Mittwoch, 8. Oktober 2014 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (0)

Es winkt zu Fühlung fast aus allen Dingen, aus jeder Wendung weht es her: Gedenk! Ein Tag, an dem wir fremd vorübergingen, entschließt im künftigen sich zum Geschenk. Wer rechnet unseren Ertrag? Wer trennt uns von den alten, den vergangnen Jahren? Was haben wir seit Angebinn erfahren, als dass sich eins im anderen erkennt? Als dass an uns Gleichgültiges erwarmt? O Haus, o Wiesenhang, o Abendlicht, auf einmal bringst du's beinah zum Gesicht und stehst an uns, umarmend und umarmt. Durch alle Wesen reicht der eine Raum: Weltinnenraum. Die Vögel fliegen still durch uns hindurch. O, der ich wachsen will, ich seh hinaus, und in mir wächst der Baum. Ich sorge mich, und in mir steht ...weiterlesen...


Mittwoch, 8. Oktober 2014 | Kategorie: Allgemein, Zitate | Kommentare (0)

„Bekanntes Leid ist besser als unbekannte Freud'“ (Sprichwort) weiterlesen...


Dienstag, 7. Oktober 2014 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Merk-Würdiges | Kommentare (0)

Bei dem chinesischen Philosophen Zhuangzi kann man folgende Geschichte lesen: "Im Staate Lu war einmal ein Mann, der lebte in Felsklüften und trank Wasser und hielt sich fern von allem Streben nach weltlichem Gewinn. So war er siebzig Jahre alt geworden, und sein Antlitz war noch frisch wie das eines Kindes. Unglücklicherweise begegnete er einmal einem hungrigen Tiger. Der hungrige Tiger fraß ihn auf. Da war auch ein anderer Mann, der lebte mit Arm und Reich in regem Verkehr. Als er aber vierzig Jahre alt geworden war, da bekam er ein innerliches Fieber, an dem er starb. Der eine dieser ...weiterlesen...


Montag, 6. Oktober 2014 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (1)

Ich wollte verstanden werden und habe mich doch selbst nicht verstanden Ich habe auf mir bestanden um nicht unterzugehen gekämpft ausgehalten durchgehalten statt mich liebevoll anzunehmen in meinem Unverstandensein Nur so ist Verstehen Annehmen Liebe möglich (© mona lisa) weiterlesen...


Sonntag, 5. Oktober 2014 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (10)

Du hast mich in meiner Seele berührt Beseelt spüre ich wieder meine Lebendigkeit und Herzenswärme und weiß Ich bin Licht, Klarheit und Liebe (© mona lisa) weiterlesen...


Samstag, 4. Oktober 2014 | Kategorie: Allgemein, Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

"Würden Sie, liebe Leserin, lieber Leser, Ihr Leben genau so, wie es bisher verlaufen ist, noch einmal leben wollen?" Der Konjunktiv verweist die Frage in den Bereich des Irrealen, des Wünschens, des (Un-) Möglichen, denn ein Neuanfang ist ja nicht möglich. Dennoch macht es Sinn, über eine Antwort nachzudenken, dann nämlich, wenn ich mich frage, will ich so weiter leben und wie sieht dann die Endbilanz aus? Auf der Grundlage der "sieben sogenannten Todsünden" (Hochmut, Gier, Neid, Zorn, Wolllust, Völlerei, Trägheit) iunternimmt Domian eine Beschreibung der heutigen gesellschaftlichen Gegebenheiten und allgemein vorherrschender Verhaltensweisen, die ihn deutlich "nerven", die er "schädlich", "sinnlos" findet. ...weiterlesen...


Samstag, 4. Oktober 2014 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Feder-leicht ganz ohne Federweißer nur mit weißer Feder weiterlesen...


Freitag, 3. Oktober 2014 | Kategorie: Denk-Würdiges | Kommentare (0)

Es gab eine Zeit da ich meinen Nächsten ablehnte, wenn sein Glaubenicht der meine war. Mein Herz istfähig geworden, alle Formen anzunehmen: Es ist Weide für Gazellen und Kloster für Christenmönche, Tempel für Götzenbilder und Kaaba für Pilger, es ist Gefäß für die Tafeln der Thora und die Versedes Korans. Denn meine Religion ist die Liebe. Ganz gleich, wohin die Karawane der Liebe zieht, ihr Weg ist der Weg meines Glaubens. (Ibn' Arabi, islamischer Mystiker) weiterlesen...


Donnerstag, 2. Oktober 2014 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (0)

weiterlesen...


Mittwoch, 1. Oktober 2014 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (0)

Walle, Regen, walle nieder, Wecke mir die Träume wieder, Die ich in der Kindheit träumte, Wenn das Naß im Sande schäumte! Wenn die matte Sommerschwüle Lässig stritt mit frischer Kühle, Und die blanken Blätter tauten, Und die Saaten dunkler blauten. Welche Wonne, in dem Fließen Dann zu stehn mit nackten Füßen, An dem Grase hin zu streifen Und den Schaum mit Händen greifen. Oder mit den heißen Wangen Kalte Tropfen aufzufangen, Und den neuerwachten Düften Seine Kinderbrust zu lüften! Wie die Kelche, die da troffen, Stand die Seele atmend offen, Wie die Blumen, düftertrunken, In dem Himmelstau versunken. Schauernd kühlte jeder Tropfen Tief bis an des Herzens Klopfen, Und der Schöpfung heilig Weben Drang bis ins verborgne Leben. Walle, Regen, walle nieder, Wecke meine alten ...weiterlesen...