Mittwoch, 20. Mai 2015 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (7)

Dieses Buch habe ich zum Geburtstag bekommen? Passend? Ein Buch übers Sterben zum Geburtstag? Ja es passt. Zwar erzählt Bronnie Ware von ihrer Arbeit und ihren Erfahrungen als Sterbebegleiterin. Doch sie macht deutlich, wie diese Arbeit ihr Leben, ihr Selbstverständnis, ihre Selbstliebe hat wachsen lassen. Es ist im Grunde genommen ein Buch, das Anregungen gibt, wie man sich zu der entwickelt, die man wirklich ist, als die man auf die Welt gekommen ist. Bronnie Ware verschweigt nicht, wie anstrengend, mühsam diese Entwicklungsarbeit ist, welchen Mut, welche Zuversicht es dazu braucht und wie hilfreich Menschen sind, die einem liebevoll in dunklen Zeiten ...weiterlesen...


Dienstag, 19. Mai 2015 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches | Kommentare (0)

Das Internet funktioniert seit gestern nicht mehr richtig. Alles versucht, Stöpsel raus und wieder rein, ... Störungsstelle der Telekom nach - für Telekomverhältnisse sehr kurzer Zeit - erreicht. Diverse Verbindungsstationen durchlaufen, ohne aus der Leitung katapultiert zu werden, erklärt mit eine nette Callcenterfrau: Bei Ihnen liegt ein Konfigurationsfehler vor. Bei mir? Nein, Ihre Daten sind falsch konfiguriert. Ok, und jetzt? Ich verbinde Sie weiter. Mehrmalige Versuche klappen nicht. Dann: Mein System ist abgestürzt. Warten Sie einen Moment, die meiner Kollegen sind auch abgestürzt!!! Die stehen alle auf, hier funktioniert nichts mehr. Ich rufe Sie auf jeden Fall an. Ich (sehr skeptisch wegen diverser Telekomerfahrungen): ...weiterlesen...


Dienstag, 19. Mai 2015 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (4)

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Montag, 18. Mai 2015 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Man lacht nicht, weil du alt, glaub mir; man lacht allein, weil du, der/die doch so alt, durchaus nicht alt willst sein." (Andreas Gryphius) weiterlesen...


Sonntag, 17. Mai 2015 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (2)

Wäre es uns möglich, weiter zu sehen, als unser Wissen reicht, und noch ein wenig über die Vorwerke unseres Ahnens hinaus, vielleicht würden wir dann unsere Traurigkeiten mit größerem Vertrauen ertragen als unsere Freuden. Denn sie sind die Augenblicke, da etwas Neues in uns eingetreten ist, etwas Unbekanntes; unsere Gefühle verstummen in scheuer Befangenheit, alles in uns tritt zurück, es entsteht eine Stille, und das Neue, das niemand kennt, steht mitten darin und schweigt. (R.M. Rilke, aus einem Brief an F.X. Kappus) weiterlesen...


Samstag, 16. Mai 2015 | Kategorie: Rezensionen, Rezensionen (diverse) | Kommentare (2)

Das Handke-Stück "Die Stunde, da wir nichts voneinander wussten", Regie Tiit Ojasoo & Ene-Liis Semper, eine Koproduktion mit dem Thalia Theater Hamburg und den Ruhrfestspielen Recklinghausen, dauerte - ohne Pause - zweieinviertel Stunden, in denen pausenlos Menschen unterschiedlichster Art über die Bühne gingen, schritten, liefen, tanzten, schlichen, mit und ohne Kleidung, verschiedensten Reqisiten und Fortbewegungsmitteln. Eigentlich war die gesamte Menschheit - angefangen bei Adam und Eva - mit ihrer Geschichte vorhanden, mit allen kulturellen, sozialen, religiösen Weltanschauungen, ihren Gemeinsamkeiten und Unterschieden. Eine Menschheit ohne Worte, denn keiner sprach, obwohl es nicht leise war. Die Darsteller gaben Laute von sich, brabbelten ...weiterlesen...


Freitag, 15. Mai 2015 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (2)

"Ich glaube, dass es sehr wichtig ist, sich eingebunden zu fühlen. Das heißt ja nicht, dass ich nur das mache, was man in dieser Riege von Familie gemacht hat, aber dass ich ein Gefühl habe, ich höre irgendwo dazu. Und das erlebe ich wirklich bei jung, bei alt, bei Frauen wie bei Männern. Rundum. Diese Suche, irgendwo dazu zu gehören und diese unheimliche Kränkung und Trauer und Verlust, wenn man nirgendwo dazu gehört." (aus: Lebenszeichen WDR 3 v. 14.05.2015) weiterlesen...


Donnerstag, 14. Mai 2015 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

"Ich nehme jetzt seit, mal überlegen, rund einem Jahr Antidepressiva, und ich würde mal sagen, da kann ich ganz gut einschätzen, wie die so sind. Sie sind eigentlich ganz okay, aber so, wie es okay wäre, auf einem anderen Planeten zu leben, wo es warm und gemütlich ist und Essen und frisches Wasser gibt: Es wäre okay, aber es wäre natürlich nicht die gute alte Erde. Ich war jetzt fast ein Jahr nicht mehr auf der Erde, weil es mir auf der Erde nicht besonders gut ging." In "Der Planet Trillaphon im Verhälntis zur Üblen Sache" erzählt Wallace aus der ...weiterlesen...


Donnerstag, 14. Mai 2015 | Kategorie: Aufgeschnappt, Rezensionen | Kommentare (0)

"Mitten in mir geht es gut." Diesen Satz habe ich aus der - wie immer hörenswerten - Sendung Lebenszeichen "Miteinandersein. Vom Wirtschaften mit 'Sozialkapital' "mitgenommen, indem es um Humankapital als Grundlage von gesellschaftlichen Veränderungen geht, hin zu einem freudvolleren Leben im empathischen Miteinander. weiterlesen...


Mittwoch, 13. Mai 2015 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (0)

Wir leben hin in Form und Schein Und ahnen nur in Leidestagen Das ewig wandellose Sein, Von dem uns dunkle Träume sagen. Wir freuen uns an Trug und Schaum, Wir gleichen füherlosen Blinden, Wir suchen bang in Zeit und Raum, Was nur im Ewigen zu finden. Erlösung hoffen wir und Heil In wesenlosen Traumesgaben - Da wir doch Götter sind und teil Am Urbeginn der Schöpfung haben. (Hermann Hesse) weiterlesen...