Freitag, 30. Dezember 2016 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (2)

Willst du nicht dich schließen, Herz, du offnes Haus! Worin Freund' und Feinde Gehen ein und aus? Schau', wie sie verletzen Dir das Hausrecht stets! Fühllos auf und nieder, Polternd, lärmend geht's. Keiner putzt die Schuhe, Keiner sieht sich um! Staubig brechen Alle Dir in's Heiligtum; Trinken aus den goldnen Kelchen des Altars, Stehlen Müh' und Segen Dir des ganzen Jahrs; Werfen die Penaten Wild vom Herde dir, Pflanzen drauf mit Toben Ihr zerfetzt Panier: Und wenn zu verwüsten Sie nichts finden mehr, Lassen sie im Scheiden Dich, mein Herz, so leer! Nein! und wenn nun Alles Still und tot in dir: O, noch halt' dich offen, Offen für und für! Laß die Sonne scheinen Heiß in dich herein, Stürme dich durchfahren Und den Wetterschein! Wenn durch deine Hallen So die Windsbraut zieht, Laß' ...weiterlesen...


Donnerstag, 29. Dezember 2016 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos, Rezensionen | Kommentare (0)

"Coaching to go" ist Monika Bylitzas drittes Buch nach "Schätzeken, GIB GAS" und "Wunschworte". Es bietet in zwölf farblich unterscheidbaren Kapiteln - je eins für jeden Monat - kurze einleitende Texte und jede Menge Impulse, die Menschen dabei unterstützen können, ihre Vorhaben - nicht unbedingt die "guten Vorsätze", die halbherzig Silvester formuliert werden, um sie dann ganz schnell in der Versenkung verschwinden zu lassen - auch tatsächlich umzusetzen und sinnvoll in den eigenen Alltag zu integrieren. Denn Monika Bylitza weist in ihren Impulsen auch auf die Tücken hin, die an jeder Ecke oder in Form des "inneren Schweinehundes" auf denjenigen warten, ...weiterlesen...


Mittwoch, 28. Dezember 2016 | Kategorie: Aufgelesen, Fotos, Zitate | Kommentare (4)

Die Zeit zwischen den Jahren ist eine Möglichkeit zur Besinnung, was war 2016, was soll im kommenden Jahr anders, besser werden, was muss ich verabschieden, damit Neues in mein Leben kommen kann - soweit ich Einfluss darauf habe? Dazu habe ich einen kleinen Text von Willigis Jäger gefunden: Loslassen, Preis für Reife "Die meisten Menschen wollen die Pein des Loslassens nicht annehmen. Sie vergeben sich damit die Gelegenheit zum Wachsen und Reifen. Sie bleiben lieber in alten Mustern und versäumen die Chance und die Freude einer Wiedergeburt. Die wirkliche Freude des Lebens kommt durch das Aufgeben und Loslassen von letztlich unhaltbaren Positionen. ...weiterlesen...


Dienstag, 27. Dezember 2016 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Max Heller ist Kriminalinspektor in Dresden, aber nicht in der NSDAP wie die meisten um 1944. Eine gefährliche Tatsache, die ihn in jeder Hinsicht angreifbar macht. Frei redet er nur zu Hause mit seiner Frau Karin. "Man durfte niemandem mehr Vertrauen schenken, nicht den Freunden, nicht den Nachbarn, nicht den Kollegen." Sein Vorgesetzter ist SS-Obersturmbannführer Klepp, der noch nie Polizist gewesen ist, sondern vor seiner SS-Laufbahn Fleischer gelernt hat. Er will bereits einen Tag nach Auffinden einer weiblichen, arg zugerichteten Leiche in einem Bootshaus von Heller den Abschlussbericht auf seinem Schreibtisch haben, weil er davon überzeugt ist, dass der Mörder nur ...weiterlesen...


Montag, 26. Dezember 2016 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (2)

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Sonntag, 25. Dezember 2016 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (0)

3 Auch dieses Fest laß los, mein Herz. Wo sind Beweise, daß es dir gehört? Wie Wind aufsteht und etwas biegt und etwas drängt, so fängt in dir ein Fühlen an und geht wohin? drängt was? biegt was? Und drüber übersteht, unfühlbar, Welt. Was willst du feiern, wenn die Festlichkeit der Engel dir entweicht? Was willst du fühlen? Ach, dein Fühlen reicht vom Weinenden zum Nicht-mehr-Weinenden. Doch drüber sind, unfühlbar, Himmel leicht von zahllos Engeln. Dir unfühlbar. Du kennst nur den Nicht-Schmerz. Die Sekunde Ruh zwischen zwei Schmerzen. Kennst den kleinen Schlaf im Lager der ermüdeten Geschicke. Oh wie dich, Herz, vom ersten Augenblicke das Übermaß des Daseins übertraf. Du fühltest auf. Da türmte sich vor ...weiterlesen...


Samstag, 24. Dezember 2016 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (4)

1 Da kommst du nun, du altes zahmes Fest, und willst, an mein einstiges Herz gepreßt, getröstet sein. Ich soll dir sagen: du bist immer noch die Seligkeit von einst und ich bin wieder dunkles Kleid und tu die stillen Augen auf, in die du scheinst. Gewiß, gewiß. Doch damals, da ichs war, und du mich schön erschrecktest, wenn die Türen aufsprangen - und dein wunderbar nicht länger zu verhaltendes Verführen sich stürzte über mich wie die Gefahr reißender Freuden: damals selbst, empfand ich damals dich? Um jeden Gegenstand nach dem ich griff, war Schein von deinem Scheine, doch plötzlich ward aus ihm und meiner Hand ein neues Ding, das bange, fast gemeine Ding, das besitzen heißt. ...weiterlesen...


Freitag, 23. Dezember 2016 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos, Rezensionen | Kommentare (1)

In seinem Buch "von Beruf Schriftsteller" erzählt Haruki Murakami auf seine ihm eigene, so leicht daherkommende Art über seinen beruflichen Werdegang und sein Leben und seine Arbeitsweise als Schriftsteller. Wie er seinen eigenen Erzählstil gesucht und letztendlich gefunden hat, auch wenn dieser immer wieder Veränderungen durchmacht. Das Wesentliche, nämlich seine Fähigkeit, "Erlebtes neu zu beleben" bleibt bestehen, wenn man den etwas erlebt. "Die Welt mag langweilig wirken, doch in Wirklichkeit wimmelt es auf ihr von magischen geheimnisvollen Rohdiamanten, die darauf warten, geschliffen zu werden. Schriftsteller sind Menschen, die eine besonderen Blick dafür haben, sie zu finden. Und das ...weiterlesen...


Donnerstag, 22. Dezember 2016 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Fotos | Kommentare (2)

Gut zu wissen: Es beginnt - anfangs kaum sichtbar - wieder heller zu werden! weiterlesen...


Mittwoch, 21. Dezember 2016 | Kategorie: Denk-Würdiges, Fotos | Kommentare (4)

Aufgenommen auf dem Essener Weihnachtsmarkt - am Tag des Anschlages auf dem Berliner Weihnachtsmarkt, Sinnbild für die Nähe von Leid und Vergnügen: weiterlesen...