Dienstag, 28. Februar 2017 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

Zwanzig Mönche und eine Nonne, die Eshun hieß, übten die Meditation bei einem bestimmten Zen-Meister. Enshun war sehr hübsch, obwohl ihr Kopf geschoren und ihr Gewand einfach war. Mehrere Mönche verliebten sich heimlich in sie. Einer von ihnen schrieb ihr einen Liebesbrief und bat um ein heimliches Treffen. Enshun antwortete nicht. Am folgenden Tag gab der Meister der Gruppe eine Unterweisung, und nachdem diese vorüber war, erhob sich Enshun. Sie wandte sich an den Absender des Briefes und sagte: "Wenn du mich wirklich so sehr liebst, so stehe auf und umarme mich jetzt!" (Diese und weitere Zen- Geschichten sind zu lesen in: ...weiterlesen...


Montag, 27. Februar 2017 | Kategorie: Allgemein, Aufgelesen, Denk-Würdiges | Kommentare (2)

Mittwoch, den 1. März erscheint Andreas Altmanns neues Buch: Gebrauchsanweisung für das Leben. Er stellt seinem Buch drei Zitate voran. Hier eins davon als Appetitanreger: John Lennon: Als ich zur Schule ging, fragten sie mich, was ich werden will, wenn ich erwachsen bin. Ich schrieb: "Glücklich." Sie sagten mir, ich hätte die Aufgabe nicht verstanden. Ich sagte ihnen, sie hätten das Leben nicht verstanden. Ob man nach der Lektüre weiß, wie Glücklichsein geht? Ich bin gespannt und werde darüber berichten, zumindest aber über das Buch. weiterlesen...


Sonntag, 26. Februar 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (2)

"Es war einmal ein mächtiger und erhabener Elsternkönig, der über ein riesiges Reich voller glücklicher und zufriedener Elstern herrschte." (Copyright Linda Wolfsgruber, kunstanst!fter verlag) So beginnt das Märchen, das Michael Stavaric über den Elsterkönig erzählt. Die anfängliche Zufriedenheit aller mit ihrem König, aber auch im Umgang miteinander, setzt Linda Wolfsgruber mit zarten Pastelltönen in Szene. Sie alle leben in einem prächtigen Königreich. "Und es gehörte alles allen Elstern zu gleichen Teilen, so wollte und wünschte es sich der König." (Copyright Linda Wolfsgruber, kunstanst!fter verlag) Doch dann wacht der König eines Morgens auf und sein Federkleid ist nicht mehr weiß, sondern schwarz, unübersehbar für alle. ...weiterlesen...


Samstag, 25. Februar 2017 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Aufgeschnappt | Kommentare (4)

Und wieder eine Alltagsperle gefunden, in der heutigen Sendung Kirche im WDR. Es ist der Satz, den eine Frau stets zum Ende ihres Besuches bei einer Familie sagt: "Ich werde wiederkommen. Denn ich liebe mich, wenn ich bei euch bin." Dieser Satz erinnert mich an die Mutter meines ersten Freundes. Bei ihr durfte ich einfach sein, für mich eine Grundvoraussetzung dafür, mich selbst lieben zu können. Sie habe ich nach der Trennung von dem Freund noch sehr lange sehr vermisst. weiterlesen...


Freitag, 24. Februar 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Für mich ist es nach "Kokoro" der zweite Roman dieses japanischen Schriftstellers. Zfeitlich ist "Sanshirōs Wege" sechs Jahre vor "Kokoro" erschienen. Beide Romane sind nicht wirklich handlungsreich im Sinne äußerer Handlungen. Sie werden getragen von der Neugier und der Unwissenheit eines jungen Menschen, hier ist es Sanshirō, der gerade die Oberschule beendet hat und mit der Bahn nach Tokio reist, um dort ein Studium aufzunehmen, und erste Erfahrungen mit der Großstadt Tokio und seinen Menschen macht. Interessant ist, was der Autor über seinen Roman sagt: "Meine einzige Arbeit besteht darin, die Menschen in diese Welt freizulassen. Danach schwimmen sie nach ...weiterlesen...


