Sonntag, 25. Mai 2008 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (4)

Ich hatte meinem Mann versprochen, für seine Seebestattung zu sorgen. Da wir beide einen "westfälischen Dickschädel" hatten bzw. ich immer noch habe, habe ich mich dafür eingesetzt, dass sie so durchgeführt werden konnte, wie ich/ wir es wollten. Gar nicht so einfach im Dschungel der Verordnungen: Aber es ging dann doch mit einem Privatboot raus auf See. Mein Mann hätte großen Gefallen an dieser Motoryacht gehabt, denn im Besitz eines Motorbootführerscheins hat er Zeit seines Lebens von einem eigenen Boot geträumt. Frei durfte ich den Ort wählen. Als Anhaltspunkt habe ich die letzte grüne Tonne vor der Einfahrt in den ...weiterlesen...


Montag, 12. Mai 2008 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (53)

"Bevor ich sterbe" ist der erste Roman von Jenny Downham, die Schauspielerin gewesen ist, bevor sie mit dem Schreiben angefangen hat. Der Roman wird als Jugendroman eingestuft, weil es um eine an Leukämie erkrankte Jugendliche und ihr langsames Sterben geht, ist aber - wie gute Jugend- und Kinderbücher immer - auch für Erwachsene geeignet. "Wenn ich doch nur einen Freund hätte. Ich wünschte er würde im Schrank von einem Kleiderbügel hängen. Immer wenn ich wollte, könnte ich ihn rausholen, und er würde mich so ansehen wie die Jungs im Film, so als ob ich schön war." Mit einem Jungen Sex haben, ...weiterlesen...


Mittwoch, 7. Mai 2008 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches | Kommentare (0)

"Hupen nutzlos - Fahrer träumt von Schalke" - so oder ähnlich lautet die Aufschrift einiger Aufkleber, mit denen so manches Autos im Ruhrgebiet herumfährt. An den ersten Teil dieses Ausspruches musste ich denken, als ich heute Morgen eine Frau sah, die hupte, um die Autofahrer vor ihr darauf aufmerksam zu machen, dass die Ampel grün sei und sie doch bitte schön fahren sollten. - Leider hatte sie nicht mitbekommen, dass die Autos vor ihr abgestellt waren. Sie standen -ohne Fahrer - geparkt am Rand der Straße und setzten sich -natürlich nicht - in Bewegung. weiterlesen...


Sonntag, 4. Mai 2008 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

Die Buchhändlerin hatte Recht. Der erste Krimi der Autorin Elisabeth Herrmann ist spannender als der zweite. Joachim Vernau, zukünftiger Ehemann der reichen und einflussreichen Sigrun von Zernikow, die das "von" demonstrativ weglässt, weil sie glaubt, es schade ihrer politischen Karriere, gerät ohne eigenes Zutun in Verstrickungen, die sich aus der Vergangenheit der ach so angesehenen, wohlhabenden Familie ergeben. Und plötzlich bröckelt die Fassade der Ehrbarkeit, als nämlich eine ukrainische Frau in der Villa auftaucht und behauptet, die von Zernikows hätten während des Zweiten Weltkrieges eine Zwangsarbeiterin beschäftigt. Die Frau wird kurzerhand vor die Tür gesetzt und zwei Tage später ...weiterlesen...


Donnerstag, 1. Mai 2008 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Rezensionen | Kommentare (1)

Wofür habt ihr euch entschieden? Ich für letzteres. Zeit, die Wintersachen ins Winterquartier zu bringen, habe allerdings vergessen, Mottenpapier zu kaufen, das muss ich dringend nachholen. Denn die Motten, mit denen ich es bis jetzt zu tun hatte, waren sehr, sehr wählerisch. Sie nahmen für ihre Nachkommen nur die besten Stücke. Mal ganz ehrlich: hätte ich als Muttermotte ja auch gemacht. Anschließend habe ich die Bezüge, alte Getreidesäcke aus Leinen, für die Gartenmöbel gebügelt und die Sommergarderobe auf Vordermann gebracht. Im Garten habe ich dann den Sonnenschein genossen und in der Sonne Rosen bearbeitet, gedüngt und "Unkraut" gejätet. Die Frage, ob ich die ...weiterlesen...