Mittwoch, 10. September 2008 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges |
Kommentare (0)
Für mich scheint es ein Jahr des Abschiednehmens zu sein.
Andres Rulle ist tot.
Aus der Zeitung habe ich dies heute erfahren. Auch er starb plötzlich und unerwartet.
Ich habe seine Karikaturen immer gemocht, sie waren pointiert, ohne unter die Gürtellinie zu gehen. Ich werde seine Karikaturen vermissen, sie waren fester Bestandteil meiner Zeitungslektüren seit seinen Anfängen als Karikaturist bei der OP in Marburg.
Seiner Frau und seinen Kindern wünsche ich die Kraft des Weiterlebens.
weiterlesen...
Mittwoch, 10. September 2008 | Kategorie: Alltägliches, Aufgelesen |
Kommentare (4)
Dass ich eine Wohnung zu vermieten habe, habe ich schon einmal erwähnt. Sie hat ein schon seit Jahren stillgelegtes Schwimmbad. Gestern erhielt ich eine Anfrage und hatte schon die Nummer des Interessenten gewählt, als mir sein Text unter der Rubrik Anmerkungen ins Auge fielen:
bin auf der suche einer Object für die eröffnung einer FKK-Clubs.
Bin seriöser Geschäftsmann und erwarte nur seriöse Angebote.
Ich habe schnell wieder aufgelegt.
Dann schoss mir die Frage durch den Kopf, was sind seriöse bzw. unseriöse Angebote in bezug auf FKK-Clubs? Gleichzeitig habe ich mir die Reaktionen der unmittelbaren Anwohner in Speckhorn vorgestellt.
weiterlesen...
Dienstag, 9. September 2008 | Kategorie: Allgemein, Denk-Würdiges, Frag-Würdiges, Merk-Würdiges, Worte |
Kommentare (2)
Welche Bedeutung haben Bücher für euch? Das würde mich interessieren. Ich habe hier schon öfter Zitate über Bücher veröffentlicht, hin und wieder auf die Bedeutung für mich hingewiesen.
Bücher sind für mich Freunde, mit denen ich die Welt entdecken kann, die mich über mich selbst nachdenken lassen, die mir stets zur Verfügung stehen, unabhängig vom Wetter, der Jahreszeit, meiner eigenen Gemütsverfassung.
Dass Bücher lebensrettend sein können oder zumindest vor dem Wahnsinn bewahren können, habe ich noch einmal in der berühmten "Schachnovelle" von Stefan Zweig lesen können. Ein Jurist, Inhaber einer Kanzlei wird von der Gestapo inhaftiert, aber nicht in ein Konzentrationslager gebracht, ...
weiterlesen...
Montag, 8. September 2008 | Kategorie: Aufgelesen, Frag-Würdiges, Merk-Würdiges, Worte |
Kommentare (1)
Heute Morgen ist mir zum ersten Mal eine Anzeige in der Zeitung mit der Überschrift "Mittagstisch" aufgefallen. Dort können interessierte Gastronomen ihre Speisenkarten für den jeweiligen Tag inserieren. Die Gaststätte, die in der letzten Zeile aufgeführt war, eignet sich eher für Leute, die gerade (Heil-) fasten. Dort stand nämlich:
"Montags geschlossen!"
weiterlesen...
Sonntag, 7. September 2008 | Kategorie: Rezensionen |
Kommentare (1)
Wer Interesse, hat "Meistererzählungen" vom Feinsten zu lesen, der greife zu diesem Band. Er enthält neun unterschiedlich lange Erzählungen Stefan Zweigs. Die meisten sind unglaublich spannend, auch wenn nicht viel passiert. Meist ist in sie die Erzählung einer Person eingewoben, die von einer unerhörten Begebenheit erzählt, die von so außerordentlicher Bedeutung für diesen Menschen ist, dass sie weitreichende Konsequenzen für das weitere Leben hat. Es sind Menschen, die durch eine Begegnung mit einer anderen Person von jetzt auf gleich aus ihrem bis dahin so wohl geordneten Leben herausgerissen werden und oft sehenden Auges in eine Katastrophe gehen.
Gemeinsam ist diesen Geschichten ...
weiterlesen...
