Montag, 18. Mai 2015 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Man lacht nicht, weil du alt, glaub mir; man lacht allein, weil du, der/die doch so alt, durchaus nicht alt willst sein." (Andreas Gryphius) weiterlesen...


Sonntag, 17. Mai 2015 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (2)

Wäre es uns möglich, weiter zu sehen, als unser Wissen reicht, und noch ein wenig über die Vorwerke unseres Ahnens hinaus, vielleicht würden wir dann unsere Traurigkeiten mit größerem Vertrauen ertragen als unsere Freuden. Denn sie sind die Augenblicke, da etwas Neues in uns eingetreten ist, etwas Unbekanntes; unsere Gefühle verstummen in scheuer Befangenheit, alles in uns tritt zurück, es entsteht eine Stille, und das Neue, das niemand kennt, steht mitten darin und schweigt. (R.M. Rilke, aus einem Brief an F.X. Kappus) weiterlesen...


Samstag, 16. Mai 2015 | Kategorie: Rezensionen, Rezensionen (diverse) | Kommentare (2)

Das Handke-Stück "Die Stunde, da wir nichts voneinander wussten", Regie Tiit Ojasoo & Ene-Liis Semper, eine Koproduktion mit dem Thalia Theater Hamburg und den Ruhrfestspielen Recklinghausen, dauerte - ohne Pause - zweieinviertel Stunden, in denen pausenlos Menschen unterschiedlichster Art über die Bühne gingen, schritten, liefen, tanzten, schlichen, mit und ohne Kleidung, verschiedensten Reqisiten und Fortbewegungsmitteln. Eigentlich war die gesamte Menschheit - angefangen bei Adam und Eva - mit ihrer Geschichte vorhanden, mit allen kulturellen, sozialen, religiösen Weltanschauungen, ihren Gemeinsamkeiten und Unterschieden. Eine Menschheit ohne Worte, denn keiner sprach, obwohl es nicht leise war. Die Darsteller gaben Laute von sich, brabbelten ...weiterlesen...


Freitag, 15. Mai 2015 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (2)

"Ich glaube, dass es sehr wichtig ist, sich eingebunden zu fühlen. Das heißt ja nicht, dass ich nur das mache, was man in dieser Riege von Familie gemacht hat, aber dass ich ein Gefühl habe, ich höre irgendwo dazu. Und das erlebe ich wirklich bei jung, bei alt, bei Frauen wie bei Männern. Rundum. Diese Suche, irgendwo dazu zu gehören und diese unheimliche Kränkung und Trauer und Verlust, wenn man nirgendwo dazu gehört." (aus: Lebenszeichen WDR 3 v. 14.05.2015) weiterlesen...


Donnerstag, 14. Mai 2015 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

"Ich nehme jetzt seit, mal überlegen, rund einem Jahr Antidepressiva, und ich würde mal sagen, da kann ich ganz gut einschätzen, wie die so sind. Sie sind eigentlich ganz okay, aber so, wie es okay wäre, auf einem anderen Planeten zu leben, wo es warm und gemütlich ist und Essen und frisches Wasser gibt: Es wäre okay, aber es wäre natürlich nicht die gute alte Erde. Ich war jetzt fast ein Jahr nicht mehr auf der Erde, weil es mir auf der Erde nicht besonders gut ging." In "Der Planet Trillaphon im Verhälntis zur Üblen Sache" erzählt Wallace aus der ...weiterlesen...


Donnerstag, 14. Mai 2015 | Kategorie: Aufgeschnappt, Rezensionen | Kommentare (0)

"Mitten in mir geht es gut." Diesen Satz habe ich aus der - wie immer hörenswerten - Sendung Lebenszeichen "Miteinandersein. Vom Wirtschaften mit 'Sozialkapital' "mitgenommen, indem es um Humankapital als Grundlage von gesellschaftlichen Veränderungen geht, hin zu einem freudvolleren Leben im empathischen Miteinander. weiterlesen...


Mittwoch, 13. Mai 2015 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (0)

Wir leben hin in Form und Schein Und ahnen nur in Leidestagen Das ewig wandellose Sein, Von dem uns dunkle Träume sagen. Wir freuen uns an Trug und Schaum, Wir gleichen füherlosen Blinden, Wir suchen bang in Zeit und Raum, Was nur im Ewigen zu finden. Erlösung hoffen wir und Heil In wesenlosen Traumesgaben - Da wir doch Götter sind und teil Am Urbeginn der Schöpfung haben. (Hermann Hesse) weiterlesen...


Dienstag, 12. Mai 2015 | Kategorie: Allgemein, Gedichte | Kommentare (4)

Manchmal geht etwas zu Ende von dem man weiß, es ist nur vorübergehend das Ende absehbar doch wenn das Ende dann da ist wie immer scheinbar plötzlich werden Erinnerungen an große, einschneidende Abschiede wach die unwiderruflich sind keine Hoffnung mehr auf einen Neuanfang besitzten und die alte Traurigkeit greift wieder um sich will gesehen und gewürdigt werden auch wenn der Anlass nur ein kleiner vorhersehbarer Abschied war (mona lisa) weiterlesen...


Montag, 11. Mai 2015 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

"Leben ist sinnlos." "Es blieb nur dieser eine Satz, den das Unaussprechliche sich selbst beschreibend einem Mantra gleich wiederholte. Leben ist sinnlos." Aber wie geht Leben, wenn Leben sinnlos ist, aber leben will? Ida Schaumann ist depressiv, weiß das auch, denn sie lebt schon länger damit, dass ihr das eigene Leben - sehenden Auges - entgleitet. "Du weißt ja, dass du deine Mitte nicht findest. Du weißt ja, dass, wenn du sie suchst, dir die Dinge entgleiten, die Versuche einer klaren Struktur, eines geregelten Tagesablaufs, dass sie jedes Mal einfach so davonfliegen, als würde dieser Vorgang einem Naturgesetz folgen, dem du ...weiterlesen...


Sonntag, 10. Mai 2015 | Kategorie: Denk-Würdiges | Kommentare (5)

Mutter sitzt allein zu Haus genießt Sonne, Sauna das Rot der Blutbuche und ihr leises Rauschen eine leichte Brise und ein Buch - Tipp eines der Söhne - und wartet auf nichts. Dennoch freue ich mich über Rosenkugeln, Büchertipps, Links zum Anschauen, Gespräche, die mir die Augen öffnen, auch wenn's manchmal weh tut, als Formen von Aufmerksamkeit übers Jahr verteilt Ich bin dankbar Mutter meiner Kinder zu sein (mona lisa) weiterlesen...