Sonntag, 27. Dezember 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)
Tabor Süden arbeitet noch immer auf der Vermisstenstelle. Doch der Fall einer unbekannten, männlichen Leiche führt ihn bis nach Italien auf die Spur einer Frau, die seit etwas zehn Jahren als vermisst gilt und kurz davor steht, als verschollen "zu den Akten gelegt" zu werden. Tabor findet trotz anfänglich hartnäckigen Schweigens von Zeugen einen Zusammenhang der beiden Fälle heraus. Seiner Sturheit ist es zu verdanken, dass sie - zumindest in polizeilicher Hinsicht - als gelöst gelten können.
Süden, der sich als "Untermieter seiner selbst" bezeichnet, bemüht sich während seiner Ermittlungen "um gesellschaftlich konforme Wut", die in ihm nicht aufkommen will. Auf ...weiterlesen...