Freitag, 5. September 2008 | Kategorie: Allgemein, Aufgelesen, Denk-Würdiges, Worte, Zitate |
Kommentare (4)
Als ich folgende Sätze von Stefan Zweig las, dachte ich unwillkürlich: Gut, dass es bei uns zu Hause nicht soviele Bücher gab!!! Denn ich liebe Bücher (außer beim Umzug, dann werde ich wirklich zur Bücherhasserin!), ich lese gern und für mich wäre es schrecklich, kein Geld mehr für Bücher zu haben. Noch schlimmer aber wäre es, nicht mehr lesen zu können.
"Von Büchern rings umgeben, verachtete ich die Bücher; immer zum Geistigen vom Vater gedrängt, empörte ich mich gegen jede Form schriftlich überlieferter Bildung; so war es nicht verwunderlich, daß ich nur mühsam bis zum Abiturium mich durchrang und dann mit ...
weiterlesen...
Freitag, 5. September 2008 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Aufgelesen, Denk-Würdiges |
Kommentare (0)
Als ich folgende Sätze von Stefan Zweig las, dachte ich unwillkürlich: Gut, dass es bei uns zu Hause nicht soviele Bücher gab!!! Denn ich liebe Bücher (außer beim Umzug, dann werde ich wirklich zur Bücherhasserin!), ich lese gern und für mich wäre es schrecklich, kein Geld mehr für Bücher zu haben. Noch schlimmer aber wäre es, nicht mehr lesen zu können.
"Von Büchern rings umgeben, verachtete ich die Bücher; immer zum Geistigen vom Vater gedrängt, empörte ich mich gegen jede Form schriftlich überlieferter Bildung; so war es nicht verwunderlich, daß ich nur mühsam bis zum Abiturium mich durchrang und dann mit ...
weiterlesen...
Donnerstag, 4. September 2008 | Kategorie: Allgemein, Worte |
Kommentare (2)
Vor ein paar Tagen haben ich folgenden Satz Kurt Becks im Radio gehört: "Wir haben einen Arbeitskreis am Arbeiten!"
Ja bitte, was soll der Arbeitskreis denn sonst tun?
weiterlesen...
Donnerstag, 4. September 2008 | Kategorie: Allgemein, Denk-Würdiges, Frag-Würdiges, Merk-Würdiges, Worte, Zitate |
Kommentare (1)
Das Glück ist ein Schmetterling
Es sprach der Meister zu seinen Schülern: "Das Glück ist ein Schmetterling. Jag ihm nach und er entwischt dir, setz dich hin und er lässt sich auf deiner Schulter nieder."
"Was soll ich also tun, um das Glück zu erlangen?" fragte jemand der Zuhörenden.
"Hör auf, hinter ihm her zu sein."
"Aber gibt es nichts, was ich tun kann?"
"Du könntest versuchen, dich ruhig hinzusetzen, wenn du es wagst."
Sich ruhig hinzusetzen und zu warten auf das, was kommt, sich ereignet, einem zukommt, scheint ein Wagnis (in unserer Zeit) zu sein. Worin aber genau besteht dieses "Wagnis" , was wage ich, ...
weiterlesen...
Mittwoch, 3. September 2008 | Kategorie: Allgemein, Denk-Würdiges |
Kommentare (2)
Die Kunstwerkstatt am Hellweg ist eine gute Adresse, hervorragende (Musik-) Künstler in ungewohnter Umgebung - nämlich einer alten, ehemaligen Schreinerwerkstatt - zu hören. Ein ausgesuchtes Programm wird einem - allerdings manchmal sehr kleinen - Publikum präsentiert.
So auch letzten Sonntag. Yoo Soon Lee , eine Südkoreanerin, in Wien lebend, spielte u.a. die 24 Preludes op. 28 von Chopin - einfach wunderbar. Ich habe nicht viel Ahnung von Musik, höre sie nur gern - aber ihr Spiel war für mich bezaubernd, im wahrsten Sinne des Wortes, gut vorbereitet durch die interessante Einführung von Reinhard Cebulla. Gesessen habe ich an einer alten Schreinerhobelbank. ...
weiterlesen...