Donnerstag, 23. Februar 2017 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (4)

Der Wind singt sein Schlaflied mit träumendem Rauschen, die Blätter umschmeichelt er weich. Ich laß mich verführen, dem Liede zu lauschen, und fühl' mich den Gräsern gleich. Es schauern die Lüfte und kühlen mein heißes, in Sehnsucht gehülltes Gesicht. Die ziehenden Wolken verstreuen ihr weißes, der Sonne gestohlenes Licht. Die alte Akazie verrieselt ihr Schweigen in zitterndem Blättergewirr. Die Düfte der Erde erheben sich, steigen und fallen dann wieder zu mir. (Selma Meerbaum-Eisinger) weiterlesen...


Mittwoch, 22. Februar 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

(Copyright Liliane Steiner, kunstanst!fter verlag) Kinder ab 4 Jahren werden aufgefordert, mit Katze Wilma auf Mäusejagd zu gehen. Ähnlich wie die "Raupe Nimmersatt" hat Wilma immer Hunger und streift deswegen durch Stadt und Land, stets auf der Suche nach etwas Essbarem. "Das ist Wilma. Sie hat einen Mordshunger. Schon den ganzen Morgen liegt sie erfolglos vor dem Mäusebau auf der Lauer. Ist ihr die Maus entwischt? Siehst du sie?" Die Maus auf der großformatigen Seite zu finden, ist mit bloßem Auge nicht so ganz einfach, zumindest für Kinder in diesem Alter. Doch das Hardcover Bilderbuch in japanischer Bindung ist mit einer Lupe ...weiterlesen...


Dienstag, 21. Februar 2017 | Kategorie: Aufgelesen, Aufgeschnappt, Gedichte | Kommentare (4)

Ich sammle Alltgs-Perlen. Das sind Augenblicke, die ich gern festhalten möchte, für die ich dankbar bin, an die ich mich zu erinnern versuche, in Momenten, in denen ich keine entdecken kann, nicht weil da keine sind, sondern weil ich sie nicht wahrnehmen kann. Solche Alltagsperlenglücksmomente können ein Musikstück sein, ein Blick in den Garten, das Lächeln eines Vorübergehenden, ein gutes, liebevoll gemeintes Wort, Kommentare auf meinem Blog, ein Tag mit Sonnenschein .... Manchmal sind es auch Radiosendungen, in denen jemand ein Gedicht einflicht - gibt es regelmäßig im WDR. Heute Morgen war es ein Beitrag von Ingelore Engbrocks in der Sendung Kirche ...weiterlesen...


Montag, 20. Februar 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

"Die Bergwerke von Falun" von E.T.A. Hofmann ist nach "Der Landarzt" und "Romeo und Julia" der 3. von Kat Menschik illustrierte Band in der Reihe "Meine Lieblingsbücher" aus dem Galiani-Verlag. Der Wiedererkennungswert ist hoch: gleiches Format, dreiseitiger Farbschnitt, wobei die Farben von Band zu Band andere sind, und die "Handschrift" von Kat Menschik: (Copyright Kat Menschik, Galiani Verlag Berlin) Dennoch fühlt sich dieser Band anders an, fein, glatt, haptisch sehr angenehm - erinnert er mich an eine PC-Mouse, die ich mal gehabt habe - ein echter Handschmeichler. Und dann: Abgelegt neben meinem Bett, habe ich nach dem Löschen meiner Leselampe ...weiterlesen...


Montag, 20. Februar 2017 | Kategorie: Gedichte, Merk-Würdiges | Kommentare (2)

Abwertungen Beleidigungen Demotivierungen Erniedrigungen Missachtung Unterstellungen Vorwürfe und noch vieles mehr Sind Formen der Zuwendung - lebensentwertend Besser als gar keine? (mona lisa) weiterlesen...