Montag, 20. April 2020 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (6)

Mitten im Leben sind wir im Tod Das schoss mir durch den Kopf, als ich gestern auf meinem Sonntagsspaziergang diese Baumruine gesehen habe. Und auch die Zeit dieses alten Bauernhauses ist vorbei. Auch das wird nichts mehr ... weiterlesen...


Sonntag, 19. April 2020 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (6)

Sie wühlen wieder und rackern sich ab, allüberall im Garten In Hamburg lebten zwei Ameisen,Die wollten nach Australien reisen.Bei Altona auf der ChausseeDa taten ihnen die Beine weh,Und da verzichteten sie weiseDann auf den letzten Rest der Reise....(Joachim Ringelnatz) Ihre Nachfahren scheinen zumindest bis in meinen Garten gekommen zu sein. Sie fühlen sich dort offensichtlich wohl und vermehren sich, trotz der oft gierigen Grünspechte. weiterlesen...


Samstag, 18. April 2020 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (8)

Wie schön sich zu wiegen,die Luft zu durchfliegenam blühenden Baum!Bald vorwärts vorüber,bald rückwärts hinüber –es ist wie ein Traum!Die Ohren, sie brausen,die Haare, sie sausenund wehen hintan!Ich schwebe und steigebis hoch in die Zweigedes Baumes hinan.Wie Vögel sich wiegen,sich schwingen und fliegenim luftigen Hauch:Bald hin und bald wider,hinauf und hernieder,so fliege ich auch! (Heinrich Seidel) weiterlesen...


Freitag, 17. April 2020 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Wenn nicht mehr Zahlen und FigurenSind Schlüssel aller KreaturenWenn die, so singen oder küssen,Mehr als die Tiefgelehrten wissen, Wenn sich die Welt ins freie LebenUnd in die Welt wird zurück begeben,Wenn dann sich wieder Licht und SchattenZu echter Klarheit werden gatten, Und man in Märchen und GedichtenErkennt die wahren Weltgeschichten,Dann fliegt vor Einem geheimen WortDas ganze verkehrte Wesen fort. (Novalis) weiterlesen...


Donnerstag, 16. April 2020 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (7)

Kein Gewimmel, aber eine Spielanregung in Corona-Zeiten ... Da ist ein Hügel, ein Mauerloch,Ein kleiner Stall für Schweine,Des Hundes Hütte und dazu nochDie lustigen, großen Steine.Wie uns in stiller SeligkeitDie Stunden da entschwindenKein schönrer Fleck ist weit und breitAuf dieser Welt zu finden!In allen Winkeln groß und kleinDie einen sich verstecken,Die andern suchen aus und einAn allen End' und Ecken.Es folgen Hund und VögeleinDem fröhlichen Gewimmel.O Kind, dir ist kein Raum zu klein,Und jeder Raum ein Himmel! (Franz Bonn) weiterlesen...


Mittwoch, 15. April 2020 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (6)

Gefunden auf einer Bank in der Morgensonne des Ostersonntages weiterlesen...


Dienstag, 14. April 2020 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos, Rezensionen | Kommentare (0)

Schon das Cover - gestaltet nach einem Motiv André Hellers - ist voller Kontraste: bunt, farbig, mit viel Schwarz, gehalten von einem schwarzen Rahmen. Es ist eine Sammlung mit Erzählungen aus vielen Jahren. André Hellers Erzählungen sind oft einem kaum erwähnenswerten Alltagsgeschehen oder Personen gewidmet, die einem möglicherweise gar nicht auffallen würden. Doch durch die Beachtung in den Erzählungen Hellers rücken sie und ihre Tätigkeiten, aber auch ihre Gedanken, Wünsche und Phantasien in den Vordergrund - der Erzähler ist da nicht ausgenommen: Da gibt es die Namenlosen, die Milchfrau, den Kellner, Falschspieler, aber auch Ramón, Insasse einer psychiatrischen Klinik. Viele der ...weiterlesen...


Montag, 13. April 2020 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (4)

Der Tag erwacht, und prächtig ist der Himmel,Entschwunden ist von Sternen das Gewimmel,Der Mensch empfindet sich, wie er betrachtet,Der Anbeginn des Jahrs wird hoch geachtet.Erhaben sind die Berge, wo die Ströme glänzen,Die Blütenbäume sind, als wie mit Kränzen,Das junge Jahr beginnt, als wie mit Festen,Die Menschen bilden mit Höchsten sich und Besten. (Friedrich Hölderlin) weiterlesen...


Sonntag, 12. April 2020 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (4)

Jetzt ist der Himmel aufgetan,jetzt hat er wahres Licht!Jetzt schauet Gott uns wieder anmit gnädigem Gesicht.Jetzt scheinet die Sonneder ewigen Wonne!Jetzt lachen die Felder,jetzt jauchzen die Wälder,jetzt ist man voller Fröhlichkeit. Jetzt ist die Welt voll Herrlichkeitund voller Ruhm und Preis.Jetzt ist die wahre goldne Zeitwie einst im Paradeis.Drum lasset uns singenmit Jauchzen und Klingen,frohlocken und freuen;Gott in der Höh sei Lob und Ehr. ...(Angelus Silesius) weiterlesen...


Freitag, 10. April 2020 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (4)

Die Sonne glänzt, es blühen die Gefilde, Die Tage kommen blütenreich und milde, Der Abend blüht hinzu, und helle Tage gehen Vom Himmel abwärts, wo die Tag' entstehen. Das Jahr erscheint mit seinen Zeiten Wie eine Pracht, wo Feste sich verbreiten, Der Menschen Tätigkeit beginnt mit neuem Ziele, So sind die Zeichen in der Welt, der Wunder viele. (Friedrich Hölderlin) weiterlesen...