Donnerstag, 7. Januar 2010 9:41

"Es ist unmöglich, dass ein Mensch in die Sonne schaut, ohne dass sein Angesicht hell wird." (v. Bodelschwingh) weiterlesen...


Mittwoch, 6. Januar 2010 23:55

Gestern habe ich es endlich geschafft, einmal Eugen Drewermann zu hören, der jedes Jahr Anfang Januar in der wunderschön restaurierten Christuskirche in Recklinghausen einen Vortrag hält. Thema des gestrigen Abends: "Jesus von Nazareth - Bild eines Menschen". Schon lange habe ich keinen so sprachlich brillanten, poetischen, frei formulierten Vortrag gehört. Eine Sprache mit starker Bild- und Aussagekraft. Es war ein Vortrag, der mir mit manchen Sätzen aus der Seele gesprochen hat, vor allem dann, wenn Drewermann von patriarchalischen Strukturen spricht, in denen die "Schriftgelehrsamkeit auftritt wie der lebendige Tod", in denen Menschen "Gott zum Recht haben" brauchen oder als fertiges Brett vor dem Kopf tragen. Er hat auch von den  Menschen gesprochen, die den Vorstellungen der alten oder modernen ...weiterlesen...


Samstag, 2. Januar 2010 15:32

Ihre Versicherungsschein-Nummer XYZ wurde geändert. Bitte verwenden Sie nur noch die neue Nummer. Sehr geehrte Frau S., hiermit bestätigen wir Ihnen, dass der Versicherungsvertrag aufgrund einer Ersatzversicherung zum 1.12.2009 endet. Das Schreiben ist datiert vom 17.12.2009, angekommen am 24.12.09 weiterlesen...


Freitag, 1. Januar 2010 11:47

Gestern Abend habe ich noch meine Couch und Sessel im Wohnzimmer verrückt und dabei beinahe den Jahreswechsel verpasst. Ist gerade noch gut gegangen. Habe jetzt einen anderen Blick in den Garten als vorher, was zur Folge hat, dass einiges im Garten verrückt werden muss, damit es wieder in meinem Fokus steht. Manchmal muss ich einfach die Perspektiven wechseln, um eine andere Aus-sicht zu genießen  und vielleicht auch andere Ein-sichten zu bekommen. Manchmal reicht da schon ein anderer Blickwinkel. Euch allen ein friedfertiges,  gesundes Jahr mit ver-rückten Ansichten, wenn's nötig ist und Menschen als "Gegenstück und Ergänzung". weiterlesen...


Mittwoch, 30. Dezember 2009 22:47

"Wer kraft seines Wesens herrscht, gleicht dem Nordstern. Der verweilt an seinem Ort, und alle Sterne umkreisen ihn." (Konfuzius) weiterlesen...


Sonntag, 27. Dezember 2009 22:05

Tabor Süden arbeitet noch immer auf der Vermisstenstelle. Doch der Fall einer unbekannten, männlichen Leiche führt ihn bis nach Italien auf die Spur einer Frau, die seit etwas zehn Jahren als vermisst gilt und kurz davor steht, als verschollen "zu den Akten gelegt" zu werden. Tabor findet trotz anfänglich hartnäckigen Schweigens von Zeugen einen Zusammenhang der beiden Fälle heraus. Seiner Sturheit ist es zu verdanken, dass sie - zumindest in polizeilicher Hinsicht - als gelöst gelten können. Süden, der sich als "Untermieter seiner selbst" bezeichnet, bemüht sich während seiner Ermittlungen  "um gesellschaftlich konforme Wut", die in ihm nicht aufkommen will. Auf ...weiterlesen...


Donnerstag, 24. Dezember 2009 0:24

"Für ein gutes Tischgespräch kommt es nicht so sehr darauf an, was sich auf dem Tisch, sondern was sich auf den Stühlen befindet." (Walter Matthau) In diesem Sinne wünsche ich allen anregende, angeregte, friedvolle Tischgespräche zu den Feiertagen. Lasst es be-sinn-lich angehen - mit wem auch immer ihr zu Tische sitzt! weiterlesen...


Mittwoch, 23. Dezember 2009 13:45

Sylvain lebt mit seiner Schildkröte Gaby bei seiner Mutter. Das wäre nichts Erwähnenswertes, wenn Sylvian nicht bereits 36 Jahre alt wäre und seine Schildkröte um ihren Panzer beneidete: "Es erschien ihm praktisch, in seinem eigenen sicheren Bunker zu wohnen." Alle seine Versuche, sich sebstständig zu machen, scheitern am Widerstand der Mutter, die nichts unversucht lässt, ihn an sich zu binden. Freundinnen ekelt sie regelmäßig aus dem Haus, so dass Sylvain - aus ihrer Sicht - erneut keinen Grund hat auszuziehen. Wegen eines Sturzes der Mutter und des damit verbundenen Aufenthaltes im Krankenhaus sagt Sylvain seine  Reise nach Rumänien ab. Die ...weiterlesen...


Mittwoch, 23. Dezember 2009 12:43

Schlaglöcher in den Straßen  - meist kein schöner Anblick. Wenn sich aber, von der Sonne beschienen, mindestens fünf Spatzen  in einem mit Schneewasser gefüllten Schlagloch badend tummeln - dann zaubern sie ein Lächeln aufs Gesicht - direkter Weg zum Glück. weiterlesen...


Dienstag, 22. Dezember 2009 9:46

Wie man in jedem Augenblick seines Lebens wach und aufmerksam sein kann, auch bei scheinbal banalen Alltagsverrichtungen, darüber kann man etwas in dem Büchlein "Das Wunder der Achtsamkeit" lesen und lernen. Der Leser erfährt nicht nur theoretisch etwas über die Achtsamkeit als Grundlage von Meditation und Alltagsbewältigung, er hat  auch die Möglickeit aus zweiunddreißig grundlegenden Achtsamkeitsübungen die für sich passende herauszusuchen. Einfach, aber schwierig zugleich. Denn beginnt man erst einmal, Handlungen achtsam durchzuführen, so merkt man sehr schnell, wie oft man mit den Gedanken woanders ist, nämlich nicht bei der Sache. Vielleicht kann man in die Hektik der Adventszeit mit Achtsamkeit ...weiterlesen...