Bücherkrabbelkistenfund (3)

Und wieder ein erster Eindruck. Die ersten Sätze gefällig?

„Mein kleines Werk soll eine Lücke füllen. Als ausübender Armer bin ich schon lange auf der Suche nach einem Handbuch, einer Art Gebrauchsanweisung für die Armen, nach einem Wegweiser, wie man diesen Zustand mit Würde und ohne besondere Erschütterung des Nervensystems ertragen kann, einem Ratgeber für Menschen mit geringem Einkommen in kritischen Lebenslagen.“

(aus: Sándor Márai, Schule der Armen, Ein Leitfaden für Menschen mit geringem Einkommen, S. 7)

Datum: 25. September 2009
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4 Gedanken zu „Bücherkrabbelkistenfund (3)

  1. Quer

    Von beiden, Kristof und Márai, kenne ich Bücher (allerdings nicht diese) und kann mir vorstellen, dass das beeindruckende Lektüre sein wird.

    Grüsse ins Wochenende hinein,
    Brigitte

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  2. Quer

    Von Agota Kristof las ich „Die Analphabetin“, eine autobiografische Erzählung vom Umgang mit einer fremden Sprache in einem fremden Land; von Sándor Márai waren es „Die Glut“ (worin es um Männerfreundschaft, Treue und Verrat geht) sowie „Ohne Anfang und Ende“ ein schmales Bändchen (Piper) mit feinfühligen Betrachtungen.

    Alle drei kann ich wirklich empfehlen.

    Liebe Grüsse ins Wochenende,
    Brigitte

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  3. mona lisa

    Danke Quer, „Die Glut“ kenne ich, hat mir gefallen, das andere Bändchen kann ich ja noch kennenlernen, vielleicht finde ich es in besagter Krabbelkiste.

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