Sonntag, 19. Februar 2017 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (4)

„Nach Jahrzehnten der Dekonstruktion wäre es vielleicht an der Zeit, in Tiefenschichten der Sprache wieder zu graben nach Adern der Heiterkeit und Schönheit, nach dem dunklen Gott, nach großzügigen und weithin schreitenden Rhythmen des Seins. Die Dichtung ist ein Turm, der Städte überragt und in welchem Dohlen wohnen.“ (Ulrich Fentzloff, Kommentar im Allgäuer Anzeigenblatt zu einer Veranstaltung 2012, auf der er Gedichte, Prosa und Essayistisches liest) weiterlesen...


Samstag, 18. Februar 2017 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Weiche Frühlingswinde wehn Um die Winterwende, Die mir um die Wangen gehn, Warm wie Mädchenhände. Kleine Blumen blau und braun Blühn schon an den Gassen, Wie zwei Augen anzuschaun, Die mich nie verlassen. Bald, wie bald und heiß erblüht Auch die Ros' im Hage, Not als wie die Liebe glüht Die ich heimlich trage... (Georg Busse-Palma) weiterlesen...


Freitag, 17. Februar 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Bis dahin kannte ich nur das als Kind so begehrte Hasenbrot, auf das man wartete, wenn abends der Vater nach Hause kam. In diesem Bilderbuch (Copyright Ulrike Möltgen, kunstanst!fter verlag) geht es um ein riesiges Wurstbrot, das der Ich-Erzähler von seiner Mutter für den langen Schulweg bekommt. Das ist die gute Nachricht für ihn, da es kurz nach dem Krieg selten ist, dass Wurst aufs Brot kommt. Die schlechte ist: Er muss heute allein gehen, da seine beiden Mitschüler krank zu Hause bleiben. Und der Schulweg führt durch einen dunklen Winterwald, denn es ist kurz nach den Winterferien und noch vor ...weiterlesen...


Donnerstag, 16. Februar 2017 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Aufgeschnappt | Kommentare (2)

Du siehst aber nicht gut aus! Ich fühl mich auch nicht gut. Bin krank! Husten folgt prompt. Erkältung oder die Grippe, die jetzt überall ist? Leider die Grippe! Wieder Husten. Geh wech von mir. Halt Abstand von mich. Die eine geht nach links, die andere weicht nach rechts aus. Die Kassiererin muss sitzen bleiben. weiterlesen...


Mittwoch, 15. Februar 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Normalerweise habe ich überhaupt keine Hemmungen, in Büchern Stellen anzustreichen, Notizen, Anmerkungen zu machen etc. Doch bei diesem "Liegenden Akt in Blau" - der fulminaten Liebesbeziehung zwischen dem Maler Nicolas de Staël und der verheirateten jüngeren Jeanne, sprachlich interessant geschrieben von Nathalie Chaix und von Christina Röckl wunderbar aussagekräftig illustriert, habe ich es nicht übers Herz gebracht. Ich habe mir einen Zettel genommen und darauf meine Notizen gemacht. Aber seht selbst: (Copyright Christina Röckl, kunstanst!fter verlag) Es ist die Geschichte einer langsam und zaghaft beginnenden, dann aber leidenschaftlichen, zerstörerischen Liebesbeziehung in den 50iger Jahren des letzen Jahrhunderts, zwischen diesem ungleichen Paar. Beide ...weiterlesen...


Dienstag, 14. Februar 2017 | Kategorie: Allgemein, Zitate | Kommentare (2)

"Nichts gleicht der Seele so sehr wie die Biene, sie fliegt von Blüte zu Blüte wie die Seele von Stern zu Stern, und sie bringt den Honig heim wie die Seele das Licht." (Victor Hugo) weiterlesen...


Samstag, 11. Februar 2017 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Aus winterlichem Schnee ward morgens plötzlich Regen 0 Frühling, bist du da? (Sampû) weiterlesen...


Freitag, 10. Februar 2017 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Kleine Motten taumeln schaudernd quer aus dem Buchs; sie sterben heute abend und werden nie wissen, daß es nicht Frühling war. (Rainer Maria Rilke) weiterlesen...


Donnerstag, 9. Februar 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Das Buch "Nichts, um sein Haupt zu betten" hat einen langen Weg hinter sich, bevor es jetzt in deutscher Übersetzung auch für deutsche Leser zugänglich ist. (Copyright Hanser Verlag) Michel Francesconi hat ein Exemplar von "Rien où poser sa tête", 1945 erschienen, auf einem Flohmarkt in Nizza gefunden, es gelesen und weiterempfohlen, so dass es 2015 in Paris bei Gallimard in einer Neuauflage erscheinen konnte. Françoise Frenkel, 1889 in Polen geboren, ist leidenschaftliche Buchhändlerin gewesen und versteht sich nach ihrem Literaturstudium an der Pariser Sorbonne als Botschafterin der französischen Literatur. Während eines Aufenthalts in Berlin stellt sie fest, dass es keine Buchhandlung ...weiterlesen...


Mittwoch, 8. Februar 2017 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (2)

Mein ganzes Leben lang hatte ich den Drang, in Bildern zu denken, Bilder zu sehen, zu malen, damit ich leben konnte, mich von meinen Eindrücken befreien, von all den Empfindungen, all der Rastlosigkeit, für die ich nur in der Malerei einen Platz fand. (NICOLAS DE STAËL) Vorangestellt in: Nathalie Chaix, LIEGENDER AKT IN BLAU Die Rezension folgt in Kürze. weiterlesen...