Freitag, 16. September 2016 | Kategorie: Allgemein, Fotos, Merk-Würdiges | Kommentare (4)

Reklame Realität weiterlesen...


Donnerstag, 15. September 2016 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Des Menschen Seele Gleicht dem Wasser: Vom Himmel kommt es, Zum Himmel steigt es, Und wieder nieder Zur Erde muß es, Ewig wechselnd. Strömt von der hohen, Steilen Felswand Der reine Strahl, Dann stäubt er lieblich In Wolkenwellen Zum glatten Fels, Und leicht empfangen Wallt er verschleiernd, Leisrauschend Zur Tiefe nieder. Ragen Klippen Dem Sturz entgegen, Schäumt er unmutig Stufenweise Zum Abgrund. Im flachen Bette Schleicht er das Wiesental hin, Und in dem glatten See Weiden ihr Antlitz Alle Gestirne. Wind ist der Welle Lieblicher Buhler; Wind mischt vom Grund aus Schäumende Wogen. Seele des Menschen, Wie gleichst du dem Wasser! Schicksal des Menschen, Wie gleichst du dem Wind! (Johann Wolfgang Goethe) weiterlesen...


Mittwoch, 14. September 2016 | Kategorie: Allgemein, Fotos, Zitate | Kommentare (2)

"Man nimmt die unerklärte dunkle Sache wichtiger als die erklärte helle". (Friedrich Nietzsche) weiterlesen...


Dienstag, 13. September 2016 | Kategorie: Fotos, Gedichte, Zitate | Kommentare (0)

Es ist aussichtslos sagt die Einsicht (Erich Fried, aus seinem Gedicht "Was es ist") weiterlesen...


Donnerstag, 8. September 2016 | Kategorie: Allgemein, Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

"Orgelmann" ist eine Heranführung an ein Malerleben, an das von Felix Nussbaum, jüdischer Maler, in Auschwitz ums Leben gekommen und in der Öffentlichkeit lange unbekannt. Libeskind konnte für die Werke Felix Nussbaums, die mit zahlreichen Abbildungen in diesem Band zu sehen und zu betrachten sind, in Osnabrück ein Museum bauen. Doch bis dahin war es ein weiter und mühsamer Weg, den Nussbaums Werke haben nehmen müssen, die teilweise in Kellern, auf Dachböden den Krieg überlebt haben, Vermächtnis eines Malers, der sich selbst und seine Frau Felka Platek nicht retten konnte. Mark Schaevers hat viel und ausgiebig recherchiert, Interviews geführt, sich in ...weiterlesen...


Mittwoch, 7. September 2016 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (0)

Ich möchte leben. Schau, das Leben ist so bunt. Es sind so viele schöne Bälle drin. Und viele Lippen warten, lachen, glühn und tuen ihre Freunde kund. Sieh nur die Straße, wie sie steigt: so breit und hell, als warte sie auf mich. Und ferne, irgendwo, da schluchzt und geigt die Sehnsucht, die sich zieht durch mich und dich. Der Wind rauscht rufend durch den Wald, er sagt mir, daß das Leben singt. Die Luft ist leise, zart und kalt, die ferne Pappel winkt und winkt. (Selma Meerbaum-Eisinger, Auszug aus ihrem Gedicht "Poem") weiterlesen...


Dienstag, 6. September 2016 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (0)

Lange Schatten fallen auf den hellen Weg und die Sonne schickt noch letzte Abschiedswärme und das dünne Zwitschern eines Vogel ist, als ob es lärme und als stehl' es etwas von der Stille weg. Menschen auf zehn Schritt Entfernung sind wie aus ganz andern Welten und fast möchte man die welken Blätter schelten, daß sie rascheln und die letzten Sonnenstrahlen stören. Und man möchte nur die Veilchen wachsen hören. (Selma Meerbaum-Eisinger am 16.4.1940) weiterlesen...


Montag, 5. September 2016 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos, Rezensionen | Kommentare (2)

"Etwas in meinem Leben hat - ohne meinen Willen oder gegen meinen Willen - systematisch darauf hingearbeitet, mich immer einsamer zu machen. Ich habe keine Verwandtschaft mehr. Auch keine richtigen Freunde. Nur diese kurzen sexuellen Kontakte, die mir über den Weg laufen, fast ohne dass ich darum gebeten habe." Und dennoch bezeichnet sich Doktor Kurth W. Wasser,der gerade achtzig geworden ist, als Gewinner. Es bleibt unklar, ob er damit sein gesamtes Leben meint oder nur die Tatsache, dass er häufig bei Kreuzworträtseln und Preisausschreiben gewinnt. "Mein heutiges Dasein ist eigentlich sehr angenehm - aber ziemlich sinnlos. Ich habe meine Kreuzworträtsel ...weiterlesen...


Sonntag, 4. September 2016 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (0)

Ein Adlersjüngling hob die Flügel Nach Raub aus; Ihn traf des Jägers Pfeil und schnitt Der rechten Schwinge Spannkraft ab. Er stürzt’ hinab in einen Myrtenhain, Fraß seinen Schmerz drei Tage lang, Und zuckt’ an Qual Drei lange, lange Nächte lang; Zuletzt heilt’ ihn Allgegenwärtger Balsam Allheilender Natur. Er schleicht aus dem Gebüsch hervor Und reckt die Flügel – ach! Die Schwingkraft weggeschnitten – Hebt sich mühsam kaum Vom Boden weg Unwürdgem Raubbedürfnis nach, Und ruht tieftrauernd Auf dem niedern Fels am Bach; Er blickt zur Eich hinauf, Hinauf zum Himmel, Und eine Träne füllt sein hohes Aug. Da kommt mutwillig durch die Myrtenäste Dahergerauscht ein Taubenpaar, Läßt sich herab und wandelt nickend Über goldnen Sand am Bach, Und ruckt einander an; Ihr rötlich Auge buhlt umher, Erblickt ...weiterlesen...


Mittwoch, 31. August 2016 | Kategorie: Allgemein, Fotos, Zitate | Kommentare (0)

Gewöhnliche Menschen hassen die Einsamkeit, doch der Meister nutzt sie, umarmt sein Alleinsein und erkennt, daß er eins ist mit dem gesamten Universum. (Laotse, Tao Te King) weiterlesen...