Montag, 28. April 2008 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches | Kommentare (1)

Tisch gedeckt, Brot geschnitten, Kaffee gekocht, Hund gefüttert - Frühstück ist fertig. Doch etwas fehlt. Zuerst bin ich gar nicht darauf gekommen. Doch dann wusste ich es: Es ist die Zeitung. Selbst wenn die Zeit noch so knapp ist, ein Blick in die Zeitung gehört für mich zum Frühstück dazu. Der Blick in die Zeitungsrolle fiel auf keine Zeitung, der in den Briefkastenschlitz ebensowenig. Also: Frühstück ohne Zeitung! Wird zwar gutgeschrieben, nutzt mir aber auch nichts. Hoffentlich liegt sie morgen wieder an gewohnter Stelle. weiterlesen...


Sonntag, 27. April 2008 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

Für kurze Zeit verweilt man bei der Lektüre von Milena Agus Roman "Die Frau im Mond" in der Welt einer (schreibenden) sardinischen Bauerntochter, die von ihrer Umgebung als verrückt und liebestoll angesehen wird, der alle wünschen, dass sie endlich - schließlich ist sie bereits dreißig- einen Mann findet. Vor allem ihre Schwestern wünschen dies, da in Sardinien zur Zeit des 2. Weltkrieges erst die Älteste verheiratet sein muss, bevor sie an der Reihe sind. Sie heiratet schließlich den Mann, den ihre Eltern ihr ausgesucht haben, der sie liebt, deren Liebe sie aber nicht glücklich macht. " ...weiterlesen...


Donnerstag, 17. April 2008 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches | Kommentare (10)

Die siebzehn war unsere Zahl: Er, geboren am 17. 05., ich am 17.11., geheiratet haben wir am 17.12., heute, am 17.04., sind sechs Wochen seit seinem Tod vergangen. Immer wieder fallen mir die Verse der ersten Strophe aus Erich Frieds Gedicht "Ohne dich" ein: "Nicht nichts/ ohne dich/ aber nicht dasselbe." Ich komme ohne ihn klar, es hat ja auch ein Leben vor ihm gegeben, also gibt es auch ein Leben nach ihm. Und dennoch: Ich vermisse ihn so sehr. Es gibt keine gemeinsame Entwicklung, keine "Löffelchenliste" mehr, die wir gemeinsam "abarbeiten", genießen können, nur noch Erinnerungen. Die aber ...weiterlesen...


Dienstag, 1. April 2008 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (1)

Ich falle direkt mit der "Tür ins Haus". Einen so langatmig und langweilig geschriebenen (Kriminal-) Roman habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Dabei hat das Thema mich interessiert: Es geht um einen angeblichen Selbstmord an einem privaten Gymnasium, dessen Umstände sich im Verlauf der privaten Ermittlungen von Joachim Vernau als sehr mysteriös entpuppen, mit weitreichenden Folgen für die anderen Schüler der Klasse, die alle in Lebensgefahr schweben. Joachim Vernau, Rechtsanwalt in einer Kanzlei, die nicht besonders gut geht, ist erfreut über die finanziellen Aussichten, die mit seinem Job an der Schule verbunden sind. Er soll einmal in der Woche ...weiterlesen...