Dienstag, 19. September 2017 | Kategorie: Fotos, Zitate | Kommentare (4)

Wenn alle Gedanken Erschöpft sind, Gehe ich in den Wald Und sammle Eine Handvoll Hirtentäschelkraut. Wie ein kleines Bächlein Durch bemooste Felsspalten Seinen Weg findet, So, auf eine stille Weise, Werde auch ich klar Und durchscheinend. (Meister Ryôkan) weiterlesen...


Montag, 18. September 2017 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

"Giftflut" ist der dritte Kriminalroman Ditfurths mit Kommissar Eugen de Bodt, einem eigenwilligen, einzelgängerischen Kommissar. De Bodt setzt sich ständig - im Sinne seiner bisher immer erfolgreichen Ermittlungen - über Hierarchien, Kompetenzbereiche, Länder- und damit auch Ermittlungsgrenzen hinweg und gibt nichts auf Vorgesetzte, genauso wie Lebranc, ein französischer Kommissar, mit dem er im Verlauf der Ermittlungen zu tun hat. Denn die aufzuklärenden Anschläge werden in Berlin, Paris, London und weiteren europäischen Ländern verübt. Es scheinen terroristische Anschläge auf Europa zu sein: "Der Terror kroch in die Köpfe. Die Angst vor dem nächsten Anschlag größer noch als die Empörung über den letzten." "De ...weiterlesen...


Sonntag, 17. September 2017 | Kategorie: Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (4)

Die Luft trägt den Klang der Trommeln herbei. Ebenso schlägt mein Herz. Aus dem Rhythmus wird eine Stimme: "Ich weiß, dass du müde bist. Aber komm! Hier ist der Weg!" (aus: Rumi, Die Musik, die wir sind) weiterlesen...


Samstag, 16. September 2017 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (4)

Die Morgensonne umbrandet Den Wald mit brausender Flut, Gold ist vor meinen Augen Und rosenrote Glut. Gold ist vor meinen Augen Und rosenrote Glut, Die warme Morgensonne Auf deinem Haare ruht. (Hermann Löns) weiterlesen...


Freitag, 15. September 2017 | Kategorie: Zitate | Kommentare (3)

"Der ungeheure Raum, in dem sie sich befand, war Bibliothek und Arbeitszimmer. Ein Ort produktiven Alleinseins." (aus: Nadeem Aslam, Die goldene Legende, DVA, München 2017, S.10) weiterlesen...


Donnerstag, 14. September 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Mit Theresa Schwietzer kann man in diesem Buch eine Reise nach Indien, Ecuador, Haiti und Zentral- und Südafrika unternehmen. Allerdings ist es ein Reiseführer der besonderen Art. (copyright Theresa Schwietzer, edition büchergilde) Es geht im Text und den zarten, sich zum Teil überlagernden Illustrationen um "Totenkult und Jenseitsvorstellungen" in diesen Ländern. Anlass für dieses Buch war offensichtlich die Beerdigung ihrer geliebten Oma: "Als ich 21 Jahre alt war, verstarb meine geliebte Oma. Daran ist nichts Besonderes. Die Totenrede des Pastors war nichts Besonderes, das Begräbnis war nichts Besonderes, das Grab nichts Besonderes, und der Kaffe und Kuchen danach waren auch nichts ...weiterlesen...


Mittwoch, 13. September 2017 | Kategorie: Allgemein, Fotos, Gedichte | Kommentare (6)

Ans Haff nun fliegt die Möwe, Und Dämmrung bricht herein; Über die feuchten Watten Spiegelt der Abendschein. Graues Geflügel huschet Neben dem Wasser her; Wie Träume liegen die Inseln Im Nebel auf dem Meer. Ich höre des gärenden Schlammes Geheimnisvollen Ton, Einsames Vogelrufen - So war es immer schon. Noch einmal schauert leise Und schweiget dann der Wind; Vernehmlich werden die Stimmen, Die über der Tiefe sind. (Theodor Storm) weiterlesen...


Dienstag, 12. September 2017 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (2)

Denn Verse sind nicht, wie die Leute meinen, Gefühle (die hat man früh genug), - es sind Erfahrungen. Um eines Verses willen muß man viele Städte sehen, Menschen und Dinge, man muß die Tiere kennen, man muß fühlen, wie die Vögel fliegen, und die Gebärde wissen, mit welcher die kleinen Blumen sich auftun am Morgen. Man muß zurückdenken können an Wege in unbekannten Gegenden, an unerwartete Begegnungen und an Abschiede, die man lange kommen sah, - an Kindheitstage, die noch unaufgeklärt sind, an die Eltern, die man kränken mußte, wenn sie einem eine Freude brachten und man begriff sie nicht ...weiterlesen...


Montag, 11. September 2017 | Kategorie: Fotos, Rezensionen | Kommentare (0)

"Anima" ist ein aus der Perspektive verschiedener Tiere erzählter (Kriminal-) Roman, der es in sich hat. Die Lektüre setzt entweder starke Nerven voraus oder eine gewisse Unfähigkeit, sich bildlich vorstellen zu können, was man dort liest. "So oft schon hatten sie gespielt, sie stürben in den Armen des anderen, dass er im ersten Moment lauf auflachte, als er sie blutverschmiert im Wohnzimmer liegen sah, weil er glaubte, sie hätte das Ganze nur im großen Stil inszeniert, um ihn zu überraschen, zu schockieren, aus der Fassung zu bringen, um ihm eins auszuwischen." Léonie, die Frau des Protagonisten Wash Dibsch, ist bestialisch ermordet ...weiterlesen...


Sonntag, 10. September 2017 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (4)

Wenn der Mensch nichts mehr zu lieben hat, so umfaßt er das Grabmal seiner Liebe, und der Schmerz wird seine Geliebte. Vergebt einander den kurzen Wahnsinn der Klage: Alles kann der Mensch auf der Erde geduldiger verlieren als Menschen. (Jean Paul) weiterlesen...