sich entdeckt haben, mit ihrer Situation klar zu kommen, sind höchst unterschiedlich, so wie Menschen und Lebenssituationen stets unterschiedlich sind. Dennoch weisen ihre Situationen bestimmte Gemeinsamkeiten auf, die offensichtlich mit der Nachkriegssituation der Eltern zu tun haben. ...weiterlesen...


Dienstag, 4. März 2014 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Gedichte, Rezensionen | Kommentare (1)

Manchmal muss es einfach ein Gedicht sein, kein Krimi, kein Roman, kein Sachbuch, einfach ein Gedicht. Heute Morgen habe ich "In der Farbe des Morgens" gestöbert, eine schon 1992 herausgegebene Auswahl von Gedichten der lateinamerikanischen Lyrikerin Gioconda Belli. Und ich bin begeistert. Es sind Gedichte voller (weiblicher) Phantasie, Erotik. Sie strotzen vor Selbstbewusstsein. Da gibt es "Spielregeln für Männer, die mich lieben wollen", ein "Hexeneinmaleins zum Träumen". Ihre Gedichte waren zur Zeit ihres Erscheinens ein Skandal, weil sie offen weibliche (sexuelle) Wünsche und Phantasien ansprechen. "Ich fühlte instinktiv, daß ich die Schlange vom Baum des Lebens geholt hatte." Bitte Kleide mich in Liebe denn ich ...weiterlesen...


Montag, 3. März 2014 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Zart besaitet zu sein wird - zumindest in der entsprechenden Fachliteratur - zunehmend als Gabe verstanden, obschon viele Hochsensible, vor allem, wenn sie nicht als solche erkannt oder vielmehr anerkannt und gewertschätzt werden, sie eher als Last empfinden, die weg muss. Weil sie sich als anders, als nicht normal erleben und in Folge davon oft als Außenseiter, Heimatlose, als jemand, der nirgends wirklich dazugehört. "Hochsensibilität ist eine Charaktereigenschaft - keine Störung oder Krankheit." Marletta-Hart beschreibt diese "Charaktereigenschaften" und "Qualitäten" in ihrem Buch äußerst genau, geht auf die besonderen "Körpererfahrungen" und Bedürfnisse Hochsensibler ein, um dann ihren Fokus darauf zu lenken, wie ...weiterlesen...


Montag, 3. März 2014 | Kategorie: Zitate | Kommentare (0)

Jeder sieht, was du scheinst. Nur wenige fühlen, wie du bist. (Niccolò Machiavelli) weiterlesen...


Sonntag, 2. März 2014 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

"Wir dürfen zwar leiden, aber wir dürfen nicht darunter zerbrechen. Und wenn wir diese Zeit unversehrt überleben, ... dann haben wir auch das Recht, nach dem Krieg ein Wort mitzureden. Vielleicht bin ich eine ehrgeizige Frau: Ich möchte ein sehr kleines Wörtchen mitreden." Ihr Wunsch konnte leider nicht in Erfüllung gehen, da Etty Hillesum in Auschwitz ermordet worden ist. Erhalten sind aber ihre Tagebücher aus den Kriegsjahren 1941-1943, in denen sie in bewegender Art Zeugnis davon abgibt, wie sie in den äußeren schweren Zeiten, gekennzeichnet durch zunehmenden Mangel und immer stärkere Einschnitte in den persönlichen Lebensraum, ihren inneren Reichtum entdeckt. Dieser ...weiterlesen...


Samstag, 1. März 2014 | Kategorie: Zitate | Kommentare (2)

Jemand, der es darauf anlegt, in allen Dingen moralisch gut zu handeln, muß unter einem Haufen, der sich daran nicht kehrt, zu Grunde gehen. (Niccolò Machiavelli) weiterlesen...


Freitag, 28. Februar 2014 | Kategorie: Merk-Würdiges, Zitate | Kommentare (2)

Der Unterschied zwischen den meisten anderen Menschen und mir liegt darin, dass bei mir die "Zwischenwände" durchsichtig sind. Das ist meine Eigentümlichkeit. Bei anderen sind sie oft so dicht, dass sie nichts dahinter sehen und darum meinen, es sei auch nichts da. Ich nehme die Vorgänge des Hintergrundes einigermaßen wahr, und darum habe ich die innere Sicherheit. Wer nichts sieht, hat auch keine Sicherheit und kann keine Schlüsse ziehen, oder traut den eigenen Schlüssen nicht. Ich weiß nicht, was es ausgelöst hat, dass ich den Strom des Lebens wahrnehmen kann. (Carl Gustav Jung) weiterlesen...


Donnerstag, 27. Februar 2014 | Kategorie: Worte, Zitate | Kommentare (1)

Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen, ist derselbe Unterschied wie zwischen einem Blitz und einem Glühwürmchen. (Mark Twain) weiterlesen...


Mittwoch, 26. Februar 2014 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Nun sind Teile seiner Tagebücher aus dem Nachlass veröffentlicht. Das Berliner Journal beginnt 1973 mit Max Frischs Umzug in die Sarrazinstraße in Westberlin. Beim Lesen begleitet man ihn bei Alltäglichkeiten: dem Einrichten seiner Wohnung, Fragen zu seiner Gesundheit, Problemen und Zweifeln seiner Schaffenskraft. Interessanter aber finde ich noch die diversen Kontakte mit deutschen Schriftstellern aus Ost und West, auf die er eine unbefangene und sehr diffizile Sicht hat, weil er als Schweizer nicht wirklich dazugehört. Meist ist er Beobachter, fragend, zuhörend: "Ich selber habe in sieben Stunden nicht viele Sätze gesagt, einiges gefragt, nichts erzählt: wie man an einem ...weiterlesen...