Dienstag, 8. Oktober 2019 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos, Rezensionen | Kommentare (0)

Nach "Rabenliebe" und "Schluckspecht" ist nun Peter Wawerzinaks dritter Roman in dem ihm eigenen Stil erschienen. Der Ich-Erzähler auch dieses Romans hat einen Teil seiner Kindheit und Jugend im Heim verbracht, im Kindergarten zunächst gemeinsam mit Mädchen, dann als Schulkind "in unterschiedlichen Räumen getrennt, nach Jungen und Mädchen". Seine erste "Liebe" ist Lucretia, der er auf seinem Kinderdreirad hinterherfährt. Mit ihr fühlt er sich verbunden wie "Brüderchen und Schwesterchen", mit ihr kann er nach der räumlichen Trennung nur noch am Tag zusammensein. "Es ist, als würde man uns auseinanderschneiden. Plötzlich sollten wir bestimmte Zeiten voneinander existieren. ...weiterlesen...


Montag, 7. Oktober 2019 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (4)

Normalerweise mag ich es farblich eher zurückhaltend - doch hier und da ein wenig Rot als Hingucker - gegen Blues jeder Art - darf's dann schon sein. Hier ist auf engstem Raum zusammengefügt, was sich dann draußen auf weiter Fläche verteilt. Sonst wird's mir dann doch zu laut. weiterlesen...


Sonntag, 6. Oktober 2019 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (4)

Maybe I'm crazyMaybe you're crazyMaybe we're crazyPossibly(Gnarls Barkley) Diese Zeilen sind dem Roman als Motto vorangestellt. Und tatsächlich kann man sich als Leser des öfteren die Frage stellen, wer nun "verrückt" ist. Manu, die junge Frau, die auf dem Dach eines Mehrfamilienhauses steht und dort mehr als zwanzig Stunden aushält, von immer mehr Leuten begafft, per Handy gefilmt, beschimpft und zum Springen aufgefordert wird oder vielmehr die mehr oder weniger involvierten Personen, die zum Teil aufgrund vorgefertiger Meinungen und Sichtweisen reden und agieren und zu Schlüssen kommen, die - das stellt sich zum Schluss heraus - mit den eigentlichen Gründen Manus, ...weiterlesen...


Samstag, 5. Oktober 2019 | Kategorie: Allgemein, Fotos, Gedichte | Kommentare (7)

Der Regen fällt. In den TropfentanzStarr ich hinaus, versunken ganzIn allerlei trübe Gedanken. Mir ist,Als hätt' es geregnet zu jeder Frist,Und alles, so lange ich denken kann,Trüb, grau und nass in einander rann,Als hätte es nie eine Sonne gegeben,Als wäre nur immer das ganze Leben,Die Jahre, die Tage, die Stunden all,Ein trüber, hastiger Tropfenfall. (Gustav Falke) weiterlesen...


Freitag, 4. Oktober 2019 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (4)

Ist nicht heilig mein Herz, schöneren Lebens voll, Seit ich liebe? warum achtetet ihr mich mehr, Da ich stolzer und wilder, Wortereicher und leerer war? Ach! der Menge gefällt, was auf den Marktplatz taugt, Und es ehret der Knecht nur den Gewaltsamen; An das Göttliche glauben Die allein, die es selber sind. (Friedrich Hölderlin) weiterlesen...


Donnerstag, 3. Oktober 2019 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Fotos | Kommentare (4)

Sieht man sehr genau hin, so kann man den goldenen Oktober auch im Regen finden. Meine Pflanzen genießen ihn sichtbar.Für mich sind Regentage gute Gelegenheiten, mir nicht angenehme Arbeiten am Schreibtisch zu erledigen. Anschließend „belohne“ ich mich mit einem neuen Buch ;) Ich liebe halt Blätter ;) weiterlesen...


Mittwoch, 2. Oktober 2019 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (2)

Einförmig ist der Liebe Gram, Ein Lied eintöniger Weise, Doch immer noch, wo ich's vernahm, Mitsummen mußt' ich leise. (Friedrich Rückert) weiterlesen...


Dienstag, 1. Oktober 2019 | Kategorie: Allgemein, Aufgeschnappt, Worte | Kommentare (2)

Auf der A 40 kommt es zu Verzögerungen. Ein Lastwagen wird geborgt. Es steht nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. weiterlesen...


Montag, 30. September 2019 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos, Rezensionen | Kommentare (4)

Nur über ihr Satellitentelefon kann die Naturwissenschaftlerin Kontakt zu ihren Liebsten aufnehmen. Allein auf sich gestellt ist sie mitten im Winter für drei Monate nach Finnmark, in die nördlichste Region Norwegens, aufgebrochen, um für ihre Doktorarbeit wissenschaftliche Studien durchzuführen. Sie will den Einfluss klimatischer Veränderungen auf die Seevögelpopulation nachweisen. "Hier ist das Ende der Welt. Danach kommt nichts mehr. Ein endloses Meer grenzt an Klippen und Berge, zwei Extreme, die unaufhörlich miteinander ringen, bei ruhigem Wetter wie bei Sturm. ... Tief unten bricht sich das Meer, grauschwarz und in schwerer Dünung. Das Dröhnen ist ohrenbetäubend, konstant; selbst als ich die Hände ...weiterlesen...


Sonntag, 29. September 2019 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (5)

Ist es nicht möglichsich nach Jahren der Trennungder Funkstilleeinmal wieder gegenüberzusitzen um einen Kaffee zu trinkenetwas zu essensich zu erkundigenwie es geht nach all den Jahren ohne irgendwelche Reminiszenzenan die Vergangenheit oder Zugriff auf Zukunft nur im Augenblick sein. (© mona lisa) weiterlesen...