Sonntag, 15. Juni 2014 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (2)

Ich sehne oft nach einer Mutter mich, nach einer stillen Frau mit weißen Scheiteln. In ihrer Liebe blühte erst mein Ich; sie könnte jenen wilden Haß vereiteln, der eisig sich in meine Seele schlich. Dann säßen wir wohl beieinander dicht, ein Feuer surrte leise im Kamine. Ich lauschte, was die liebe Lippe spricht, und Frieden schwebte ob der Teeterrine so wie ein Falter um das Lampenlicht. (Rainer Maria Rilke) weiterlesen...


Samstag, 14. Juni 2014 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (0)

(bitte auf's Bild klicken, es funktioniert mal wieder nicht :( ) weiterlesen...


Freitag, 13. Juni 2014 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Es ist tatsächlich eine kurze, in sieben Kapitel gegliederte Geschichte vom Sterben der eigenen, erst zweiundfünfzig Jahre alten Mutter, erzählt von der jüngeren Tochter, die eigentlich in London lebt. Es ist ein Countdown an Lebenstagen: sieben, sechs, fünf, vier, drei, zwei, eins. Ort des Geschehens: "Ein Zimmer, das nun bis an dein Ende auch das meine sein würde. Ein temporäres Daheim, aus dem mich nur dein Tod befreien würde." Die Handlung erschöpft sich in den wenigen noch möglichen Handreichungen der Tochter für ihre Mutter beim täglichen Waschen, Essen und Trinken, dem Spritzengeben der Schwestern und einem Arztgespräch über die Lebensausichten der Mutter. ...weiterlesen...


Donnerstag, 12. Juni 2014 | Kategorie: Alltägliches, Fotos | Kommentare (1)

beinahe Vollmondnacht ... weiterlesen...


Mittwoch, 11. Juni 2014 | Kategorie: Alltägliches, Zitate | Kommentare (0)

Gedanken sind die Proben zu Handlungen. (Siegmund Freud) Bei mir sind es oft auch die Träume! weiterlesen...


Dienstag, 10. Juni 2014 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (0)

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Montag, 9. Juni 2014 | Kategorie: Gedichte, Rezensionen, Rezensionen (diverse) | Kommentare (2)

Die heutige Sendung "Liegen bleiben" widmet sich ausschließlich Gedichten von Mascha Kaléko. Eine Liste der vorgetragenen Gedichte findet man im Netz (oder mit einem Klick auf "Liste"). Ob im Liegen oder Sitzen, Hauptsache zuhören und genießen. Mein schönstes Gedicht? Ich schrieb es nicht. Aus tiefsten Tiefen stieg es. Ich schwieg es. (Mascha Kaléko) Damit endete diese Sendung. Schade, es hätte ruhig weiter gehen können. weiterlesen...


Sonntag, 8. Juni 2014 | Kategorie: Fotos | Kommentare (3)

Ich sag's mit Blumen: weiterlesen...


Sonntag, 8. Juni 2014 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (2)

Für mache mag es kaum vorstellbar und darum eine Enthüllung sein, sich den "Genussmenschen" Konstantin Wecker, wie er sich selbst mehrfach bezeichnet, als Mönch bzw. mit mönchischen Eigenschaften vorzustellen. Da klappt es mit dem Bild des Kriegers sicher schon besser. Mönch und Krieger werden von Wecker als Dichotomie verstanden, die in ihrer Gegensätzlichkeit eine Einheit bilden, einen (inneren) Raum, in dem Platz ist, diese Gegensätzlichkeiten auszuloten, zu leben und in sich stimmig werden zu lassen. Es gilt da kein: entweder .... oder, sondern nur ein sowohl ... als auch. Eine Herausforderung, der sich Wecker bewusst spätestens während seines Gefängnisaufenthaltes stellt, ...weiterlesen...


Samstag, 7. Juni 2014 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (0)

In der ersten lauen Sommernacht dieses Jahres, bei für mich sehr angenehmen Temperaturen, habe ich mit Wawerzineks neuem Roman "Schluckspecht" begonnen. Der Roman beginnt mit folgendem Satz: "Der Alkohol ist ein Gift." Und endet so: "Und Onkelonkel sitzt im Hintergrund, wie er es ihr ganzes Leben lang getan hat." Welches Universum sich zwischen diesen beiden Sätzen auftut, werde ich demnächst erzählen. weiterlesen...