Freitag, 20. Juni 2014 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Das 1933 aufgefundene Findelkind war "von einer heimlichen und doch lebhaften Schönheit, ein schwarzer Flaum beschattete das dunkle Oval des Gesichts, dem die dichten Brauen über den verkrusteten Augen eine seltsam ergreifende Fremdheit verlieh." Es war offensichtlich ein "Zigeunerkind", das zunächst niemand haben will, von einer Pflegefamilie in die andere kommt und schließlich von Hans und Josefa Breirather liebevoll aufgenommen und mit dem eigenen Kind aufgezogen wird. Ein weiteres Pflegekind komplettiert die Familie. Trotz der zunehmend schwierigeren politischen und finanziellen Situation, Hans Breirather ist als Sozialdemokrat politisch aktiv, er wird sogar verhaftet, kommt in der Familie niemandem die Idee, Sidonie ...weiterlesen...


Donnerstag, 19. Juni 2014 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (3)

Schönes, grünes, weiches Gras. Drin liege ich. Inmitten goldgelber Butterblumen! Über mir ... warm ... der Himmel: Ein weites, schütteres, lichtwühlig, lichtblendig, lichtwogig zitterndes Weiß, das mir die Augen langsam ... ganz ... langsam schließt. Wehende ... Luft ... kaum merklich ein Duft, ein zartes . . . Summen. Nun bin ich fern von jeder Welt, ein sanftes Rot erfüllt mich ganz, und deutlich . . . spüre ich . . . wie die Sonne mir durchs Blut rinnt. Minutenlang. Versunken alles . . . Nur noch ich. Selig! (Arno Holz) weiterlesen...


Mittwoch, 18. Juni 2014 | Kategorie: Alltägliches, Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Fast ohne Worte: In diesen Tagen schmerzt mich nicht, daß ich vergessen kann und mich erinnern muß. (3. Strophe aus Ingeborg Bachmanns Gedicht, Tage in Weiß) weiterlesen...


Dienstag, 17. Juni 2014 | Kategorie: Allgemein, Aufgelesen | Kommentare (3)

Vollende deine Geburt! Das ist die Aufgabe unseres Lebens. Wir vollenden nicht durch Leistung, sondern durch Sein. ... Werde das, was du zutiefst bist! (aus: Willigis Jäger, Finde deinen Weg, S.92) weiterlesen...


Montag, 16. Juni 2014 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (6)

Anhand des Grimmschen Kinder- und Hausmärchens "Der Eisenofen" stellt der Psychotherapeut Heinz-Peter Röhr das Phänomen des Narzißmus in seiner ganzen Bandbreite - auch für Laien - verständlich dar. Er macht nachvollziehbar, dass Narzissten in einem inneren Gefängnis verhaftet sind, aus dem sie kaum herauskommen können. Denn sie wollen oder können zum einen ihre "Inhaftierung" mit den damit einhergehenden Einschränkungen nicht wahrhaben und können dementsprechend Hilfe von anderen auch nicht annehmen, da sie Hilfe ja nicht brauchen. Ein Teufelskreis. "Die Therapie der frühen Persönlichkeitsstörungen gestaltet sich, abgesehen von leichteren Fällen, nicht selten schwierig. ... Das Märchen Der Eisenofen bildet nicht nur ...weiterlesen...


Sonntag, 15. Juni 2014 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (2)

Ich sehne oft nach einer Mutter mich, nach einer stillen Frau mit weißen Scheiteln. In ihrer Liebe blühte erst mein Ich; sie könnte jenen wilden Haß vereiteln, der eisig sich in meine Seele schlich. Dann säßen wir wohl beieinander dicht, ein Feuer surrte leise im Kamine. Ich lauschte, was die liebe Lippe spricht, und Frieden schwebte ob der Teeterrine so wie ein Falter um das Lampenlicht. (Rainer Maria Rilke) weiterlesen...


Samstag, 14. Juni 2014 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (0)

(bitte auf's Bild klicken, es funktioniert mal wieder nicht :( ) weiterlesen...


Freitag, 13. Juni 2014 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Es ist tatsächlich eine kurze, in sieben Kapitel gegliederte Geschichte vom Sterben der eigenen, erst zweiundfünfzig Jahre alten Mutter, erzählt von der jüngeren Tochter, die eigentlich in London lebt. Es ist ein Countdown an Lebenstagen: sieben, sechs, fünf, vier, drei, zwei, eins. Ort des Geschehens: "Ein Zimmer, das nun bis an dein Ende auch das meine sein würde. Ein temporäres Daheim, aus dem mich nur dein Tod befreien würde." Die Handlung erschöpft sich in den wenigen noch möglichen Handreichungen der Tochter für ihre Mutter beim täglichen Waschen, Essen und Trinken, dem Spritzengeben der Schwestern und einem Arztgespräch über die Lebensausichten der Mutter. ...weiterlesen...


Donnerstag, 12. Juni 2014 | Kategorie: Alltägliches, Fotos | Kommentare (1)

beinahe Vollmondnacht ... weiterlesen...


Mittwoch, 11. Juni 2014 | Kategorie: Alltägliches, Zitate | Kommentare (0)

Gedanken sind die Proben zu Handlungen. (Siegmund Freud) Bei mir sind es oft auch die Träume! weiterlesen...