Samstag, 27. März 2010 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Preisgestaltung mit sieben Siegeln?! Wie kann es sein, dass man bei der Fahrt durch ein und dieselbe Stadt innerhalb von ca. 10 Minuten von einem Anbieter an zwei verschiedenen Tankstellen eine Preisdifferenz von 5 Cent vorfinden kann? Mineralstoffhandel scheint ein schwieriges Geschäft zu sein. weiterlesen...


Freitag, 19. März 2010 | Kategorie: Alltägliches | Kommentare (6)

Jetzt blühen sie wieder - zumindest die in Gärtnereien vorgezogenen Vergissmeinnicht. Strahlend blau - wie die Augen meines Mannes. Er sieht mich mit seinen Augen nun nicht mehr an. Als "Ersatz"  stehen Vergissmeinnicht auf dem Gartentisch, gut sichtbar auch von innen und rufen Erinnerungen wach an seine Augen, ihr Strahlen und Blitzen und an den letzten Kranz, der seine Urne geschmückt hat. Dass Vergissmeinnicht "ein Symbol für zärtliche Erinnerung sowie für Abschied in Liebe" sind, habe ich durch Wikipedia erfahren  und auch, dass diese Blume in fast allen Sprachen "Vergissmeinnicht" heißt. weiterlesen...


Samstag, 13. März 2010 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Die letzten Holzbestände ins Haus holen, Blätter wegfegen, die sich in Ecken, in der Garage und wo auch immer angehäuft haben, Bucheckern entferenen, die die Herbst- und Winterstürme auf den Rasen haben fallen lassen, Maulwurfshügel abtragen und Erde auf Beete verteilen, offensichtlich erfrorene Äste abschneiden, Blumenkübel inspizieren - einige haben es samt Inhalt nicht geschafft, heil über den Winter zu kommen. Ergebnis: - Die erst diese Woche geleerte Biotonne ist bereits voll. - Meinen Daumen ziert eine dicke Blase. - Der Rücken signalisiert: genug für heute. - Ich bin ko., aber zufrieden und froh, dass ich bald wieder regelmäßig im Garten sein kann. Doch bis der ...weiterlesen...


Freitag, 12. März 2010 | Kategorie: Buch-Rezensionen | Kommentare (0)

Jasmin Reisig, Mutter von zwei Kindern wird erdrosselt. Mit einem Seil aus Strohseide. Im Münchner Kommissariat gibt es zwei weitere ungelöste Fälle, die aber außer dem Mordwerkzeug und der Tatsache, dass die beiden anderen Erdrosselten Eltern waren, keine weiteren Parallelen aufzeigen. Alle Ermittlungsergebnisse werden miteinander verglichen: Nichts. Die verschiedenen Familienangehörigen von Jasmin Reisig verstricken sich immer stärker in Widersprüche, was zu immer mehr Verdächtigen mit unterschiedlichen Motiven führt und Familienverhältnisse aufdeckt, bei denen sich einem die Haare sträuben. Doch wirklich weiter kommen die Ermittler nicht, bis Endres, der Nachfolger des blinden Jonas Vogel, diesen - sehr zum Verdruss seines in der Kommission arbeitenden Sohnes Max Vogel - um Hilfe bittet, da er ...weiterlesen...


Mittwoch, 10. März 2010 | Kategorie: Buch-Rezensionen | Kommentare (13)

Dass Männer jüngere Frauen bevorzugen ist die Regel, mittlerweile gibt es aber immer mehr Frauen, die Beziehungen zu jüngeren Männern haben. Warum nicht? Was man als in Vavriks Roman "Nacktbadestrand" erfährt, gehört m.E. ins Reich erotischer Phantasien, so wie die Geschichten, die sich die Protagonistin, Frau Vavrik, ausdenkt und z.T. auf Bestellung produziert. Wegen Schlafstörungen, die massiv nach der Schließung ihrer Buchhandlung mit 78 Jahren angefangen haben, geht sie zum Arzt, der sie u.a. nach ihrem Geschlechtsverkehr fragt und ihr den Rat gibt, es übergangsweise mit Baldriantropfen vor dem Schlafengehen zu versuchen und eine Kontaktanzeige aufzugeben. Gesagt, getan, die Baldriantropfen werden gekauft, helfen ...weiterlesen...


Sonntag, 7. März 2010 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Ja, sie wärmt wieder, die Sonne. Eingemummelt in einer windgeschützten Ecke habe ich sie gespürt. Es tut soooo gut. Sie regt Lebensgeister an,  nicht nur im Garten. Möge es so bleiben - zumindest noch ein paar Tage lang. Einen sonnigen Sonntag, wo auch immer ihr seid! weiterlesen...


Freitag, 5. März 2010 | Kategorie: Rezensionen (diverse) | Kommentare (2)

Soll ich oder soll ich nicht? Mein Versuch, jemanden mitzunehmen, scheiterte, doch dann sagte ich mir: nix wie hin - trotz angekündigten Schnees. Wer weiß, ob sich die Gelegenheit noch einmal bietet, Harry Rowohlt live zu erleben. Und ich bin froh, mich aufgerafft zu haben. Völlig unbedarft und uninformiert habe in der Kaue in Gelsenkirchen gesessen und der Dinge geharrt, die da kamen. Und Harry Rowohlt kam, in seinem typischen Outfit mit Mütze, Zweireiherjacke, bebeugt, mit einer Stofftasche an der Hand mit dem blauen Logo der "Lindenstraße", legte los und war nicht mehr zu bremsen. Jedenfalls hatte er mehr Energien als viele Zuschauer, die dann vereinzelt vor Schluss aufbrachen - vielleicht aber ...weiterlesen...


Mittwoch, 3. März 2010 | Kategorie: Buch-Rezensionen | Kommentare (0)

Eins vorweg: Ich finde die Figur des Tabor Süden nach wie vor interessant, seine verschiedenen Arten zu schweigen, seine Gedanken über Gott und die Welt, seine Art zu ermitteln und seine Vermisstenfälle ebenfalls. Aber die schmaleren Bände "Tabor Süden und..." haben mir insgesamt besser gefallen. In diesem Roman geht es um Lucy, Tochter von Christoph Arano -  vor über dreißig Jahren aus Nigeria nach Deutschland gekommen -  die nach dem Tod ihrer Mutter ständig auf äußerst brutale Art und Weise Straftaten begeht, dafür zwar noch nicht belangt werden kann, aber deshalb stadtbekannt ist. Viele bei der Polizei warten nur darauf, dass sie 14 und damit strafmündig wird, ...weiterlesen...