Donnerstag, 5. Februar 2015 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Aufgelesen | Kommentare (2)

Jeder Tag hat 24 Stunden - für jeden Menschen. Was Sie mit dieser Zeit machen, das ist Ihre Entscheidung. Trennen Sie sich deswegen von dem Satz "Dazu habe ich keine Zeit". Sagen Sie lieber: "Etwas anderes ist mir wichtiger." (Sabine Asgodom, Coaching Impulse 5.2.2015) weiterlesen...


Mittwoch, 4. Februar 2015 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches | Kommentare (4)

Ich sitze im Cafe und lese. Der Nachbartisch ist frei. Jemand kommt und fragt mich, ob er sich dorthin setzen könne. Ja klar, warum fragt er???? Ob ich Annette heiße? ???? Ich wär' ja so an Nette! Was will der denn? Ob ich aus W. käme? Ich antworte nicht. Noch einmal: Ob ich aus W. käme. Ob er nicht sehe, dass ich läse? Ja, seine Frau käme ja auch gleich. "Das ist gut so!" Und das "Gespräch" war beendet. weiterlesen...


Dienstag, 3. Februar 2015 | Kategorie: Allgemein, Aufgelesen | Kommentare (2)

„Es war einmal ein Mann, der hatte seine Axt verloren. Er hatte seines Nachbars Sohn im Verdacht und beobachtete ihn. Die Art, wie er ging, war ganz die eines Axtdiebes; sein Gesichtsausdruck war ganz der eines Axtdiebes; die Art, wie er redete, war ganz die eines Axtdiebes; aus allen seinen Bewegungen und aus seinem ganzen Wesen sprach deutlich der Axtdieb. Zufällig grub jener einen Graben um und fand seine Axt. Am anderen Tag sah er seinen Nachbarssohn wieder. Alle seine Bewegungen und sein ganzes Wesen hatten nichts mehr von einem Axtdieb an sich.“ (Liezi, 5. Jahrh. v. Chr., gefunden bei Mass ...weiterlesen...


Montag, 2. Februar 2015 | Kategorie: Allgemein, Aufgeschnappt | Kommentare (2)

"Hosen gehören zu den Männern, Röcke zu den Frauen." Zitat aus der gestrigen Sendung Lebenszeichen "Christliche Mütter für eine sinkende Welt - Innenansichten einer Pius-Schule". Ich fühlte mich an meine Schulzeit erinnert, während der ich nur Röcke tragen durfte und getragen habe, weil man sonst riskierte, vor der gesamten Klasse bloßgestellt zu werden. In was Lehrer sich früher einmischen durften, worüber sie geurteilt haben. Das hatte mit Wissen, mit Leistung nichts zu tun. Ich bin froh, dass das vorbei ist und ich entscheide, ob ich einen Rock trage, eine Hose oder einen Hosenrock. weiterlesen...


Sonntag, 1. Februar 2015 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (4)

Der Roman "Untertauchen" erzählt vom Kuraufenthalt Nina Sergejewnas, einer alleinerziehenden Schriftstellerin aus Moskau, in einem Sanatorium nur für Schriftsteller, einer schönen hellen, warmen, abgekapselten Welt, zu der das Pesonal zur zum Bedienen Zutritt hat. Nicht einmal Bücher aus der Bibliothek dürfen sie Ausleihen. Nina freut sich darauf, "in der Stille arbeiten" zu können. "Zwischen diesen fremden Wänden kann ich zu mir kommen, mir selbst gegenübertreten. Aber offenbar steht mir keine ganz einfache Begegnung vor, denn von Anfang an versuche ich, ihr auszuweichen." Sie kapselt sich zunächst von den anderen ab und verweilt allein in der umliegenden Natur mit ihren Birkenwäldern und Tannen, ...weiterlesen...


Samstag, 31. Januar 2015 | Kategorie: Denk-Würdiges, Merk-Würdiges | Kommentare (4)

Es gibt eine Vollkommenheit tief inmitten allem Unzulänglichen. Es gibt eine Stille tief inmitten aller Ratlosigkeit. Es gibt ein Ziel tief inmitten aller weltlichen Sorgen und Nöte. (Buddha) weiterlesen...


Freitag, 30. Januar 2015 | Kategorie: Rezensionen, Rezensionen (diverse) | Kommentare (2)

Die Winterreise von Schubert nach Texten von Wilhelm Müller sind im Gegensatz zu den damals üblichen Wanderliedern eher innere Monologe eines Protagonisten, der sich als Fremder in der Welt fühlt und heimatlos umherirrt. Die Lieder bringen daher Gefühlslandschaften zu Gehör: Einsamkeit, Gefühl der Verlorenheit, Hoffnungslosigkeit und zunehmender Todessehnsucht, typische Themen der Romantik. IRRLICHT In die tiefsten Felsengründe Lockte mich ein Irrlicht hin: Wie ich einen Ausgang finde? Liegt nicht schwer mir in dem Sinn. Bin gewohnt das irre Gehen, 's führt ja jeder Weg zum Ziel: Unsre Freuden, unsre Leiden, Alles eines Irrlichts Spiel. Durch des Bergstroms trockne Rinnen Wind ich ruhig mich hinab - Jeder Strom wird's Meer gewinnen, Jedes Leiden ...weiterlesen...


Donnerstag, 29. Januar 2015 | Kategorie: Denk-Würdiges, Gedichte | Kommentare (2)

Wenn alle Gedanken Erschöpft sind, Gehe ich in den Wald Und sammle Eine Handvoll Hirtentäschelkraut. Wie ein kleines Bächlein Durch bemooste Felsspalten Seinen Weg findet, So, auf stille Weise, Werde auch ich klar Und durchscheinend. (Meister Ryôkan) weiterlesen...


Mittwoch, 28. Januar 2015 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (1)

"Weinhebers Koffer" ist das erste Buch der Edition Kattegat, die Nikolaus Hansen im Dörlemann Verlag herausgibt, eine Reihe, deren Bücher mit dem Meer zu tun haben. Der Einband ist - wie stets - optisch und haptisch ein Genuss, zumal einen bei der Lektüre wieder ein zum Einband farblich passendes Leseband begleitet. Die Geschichte des Koffers beginnt ziemlich alltäglich: Elias, der Ich-Erzähler, braucht dringend ein besonderes Geburtstagsgeschenk für seine Freundin Lisa Winter und hat überhaupt noch keine Idee. Vorsichtshalber hat er aber schon einen Blumenstrauß und eine Dose Trüffel besorgt. Dazu soll sich das Rezensionsexemplar eines neuen Romans gesellen. Als er ...weiterlesen...


Dienstag, 27. Januar 2015 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (2)

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