Samstag, 28. September 2019 | Kategorie: Allgemein, Fotos, Zitate | Kommentare (6)

Das wahre Glück des Menschen ist eine zarte Blume; tausenderlei Ungeziefer umschwirret sie; ein unreiner Hauch tödtet sie. (Jeremias Gotthelf) weiterlesen...


Freitag, 27. September 2019 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos, Rezensionen | Kommentare (0)

Mir gefällt der Titel des Originals "Cette nuit" besser, also heute abend. Denn es geht in diesem kleinen, intensiven, leisen Roman um die bevorstehende Nacht des jüdischen Sederabends, der jährliche Pessachfest einleitet, stets mit der Frage:"Was unterscheidet diese Nacht von allen anderen Nächten, von der vorherigen und den kommenden, von den vergangenen Frühjahren und den bevorstehenden Osterfesten?" So wird und soll alles wie immer sein. Und doch wird alles anders sein, denn Sarah, Salomons Frau, ist vor kurzem an Krebs gestorben. Sie wird fehlen. Allen. Vor allem aber Salomon, der mit ihr mehr als 50 Jahre verheiratet ...weiterlesen...


Donnerstag, 26. September 2019 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Fotos | Kommentare (8)

Spuren weiterlesen...


Mittwoch, 25. September 2019 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Der Roman beginnt - dem Titel entsprechend - mit dem Tag davor, d.h. mit dem Tag vor der Katastrophe, einem Grubenunglück im Bergwerk von Liévin, der Heimatstadt des Ich-Erzählers Michel Delanet. An diesem Tag lässt ihn sein größerer Bruder Joseph das Motorrad lenken, mit denen die beiden übermütig durch die nächtlichen, vereisten Straßen fahren. "Ich war Michel Delanet. An der Spitze des Grand Prix von Monaco, in er Kurve von Beau Rivage. Die Gässchen, die Höfchen, die kläglichen Gärtchen, die Wurfortsätze der Sackgassen, die endlosen Backsteinmauern, palisaden, Zäune, geschlossenen Fensterläden, alles hallte wider von unserer Kraft. ...'Du schau auf die ...weiterlesen...


Dienstag, 24. September 2019 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (4)

Regentropfen auf einem frisch geölten Edelstahltischchen - mit Herbstfrüchten weiterlesen...


Montag, 23. September 2019 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos, Rezensionen | Kommentare (4)

"ICH MÖCHTE SCHREIEN. Aber das tut man nicht in Amerika, wie ich in der kurzen Zeit meines Hierseins bereits gelernt habe. Hier lächelt man - Keep smiling - und auf die Frage, wie es geht, antwortet man noch im Sterben: 'Danke fein.' Mir kann freilich nichts passieren, denn ich war schon tot. Also, lächle ich zu allem, was das Leben noch bietet, und sage ohne weiteres: 'Fein.'" Welch ein Romananfang! Die, die des öfteren schreien möchte und sicher auch allen Grund hätte zu schreien, ist die Irene, die nach ihrer Befreiung aus dem KZ in einem amerikanischen Lazarett wach wird, ...weiterlesen...


Sonntag, 22. September 2019 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (4)

Mein Fenster lehnt sich weit in den Abend hinaus,Die Wolken stehen über den Dächern, ein Blumenstrauß,Die Luft streichelt mich und ist sanft und voll großer Güte.Ich aber halte die Hände gefaltet, denn ich bin müde,Und höre verwundert auf das beschwingte SchreitenDer Menschen, die auf der Straße vorübergleiten,So sehr sind ihnen heute die Glieder leicht.Nur ich liege, schwergebettet in meine Müde.Manchmal höre ich einen Schritt, der Deinem gleicht,Dann bin ich, Geliebter, wie die Musik der Schritte leichtUnd wie die Wolken über den Dächern silberne Blüte. (Maria Luise Weissmann) weiterlesen...


Samstag, 21. September 2019 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (4)

Das Meer ist salzig wie die Träne, die Träne ist salzig wie das Meer. Das Meer und die Träne sind sich durch die Einsamkeit verwandt. Das Meer hat sie schon, die Träne sucht sie. (Ferdinand von Gutzkow) weiterlesen...


Freitag, 20. September 2019 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (6)

War in den letzten Tagen - nach einer langen Lesephase - viel im Garten und habe herumgewerkelt. Schön ist es, wenn das Gesamtbild stimmig ist, dazu tragen auch die vielen Details bei, die im Laufe der Zeit zusammengetragenen Dinge. Bei mir meist mit angenehmen Erinnerungen verbunden, langen Spaziergängen - hier in der Umgebung, im Urlaub - mit Streifzügen durch schöne Geschäfte. Ich finde meist, wenn ich nicht suche. Die nun angenehm warme Sonne macht mir den Übergang zum nahenden Herbst erträglicher. Ich genieße, was es zu genießen gibt, bald auch wieder die auf mich wartenden Bücher, die sich jetzt im ...weiterlesen...


Donnerstag, 19. September 2019 | Kategorie: Allgemein, Aufgelesen, Fotos, Zitate | Kommentare (6)

Wenn irgendwo Pilze schmoren,wird der Kriminalist hellhörig. Soll Agatha Christie mal gesagt haben. Bei mir schmoren sie nur, wenn ich sie auf dem Markt gekauft habe, denen in meinem Garten ist nicht zu trauen. Ich habe keine Ahnung von Pilzen, obschon ich sie gern esse. Vor Jahrzehnten bin ich mit einem Pilzkenner in den Wäldern nahe Marburgs unterwegs gewesen. Die Ausbeute war reichlich und vielfältig. Ich konnte noch nie so viele unterschiedliche frische Pilze schmoren und mit Genuss essen. Eine Delikatesse. weiterlesen...