Samstag, 8. April 2017 | Kategorie: Worte | Kommentare (4)

Berufszuschauer Horizontalschäler Heilhaus Drallnägel sind Wörter, die ich bis vor einigen Tagen noch nicht kannte. Man kann doch seinen Wortschatz immer noch und immer wieder erweitern ;) weiterlesen...


Freitag, 7. April 2017 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (2)

Nicht mehr für Ohren...:Klang, der, wie ein tieferes Ohr, uns, scheinbar Hörende, hört. Umkehr der Räume. Entwurf innerer Welten im Frein..., Tempel vor ihrer Geburt, Lösung, gesättigt mit schwer löslichen Göttern...:Gong! Summe des Schweigenden, das sich zu sich selber bekennt, brausende Einkehr in sich dessen, das an sich verstummt, Dauer, aus Ablauf gepreßt, um-gegossener Stern...Gong! Du, die man niemals vergißt, die sich gebar im Verlust, nichtmehr begriffenes Fest, Wein an unsichtbarem Mund, Sturm in der Säule, die trägt, Wanderers Sturz in den Weg, unser, an Alles, Verrat...Gong! (Rainer Maria Rilke) weiterlesen...


Donnerstag, 6. April 2017 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (2)

"Wir müssen auf unsere Seelen hören, wenn wir gesund werden wollen. Letztlich sind wir hier, weil es kein Entrinnen vor uns selbst gibt. Solange der Mensch sich nicht selbst in den Augen und im Herzen seiner Mitmenschen begegnet, ist er auf der Flucht. Solange er nicht zulässt, dass seine Mitmenschen an seinem Innersten teilhaben, gibt es keine Geborgenheit. Solange er sich fürchtet, durchschaut zu werden, kann er weder sich noch andere erkennen, er wird allein sein. 'Alles ist mit Allem verbunden.'" (Hildegard von Bingen) weiterlesen...


Dienstag, 4. April 2017 | Kategorie: Allgemein, Zitate | Kommentare (0)

Dieser Filmtitel von Rainer Werner Fassbinder kam mir in den Sinn, als ich den folgenden Satz gelesen habe: "Sich die eigene Angst ansehen lässt Kräfte frei werden, die Sie sonst benötigt hätten, um Ihre Angst zu zähmen." (Esther Göbel, aus: Hüther/Weser, Das Geheimnis der ersten neun Monate, Reise ins Leben, Beltz Verlag, S. 200) weiterlesen...


Montag, 3. April 2017 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Nun ist er endlich kommen doch In grünem Knospenschuh; »Er kam, er kam ja immer noch«, Die Bäume nicken sich's zu. Sie konnten ihn all erwarten kaum, Nun treiben sie Schuss auf Schuss; Im Garten der alte Apfelbaum, Er sträubt sich, aber er muss. Wohl zögert auch das alte Herz Und atmet noch nicht frei, Es bangt und sorgt: »Es ist erst März, Und März ist noch nicht Mai.« O schüttle ab den schweren Traum Und die lange Winterruh': Es wagt es der alte Apfelbaum, Herze, wag's auch du. (Theodor Fontane) weiterlesen...


Donnerstag, 30. März 2017 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (2)

Heute konnte sich die Magnolienblüte nicht länger der Sonne verschließen. Es war ein sonniger Nachmittag im Garten. weiterlesen...


Mittwoch, 29. März 2017 | Kategorie: Zitate | Kommentare (0)

Ja es umgibt uns eine neue Welt! Der Schatten dieser immergrünen Bäume Wird schon erfreulich. Schon erquickt uns wieder Das Rauschen dieser Brunnen, schwankend wiegen Im Morgenwinde sich die jungen Zweige. Die Blumen von den Beeten schauen uns Mit ihren Kinderaugen freundlich an. Der Gärtner deckt getrost das Winterhaus Schon der Citronen und Orangen ab, Der blaue Himmel ruhet über uns, Und an dem Horizonte löst der Schnee Der fernen Berge sich in leisen Duft. Johann Wolfgang v.Goethe, Torquato Tasso, 1807. 1. Akt, 1. Szene, Leonore zur Prinzessin weiterlesen...


Montag, 27. März 2017 | Kategorie: Allgemein, Fotos, Zitate | Kommentare (4)

"Sei wie das Veilchen im Moose sittsam, bescheiden und rein und nicht wie die stolze Rose, die immer bewundert will sein." So lautete ein Eintrag in meinem Poesiealbum. Von wegen: bescheiden, sie breiten sich üppigst im Garten aus und das mag ich, genau wie die Rosen im Sommer. Und: Bewunderung darf wohl auch sein! Einen duftenden Wochenanfang! weiterlesen...


Sonntag, 26. März 2017 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (2)

Noch traut sie sich nicht: weiterlesen...


Samstag, 25. März 2017 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (2)

Ein Gedicht, aus Worten gemacht. Wo kommen die Worte her? Aus den Fugen wie Asseln, Aus dem Maistrauch wie Blüten, Aus dem Feuer wie Pfiffe, Was mir zufällt, nehm ich, Es zu kämmen gegen den Strich, Es zu paaren widernatürlich, Es nackt zu scheren, In Lauge zu waschen Mein Wort Meine Taube, mein Fremdling, Von den Lippen zerrissen, Vom Atem gestoßen, In den Flugsand geschrieben Mit seinesgleichen Mit seinesungleichen Zeile für Zeile, Meine eigene Wüste Zeile für Zeile Mein Paradies. (Marie-Luise Kaschnitz) weiterlesen...