Sonntag, 18. Januar 2009 | Kategorie: Alltägliches, Aufgeschnappt, Denk-Würdiges, Rezensionen | Kommentare (0)

Die sonntägliche Sendung Lebenszeichen im WDR 3 verpasse ich nur ungern. Heute Morgen ging es um "emotionale Intelligenz". Auf für mich sehr überzeugende Art und Weise wird dargestellt, dass so manche unfruchtbare Diskussion, ohne sinnvolles Ergebnis, ihre Ursache in der emotionalen Lage der an der Diskussion Beteiligten hat. Es geht also um andere Fragen, die Einfluss nehmen, wenn wir uns dieser Lage nicht bewusst sind. Stellt man sich diesen Fragen in Vertrauen, Offenheit und gegenseitigem Respekt werden die Sachprobleme in der Folgezeit viel effizienter gelöst. Der bewusste Umgang mit Gefühlen, ein Training emotionaler Intelligenz hat in der Regel positive Auswirkungen auf ...weiterlesen...


Sonntag, 18. Januar 2009 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Merk-Würdiges, Zitate | Kommentare (0)

"Die Liebe ist nicht im anderen, sie ist in uns selbst; wir erwecken sie. Aber für dieses Erwecken brauchen wir den anderen." (Paulo Coelho) weiterlesen...


Freitag, 16. Januar 2009 | Kategorie: Allgemein, Aufgelesen, Frag-Würdiges | Kommentare (3)

"Bitte keine Werbung!" Gut leserlich am Briefkasten angebracht, sichtbar für alle, die lesen können. Und dennoch, sie schafft es immer wieder, sich Zutritt zu verschaffen: als Beilage der regionalen Presse, als bezahlte Postsendung, die zugestellt werden muss - jedenfalls behauptet das der hiesige Postbote (oder heißen die heute auch anders?) und als Beilage zu bestellten Warensendungen. Tja, was soll man machen? Nichts mehr bestellen? Einfach umziehen, ohne sich abzumelden? Oder froh sein, dass Werbung die (mehr oder weniger hohe) Hürde überwindet? Ehrlich: heute war ich ja so froh, dass mich Werbung erreicht hat: Denn immer schon habe ich von Putz-und Polierschuhen geträumt, mit denen ...weiterlesen...


Freitag, 16. Januar 2009 | Kategorie: Alltägliches, Denk-Würdiges, Frag-Würdiges, Merk-Würdiges, Worte | Kommentare (3)

Es gibt Worte, die einfach nur Worte bleiben. Es gibt Worte, die wirksames Handeln nach sich ziehen: Ich kann Ich will Ich werde Ich entscheide mich. Voraussetzung ist: Erst einmal annehmen, was ist und wie es ist und sich positiv darauf einstellen, indem man das, was ist, als Möglichkeit für persönliche Entwicklung und Wachstum ansieht und dafür auch die Verantwortung übernimmt. weiterlesen...


Donnerstag, 15. Januar 2009 | Kategorie: Denk-Würdiges, Worte | Kommentare (0)

"Leute, geht zur Krebsvorsorge!" als Aufruf auf der Todesanzeige ist schon ungewöhnlich, genauso unkonventionell wie der Verstorbene, ein Kollege, mit dem ich den Stress des Referendariats geteilt habe, denn wir hatten sowohl die gleiche Fächerkombination als auch die gleiche Ausbildungsschule. Wir haben sogar an der gleichen Uni studiert. Allerdings sind wir uns dort nicht wirklich über den Weg gelaufen. Die erste Begegnung mit ihm hatte ich während der Prüfungen zum ersten Staatsexamen. Aufgefallen ist er mir, als er etwas aus dem Futter seines Jacketts "zauberte". Proviant war es mit Sicherheit nicht. Wir sind immer aufgefallen: Er mit seinen Cowboy-Stiefeln ich mit meiner ...weiterlesen...


