Samstag, 19. Dezember 2009 17:54

An folgender Zeitungsnotiz bin ich vor ein paar Tagen hängen geblieben: Um seine Fehlzeiten in der Schule zu belegen, soll ein 18jähriger Schüler ein ärztliches Attest vorgelegt haben. Diagnose: "Herzrückmusstörung". Wurde leider nicht anerkannt. Nachforschungen sollen zudem ergeben haben, dass das verwendete Blankoformulare durch einen Einbruch in die Hände des Schülers gelangt ist. Wie heißt es so schön: Soviel Dummheit muss bestraft werden - hoffentlich so, dass der betreffende Schüler daraus etwas fürs Leben lernt. weiterlesen...


Samstag, 19. Dezember 2009 11:11

"Ich arbeite auf der Vermisstenstelle des Kripo und kann meinen eigenen Vater nicht finden." so Tabor Süden. Im ersten Krimi der "Süden"-Reihe erfährt der Leser (noch) nicht, ob das auch der Grund für seinen Job bei der Vermisstenstelle ist. Süden gefällt mir als Ermittlertyp. Er ist unkonventionell, nachdenklich, schweigt lieber als zu reden, kein typischer Beamter, manchmal ein wenig klischeehaft gezeichnet, ermittelt nicht immer nach Vorschrift, sehr oft intuitiv, scheinbar ohne objektive Gründe, ab und zu auch gegen die ausdrücklichen Anweisungen seines Chefs. Im ersten Krimi dieser Reihe geht er der Vermisstenanzeige nach, die die Frau eines Schusters gestellt hat, der ...weiterlesen...


Samstag, 19. Dezember 2009 10:52

"Inmitten des Wirrwarrs gilt es, das Einfache zu finden." (Albert Einstein) weiterlesen...


Donnerstag, 17. Dezember 2009 7:36

Beim Bäcker gab's ein Brot, das ich noch nicht kannte, im Angebot: 1,99 € das Stück. Im Regal lag ein halbes, das mir gereicht hätte. "Das halbe kostet 1,36 €." Obwohl ich kein Zahlenmensch bin, musste ich stutzen. Die Hälfte von 1,99 € war mir zu kompliziert. Doch das Doppelte von 1,36 € konnte nicht 1,99 € sein. "Ja, das halbe ist nicht im Angebot!" weiterlesen...


Dienstag, 15. Dezember 2009 10:13

"Sie lächelte. Länger als es nötig gewesen wäre. Stete Nahrung für die Fältchen." - Ein Satz  über Sonja Feyerabend, Kollegin von Tabor Süden, Kommissar in der Vermisstenstelle, der mit den Jahren "ganz schön angekörpert" hat - auch im Gesicht. Dieser Satz erinnert mich an die Bemerkung eines meiner damals noch kleinen Kinder : "Mama, haben Menschen, die keine Falten im Gesicht haben, nichts zu lachen?" weiterlesen...


Dienstag, 15. Dezember 2009 10:04

"Unsere Gesellschaft ist reich an Waren, aber arm an Wahrem." (Ernst Ferstl) weiterlesen...


Freitag, 11. Dezember 2009 9:25

Inzwischen wird Schenkel als 'TANNÖD' - Autorin bezeichnet, zumindest auf dem Einband ihres dritten Romans 'Bunker', nach 'Kalteis' sicher ein notwendiger (?!) Verkaufsanreiz. Denn mir hat dieser Roman überhaupt nicht gefallen. Die Angestellte eines Autohauses wird abends von einem Mann überfallen, entführt und in einer alten Mühle gefangengehalten, als der Täter merkt, dass die Angestellte den Schlüssel zum Tresor nicht hat. Wie in den ersten beiden Romanen wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive des Opfers und Täters - gekennzeichnet durch verschiedene Schrifttypen - das Geschehen in der Mühle und nach einem Ausbruchsversuch der Entführten im Wald erzählt. Gegenwart und Vergangenheit der beiden ...weiterlesen...


Donnerstag, 10. Dezember 2009 21:55

"Es gibt nur zwei Arten zu leben. So, als wäre nichts ein Wunder. Oder so, als wäre alles eines. Ich glaube an letzteres." (Albert Einstein) weiterlesen...


Dienstag, 8. Dezember 2009 11:14

"Man vergilt einem Lehrer schlecht, wenn man immer nur sein Schüler bleibt." (Friedrich Nietzsche) Aber: Welcher Lehrer, welcher Schüler ist davon wohl überzeugt? weiterlesen...


Samstag, 5. Dezember 2009 20:20

"Ich wende mich dem Panik-Berater zu, der mit Herrn Mannschott, dem Alkohol-Sekretär der Turbinenfabrik Schnellinger, über Fremdheit und Alkohol redet. Mannschott behauptet, die Leute trinken so lang, bis sie sich als Fremde fühlen. Nein, sagt Dr. Ostwald, die Leute fühlen sich vorher fremd, sie trinken so lange, bis sie sich als Fremde endlich bekannt vorkommen. Nein, sagt der Alkohol-Sekretär, die Fremdheit ist in jedem Falle resistent, die Leute trinken, damit ihnen die Empörung gegen die Fremdheit geläufig wird. Niemand kann sich daran gewöhnen, daß Empörung etwas Natürliches sein soll. Natürlich wäre nur ein nichtempörtes Leben, verstehen Sie?" (aus: Wilhelm Genazino, Die ...weiterlesen...