Dienstag, 26. Februar 2019 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

"Die Glocke im See" ist ein leise erzählter Roman, der in Butangen, einem Dorf in Norwegen, im Jahre 1880 beginnt, aber bis weit in die Geschichte des Dorfes, der Familie Hekne und die dort stehende alte Stabskirche mit ihren Geschwisterglocken zurückreicht, denen magische Kräfte zugesprochen werden. In Butangen lebt Astrid Hekne, eine aufgeschlossene, intelligente, wissbegierige junge Frau, die bereits zwei Heiratsanträge ausgeschlagen hat, weil sie das damit verbundene, vorgezeichnete Leben einer jungen Bäuerin auf fremdem Hof nicht leben will. Sie träumt, "dass das eigentliche Leben anderswo vor sich ging, so dass dieser Tag nichts anderes war als eine Verspätung. Doch ...weiterlesen...


Montag, 25. Februar 2019 | Kategorie: Fotos | Kommentare (3)

Bald geht's hier weiter - vielleicht ein wenig langsamer als sonst ;) Euch allen einen guten Wochenstart! weiterlesen...


Samstag, 23. Februar 2019 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Fotos | Kommentare (5)

Die Welt wird klein und eng, wenn man richtig krank ist. Sie reduziert sich auf das Wesentliche. Bisher war habe ich mich des öfteren "nicht gesund", "nicht so ganz fit", "kränklich" gefühlt. Aber das, was man als krank bezeichnet, kenne ich nicht wirklich. Die Grippe kam - unangekündigt - über Nacht. Ich musste zumindest nicht lang überlegen, ob ich aufstehe oder nicht, ob ich nun krank bin oder nicht. Es ging einfach nicht. Also, auch ganz einfach: Wer krank ist, bleibt solange im Bett, bis er nicht mehr krank ist. Aber irgendwann habe ich dann doch mitbekommen, dass es draußen sonnig wurde. ...weiterlesen...


Freitag, 15. Februar 2019 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches | Kommentare (0)

Ob der noch vermisst wird? Bei der jetzigen Hoch-Wetterlage wohl eher unwahrscheinlich. Doch: Der nächste Winter kommt bestimmt ;) weiterlesen...


Donnerstag, 14. Februar 2019 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Der Roman ist die Geschichte einer außergewöhnlichen, nein eher unmöglichen Beziehung zwischen der Neurowissenschaftlerin Margot Shape und ihrem Forschungsobjekt Elihu Hoopes, die über dreißig Jahre besteht. Schon der Beginn macht das Ungewöhnliche deutlich und enthält thematisch alles, was den Roman ausmacht, inhaltlich und stilistisch. "Anmerkung zur Amnesie. Projekt "E.H."(1965-1996) Sie lernt ihn kennen, sie verliebt sich. Er vergisst sie. Sie lernt ihn kennen, sie verliebt sich. Er vergisst sie. Sie lernt ihn kennen, sie verliebt sich. Er vergisst sie. Schließlich nimmt sie Abschied von ihm, dreiunddreißig Jahre nach ihrer ersten Begegnung. Auf seinem Sterbebett hat er sie vergessen. Er steht auf einer Holzbrücke in einer Sumpfniederung, die ...weiterlesen...


Mittwoch, 13. Februar 2019 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (4)

Und wieder fahren sie oben ohne. Und wieder sitzen sie vor den Cafés. Und wieder vögeln die Vögel. Und wieder beginnen mit sie mit dem Nestbau. Und wieder sind Mückenschwärme unterwegs. Und wieder beginnt es zu sprießen, zu blühen. Und wieder beginnt die Sonne zu wärmen. Und wieder werden Tage sichtbar länger. Und doch ist der Winter noch nicht vorbei. weiterlesen...


Dienstag, 12. Februar 2019 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (4)

Dieses Buch ist keines der üblichen Ratgeber nach dem Motto: Wie werde ich in der Beziehung/ mit meinem Partner glücklich und das möglichst für immer? Es ist erfrischend anders, für viele aber sicherlich auch ernüchternd, wenn sie nämlich beim Lesen mitbekommen, dass es in erster Linie um das eigene Verhalten geht und der Wunsch, der Partner möge sich doch gefälligst anders verhalten, netter sein, dann wäre alles ok, wenig förderlich ist, weil er in der Regel Stillstand bedeutet. Nein, direkt im Vorwort "Warum eine Paarbeziehung die großartigste Zumutung des Universums ist und das Wunder der Liebe sich lohnt." macht ...weiterlesen...


Montag, 11. Februar 2019 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos, Rezensionen | Kommentare (0)

(Copyright, Marion Deuchars, Laurence King Verlag) "Bob und Fledo sind beste Freunde", so beginnt das Bilderbuch für Kinder ab 4 Jahren mit Text und Bildern der schottischen Autorin Marion Deuchars. Die beiden sind nahezu unzertrennlcih, unternehmen viel gemeinsam, vor allem aber malen sie gemeinsam. Es entstehen viele bunte Bilder. Doch dann findet Fledo einen Brief seines Freundes auf seiner Staffelei. "Lieber Bob, es tut mir sehr leid, aber ich muss für eine Weile eg. Dein bester Freund Fledo" Und mit Fledo sind für Bob auch alle Farben verschwunden. Nur das Blau ist ihm geblieben, so dass er nur noch blaue Bilder malen kann. Die anderen ...weiterlesen...


Sonntag, 10. Februar 2019 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

Dass ich zu eurer zeit erwachen musste Der ich die pracht der Treverstadt gekannt Da sie den ruhm der schwester Roma teilte Da auge glühend groß die züge traf Der klirrenden legionen in der rennbahn Die blonden Franken die mit löwen stritten Die tuben vor palästen und den Gott Augustus purpurn auf den goldnen wagen! Hier zog die Mosel zwischen heitren villen.. O welch ein taumel klang beim fest des weines! (Stefan George, Porta Nigra, Teil der ersten Strophe) weiterlesen...


Samstag, 9. Februar 2019 | Kategorie: Fotos | Kommentare (0)

Es ist ein Weinen in der Welt, als ob der liebe Gott gestorben wär, und der bleierne Schatten, der niederfällt, lastet grabesschwer. Komm, wir wollen uns näher verbergen … das Leben liegt in aller Herzen wie in Särgen. Du! wir wollen uns tief küssen – es pocht eine Sehnsucht an die Welt, an der wir sterben müssen. (Else Lasker-Schüler) weiterlesen...