Sonntag, 25. Januar 2009 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Wer, der eigene Kinder hat, kennt nicht den Maulwurf Grabowski. Ich habe ihn immer wieder vorgelesen, fand ihn bezaubernd. Ein Bekannter hat ihn meinen Kindern sogar auf Schweizer Deutsch vorgelesen. Herrlich anzuhören, zu verstehen aber nur, weil wir ihn alle in- und auswendig kannten. Nun aber tummeln sich echte Maulwürfe im Garten. Nahezu jeden Morgen finde ich einen neuen, mehr oder weniger großen Hügel vor. Pferdegetrappel verjagt Maulwürfe, aber für Pferde ist der Garten zu klein. Was mache ich bloß? Bei aller (Tier-) Liebe würde ich den Maulwurf gerne auf's nahe liegende Feld umleiten, da kann er sich austoben, einen Hügel ...weiterlesen...


Sonntag, 25. Januar 2009 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches | Kommentare (2)

Liebevoll richtet Helen ihr Schlafzimmer für ihre Freundin Nicola her, die an Krebs erkrankt ist und in Helens Heimatstadt eine alternative Krebstherapie mitmachen will. Sie freut sich auf den Besuch ihrer Freundin, merkt aber sehr schnell, dass und wie sehr sie mit dem Besuch überfordert ist. Die Überforderung besteht nicht in der Arbeit, dem vielen Wäsche waschen, der Pflege der Freundin, sondern in der eigenen Hilflosigkeit gegenüber der Wundergläubigkeit der Freundin, deren Behandlung Helen für Scharlatanerie hält und die Nicola davon abhält, sich der Tatsache zu stellen, dass sie in absehbarer Zeit sterben wird. Das ständige Strahlen und Lächeln der ...weiterlesen...


Dienstag, 20. Januar 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (2)

Gestern Abend nahm die Kriminalkommissarin Bella Block, gespielt von Hannelore Hoger, ihren "Hut", nachdem sie wieder einmal einen Fall erfolgreich abgeschlossen hat. Und wieder war es nicht der Täter, den alle anderen für den Mörder hielten. Abschied nimmt Bella Block aber auch von ihrem langjährigen Lebenspartner Simon Abendroth bzw. der von ihr, weil er sich einen Lebentraum erfüllen will, bevor es zu spät ist. Segeln ist aber nicht Bellas Traum. Und so zieht Simon Abendroth nicht nur um die Welt, sondern vorher zieht er aus der gemeinsamen, sehr großen Wohnung aus. Bella bleibt allein zurück, beißt sich in ihrem Job durch, ...weiterlesen...


Montag, 12. Januar 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

Gewidmet ist dieser Roman allen, die während des Nazi Terrors im polnischen Widerstand gekämpft haben. Er beginnt in Buenos Aires, in der Gegenwart. Adrian Hartmann, ein reicher Juwelier, wird während seiner morgendlichen Joggingtour von einem Dobermann angefallen und anschließend durch Schüsse ermordet. In New York besucht Mary Dunn Dr. John Sukow, der glaubt, sie zu kennen. In der Hand hält sie eine Ausgabe des Buenos Aires Herald, mit der Ermordung Adrian Hartmanns als Aufmacher. Und schon kennt der Leser die Hauptpersonen und der erfahrene unter ihnen weiß, dass der eigentliche, im Dezember 1941 beginnende Roman, aufklären wird, um wen es sich bei ...weiterlesen...


Freitag, 9. Januar 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

Fast wäre Weihnachten zu einer "Katastrophe" geworden: kein Buch auf dem Gabentisch! Am ersten Weihnachtstag konnte ich entspannt aufatmen: Ich bekam sogar einen Doppelband geschenkt! Der landete sogleich in meiner Büchertasche (ihr erinnert euch?). Inspektor Rebus hat es in "Verborgene Muster" scheinbar mit einem Serienmörder zu tun, denn innerhalb kurzer Zeit sind zwei Mädchen ermordet aufgefunden worden, ein drittes ist verschwunden. Die Fälle weisen einige Ähnlichkeiten auf, doch die Opfer scheinen keine Gemeinsamkeiten zu haben.  Er selbst bekommt merkwürdige "Briefe", legt sie im Geiste aber - ohne Verbindung mit den zu bearbeitenden Fällen - unter "Spinnereien" ab. Er ist auch ein ...weiterlesen...


Mittwoch, 7. Januar 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (1)

751 Seiten überragende Spannung verspricht der zweite Teil der als Triologie angelegte Krimi von Stieg Larsson. Schon gleich nach dem Lesen von "Verblendung" , des ersten Bandes, hätte ich mir gerne den zweiten  vorgenommen. Doch Krimis lese ich grundsätzlich nur als Taschenbuchausgaben. Also hieß es warten. Auf Langeoog hatte ich nun Zeit und Gelegenheit. Und ich habe fast pausenlos gelesen. Spannend ist die Geschichte von Lisbeth Salander, die in den Verdacht gerät, drei Menschen auf brutale Weise getötet, ja fast schon hingerichtet zu haben. Die Polizei ist von ihr als Täterin überzeugt, vor allem traut sie  ihr diese Morde auch zu ...weiterlesen...


Dienstag, 6. Januar 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (3)

Der Titel dieses Bändchens ist in jeder Hinsicht irreführend, denn es sind eher keine Geschichten speziell für Kinder, sondern sieben Geschichten von mehr oder weniger alten Männern, die eines gemeinsam haben, so unterschiedlich sie auch sonst sind: Sie sind alle ein wenig einsam und ver-rückt, gemessen an den Maßstäben normaler Erwachsener. Insofern sind es vielleicht doch Geschichten für Kinder, die ja in ihrer Fantasie eigene Welten mit eigenen Gesetzten entstehen lassen, wie der Mann in der recht bekannten Erzählung "Ein Tisch ist ein Tisch". Er erfindet seine eigene Sprache, weil ihm sein Leben zu eintönig und einsam ist. Das Erfinden, ...weiterlesen...