Sonntag, 22. Februar 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (1)

"Die souveräne Leserin" ist eine kurzweilige Lektüre über die Queen, die im hohen Alter das Lesen für sich entdeckt, sehr zum Unbehagen ihres Hofstaates, des Premierministers, da die Queen es mit ihren offiziellen Auftritten, ihrer Kleidung etc. nicht mehr so genau nimmt. Bücher sind ihr wichtiger geworden als die seichte Konverstation bei offiziellen Anlässen. Stets darauf bedacht, ein Buch dabei zu haben, kümmert sie sich nicht um die Einhaltung des Protokolls und schickt jemanden los, das liegengelassene Buch zu holen, das sie während ihrer Fahrt lesen will, nebenbei ihren Untertanen zuwinkend. Mit Humor, Ironie und Witz  begleitet man als Leser die ...weiterlesen...


Sonntag, 15. Februar 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (1)

Ein Erdbeben ist ein erschütterndes Ereignis für die davon betroffenen Menschen, die oftmals bis in ihre Träume hinein mit den Ereignissen zu kämpfen haben. In den Erzählungen Murakamis geht es um Menschen aller Altersstufen, die auf höchst unterschiedliche Art und Weise mit den Auswirkungen der Erdbeben in Kyoto und Kobe zu tun haben. Schlangen, ein riesiger Frosch, der gegen einen Erdbeben auslösenden unterirdischen Wurm kämpft und dabei auf die Hilfe eines Menschen angewiesen ist, bevölkern geheimnisvoll die Geschichten. Da zweifelt nicht nur die kleine Sara, ob die Geschichte, die ihr Junpei erzählt, so passiert sein kann. Auch der (erwachsene) Leser bleibt ...weiterlesen...


Sonntag, 8. Februar 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (4)

Der gestrige Rosa-Roth Krimi "Das Mädchen aus Sumy" war einfach nur langweilig. Wenn die Befindlichkeit der Kommissarin und die ihres Mitarbeiters eher Thema ist als die Aufklärung eines Verbrechens, von dem der Zuschauer schon vor  den Ermittlern weiß, dass es ein Unfall war, dann sollte Rosa Roth sich wirklich eine Auszeit nehmen und sich nicht für unersetzlich halten. weiterlesen...


Samstag, 7. Februar 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (1)

Aus der Sicht Brunos, neujähriger Sohn eines ranghohen Offiziers, wird zunächst der Umzug von Berlin nach  Ausch-Wisch geschildert, wie Bruno die polnische Stadt ausspricht. Er findet seine neue Situation schlecht: getrennt von seinen Freunden, angewiesen auf die Gesellschaft seiner "blöden" Schwester, mit einem Privatlehrer, der ihn überwiegend in Geschichte unterrichtet, in einem viel zu kleinen Haus, das seinem Forscherddrang keinen Raum lässt, fühlt er sich einsam. Denn aus der Welt der Erwachsenen ist er ebenfalls ausgeschlossen, zumal die Dienstboten nicht mit ihm reden dürfen und dieses Verbot nur mit offensichtlicher Angst übertreten, wenn sie sich davon überzeugt haben, dass kein ...weiterlesen...


Sonntag, 1. Februar 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (2)

"Gut gegen Nordwind" ist ein amüsanter, leicht zu lesender, mit Sprachwitz gewürzter Briefroman - wobei die Briefe Emails sind - entstanden durch eine von Emmi Rother falsch adressierte Abo-Kündigung für eine Zeitschrift, die nicht bei dem entsprechenden Verlag, sondern bei Leo Leike landet. Leo ist zunächst sichtlich genervt, dass er immer wieder diese Abo-Irrläufer zu lesen hat. Doch schnell entwickelt sich zwischen Emmi und Leo ein ungewöhnlicher Briefwechsel - eine Beziehung mit Tiefgang. Und immer wieder steht die Frage im Raum, soll(t)en sie sich treffen oder lieber nicht? "Leo, seien wir doch ehrlich: Ich bin für Sie ein Fantasiebild, real daran ...weiterlesen...