Montag, 25. Mai 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

Dieses Buch handelt, wie der Untertitel bereits verrät, "Vom Geheimnis der zweiten Lebenshälfte", ein Buch, bei dem mir immer wieder durch den Kopf geht: Ach so ist das, so un-normal, außer-gewöhnlich sind deine momentanen Befindlichkeiten, Probleme  gar nicht. Ja klar sind Wechseljahre Jahre des Wechsels, weiß ja jede(r), aber von wo nach wohin soll ein Wechsel stattfinden? Das angeben zu können, ist nicht so einfach, sinnvoll aber erst einmal genau zu wissen, wovon will, möchte, muss ich mich denn trennen, verabschieden, was brauche ich nicht mehr, habe ich vielleicht noch nie gebraucht? Gefallen hat mir die Aussage einer Krankenschwester: "Ich werde ...weiterlesen...


Donnerstag, 21. Mai 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (3)

"Ich fühle mich wie ein Stein im Geröll. Wenn irgend jemand oder irgend etwas mich anstößt, werde ich mit den anderen fallen und herunterrollen; wenn mir aber niemand einen Stoß versetzt, werde ich einfach hierbleiben, ohne mich zu rühren, einen Tag um den anderern..." So charakterisiert sich Concepció, von allen Conxa genannt, die Hauptfigur dieses zarten, poetisch geschriebenen Erstlingsromans Maria Barbals. Und Conxa werden in ihrem Leben oft heftige Stöße versetzt. Mit dreizehn Jahren wird sie  von ihren Eltern an eine kinderlos gebliebene Tante gegeben, der sie im Haushalt helfen soll. Obwohl sehr traurig und voller Angst, stellt Conxa diese ...weiterlesen...


Dienstag, 19. Mai 2009 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Interessiert euch das Thema "das wahre Gesicht" , so seht euch bei Hundertachtzehn den wirklich kurzen, beeindruckenden Kurzfilm "Masquerade" von Aziz K. an. weiterlesen...


Montag, 18. Mai 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

Stell dir vor, du hast eine Theaterkarte für ein Stück Beginn 18.00 Uhr. Du kommst dort an, ein wenig gehetzt, es ist zeitlich doch ein wenig eng geworden, und dann teilt man dir beim Eingang mit, das Stück fange eine Stunde später an- ohne Erklärung oder Begründung. Ich war ziemlich verärgert, eine Stunde überbrücken zu müssen. Wenn ich weiß, dass ich warten muss, habe ich immer ein Buch dabei, so dass die Wartezeit eine sinnvoll genutzte ist. Aber wer geht schon davon aus, dass das Stück eine Stunde später anfängt? Dann habe ich gedacht, dass wenigstens eine kurze Erklärung, eine Entschuldigung für ...weiterlesen...


Sonntag, 17. Mai 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

Heute Morgen las Ulrich Matthes im Rahmen der diesjährigen Ruhrfestspiele John Boynes Roman, "Der Junge im gestreiften Pyjama", mittlerweile bereits als Taschenbuch erhältlich und seit dem 7.05. als Film zu sehen, leider nur in einigen ausgewählten Städten. Zunächst war ich nicht ganz so begeistert und habe schon gedacht, für die 16 Euro Eintritt hätte ich mir bereits ein neues Buch kaufen können. Doch dann merkte ich immer wieder, dass mir die Ungeheuerlichkeit mancher Sätze noch lange im Ohr, in Gedanken nachhallte, stärker als beim eigenen (leisen) Lesen. Auf einmal habe ich auch die Zwischentöne gehört und war zunehmend fasziniert. Beim Verlesen der ...weiterlesen...


Freitag, 15. Mai 2009 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches | Kommentare (2)

Gestern musste ich unwillkürlich an das Musical "Anatewka" denken, als ich mich auf meiner Gartenliege ein wenig ausruhen wollte. Ich hörte leise, zarte, ein wenig schräge Geigentöne - ungewohnt in der Speckhorner Bauernlandschaft, in der man eher mit Treckergeräuschen zu tun hat. In einem weiter entfernten Garten stand, bzw. bewegte sich ein Junge, auf einer Geige spielend. Ob ihn die Frühlingssonne zum Üben nach draußen gelockt hatte? Lange hat's nicht gedauert. Hatte der Wind gedreht, der Junge keine Lust mehr zu üben oder bin ich einfach eingeschlafen? weiterlesen...