Dienstag, 24. Juni 2008 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

Es ist schon ein typischer Mankell Roman: menschliche Abgründe, Unverständnis über die Motive, die (Geld- und Macht-) Gier menschlichen Handelns, Menschen, die an der Wahrheit interessiert sind und dafür viel Zeit, Geld und sogar ihr Leben riskieren. Ein brisantes Thema: menschenverachtende Praktiken von Pharmakonzernen in Afrika, die auf unerlaubte, kriminelle Art und Weise ihre Aids-Medikamente testen. Jede Menge Tote, zwielichtige Gestalten in offiziellen Ämtern und auf den ersten Blick zwielichtige Gestalten, die sich dann als ehrenwert oder einfach nur menschlich und hilfsbereit erweisen. Und dennoch: die Handlung ist z.T. verworren, verschiedene Theorien, Mutmaßungen über den Tod von Henrik Cantor, der ...weiterlesen...


Dienstag, 17. Juni 2008 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (3)

Der Roman ist in einer Zeit entstanden, in der Yvan Goll mit Paula Ludwig befreundet war, worunter Claire offensichtlich sehr gelitten hat. Ihre Eifersucht, den Hass auf die Konkurrentin hat sie in diesem Roman verarbeitet, der in einem französischen Provinznest spielt, in dem man nicht zu laut denken darf, damit die anderen es nicht mitbekommen. Susanne Amiel leidet darunter, von ihrem Geliebten verlassen worden zu sein. Ihren Hutladen, in dem er sie immer besucht hat, hat sie an Gaby Thomas verkauft. Er liegt dirket gegenüber ihrem jetzigen Schreibwarengeschäft, so dass sie sowohl sehen kann, wer den Hutladen betritt, als auch ...weiterlesen...