Dienstag, 17. Januar 2017 | Kategorie: Denk-Würdiges | Kommentare (2)

last time in berlin he was still alive a friend of me now he is dead I never can talk to him I never can laugh with him never ever but he will be in my heart until to my own death weiterlesen...


Dienstag, 17. Januar 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (3)

"Asta denkt - und schweigt. Mit wem, fragt sie sich, sollte ich reden? Ich kenne doch keinen mehr, hier, am Boden meines Vaterlandes, das nicht meines ist, weil es mir ebenso wenig gehört wie die Muttersprache; ich steh bloß drauf. Ja, da steht sie, am östlichen Ende der Ebene 03 des Flughafens Franz Josef Strauß, neben einer vom Schalter einer Autovermietung verdeckten und daher kaum frequentierten Drehtür, zu der ihre Nikotingier sie blindlings geleitet hat." Und von dieser Drehtür kommt Asta Arnold, Krankenschwester, quasi entlassen und zwangspensioniert, auch nicht mehr weg. Lange war sie in Nicaragua tätig, bis man ihr mit einem ...weiterlesen...


Montag, 16. Januar 2017 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (2)

Floskel echtes Interesse? Manchmal - auf den ersten Blick - kaum zu unterscheiden. Mögliche Antworten: Gut Geht so Muss ja Mir geht es gut. Ich lasse es mir gut gehen. Jede Antwort gibt mehr preis als im ersten Moment zu erkennen ist. Das Nichtgesagte hören und wahrnehmen ist eine Kunst. (© mona lisa) weiterlesen...


Sonntag, 15. Januar 2017 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (2)

ohne Worte ... weiterlesen...


Samstag, 14. Januar 2017 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (4)

Gieb deinem Herzen ein Zeichen, daß die Winde sich drehn. Hoffnung ist ohne gleichen wenn sie die Göttlichen sehn. Richte dich auf und verharre still in dem großen Bezug; leise löst sich das Starre, milde schwindet der Bug. Risse entstehn im Verhängnis das du lange bewohnt, und in das dichte Gefängnis flößt sich ein fühlender Mond. (Rainer Maria Rilke) Aus: Die Gedichte 1922 bis 1926 weiterlesen...


Freitag, 13. Januar 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

"Mayday! Can anyone hear me? This is Nick Cave, captain of the Henry Lee. I've lost orientation ... Can anyone hear me ..." Dieser Schlusssatz des zweiten Romans des 1983 geborenen Autors Fabian Hischmann ist bezeichnend für die meisten der hier im Roman zahlreich vorkommenden, meist noch jugendlichen Personen. Von ihnen wird in auf den ersten Blick unzusammenhängenden Episoden erzählt, wobei es oft nur Blitzlichter sind, die einen nur einen Moment lang etwas sehen lassen, das man aber nicht wirklich als zusammenhängend erkennen und verstehen kann. Ausdruck einer suche nach Orientierung? Immer wieder tauchen neue Personen auf, manchmal auch nur in ...weiterlesen...


Donnerstag, 12. Januar 2017 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (4)

Das ist mein Fenster. Eben bin ich so sanft erwacht. Ich dachte, ich würde schweben. Bis wohin reicht mein Leben, und wo beginnt die Nacht? Ich könnte meinen, alles wäre noch Ich ringsum; durchsichtig wie eines Kristalles Tiefe, verdunkelt, stumm. Ich könnte auch noch die Sterne fassen in mir; so groß scheint mir mein Herz; so gerne ließ es ihn wieder los den ich vielleicht zu lieben, vielleicht zu halten begann. Fremd, wie niebeschrieben sieht mich mein Schicksal an. Was bin ich unter diese Unendlichkeit gelegt, duftend wie eine Wiese, hin und her bewegt, rufend zugleich und bange, daß einer ...weiterlesen...


Mittwoch, 11. Januar 2017 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (4)

"Wenn Sie etwas auf dem Herzen haben, fragen Sie mich ruhig." Wenn der wüsste, was ich alles auf dem Herzen habe, er hätte mir das sicher nicht gesagt. Das Angebot aber bewahre ich in meinem Herzen. (© mona lisa) weiterlesen...


Dienstag, 10. Januar 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (3)

Andreas Altmann bezeichnet sich selbst als einen "Davongekommenen", der als Reporter nicht die Wahrheit berichtet. Sondern "jene Wirklichkeit, an die ich mich erinnere. Immerhin bin ich verwegen genug und unterschlage nicht meine Abstürze, ja Mittelmäßigkeiten und Feigheiten. Ein 'Lebenshilfebuch' ist es wohl nicht geworden. Betrug, schwerer Diebstahl, Impotenz, misslungene Nähe, Homosex, Drogen, Hysterie, AIDS, Liebesunfähigkeit. Wer will sich das zumuten?" Ja, wer will sich das zumuten? Zumindest Menschen, die mit ihm die Liebe zu Büchern, zur Literatur - seine Reportagen sind gespickt mit Zitaten - zur deutschen Sprache, vor allem aber zum eigenständigen und eigenwilligen Leben in all seiner Bandbreite teilen. ...weiterlesen...


Montag, 9. Januar 2017 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (2)

schamhaft schamlos verschämt unverschämt oder einfach voller Scharm! (© mona lisa) weiterlesen...