Montag, 22. Februar 2010 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Nicht käuflich, aber zu mieten, so ein Kommentar zur Sponsorenaquise im Namen des Ministerpräsidenten von NRW. 20.000 € für ein "stattliches" Partnerpaket (diesen Begriff kennt mein Wörterbuch noch nicht, werde ich aber gleich einfügen!!). Und Rüttgers, der Arme, hat nichts davon gewusst, alles ist nur ein Missverständnis. Die Frage ist nur: Wer da was missverstanden hat! Ich fasse es nicht, für wie blöd die uns halten!!! weiterlesen...


Sonntag, 21. Februar 2010 | Kategorie: Rezensionen (diverse) | Kommentare (3)

In der heutigen Sendung Lebenszeichen im WDR 3 "Es muss nicht immer alles sein im Leben" geht es um (Lebens-)Pläne, ihre sinnvolle und zerstörende Funktion, aber auch um das Scheitern. Der Schweizer Psychoanalytiker Alain Guggenbühl fordert in seinem Buch "Wer aus der Reihe tanzt lebt intensiver" sogar eine Kultur des Respekt vor dem Scheitern eines Menschen und seinem Umgang mit diesem Scheitern, denn Scheitern, Fehlschläge sind notwendige Korrekturen eines Lebensplanes, die eine Veränderung bisheriger Prioritäten zur Folge haben kann. Wer  bisher immer "Mitfahrer(in)" gewesen ist, kann sich überlegen, ob er fortan nicht lieber "Busfahrer(in)" sein will, der den Kurs des eigenen Lebens bestimmt, wohl wissend, dass man ...weiterlesen...


Dienstag, 16. Februar 2010 | Kategorie: Rezensionen (diverse) | Kommentare (2)

Der Titel ist sicherlich eine gewollte Anlehnung an Bonhoeffers Lied "Von guten Mächten wunderbar geborgen". Es ist eine Sammlung von 32 verschiedenfarbigen Karten mit "beflügelnden Worten" und einem kleinen Holzständer zum Aufstellen der liebevoll gestalteten Karten in Postkartenformat. Man kann die Karten für sich selbst nutzten, als komplette Schatzkiste verschenken, sie als Postkarten verschicken, Geschenken beifügen, der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Immer, wenn ich gehe: Als sei ich begleitet. Und das beschwingt. Immer, wenn ich gehe: Der Schlag meines Herzens. Und der hält den Rhythmus. Immer, wenn ich gehe: Ein Schritt nach dem andern. Und das bringt voran. Immer, wenn ich gehe: Ein schimmer von Sinn. Und der beflügelt. (Wolfgang Dietrich) Das ...weiterlesen...


Freitag, 12. Februar 2010 | Kategorie: Buch-Rezensionen | Kommentare (2)

Vor ca. 14 Jahren habe ich diesen Band geliehen bekommen, mindest drei Umzüge hat er mitgemacht. Ich wusste nicht einmal mehr, dass ich ihn (ausgeliehen) hatte. "Bruder Feuer" hat mich ins Regal sehen lassen, ob nicht noch weitere Bücher von Luise Rinser dort stehen. Ich bin fündig geworden, habe es mit Interesse gelesen und Anregungen in Glaubensfragen bekommen, die mich "zwischendurch" immer wieder, immer noch beschäftigen. Luise Rinser geht in diesem Band auf Fragen meist junger Leser ein -  in Briefen an sie gestellt -  die sie beantwortet. Es sind Fragen nach dem "Sinn des Lebens", nach "Himmel, Hölle, Teufel", "Angst vor dem Sterben" ,um nur einige Überschriften aufzulisten. Und ihre ...weiterlesen...


Mittwoch, 10. Februar 2010 | Kategorie: Buch-Rezensionen | Kommentare (0)

In dem Roman "Zigeunerblut" erzählt Sabina als bereits alte Frau aus der Ich-Perspektive ihr Leben als Findelkindes, das bei Zigeunern aufwächst, Liebe und Zuneigung aber nur solange erfährt wie sein Ziehvater in seiner Schmiede arbeitet. Als er von den Sowjets geholt wird, weil er nicht in und für die Kolchose arbeiten will, wird es wie Aschenputtel behandelt, vom Stiefvater sogar vergewaltigt. "Seit jener Nacht war mir alles egal. Als ob etwas in mir abgestorben war, ohne überhaupt geboren worden zu sein." Sabina legt sich viele Seelen, Gesichter zu, verhindert, dass Menschen ihr in die Seele sehen können, und ist dennoch davon überzeugt, dass der Mensch, also auch sie ...weiterlesen...


Dienstag, 9. Februar 2010 | Kategorie: Buch-Rezensionen | Kommentare (1)

Tabor Süden, eine der Kommissarfiguren  Friedrich Anis, ermittelt immer noch auf der Vermisstenstelle der Kripo, ist immer noch der Ausnahmepolizist, ein Schweiger, der lieber zuhört als Fragen zu stellen, der Zeugen mit seinem Schweigen oft unsicher macht, der während der Vernehmungen lieber steht und auch damit irritiert. Mir haben die Krimis allesamt gut gefallen. Der schwächste war für mich "Süden und das verkehrte Kind" , der Klappentext verrät sehr viel, die Ermittlungen machen die Beweggründe des Kindes wegzulaufen aber nicht wirklich deutlich. Am besten finde ich "Süden und der glückliche Winkel", eine Vermissung, die eigentlich gar keine ist. Denn der Vermisste befindet sich noch ...weiterlesen...


Samstag, 6. Februar 2010 | Kategorie: Buch-Rezensionen | Kommentare (2)

Gabriela hat mich in ihrem Kommentar zu Christian Bobins Biografie über Franziskus von Assisi auf die Darstellung Luise Rinsers in "Bruder Feuer" aufmerksam gemacht. Ich habe das Bändchen in meinem Regal stehen und es gelesen. Die 1975 entstandene Biografie ist nach Rinsers eigenen Angaben der Versuch einer "Verpopung der Geschichte des Franziskus von Assisi" vergleichbar mit den damaligen Versuchen von Musikern, Klassiker dem Geschmack des Publikums näher zu bringen. Ein Journalist soll in der "nüchternen Sprache eines skeptischen Zeitungsreporters" eine Reportage über Franz schreiben, dem als "Hexer", Verführer Minderjähriger der Prozess droht. Unlustig macht sich der Reporter auf den Weg ...weiterlesen...


Freitag, 5. Februar 2010 | Kategorie: Rezensionen (diverse) | Kommentare (2)

Der ständige Blick auf unseren Mangel verstellt uns den Blick auf unseren Reichtum. Text einer Karte aus: Pierre Franckh, Erfolgreich wünschen, 49 Karten zur Affirmation, AGMA Urania, einem Geburtstagsgeschenk. Nahezu jeden Tag ziehe ich eine solche Karte, stelle sie mir auf den Schreibtisch und lasse sie mir Impuls für den Tag sein. weiterlesen...