Freitag, 5. September 2014 | Kategorie: Aufgelesen, Gedichte | Kommentare (1)

Wacht auf, denn eure Träume sind schlecht! Bleibt wach, weil das Entsetzliche näher kommt. Auch zu dir kommt es, der weit entfernt wohnt von den Stätten, wo Blut vergossen wird, auch zu dir und deinem Nachmittagsschlaf, worin du ungern gestört wirst. Wenn es heute nicht kommt, kommt es morgen, aber sei gewiss. (die ersten beiden Strophen von: Günter Eich, Träume, zitiert nach, Lyrik der Nachkriegszeit 1945-1960, Leipzig 2005, S. 67) weiterlesen...


Donnerstag, 4. September 2014 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches | Kommentare (1)

An manchen Tagen fühle ich mich wie "die Lilie auf dem Felde": Äpfel von der Nachbarin Pflaumen gepflückt vom Sohn, liebevoll übergeben Pflaumenkuchen von seiner Freundin zum Probieren zwei Flaschen Wein von einer Mieterin und ein dickes, lieb gemeintes Kompliment von dem Fahrer eines Heizöllieferanten - konnte ich sogar annehmen - Solche Tage sind Balsam für die Seele! DANKE weiterlesen...


Mittwoch, 3. September 2014 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Fotos | Kommentare (0)

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Montag, 1. September 2014 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen, Rezensionen (diverse) | Kommentare (0)

Sobald sich das Licht der Farben Grün, Rot und Blau in gleicher Weise mischt erscheint es uns als Weiß. (Farbenlehre nach Helmholtz) Grün, Rot, Blau und Weiß sind denn auch - in sehr unterschiedlicher Länge - die Kapitelüberschriften, in denen der Leser mit den verschiedenen Lebensabschnitten des Protagonisten Sebastian von Eschburg bekannt gemacht wird. Sebastian ist sehr sensibel, ist sich als Kind und Jugendlicher weitgehend selbst überlassen, zu Hause und im Internat. Er flüchtet sich in die Welt der Bücher, redet laut mit ihren Figuren, bis er auch das einstellt, um nicht als verrückt zu gelten. Später - sein Vater hat inzwischen Selbstmord begangen, ...weiterlesen...


Sonntag, 31. August 2014 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (2)

Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren Sind Schlüssel aller Kreaturen, Wenn die, so singen oder küssen, Mehr als die Tiefgelehrten wissen, Wenn sich die Welt ins freie Leben, Und in die Welt wird zurück begeben, Wenn dann sich wieder Licht und Schatten Zu echter Klarheit werden gatten, Und man in Märchen und Gedichten Erkennt de ew'gen Weltgeschichten, Dann fliegt vor einem geheimen Wort Das ganze verkehrte Wesen fort. (Novalis 1800) weiterlesen...


Samstag, 30. August 2014 | Kategorie: Alltägliches | Kommentare (0)

Amtsgericht Personenkontrolle durch die Polizei Gang über lange Flure (Polizei-)Beamte mit überladenen Aktenwagen Zimmer gefunden Anklopfen Ich brauche eine Bescheinigung für ... Da müssen Sie 5 Minuten warten, meine Kollegin ist gerade nicht da. Können Sie mir das nicht ausstellen? Nein, ich berate nur! Raus auf den Flur und warten. Nach 10 Minuten wieder rein, natürlich mit Anklopfen: Können Sie mir nicht doch die Bescheinigung ausstellen? Nein, ich bin nur die Notbesetzung. Und Ihre Kollegin? Die wollte nur eben ein paar Akten wegbringen? (Wofür gibt es dann die Aktenschiebebeamten?) Ich also wieder raus. Warum gibt es eine Notbesetzung, wenn sie nichts tun kann? Dann ist ein geschlossener Raum aussagekräftiger: Hier passiert nichts. Dann kam die Kollegin, um mir zu ...weiterlesen...


Freitag, 29. August 2014 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (0)

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Donnerstag, 28. August 2014 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (1)

Champagner Ist dein Leben freudenleer - Trink' Champagner! Ist das Herz von Gram dir schwer - Trink' Champagner! Hast nicht Wunsch noch Thränen mehr - Trink' Champagner! Trink' Champagner! Es bannt die Trauer Der leichte Franzose, der rosig glüht, Jagt die sentimentalen Grillen Aus dem schweren deutschen Gemüth. Die lustigen Champagnergeister Die drehen sich jetzt im Kreis Und mir im Kopfe summet Eine seltsam wirbelnde Weis'. Sie glauben, daß ich trunken sei Und wollen mit mir spielen; O hütet euch, im Rausche erst Erwachen die bösen Grillen. Denn wenn ich oft recht toll gelacht, Gescherzt und mich heiser gesungen: Hab' ich zu übertäuben gesucht Meine lauten Erinnerungen. »Wie Jener im Rausch noch denken kann?« Ihr meint wohl, daß die ...weiterlesen...


Mittwoch, 27. August 2014 | Kategorie: Fotos | Kommentare (0)

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Mittwoch, 27. August 2014 | Kategorie: Zitate | Kommentare (4)

Hast du dich selbst lieb, dann hast du alle Menschen lieb wie dich selbst. Solange du einen einzigen Menschen weniger lieb hast als dich selber, hast du dich selbst noch nie liebgewonnen. (Meister Eckhart) weiterlesen...