Dienstag, 2. Juni 2015 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (2)

in Rot: Werden und Sein in Weiß: Sein und Vergehen weiterlesen...


Montag, 1. Juni 2015 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (2)

Ein Mann mit Hund geht in meine Richtung Ich träume dass du es bist der da freudig lächelnd auf mich zukommt Der Hund bringt schwanzwedelnd seine Feude zum Ausdruck Wir gehen anschließend in die gleiche Richtung Schon sind die beiden vorbei Ich sitze noch immer da Ein Lächeln auf dem Gesicht und Wehmut im Herzen (mona lisa) weiterlesen...


Montag, 1. Juni 2015 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

Dieser schmale Band enthält sieben kurzgeschichtenähnliche, z.T. sogar verfilmte Meistererzählungen von Siegfried Lenz, die Menschen in existenziellen (Entscheidungs-) Situationen zeigen. Und genau das ist es, was Lenz reizt, wie wir im Nachwort von Günter Berg erfahren. "Ich stelle mir vor: Was wäre, wenn? ... Wenn du dich noch einmal entscheiden müsstest? Ich habe das in einigen Erzählungen darzustellen versucht. Man weiß: Wozu auch immer du dich entscheidest, ein Ungenügen wird immer zurückbleiben. Und dennoch musst du es tun. Das ist es, was mich interessiert: der Mensch in Entscheidungskrisen." Und obschon die Erzählungen zum Teil älter als dreißig Jahre sind, der Leser an einigen ...weiterlesen...


Sonntag, 31. Mai 2015 | Kategorie: Gedichte, Merk-Würdiges, Worte | Kommentare (2)

Ich beschwere ich beschwere mich ich beschwere mich mit ich beschwere mich über Vielleicht ist es sinnvoller einfach neue Sätze mit anderen Verben zu wählen: Ich entlaste mich ich erleichtere mich ich lasse ganz unbeschwert los was beschwerlich ist (mona lisa) weiterlesen...


Samstag, 30. Mai 2015 | Kategorie: Aufgeschnappt | Kommentare (8)

Eine sicher schon auf die Achzigjahre zugehende Frau zu ihrem Mann: "Geh ruhig, ich bleib artig hier sitzen, bis du wiederkommst." Hört das mit dem "Artigsein", dem "Liebsein" denn nie auf? weiterlesen...


Samstag, 30. Mai 2015 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

"'Sie müssen mir nur sagen, ob er es ist', sagte der Mann im weißen Kittel und hob das Laken hoch, das den Klumpen darunter bedeckte." Dieser ungewöhnliche Krimi beginnt mit der Identifikation einer Leiche anhand eines Penis, nicht etwa durch die Ehefrau des Getöteten, sondern durch seine Ex-Freundin, die beim Anblick beginnt zu kichern. "Eindeutig nicht die beste Zeit zum Kichern. ... Ich bin schon immer anfällig für diese unangemessenen Ausbrüche gewesen." Zwei Tage später wird Catrionia, von allen aber nur Cat genannt, verhaftet. Sie steht kurz vor ihrer Hochzeit mit Joe Rossi. Ihr wird vorgeworfen, drei ehemalige Liebhaber ermordet und ihnen anschließend ...weiterlesen...


Freitag, 29. Mai 2015 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (4)

Bin erstaunt, welche Erinnerungen eine Zigarrenkiste bei mir auslösen konnte: Natürlich waren die Zigarrenkisten meines Opas nicht so schön bunt, rochen aber intensiver - jedenfalls der Erinnerung nach. Wie sehr habe ich darauf gewartet, dass eine leer wurde. In der Zwischenzeit habe ich mich mit den Banderolen der Zigarren begnügt, die mein Opa für mich aufbewahrte und die ich dann zu Fingerringen umfunktioniert und getragen habe, bis sie sich auflösten oder zerrissen. Ich konnte die Kästchen so gut für alles Mögliche gebrauchen. Für diverse Schätze, für Briefmarken, vor allem aber für Glanzbilber, mit und ohne Glimmer. Die Kästchen konnte man auch ...weiterlesen...


Donnerstag, 28. Mai 2015 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (2)

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Donnerstag, 28. Mai 2015 | Kategorie: Denk-Würdiges, Gedichte | Kommentare (2)

Wunderliches Wort: die Zeit vertreiben! Sie zu halten, wäre das Problem. Denn, wen ängstigts nicht: wo ist ein Bleiben, wo ein endlich Sein in alledem? - Sieh, der Tag verlangsamt sich, entgegen jenem Raum, der ihn nach Abend nimmt: Aufstehn wurde Stehn, und Stehn wird Legen, und das willig Liegende verschwimmt - Berge ruhn, von Sternen überprächtigt; - aber auch in ihnen flimmert Zeit. Ach, in meinem wilden Herzen nächtigt obdachlos die Unvergänglichkeit. (Rainer M. Rilke, aus dem Nachlaß des Grafen C. W.) weiterlesen...


Mittwoch, 27. Mai 2015 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (1)

Mr. Morris Duckworth verdient seinen Lebensunterhalt als Englischlehrer in Italien und hat neben seinem Job an einer Schule noch einige Privatschüler aus reichem Hause. Er hasst und verachtet die Reichen aus tiefstem Herzen, versucht aber gleichzeitig mit allen Mitteln "Einlass bei ihnen zu finden". Dabei schreckt er vor nichts zurück. Diebstahl, Lug, Betrug und Verstellung gehören zu seinem Repertoire, nicht zuletzt auch Morde. Doch Schuld an seinen Taten sind immer die anderen: "Er hatte schließlich nicht töten wollen. Es hatte keinerlei Vorsatz gegeben, die Tat war völlig spontan gewesen. Dieser widerliche, geile Idiot hatte es gar nicht anders verdient, er hatte ...weiterlesen...