Freitag, 25. März 2016 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (1)

Ein Punkt nur ist es, kaum ein Schmerz, Nur ein Gefühl, empfunden eben; Und dennoch spricht es stets darein, Und dennoch stört es dich zu leben. Wenn du es andern klagen willst, So kannst du's nicht in Worte fassen. Du sagst dir selber: »Es ist nichts!« Und dennoch will es dich nicht lassen. So seltsam fremd wird dir die Welt, Und leis verläßt dich alles Hoffen, Bist du es endlich, endlich weißt, Daß dich des Todes Pfeil getroffen. (Theodor Storm) weiterlesen...


Donnerstag, 24. März 2016 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Fotos | Kommentare (2)

"Warum wird das Wetter eigentlich nur schön, wenn man seinen Teller leer isst?" Ich dachte, die Zeiten seien vorbei, dass man Kinder unter irgendwelchen Vorwänden zwingt, ihren Teller leer zu essen? weiterlesen...


Mittwoch, 23. März 2016 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (4)

wenn du den raum eines sensiblen menschen betrittst ist das für dich die herausforderung mit deiner eigenen feinfühligkeit in kontakt zu kommen. es ist die einladung stiller zu werden als üblich. wenn du mit einem sensiblen menschen zusammenkommst, oder bist, ist das eine einladung zur meditation. denn… sobald du deinen atem spürst, betrittst du ein eigenes feld, das feld der sanftheit der stille, des mitfühlens, das feld der feinstofflichen ebene. wenn du mit einem sensiblen menschen zusammen sein möchtest, dann will das leben auch etwas von dir. dass du dort wo es in dir noch manchmal laut ist und unbewusst, die sanftheit des windes und die zärtlichkeit des grases, das sanft über deine wange streicht, zu etwas besonderem werden lässt. denn nur so könnt ihr euch wahrhaftig begegnen. nur so überwindet sich der raum ...weiterlesen...


Dienstag, 22. März 2016 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (2)

In der Kindheit kann ein Leben ohne väterliches Vorbild ebenso wenig wie eines ohne Nähe der Mutter folgenlos ertragen werden. (Alexander Mitscherlich, aufgelesen bei: Matthias Lohre, Das Erbe der Kriegsenkel) weiterlesen...


Dienstag, 22. März 2016 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos, Rezensionen | Kommentare (3)

Es gibt inzwischen zahlreiche Bücher über "Kriegskinder", "Kriegsenkel" oder "Nebelkinder". Matthias Lohres Buch ist ein sehr persönliches, das seine Suche und den Weg aufzeigt, zu verstehen, "Was das Schweigen der Eltern mit uns macht" - so der Untertitel. Matthias Lohre erlebte eine Kindheit "auf Zehenspitzen". Es war eine Welt mit doppeltem Boden und heimlichen Regeln, vor allem ein Zuhause, in der es die Frage nach dem Warum nicht gab, stets gefangen in der kindlichen Annahme, "dass wir etwas "falsch" gemacht haben mussten, dass sie (die Eltern) wütend oder traurig gemacht hatte." Denn ein Grund für ihre Wut, ihre Traurigkeit ...weiterlesen...


Montag, 21. März 2016 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (2)

„Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein“ – Matth. 5,37 Wie heilsam wäre es könnte man seine Mitmenschen beim Wort nehmen darauf vertrauen und sich darauf verlassen Das setzt voraus dass sie sagen, was sie meinen und meinen, was sie sagen alles andere macht hilflos Weiß man doch sonst kaum auf welcher Ebene Kontakt und Resonanz möglich sind und sein dürfen (C Mona Lisa) weiterlesen...


Sonntag, 20. März 2016 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (0)

Stillleben mit weißen Tulpen weiterlesen...


Samstag, 19. März 2016 | Kategorie: Alltägliches, Gedichte | Kommentare (2)

Gerhard nennt sein Gedicht, der Emigrant. Doch die beschriebene Heimatlosigkeit kennen auch die, die nicht ausgewandert sind und dennoch nie Heimat gefunden haben. Der Emigrant (In eigener Sache) Manchmal werde ich gefragt warum ich ausgewandert bin vor vielen Jahren Wie sollten sie verstehen, dass mein zu Hause kein zu Hause war und dass mein Land in wirren Zeiten mir nie zur Heimat wurde Wie sollten sie verstehen dass ich geflohen bin doch ohne jemals anzukommen (Gefunden bei: Gerhard) weiterlesen...


Freitag, 18. März 2016 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (2)

wenigstens im Wohnzimmer ;) weiterlesen...


Donnerstag, 17. März 2016 | Kategorie: Allgemein, Denk-Würdiges | Kommentare (7)

Ewige Ruhe gib ihnen, Herr, Und ewiges Licht leuchte ihnen. Dir, Gott, gebührt Lobgesang In Zion Und dir erstattet man Gelübde in Jerusalem. Erhöre mein Gebet. Zu dir kommt alles Fleisch. Ewige Ruhe gib ihnen, Herr, Und ewiges Licht leuchte ihnen. (aus: Requiem D-Moll v. Amadeus Mozart KV 626) Als ich die Karte gekauft habe, wusste ich noch nicht, dass es der Todestag meiner Mutter sein würde. Sie ist einen schweren Weg gegangen und ich freue mich für sie, dass sie nun ruhen kann. weiterlesen...