Donnerstag, 14. Januar 2010 17:09

"Schreibe, was du siehst und hörst!" (Scivias von Hildegard von Bingen) Motto von Ulla Hahns Roman, Der Aufbruch weiterlesen...


Donnerstag, 14. Januar 2010 17:05

Die hochschwangere Julia trifft im Park auf die hochbetagte Klara, die in diesem Moment ihren Namen nicht mehr weiß. "Geben Sie mir einen Namen, irgend einen, den ich weitersagen und vergessen kann." Beide finden sich merk-würdig, fühlen sich dennoch von der anderen angezogen. Julia kommt die alte Frau sogar bekannt vor. Irgendwie, ein bisschen. Während Julia ihr Kind zur Welt bringt und versucht, in die Mutterrolle zu finden, verliebt sich Klara im Altenheim in einen ebenfalls dementen, aber charmanten Herrn.  Sie haben das Glück, dass nicht beide zur gleichen Zeit ihre Ausfälle haben und so füreinander sorgen und sogar kleinere Ausflüge zum See unternehmen ...weiterlesen...


Mittwoch, 13. Januar 2010 18:37

In der Verlängerung meiner Straße gibt es einen Bahnübergang, an dem kaum etwas normal ist. Nachdem in der Vergangenheit einige Bauern mehrfach mit ihren Treckeranhängern die Bahnschranken mitgenommen haben, weil die Straßenführung viel zu eng war, ist monatelang der Bahnübergang von Männern bedient worden, die mit flatternden rot-weißen Bändern den Übergang abgesperrt haben, oft so lange, dass in der Hitze Autofahrer eingeschlafen sind, die Anwohner die Autofahrer mit Getränken versorgt und ein Schwätzchen gehalten haben - bis, ja bis nach Kompetenzrangelein die Straße verbreitert war und die Schranken wieder automatisch bedient wurden. Seit einiger Zeit flattern die weiß-roten Bänder wieder, doch den Anwohnern schient es für einen Service viiiiiiel zu kalt zu sein, ...weiterlesen...


Mittwoch, 13. Januar 2010 17:55

Dieser Roman setzt da ein, wo "Das verborgene Wort" aufhört. Er erzählt die Geschichte der Hilla Palm, die gegen den Willen der Eltern, mit Unterstützung von Autoritätspersonen wie dem Lehrer und Pfarrer des Dorfes, das Gymnasium besucht, mit dem Ziel, ein sehr gutes Abitur zu machen, um dann mit einem Stipendium studieren zu können, auch wenn sie damit den Traum ihrer Mutter vom Leben der Tochter platzen lässt. Diese hat für sie "den Traum einer Kinderschwester geträumt ..., den Traum mit einer Heirat mit einem staatse Kääl, Peter Bender, der jet an de Föß hätt." Aber Hilla will lernen, sich die Welt der Wörter, der Freiheit, des eigenen ...weiterlesen...


Samstag, 9. Januar 2010 0:01

"Alt wird, wer Angst vor Neuem hat." (Zitat aus der Sendung, Kölner Treff  WDR 3 v. Zitat 8.1.10) Na, da brauche ich ja keine Angst vorm Alter haben, denn ich bin immer neugierig auf das, was ich nicht kenne! Ist doch auch was Neues, oder?!) weiterlesen...


Donnerstag, 7. Januar 2010 10:15

"1 x täglich" ist nicht der Hinweis auf einem Medikamentenbeipackzettel, sondern der Aufdruck auf einer runden Dose mit besonderem Inhalt: 365 Sprüche für jeden Tag, gedruckt auf festen kleinen Kärtchen - es war das Werbegeschenk über das ich mich zum Abschluss des letzten Jahres wirklich gefreut habe. Seit dem 1.1.2010 hole ich mir jeden Morgen meinen "Spruch" des Tages aus der Dose. Manchmal vielleicht doch eine Art Medikament, zum Nachdenken, Innehalten, sich Freuen ... , hergestellt  mit Hilfe von behinderten Menschen in einer Einrichtung der Arbeiterwohlfahrt, vertrieben von  http://www.raumgestalt.net/ weiterlesen...


Donnerstag, 7. Januar 2010 9:41

"Es ist unmöglich, dass ein Mensch in die Sonne schaut, ohne dass sein Angesicht hell wird." (v. Bodelschwingh) weiterlesen...


Mittwoch, 6. Januar 2010 23:55

Gestern habe ich es endlich geschafft, einmal Eugen Drewermann zu hören, der jedes Jahr Anfang Januar in der wunderschön restaurierten Christuskirche in Recklinghausen einen Vortrag hält. Thema des gestrigen Abends: "Jesus von Nazareth - Bild eines Menschen". Schon lange habe ich keinen so sprachlich brillanten, poetischen, frei formulierten Vortrag gehört. Eine Sprache mit starker Bild- und Aussagekraft. Es war ein Vortrag, der mir mit manchen Sätzen aus der Seele gesprochen hat, vor allem dann, wenn Drewermann von patriarchalischen Strukturen spricht, in denen die "Schriftgelehrsamkeit auftritt wie der lebendige Tod", in denen Menschen "Gott zum Recht haben" brauchen oder als fertiges Brett vor dem Kopf tragen. Er hat auch von den  Menschen gesprochen, die den Vorstellungen der alten oder modernen ...weiterlesen...


Samstag, 2. Januar 2010 15:32

Ihre Versicherungsschein-Nummer XYZ wurde geändert. Bitte verwenden Sie nur noch die neue Nummer. Sehr geehrte Frau S., hiermit bestätigen wir Ihnen, dass der Versicherungsvertrag aufgrund einer Ersatzversicherung zum 1.12.2009 endet. Das Schreiben ist datiert vom 17.12.2009, angekommen am 24.12.09 weiterlesen...


Freitag, 1. Januar 2010 11:47

Gestern Abend habe ich noch meine Couch und Sessel im Wohnzimmer verrückt und dabei beinahe den Jahreswechsel verpasst. Ist gerade noch gut gegangen. Habe jetzt einen anderen Blick in den Garten als vorher, was zur Folge hat, dass einiges im Garten verrückt werden muss, damit es wieder in meinem Fokus steht. Manchmal muss ich einfach die Perspektiven wechseln, um eine andere Aus-sicht zu genießen  und vielleicht auch andere Ein-sichten zu bekommen. Manchmal reicht da schon ein anderer Blickwinkel. Euch allen ein friedfertiges,  gesundes Jahr mit ver-rückten Ansichten, wenn's nötig ist und Menschen als "Gegenstück und Ergänzung". weiterlesen...