Dienstag, 1. Juni 2010

In Ceaucescus Rumänien der 80iger Jahre des letzten Jahrhunderts wartet die Familie Windisch auf ihre Ausreise in den Westen. Sie zahlt immer mehr Naturalien, in der Hoffnung, damit die Ausstellung der Papiere beschleunigen zu können, wohlwissend, dass sie der Willkür der korrupten Beamten und des involvierten Pfarrers ausgeliefert ist, der mit weiblichen Ausreisewilligen regelmäßig die "Taufscheine im Register sucht". Jeder im Dorf weiß, was das heißt. Windisch glaubt immer noch, seine Tochter davor bewahren zu können. Die Erzählung schildert das Leben im Dorf während der Wartezeit - immer mehr Menschen verlassen das Dorf - die Geschichte der Eheleute Windisch, die beide jemand ...weiterlesen...


Sonntag, 30. Mai 2010

"Es gab in meinem Leben viele Katastrophen. Einige sind sogar passiert." (Mark Twain) weiterlesen...


Samstag, 29. Mai 2010

BERLIN - für mich: geschichtsträchtiges Pflaster, mit vielen Mahnmalen an das frühe Zentrum unrühmlicher Macht bzw. brutalsten und unmenschlichen Machtmissbrauchs (immer wieder geht mir der Satz "Nie wieder!" durch den Kopf), heute Zentrum unserer Demokratie, für die viele gekämpft, die viele ersehnt haben und dafür ihr Leben lassen mussten, ist gestaltete Mauerreste, die das Grauen nicht verdeckt, aber Ausblick auf eine andere Zukunft ermöglicht, die vielerorts bereits Gegenwart ist: bunt, eigenwillig, skurril, laut, doch harmonisch. Eine Stadt mit breiten Straßen und Bürgersteigen, vielen z.Z. blühenden Kastanienbäumen - wie wird Berlin erst duften, wenn die vielen Linden blühen? -, die an vielen Plätzen zum Verweilen einlädt, ...weiterlesen...


Freitag, 28. Mai 2010

"Es ist unglaublich, wieviel Kraft die Seele dem Körper zu leihen vermag." (W.v. Humboldt) weiterlesen...


Mittwoch, 26. Mai 2010

Wer erinnert sich nicht an die z.T unbequemen Schulbänke und -stühle, weil man etwa wegen der eigenen Größe eine Garnitur der nächst höheren Klasse gebraucht hätte, an die Gravuren, die oft dann in Löcher übergingen, an die Kaugummis unter den Bänken? Und dann soll man freiwillig noch einmal Platz nehmen auf diesen Stühlen, an diesen Tischen? Ja, es geht. Sogar mit Genuss, in angenehmer Atmosphäre und mit freundlicher Bedienung. Und wo? Im Molinari in Berlin,einem Café/Restaurant mit originalem Schulinventar. Dort habe ich gerne Platz genommen, die Speisekarte gesichtet und war mit dem italienischen Essen zufrieden, was echt schnell und heiß serviert wurde, so dass ich kaum Zeit hatte, ...weiterlesen...


Mittwoch, 26. Mai 2010

Wer wollte nicht ehrlich zu sich selbst sein? Authentisch sich selbst gegenüber und im Kontakt mit anderen? Der Autor zeigt gut lesbar und nachvollziehbar auf, was einen daran hindert, es tatsächlich auch umzusetzen. Es sind die eigenen, oft unbewussten Glaubenssätze, die man früh gelernt und ungefragt übernommen hat. Er erklärt ihre Entstehung  und die Auswirkungen aufs tägliche Leben. Bin ich der Typ "Kamel", "Hase", "Ameise" oder "Löwe" und reagierte oft automatisch, sozusagen auf "Knopfdruck" als dieser Typ, wenn ich durchs Leben gehe? Woran merke ich, ob ich authentisch handele oder ob ich nur re-agiere? Was verraten mir die kleinen Wörtchen "eigentlich", "aber" oder "man"? Und: Wie schaffe ich es, ...weiterlesen...


Dienstag, 25. Mai 2010

"Es gibt nichts, was uns die Abwesenheit eines lieben Menschen ersetzen kann, und man soll das auch gar nicht versuchen - man muß es einfach aushalten und durchhalten. Das klingt zunächst sehr hart, aber es ist doch zugleich auch ein großer Trost, denn indem die Lücke wirklich unausgefüllt bleibt, bleibt man durch sie miteinander verbunden. Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual der Erinnerung in Freude." (Dietrich Bonhoeffer, Dezember 1943) weiterlesen...


Dienstag, 25. Mai 2010

Vor mir ein fahrradfahrender Vater zu seinem Sohn auf einem Kleinkinderfahrrad: "Pass ja auf, dass du keinen Unfall baust, egal was die Leute machen!" Ob das Kind weiß, wie es sich verhalten soll? weiterlesen...


Sonntag, 16. Mai 2010

Über die Kraft der Sprache haben schon viele gedichtet, geschrieben, nachgedacht und über die Wirkung auf einen selbst und andere ebenfalls.  Jetzt habe ich eine Kartenspiel entdeckt, durch das man oft verblüffende Einsichten und Anschichten von Sprache erhält. Das Kästchen enthält 80 schöne Karten mit Anregungen zum Gebrauch. Jede Karte weist auf einer Seite jeweils zwei Sätze auf: den einen gewöhnlichen, im alltäglichen Sprachgebrauch meist weit verbreiteten, und einen zweiten, der eine andere Sichtweise nahe-bringen will. Die andere Seite gibt einfache Erklärungen, über die es sich nachzudenken lohnt. Ob man immer damit einverstanden ist, ist eine andere Sache. Einen kurzen Moment inne zu halten, lohnt aber allemal. ...weiterlesen...


Freitag, 14. Mai 2010

1. Die Präsidentensuite im Berliner Adlon mieten. Dort gehört es zum Service, dass der 24-Stunden-Butler morgens die Zeitung bügelt, damit die Druckerschwärze beim Blättern oder Lesen nicht abfärbt (gelesen in einem Reisemagazin). 2. Weiße Baumwollhandschuhe überziehen und erst dann lesen oder blättern (gesehen im Thalys auf der Strecke Brüssel-Paris, nein nicht 1. Klasse!) Vielleicht auch nur einfach: blättern oder lesen und anschließend: Hände waschen! weiterlesen...