Dienstag, 13. Januar 2009 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Gedichte, Worte, Zitate | Kommentare (2)

An folgende "Autobiographie" musste vor ein paar Tagen denken, als ich erneut über das Thema "Schuld", "Verantwortung"  und "Ehrlichkeit" nachdachte. Solange man die Schuld, die Verantwortung für das eigene Leben bei anderen sucht, solange wird man gelebt, solange jammert man und will nichts verändern, weil man Veränderungen von anderen erwartet. Vor Jahren habe ich einmal den Satz gehört: Wer jammert, will nichts verändern. Er hat mich aufhorchen und nachdenklich werden lassen. Sicher sind Jammern, Selbstmitleid und Schwäche zeigen notwendig, sinnvoll und wichtig. Nur: dabei belassen sollte man es nicht. Wenn einen das gleiche Loch in  der Straße magisch anzieht, dann muss man ...weiterlesen...


Montag, 12. Januar 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

Gewidmet ist dieser Roman allen, die während des Nazi Terrors im polnischen Widerstand gekämpft haben. Er beginnt in Buenos Aires, in der Gegenwart. Adrian Hartmann, ein reicher Juwelier, wird während seiner morgendlichen Joggingtour von einem Dobermann angefallen und anschließend durch Schüsse ermordet. In New York besucht Mary Dunn Dr. John Sukow, der glaubt, sie zu kennen. In der Hand hält sie eine Ausgabe des Buenos Aires Herald, mit der Ermordung Adrian Hartmanns als Aufmacher. Und schon kennt der Leser die Hauptpersonen und der erfahrene unter ihnen weiß, dass der eigentliche, im Dezember 1941 beginnende Roman, aufklären wird, um wen es sich bei ...weiterlesen...


Sonntag, 11. Januar 2009 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (0)

In der Welt gibt es Schmiegsameres und Zarteres Nicht als das Wasser. Aber im Angreifen des Harten und Starren Gibt  es nichts, was es überteffen könnte. Es gibt wohl nichts, wodurch es zu ersetzen wäre. Darum: Biegsam besiegt Starr, Zart besiegt Hart; Jeder in der Welt weiß das, Aber keiner kann danach handeln. (Auszug aus dem achtunsiebzigsten Spruch v. Lao-Tse) weiterlesen...


Samstag, 10. Januar 2009 | Kategorie: Aufgelesen, Worte, Zitate | Kommentare (2)

"Vierzig Jahre hatte ich mich mit Johns Augen gesehen. Ich wurde nicht älter. In diesem Jahr habe ich  mich zum ersten Mal ... mit den Augen anderer gesehen. In diesem Jahr habe ich zum erstenmal seit meinem neunundzwanzigsten Lebensjahr bemerkt, daß ich in der Vorstellung, die ich von mir hatte, sehr viel jünger war." (aus: Joan Didion, Das Jahr magischen Denkens, Berlin 2008, S. 219) weiterlesen...


Freitag, 9. Januar 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

Fast wäre Weihnachten zu einer "Katastrophe" geworden: kein Buch auf dem Gabentisch! Am ersten Weihnachtstag konnte ich entspannt aufatmen: Ich bekam sogar einen Doppelband geschenkt! Der landete sogleich in meiner Büchertasche (ihr erinnert euch?). Inspektor Rebus hat es in "Verborgene Muster" scheinbar mit einem Serienmörder zu tun, denn innerhalb kurzer Zeit sind zwei Mädchen ermordet aufgefunden worden, ein drittes ist verschwunden. Die Fälle weisen einige Ähnlichkeiten auf, doch die Opfer scheinen keine Gemeinsamkeiten zu haben.  Er selbst bekommt merkwürdige "Briefe", legt sie im Geiste aber - ohne Verbindung mit den zu bearbeitenden Fällen - unter "Spinnereien" ab. Er ist auch ein ...weiterlesen...