Die Feder
Ein Federchen flog durch das Land;Ein Nilpferd schlummerte im Sand. Die Feder sprach: „Ich will es wecken!“Sie liebte, andere zu necken. Aufs Nilpferd setzte sich die FederUnd streichelte sein dickes Leder. Das Nilpferd sperrte auf den RachenUnd musste ungeheuer lachen. (Joachim Ringelnatz)
Gelb – gefäll(igs)t?
Nicht nur Zitronen sind gelb ;)
Blau machen – muss manchmal einfach sein
Und immer noch: Rot
Rot – wohin das Auge sieht
Der Himmel über mir
Du heller Himmel über mir,Dir will ich mich vertrauen:Laß nicht von Lust und Leiden hierDen Aufblick mir verbauen! Du, der sich über alles dehnt,Durch Weiten und durch Winde,Zeig mir den Weg, so heiß ersehnt,Wo ich Dich wiederfinde. Von Lust will ich ein Endchen kaumUnd will kein Leiden fliehen;Ich will nur eins: nur Raum – nur Raum,Um unter Dir zu knieen. (Lou Andreas-Salome)
Nocturno
Siehe die Nacht hat silberne SaitenIn die träumenden Saaten gespanntWeiche verzitternde Klänge gleitenÜber das selig atmende LandFernhin in schimmernde Weiten Sanft wie eine segnende HandTönt und vertönt ihre WeiseLeise…leise…so leise … Und die Seele hebt ihre SchwingenSilberne Klänge sind ihre Flügel –Weit über duftumsponnene HügelDurch der Täler verdämmernden ScheinSchwebt sie auf sehnsuchtsgewiesener Reise Still ins Mondlicht hinein … (Stefan Zweig)
Dankbarkeit
Wenn du am Morgen erwachst, denke daran, was für ein köstlicher Schatz es ist, zu leben, zu atmen und sich freuen zu können. (Marc Aurel)
Hopfen und Malz
Hopfen und Malz waren noch nicht verloren auf der morgendlichen Runde ;) Sonst wären diese Fotos sicher nicht entstanden. Hellgrüne Hopfenblüten, die mich an Zirbenzapfen erinnern.