Donnerstag, 18. September 2014 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (0)

Der innere Architekt Wem's in der Unterwelt zu still, Wer oberhalb erscheinen will, Der baut sich, je nach seiner Weise, Ein sichtbarliches Wohngehäuse. Er ist ein blinder Architekt, Der selbst nicht weiß, was er bezweckt. Dennoch verfertigt er genau Sich kunstvoll seinen Leibesbau. Und sollte mal was dran passieren, Kann er's verputzen und verschmieren, Und ist er etwa gar ein solch Geschicktes Tierlein wie der Molch, Dann ist ihm alles einerlei, Und wär's ein Bein, er macht es neu. Nur schad, daß, was so froh begründet, So traurig mit der Zeit verschwindet, Wie schließlich jeder Bau hienieden, Sogar die stolzen Pyramiden! (Wilhelm Busch) weiterlesen...


Mittwoch, 17. September 2014 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

"Das Buch gegen den Tod" ist erst zwanzig Jahre nach Canettis eigenem Tod erschienen und von Peter von Matt mit einem Nachwort versehen worden. Canettis Aufzeichnungen, Gedanken, Fragen, Aphorismen sind chronologisch geordnet. Sie beginnen mit Aufzeichnungen 1942 für das Totenbuch, das nach Canettis eigenen Aussagen paradoxerweise nur entstehen wird, "wenn das Wort 'Tod' darin sich vermeiden läßt." und endet mit Aussagen aus dem Jahre 1994, dem Jahr, in dem Canetti gestorben ist: "Es ist Zeit, mir wieder Dinge mitzuteilen. Ohne dieses Schreiben löse ich mich auf. Ich spüre, wie mein Leben sich in stumpfes, trübes Sinnen auflöst, weil ich nicht mehr ...weiterlesen...


Dienstag, 16. September 2014 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Aufgelesen | Kommentare (2)

Ich würde niemals in einen Club wollen, der Leute wie mich als Mitglied aufnimmt. (Woody Allen) Mit diesem Spruch wirbt der Verein der Freunde und Förderer der Ruhrtriennale e.V. weiterlesen...


Dienstag, 16. September 2014 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Gedichte, Rezensionen | Kommentare (2)

In diesem schmalen Band verarbeitet Irmgard Schreiner offensichtlich ihre zahlreichen Impressionen über Frankreich in Gedichten sehr unterschiedlicher Art und freut sich schon auf den nächsten Aufenthalt, der ihr dabei hilft, die "deutsche pedantische Zeit" zu vergessen. Das Gedicht "Guten Morgen Frankreich" liest sich fast wie eine "Einleitung" in die Facetten, die den Leser ihrer Gedichte erwarten: Erinnern den Duft von croissants nature, die zur Frühmesse rufenden Glocken von Notre Dame. Bonjour Strasbourg! Und Bilder hinter der Stirn ... der lächelnde Engel vom Westportal, das Ballet der Möven an den Ufern der Ill, printemps au quai de Paris. Sie beschließt: Ich werde den "Maurice Ravel", ich werde den Nachtzug nehmen, ich werde die Zeit ...weiterlesen...


Montag, 15. September 2014 | Kategorie: Denk-Würdiges, Merk-Würdiges, Zitate | Kommentare (4)

Was machen Sie? Nichts. Ich lasse das Leben auf mich regnen. (Rahel Varnhagen) weiterlesen...


Sonntag, 14. September 2014 | Kategorie: Alltägliches, Gedichte | Kommentare (4)

Begegnungen mit bekannten oder noch unbekannten Menschen in den eigenen vier Wänden oder unterwegs Gespräche in einer Offenheit, Leichtigkeit von der man im Alltag nur träumen kann Strahlende Gesichter auch ernste doch immer authentisch Flüchtige Begegnungen mit einer Nachhaltigkeit die noch länger spürbar ist. (© mona lisa) weiterlesen...


Samstag, 13. September 2014 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Warum ich für eine Strecke von ca. 32 km über eine Stunde brauchen sollte, hat mich schon ein wenig gewundert. Na ja, vielleicht ist es der Feierabendverkehr, also fahre ich entsprechend los, denn auf der Karte steht: Nach Beginn kein Einlass. Zunächst war alles ok, dann musste ich aber schon nach kurzer Zeit von der Autobahn und ab da ging's dann "quer durch die Kapaten": Eine 30iger Zone nach der nächsten, durch verkehrsberuhigte Zonen, Industriegebiete und ehemalige Bergarbeitersiedlungen, an Kindergärten, Schulen und Altenheimen vorbei. Ampeln ohne Ende und natürlich (fast) alle "Rot". Hoffentlich weiß das Navi wirklich, wohin ich will, schoss es mir dann ...weiterlesen...


Freitag, 12. September 2014 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (2)

Der Herbst des Einsamen Der dunkle Herbst kehrt ein voll Frucht und Fülle, Vergilbter Glanz von schönen Sommertagen. Ein reines Blau tritt aus verfallener Hülle; Der Flug der Vögel tönt von alten Sagen. Gekeltert ist der Wein, die milde Stille Erfüllt von leiser Antwort dunkler Fragen. Und hier und dort ein Kreuz auf ödem Hügel; Im roten Wald verliert sich eine Herde. Die Wolke wandert übern Weiherspiegel; Es ruht des Landmanns ruhige Gebärde. Sehr leise rührt des Abends blauer Flügel Ein Dach von dürrem Stroh, die schwarze Erde. Bald nisten Sterne in des Müden Brauen; In kühle Stuben kehrt ein still Bescheiden Und Engel treten leise aus den blauen Augen der Liebenden, ...weiterlesen...


Donnerstag, 11. September 2014 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches | Kommentare (2)

Nach der Untersuchung: Noch sein alles bei mir in Ordnung. Im Höheren Alter bestehe allerdings die Gefahr, grünen, grauen Star oder eine Makulaturdegeneration zu bekommen. Kann ich vorbeugend etwas tun? Nein! Nur: nicht alt werden! Soll ich mich dann (rechtzeitig) umbringen? Was bitte hat mir diese Info des Augenarztes gebracht, wenn ich denn nichts dafür bzw. dagegen tun kann? weiterlesen...


Dienstag, 9. September 2014 | Kategorie: Alltägliches, Aufgeschnappt | Kommentare (5)

Bücher sind wie Schokolade für die Seele. weiterlesen...